Rezensionsübersicht

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144 Rezensionen

Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) Jens Schumacher
Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) (Buch)
5 von 5 Sterne

Nicht nur für kleine Mathe-Muffel geeignet

Die kleine Schabe Konstantin Kukerl nimmt uns mit in seinen Alltag, der nicht nur von Erlebnissen, sondern auch von Mathematik geprägt ist. Und diese ist dabei alles andere als langweilig.

"Rechnen nervt" ist ein wirklich tolles Kinderbuch, in welchem die Kinder mit Humor und Spaß der Mathematik begegnen. In der Geschichte sind verschiedenste Aufgabenstellungen eingebaut, ohne das diese wie klassische Aufgaben gestellt werden. Dabei sind zum Beispiel Textaufgaben, Additionen oder Rätsel zum Zahlenverständnis - eine richtig tolle Mischung und für meinen Sohn war es nie langweilig. Er hatte wirklich viel Spaß beim Lesen und Rechnen und ich denke, die Altersempfehlung ist sehr abhängig davon, wie sehr das Interesse für Mathematik beim Kind ist. Mein Sohn hat so mit kleinen Hilfestellungen die Aufgaben mit 6 Jahren lösen können.

Die Aufgaben werden durch ansprechende, bunt gestaltete Grafiken ergänzt, die sehr an die Bücher der "Lesen nervt"-Reihe erinnern. Konstantin ist eine tolle Figur, die für viel Freude beim Lesen sorgt und auch der kleine Neffe, der bei ihm unerwartet auftaucht, ergänzt die Geschichte sehr gut.

Ich glaube, dieses Buch ist eine wundervolle Geschenkidee für Kinder, da es eine interessante Geschichte mit tollen Rechenaufgaben verbindet, zu welchen im Buch jeweils auch die Lösung zu finden ist. Wir hatten viel Freude mit Konstantin und können das Buch für alle Kinder die Mathe lieben oder auch für kleine Mathe-Muffel empfehlen.
Unser Haus mit Rutsche Safia Al Bagdadi
Unser Haus mit Rutsche (Buch)
4 von 5 Sterne

Mitten im Leben

In dem Buch „Unser Haus mit Rutsche“ von Safia Al Bagdadi
geht es um Familie, Zusammenhalt und die Herausforderungen des Zusammenlebens. Das Buch zeigt das Familienleben mit all seinen Höhen und Tiefen.

Der Schreibstil war angenehm und leicht verständlich, sodass ich das Buch gut lesen konnte und das Geschehen gut verfolgen konnte. Die Geschichte wurde authentisch und nahbar geschrieben. Man konnte sich gut in die Figuren hineinversetzen und ihre Perspektiven verstehen und nachvollziehen.

Allerdings gab es auch einige Stellen, die sich etwas gezogen haben, wodurch die Handlung teilweise an Spannung verlor. Manche Entwicklungen hätten für mich noch etwas mehr Tiefe vertragen, sodass ich mir eine stärkere emotionale Verbindung zu den Figuren gewünscht hätte.

Insgesamt ist es ein solides Buch mit wichtigen und interessanten Themen rund um Familie und Zusammenhalt. Ich kann es vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die ruhige, realistische Familiengeschichten mögen.
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber Philip Kunisch
Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen. Kompakt-Ratgeber (Buch)
5 von 5 Sterne

Kompakter Ratgeber

Das Buch „Essbare Heilkräuter und Wildpflanzen“ von Philip Kunisch ist genau das, was ich schon immer gesucht habe. Das Buch ist sehr klein und kompakt, passt in jede Tasche und kann somit gut mitgenommen werden. Die Klappenbroschur kann man noch dazu mit einem feuchten Tuch abwischen. Zu Beginn des Buches lernt man das kleine Pflanzen-Einmaleins. Man erfährt etwas über Pflanzenstoffe, Pflanzenfamilien, Sammeltipps und Weiterverarbeitung. Eine Blattkunde und der Sammelzeiten-Kalender dürfen auch nicht fehlen. Und dann geht es mit den einzelnen Pflanzen los. In Portraits werden 68 Pflanzen aus Wäldern und Wiesen vorgestellt. Für jede Pflanze stehen drei Seiten zur Verfügung. Es gibt einen Steckbrief, Erkennungstipps und Merkmale, Haupteinsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten. Ich fand die kurzen Ausführungen zum Brauchtum und zur Mythologie ebenfalls sehr spannend. Tolle Fotos und Zeichnungen runden das Buch ab. Obwohl das Buch gespickt ist mit Wissen, versteht Philip Kunisch es, alles sehr kompakt und knapp zu beschreiben. Man muss sich nicht durch die Seiten quälen, sondern hat alles sauber zusammengefasst auch drei Seiten parat. Ein toller Ratgeber für unterwegs, der mich jetzt begleiten wird. Ich habe schon vieles entdeckt, was ich bisher noch nicht wusste.
Cooking for Family Julia Lanzke
Cooking for Family (Buch)
4 von 5 Sterne

