Rezensionsübersicht

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190 Rezensionen

Herwig und Elsie - Wo ist der große Zauberer? Ute Krause
Herwig und Elsie - Wo ist der große Zauberer? (Buch)
4 von 5 Sterne

Über neue Freunde, Mut und Abschied

Mir hat das lustige Titelbild hier sehr gefallen, mit der herumpurzelnden und verspielten Schrift. Auch der Inhalt dieser Geschichte ist meist recht amüsant zu lesen und hat meinem Kind gut gefallen.
Herwig ist ein Kaninchen, welches von Hokus bei seinen Zaubershows immer aus dem Hut gezaubert wird. Er kennt nicht viel von der Welt, nur Hokus Haus und Garten und die laute Bühne, die ihm gefällt aber auch Angst macht. Er ist ein schlauer und glücklicherweise Hase, bis Hokus morgens nicht mehr da ist. Wo ist Hokus? Er versucht ihn zu finden und nach missglücktem Zauber lernt er Elefantendame Elsie kennen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und Herwig nimmt seinen ganzen Mut zusammen.

Eine lustige und turbulente Geschichte mit so manchem Zauber, der so nicht geplant ist. Die Texte lesen sich fast alle sehr gut, allerdings manche Sätze finde ich etwas zu lang geraten für ein Kinderbuch. Die Zaubersprüche sind sehr kreativ und haben uns Spaß gemacht beim Lesen. Mit dem Ende und der Auflösung von Hokus Verschwinden hatte ich so nicht gerechnet und ich möchte nicht spoilern, aber ich fand es für Kinder nicht so gelungen. Auch weil ich als Erwachsene mir etwas mehr Verantwortungsgefühl von Hokus gegenüber seinem kleinen Freund gewünscht hätte. Mein Kind wiederum war etwas traurig, konnte sich aber mit Herwig und seinen neuen Freunden freuen.
Optisch haben uns die Illustrationen schön durch die einzelnen Seiten begleitet, wobei die Elefanten optisch gelungener sind. Aber das ist Geschmackssache.

Eine schöne Geschichte zum vorlesen oder um beim ersten lesen zu begleiten. Thematisch etwas kritisch zu betrachten, hier muss man sein Kind kennen, in wie weit man mit ihm schon über Abschiede und Trennung gesprochen hat oder eine Chance für alle die danach noch darüber sprechen möchten.
Tangerinn Emanuela Anechoum
Tangerinn (Buch)
4 von 5 Sterne

Die Bar hieß Tangerinn

Das Buch der italienischen Schriftstellerin Emanuela Anechoum lebt von der Erzählstimme der Protagonistin Mina und ihrer Situation. Sie lebt zur Zeit eigentlich in London, kehrt aber nach dem Tod des Vaters nach Kalabrien zurück. Ihr Vater Omar stammt aus Marokko, daher ist die Suche nach ihrer Identität ein großes Thema.
Zurück blieben ihre Schwester und die labile Mutter, um die man sich kümmern muss, genau wie um die Migrantenbar Tangerinn ihres Vaters. Dabei war es ihr so wichtig, dem Leben in Kalabrien zu entkommen.
Man kann Minas Situation gut verstehen, obwohl sie keine einfache Hauptfigur ist. Immer wieder geht sie innerlich ins Gespräch mit dem verstorbenen Vater. Erst spät im Buch, im vierten Teil, hat Omar auch einen Auftritt, als ein Freund Mina von früheren gemeinsamen Zeiten erzählt.

Mina muss sich entscheiden: Will sie bleiben oder wieder gehen? Mit dieser richtungsweisenden Entscheidung schließt das Buch.
Die Riesinnen Hannah Häffner
Die Riesinnen (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein besonderer Roman

Dieser Roman erzählt von drei besonderen Frauen, Liese, der Großmutter, Cora, der Tochter und Eva, der Enkelin.

Besonders fällt zuerst die Sprache des Romans auf. Hannah Häffner zieht die Lesenden schnell in den Bann ihrer Geschichte. Immer wieder gibt es kleine Ausschnitte in Dialogen, die besondere Weisheiten beinhalten. Oft hielt ich beim Lesen inne und fühlte mich in die Aussagen hinein. An so vieles konnte ich so gut anknüpfen, dass ich mich im tiefsten Herzen berührt fühlte.

Der Roman beginnt zu einer Zeit, in der Liese eine junge Frau ist und zieht sich über Jahrzehnte in denen wechselnd jeweils eine der Frauen im Fokus der Erzählung steht. Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich die drei Frauen sind, die sich äußerlich so ähnlich sind.

Ich habe im Roman einen starken Fokus auf die Frage nach dem Lebensglück der Frauen und deren Einfluss darauf wahrgenommen. Toll fand ich, dass keine der Frauen das gesellschaftliche Ziel die romantische Liebe zu finden als Lebensziel hat. Faszinierend ist, wie sie ihr Glück finden, obwohl sie nicht dorthin kommen, wohin es sie anfangs zieht, und dabei immer mehr bei sich selbst ankommen. Ich glaube, so kann jede*r an der Geschichte anknüpfen, auch wenn die eigene Lebenswelt ganz anders ist.

Insgesamt ist es ein Roman, den ich wirklich jeder und jedem uneingeschränkt empfehlen würde.
Les Bouttiers - Wir sind jetzt Antonia Wesseling
Les Bouttiers - Wir sind jetzt (Buch)
5 von 5 Sterne

Jahreshighlight

Ich liebe die Bücher und Geschichten von Antonia Wesseling sehr. Ihr Schreibstil und ihre Art wie sie die Protagonisten „zum Leben erweckt“ begeistert mich immer wieder aufs Neue. Les Bouttiers hat es wieder mitten in mein Herz geschafft. Elodie und das Modeimperium haben mir ganz tolle Lesestunden beschert.

In Les Bouttiers - wir sind jetzt geht es um Elodie, die nach Paris zurückkehrt, um das Modehaus Bouttier zu retten.
Auf der Mission das Modehaus zu retten, trifft sie auf Konkurrent Adam. Mit ihm verbindet sie eine heiße Nacht. Zwischen ihrem inneren Chaos begegnet sie Gabriel, den sie früher nicht lieben durfte und nun alles durcheinander bringt.

Ich fand die Geschichte sehr toll. Das Setting Paris fand ich sehr interessant und charmant. Elodie habe ich sehr gemocht und ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte fand ich super spannend.
Für mich war dieses Buch bereits ein Jahreshighlight und ich freu mich schon auf Band 2.
The French Escape - Love & Lavender, Band 1 Sarah Fleury
The French Escape - Love & Lavender, Band 1 (Buch)
5 von 5 Sterne

Inspirierend

In dem Buch „The French Escape“ von Sarah Fleury geht es um Timothée, der Erbe einer Parfümdynastie ist. Als er an einer Prüfung scheitert, flieht er nach Cannes. Dort trifft er auf Shootingstar Amber Green. Die beiden merken schnell, das sie was verbindet und Timothée erkennt in Amber eins: die Inspiration zu einem Duft.

Das Buch war sehr gut geschrieben und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Den Schreibstil fand ich flüssig und ich konnte mich gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin hineinversetzen.

Ich fand die Geschichte romantisch, lebhaft und sehr cozy. Ich fand es spannend zu sehen, wie die zwei Welten von Timothée und Amber aufeinander prallen und wie ihre Entwicklung ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und daher kann ich es Wärmsteins empfehlen. Es hat alles was ein cozy und romantisches Buch haben sollte.
Lightfall 1: Das verlorene Licht Tim Probert
Lightfall 1: Das verlorene Licht (Buch)
4 von 5 Sterne

ausdrucksstarke Bilder, in der Geschichte sind wir noch nicht angekommen

Bea lebt mit ihren Opa, einem Zauber-Eber, in einer kleinen Hütte im Wald. Schon auf den ersten Blick erkennt man, das Bea und ihr Opa irgendwie verschieden sind, worauf die Geschichte am Anfang aber nicht eingeht.

Als Bea sich auf die Suche nach Kräutern begibt, verschwindet ihr eh schon recht verwirrter Opa. Zurück bleibt Bea mit einem Glas, einem Brief und vielen Fragen.

So ging es uns auch, wir hatten viele Fragen.
In die Geschichte konnten wir bis zum Schluss nicht eintauchen, ja es gilt Gut gegen Böse, es gibt eine spannende Reise durch und in eine fantasievolle Welt, mit skurrilen Wesen und es gibt diese Flamme. Aber was es mit dieser auf sich hat, warum die Welt dunkel ist, obwohl in den Bildern Licht vorhanden ist und dieses die Landschaften in wunderschöne Farbtöne erstrahlen lässt - erschließt sich uns nicht.

Wir hoffen hier auf Band zwei.

Bea gefällt uns sehr gut, den im Laufe der Geschichte findet sie Mut und Selbstvertrauen und fängt an sich dem Leben zu stellen. Wobei sie von Cad, dem Galdurier unterstützt wird. Denn dieser sucht auch den Zauber-Eber, denn er hofft mit dessen Hilfe seine Familie wiederzufinden.