überzeugend alltagstauglich

Das Cover von „Cooking for family“ von Julia Lanzke sticht mit seinen hellen Farben und der Schlichtheit aus der Masse an Kochbüchern heraus. Zusätzliche Motivation ins Buch zu schauen, kam über den Hinweis, dass es sich um Rezepte von mamiblock.de handelt. Dieser Youtube Kanal ist mir bereits positiv durch die Inhalte aufgefallen. Beim ersten durchblättern hat mir die Strukturiertheit des Inhalts richtig gut gefallen und ich war zuversichtlich, dass die Tipps und Rezepte gut ankommen werden. Direkt für kleine Kinder ist dies  allerdings kein Kochbuch mit dem sie selbstständig an das Kochen herangeleitet werden könnten. Hierfür sind zu wenig Kochschritte bebildert. Lese-Zielgruppe sind (aus meiner Sicht) junge Eltern. Der Großteil der Rezepte sind auf 4 Personen ausgelegt. Dabei wird nicht zwischen Groß und Klein unterschieden. Es gibt wenige Rezepte für 2 Personen. Familie besteht für die Autorin, so wie ihre Familie, wohl eher aus 4 Mitgliedern. Doch lassen sich die meisten Rezepte gut umrechnen. Die Autorin bedient sich trendigem Vokabular, wie Batch Cooking.  Es ist eine gute Sammlung an Rezepten und Tipps (, die allerdings nicht unbedingt neu sind). Zudem finde ich es positiv, dass es ein klassisches Buch ist und über social Media hinaus geht. Die ersten Rezepte wurden bereits nachgekocht. Für junge Eltern halte ich dieses Kochbuch für empfehlenswert und alltagstauglich.
Der Kita-Comic Hannah Winkler
Der Kita-Comic (Buch)
5 von 5 Sterne

Unbedingt bestellen!

Was für eine besondere Idee. Ideal für kleine und große Teams sowie in der Aus- und Fortbildung. Hat mir gut gefallen
Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe Kaylie Smith
Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe (Buch)
4 von 5 Sterne

Ophelia und Blackwell

Phantasma Spiel um dein Leben Fürchte die Liebe ist der erste Band der Wicked Games Verfluchte Spiele Reihe der Autorin Kaylie Smith.

Ophelia und ihre Schwester Genevieve sehen sich nach dem Tod ihrer Mutter etlichen Problemen ausgesetzt. Da sie verschuldet sind geraten sie in den Strudel von Phantasma und den Spielen dieser Welt. Ophelia begegnet Blackwell der sie unterstützt um durch die Spiele zu kommen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Geschichte hat etliche spannende Momente wobei mir die explizierten Szenen im Laufe der Geschichte zu viel wurden, da wäre wenige mehr gewesen. Die einzelnen Spiele sind brutal und werden auch dementsprechend beschrieben, das wird nicht jedem Leser gefallen.

Den Handlungssträngen konnte ich gut folgen und die überraschenden Wendungen fand ich plausibel.Die Charaktere sind nicht glatt und gefällig, sie haben Ecken und Kanten und handeln nicht immer so wie man es erwarten würde. Gerade das fand ich ganz reizvoll.

Insgesamt fand ich das Buch interessant und es hat mich gut unterhalten.
Die Reise ans Ende der Geschichte Kristof Magnusson
Die Reise ans Ende der Geschichte (Buch)
4 von 5 Sterne

Zum Ende des Kalten Krieges gab es die Hoffnung auf dauerhaften Frieden

Die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Jakob Dreier muss sich also erst an den Begriff „Russische Föderation“ gewöhnen. Was gestern noch unmöglich schien, heute gehört es zum Alltag in Rom. Die russische Botschaft feiert und lädt alles, was Rang und Namen hat dazu ein. Auch Dieter Germeshausen genießt das kostenlose Angebot von Piroggen und Krimsekt. Er mag zwar keine Feste möchte aber unbedingt den jungen Dichter Jakob Dreier kennenlernen. Nach einem ersten Wortwechsel macht Germeshausen ihm einen Vorschlag, den er nicht ablehnen kann.

Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ gab es eine Aufbruchstimmung. Die Menschen freuten sich und hofften auf dauerhaften Frieden. Spionage war nicht mehr nötig. Herr Germeshausen wollte aber noch einen letzten Coup landen. Seine Rente aufbessern und mit seiner Geliebten abtauchen. Eine Reise nach Almaty in Kasachstan ist geplant und Jakob Dreier soll ihn begleiten.