Leider und das ist wirklich Schade an diesem Band, das Buch hört mitten in der Geschichte auf.

Die Bilder sind absolut beeindruckend, die Farben - so vielfältig. Der Verlauf der Geschichte wird Seitenweise nur über die Bilder erzählt, 4 - 8 Seiten ohne eine Sprechblase sind hierbei keine Seltenheit.

Auch wenn uns der 1. Band noch nicht mitnehmen konnte, sind wir auf den 2. gespannt, vielleicht bringt dieser Licht ins Dunkel.

3,5 Sterne
School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! Silke Schellhammer
School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! (Buch)
4 von 5 Sterne

von knuddeligen Aliens und neuen Freundschaften - guter Auftakt

Die Kinder der School of Talent begeben sich auf Mission.

Den Auftakt im ersten Band der neue Reihe von Autorin: Silke Schellhammer, machen Alva und Elwin.

Ausgerechnet Elwin, denkt sich Alva, das "Großmaul" der überall Ärger macht.

Aber der Plan steht, Alva und Elwin verbringen 2 Wochen an der Nikolaus-Kopernikus-Sternwarte.
Schon die Hinfahrt entwickelt sich für Alva zum Albtraum und dann landen die beiden in einem Ferienprogramm, auf das der Leiter so gar keine Lust hat und bei einem Wissenschaftler der auch so kein Interesse an den Kindern hat.
Als dann einiges unvorhergesehenes passiert, stehen Alva und Elwin unter Generalverdacht.

Meinung:
Wer die School of Talent Reihe liebt, wird auch diese schnell ins Herz schließen.
Denn hier lernt der Leser eine andere Seite der Kinder kenne, eine ohne ihre Freunde.
Wie verhalten sie sich, wenn sie aus ihrer Komfortzone raus müssen, wie gehen sie mit ihren Kräften um und was gibt ihnen Halt.

Gut gefallen hat uns Elwin in diesem Buch. Denn er zeigt sich von einer ganz anderen Seite, ist offen - auch für Alva. Während Alva sich Anfangs so gar nicht auf Elwin einlassen kann und ihn immer mit ihren Freunden vergleicht, ist Elwin herzlich.
Auch die Entwicklung von Alva haben wir gerne verfolgt.

Den Schreibstil der Autorin finden wir ab und an ein wenig holprig (wie bei den School of Talent Bänden auch und an manchen Stellen etwas langatmig, dennoch sind die Geschichten toll)
Ein wenig schwer haben wir uns mit der Umsetzung getan das die Kinder verreisen und ihr "Ferien-Vater" so gar kein Interesse an ihnen hat.

Hier hätten wir uns eine Idee gewünscht, was die Kinder in der Sternwarte machen sollen, außer sich in der realen Welt zurecht zu finden.

Die tollen Illustrationen passen wie immer sehr gut zu der Geschichte und lockern diese immer wieder auf.

Wir freuen uns auf die nächste Mission: dann mit Till und Wilma und weitere Bänder der School of Talent.
Animox Origins 2. Der Stich der Wespe Aimée Carter
Animox Origins 2. Der Stich der Wespe (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein spannendes Abenteuer, das die Vorgeschichte von Ariana erzählt

„Alles in allem eine höchst unvernünftige und gefährliche Entscheidung, später würde sie zweifellos zurückblicken und sich fragen, was sie sich nur dabei gedacht hatte. Aber jetzt, in der völligen Dunkelheit, umgeben von schleimigen Dingern, voller Platzangst und mit einem Herzen, das hämmerte, als ginge es um ihr Leben, dachte Ariana nicht an mögliche Konsequenzen.“ (S. 119)

Meine Meinung:
Die noch junge Reihe „Animox Origins“ erzählt die Vorgeschichten der Helden aus der großartigen Animox-Bestsellerreihe. Nach dem Auftakt um Jam Fluke ist in Band zwei nun Ariana Webster an der Reihe, die als Zwölfjährige schon seit Jahren die Ausbildung in der Eliteschule „Die Höhle“ absolviert, um auf ihre spätere Rolle als Königin vorbereitet zu werden. Doch da genau diese Rolle geheim gehalten werden soll, hat Ariana vor allem eine Aufgabe: bloß nicht auffallen! Doch als endlich die große Prüfung „das Stechen“ ansteht, und dann auch noch der Spionagemeister spurlos verschwindet, hat Ariana die Nase gestrichen voll vom „unauffällig sein“ und zeigt, was wirklich in ihr steckt...

Ich habe die Reihen „Animox“ und „Die Erben der Animox“ geliebt und jeden einzelnen Band verschlungen. Und ich kann aus vollster Überzeugung sagen, dass auch „Animox Origins“ großartige Unterhaltung und echtes Animox-Feeling bietet. „Der Stich der Wespe“ ist in meinen Augen sogar noch spannender und temporeicher ist als der ebenfalls absolut lesenswerte erste Band („Der verlorene Schatz der Delfine“). Da hier die Vorgeschichte Arianas erzählt wird, muss man Band 1 nicht zuvor gelesen haben.

Sofort von Beginn an gelingt es Autorin Aimée Carter hier, für Spannung und einen erhöhten Puls zu sorgen. Kein Wunder, wo doch bereits nach nur neun Seiten der erste Dolch auf Ariana zufliegt und die große Prüfung mit drei sehr herausfordernden Aufgaben ebenfalls für Spannung und Action sorgt. Dazu serviert und Aimée Carter noch ein paar überraschende Wendungen und lässt die Story in einem (wie von der Animox-Reihe gewohnten) dramatischen Finale gipfeln. Ich bin wieder einmal erstaunt und begeistert, wie die Autorin es schafft, auf rund 200 Seiten eine so runde und fesselnde Story zu erzählen.


FAZIT:
Echt spannend, richtig fesselnd und original Animox-Feeling. Großartig!

Cooking for Family Julia Lanzke
Cooking for Family (Buch)
3 von 5 Sterne

Erwartungen leider nicht getroffen

Julia Lanzke kenne ich von YouTube unter ihrem Namen Mamiblock mit ihren hilfreichen Videos.
Dementsprechend war ich sehr neugierig auf das Buch. Es verspricht unkomplizierte, schnelle Gerichte, was ich persönlich erstmal sehr ansprechend finde. Ein Kochbuch ohne außergewöhnlichen Zutaten.
Die Leseprobe hatte mich sehr angesprochen: vor allem Fast Food Rezepte in gesunderer Form.

Leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Über die Rezepte aus der Leseprobe hinaus waren nicht viele vorhanden, die mich angesprochen haben.
Für mich die besten und interessantesten Rezepte waren:
Apfelschmarren, Mie-Nudel-Gerichte, Nice Breakfast Cream, bester Familienburger aus Kidneybohnen, Mini-Kartoffelpizza.

Allerdings finde ich es zum Beispiel schade, dass für ein Gericht, das nur aus Blumenkohl, Paprikapulver und Reibekäse besteht, 2 Seiten benutzt werden.

Gefehlt haben mir zudem noch die Nährwerte, so muss man es sich selber zusammenrechnen.
Schade finde ich auch, dass oft Fertigprodukte verwendet wurden wie Flammenkuchenteig. Klar, wenn es mal schnell gehen soll, kann gerne mal dazugegriffen werden, bei einem Kochbuch erwarte ich aber ein Rezept und vielleicht ein Hinweis, dass bei Eile auch dazu gegriffen werden kann. Stattdessen wird eine Zutatenliste mit Flammenkuchenteig aus dem Kühlregal, saure Sahne, Baconwürfel als „Bausteinrezept“ bezeichnet.
Meine Erwartungen wurden leider nicht getroffen.
Tiere und Pflanzen lebensgroß Daniela Strauß
Tiere und Pflanzen lebensgroß (Buch)
5 von 5 Sterne

inforamtiv

Das Buch Tiere und Pflanzen Lebensgroß ist sehr anschaulich gestaltet. Es umfasst sehr viele heimische Tiere, Bäume und Pflanzen mit unzähligen Bildern.
Wir fanden das Buch sehr informativ für ein Referat. Denn auf einer Doppelseite ist das Wichtigste zusammen gefasst und man hat viele nützliche Infos gesammelt.
Außerdem befinden sich Rezepte und Bastelanleitungen in dem Buch. Perfekt zum Nachmachen.
Wir finden, das Buch ist für jeden Naturliebhaber gedacht. Es macht sehr viel Spaß die einzelnen Tiere und Pflanzen miteinander zu besprechen und dann in der Natur wieder zu erkennen.
Das Buch ist unterteilt in den Jahreszeiten. So findet man sich sehr schnell zurecht.
So ein Naturbuch sollte in keinem Haushalt fehlen. Denn so oft müssen wir nach schauen, welcher Vogel das ist oder welche Pflanze wir gefunden haben.
Klare Kaufempfehlung.
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