"Die Reise ans Ende der Geschichte" erinnerte mich ein wenig an die Romane von Johannes Mario Simmel. Auch er schrieb gerne über Agenten und deren Verwicklungen mit ihren Auftraggebern. Kristof Magnusson lässt seine Protagonisten reisen. Von Rom nach Almaty und auch ins Rheinland nimmt er seine Leser mit. Zuweilen zwar spannend aber nicht immer nachvollziehbar. So empfand ich das Buch. Daher gebe ich nur eine bedingte Leseempfehlung.
House of Blight Maxym M. Martineau
House of Blight (Buch)
5 von 5 Sterne

Packende Geschichte

Edira und ihre Brüder arbeiten seit dem Tod ihrer Eltern hart, um zu überleben. Dabei trägt Edira ein Geheimnis in sich, von dem niemand erfahren darf. Sie ist eine Threadmenderin und kann andere Menschen heilen, nur das sie damit immer ein Stück ihrer eigenen Lebenszeit verliert. Doch eine Krankheit kann auch sie nicht heilen, die tödliche Seuche, die im Land herrscht. Und ausgerechnet an dieser erkranken ihre Brüder gleichzeitig. Ihr letzter Ausweg ist es, einen Deal mit der Familie Fernglove einzugehen, einer der angesehenen Evers Familien, welche ganz besondere Fähigkeiten und einen unsterbliches Leben besitzen.


"House of Blight" ist der packende Auftakt der "Theadmender Chroniken" von Maxym M. Martineau. Für mich hat sich die Spannung im Verlauf des Buches immer mehr gesteigert und so wollte ich das Buch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Geschichte endet mit einer zunächst abgeschlossenen Handlung, sodass der zweite Band hierauf aufbauen wird.
Das Buch selbst ist sehr edel gestaltet, wobei das Cover und der Farbschnitt sich gegenseitig sehr gut gänzen.
Das Worldbuilding gefällt mir sehr gut, vor allem die Magie der Theadmender ist sehr interessant und wird im Verlauf immer ausführlicher erläutert. Neben diesen besitzen auch die Ever, je nach Familienzugehörigkeit, einzigartige Magie, die erstaunliches leisten kann.

Edira führchtet sich vor ihrer eigenen Macht, da die Nutzung sie selbst ihrem Tod immer näher bringt. Aber sie tut alles für ihre Familie und entschließt sich für diese, ihre Macht einzusetzen. Edira wirkt dabei im Buch sehr zielstrebig, jedoch auch ab und zu sehr naiv. Im Endeffekt wird deutlich, dass man in einer Welt wie ihrer nie weiß, wer Feind oder Freund ist und welche Intrige ggf. gerade gesponnen wird.

Die Ever sind mächtige Wesen, die bei den Menschen sehr viel Ansehen genießen, da sie mit ihrem Reichtum auf die meisten Bewohner sehr beneidenswert wirken. Doch die Ever verbergen große Geheimnisse, von denen die Menschen nichts ahnen. Orin ist das Familienoberhaupt der Ferngloves und ich hatte immer wieder wechselseitige Gefühle über ihn und es ist sehr schwer, ihn einzusetzen. Neben ihm lernen wir auch Rorik kennen, seinen ehrlichen und immer direkten Bruder, der einer meiner Lieblinge in der Geschichte ist.

Mir hat die Geschichte und vor allem auch das Ende des Buches sehr gefallen, wobei die Plot-Twists sehr viele Überraschungen mit sich brachten. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung im nächsten Band.
Schattenmädchen Frida Skybäck
Schattenmädchen (Buch)
5 von 5 Sterne

Wo ist Isabelle

Schattenmädchen von Frida Skybäck ist ein spannender Kriminalroman, der mich vor allem durch die Geschichte und das Ermittlerduo überzeugt hat. Das Cover zeigt eine typisch schwedische Idylle, wirkt auf mich allerdings eher nichtssagend und wird dem Inhalt nicht wirklich gerecht.
Umso schöner ist das Wiedersehen mit Frederika und Henry. Frederika ist impulsiv und geradlinig, manchmal unbequem, aber sehr authentisch. Henry ist reich, besonnen und intelligent, ein ruhiger Gegenpol. Beide tragen private Themen mit sich, Frederika hat Probleme in ihrer aktuellen Beziehung, Henry wird von seiner früheren Beziehung eingeholt. Das bleibt eher im Hintergrund, ist aber sehr interessant, besonders wenn man die Vorgänger kennt.
Im Mittelpunkt steht der Fall einer Studentin, die nach einer Party verschwindet. Ein reicher IT-Boss gerät schnell ins Visier der Ermittlungen, unter anderem wegen Blutspuren in seinem Appartement. Gleichzeitig gibt es Parallelen zu einem früheren Mord im Studentenmilieu und Hinweise auf eine möglicherweise frauenfeindliche und übergriffige Studentenverbindung.
Die Geschichte entwickelt sich spannend und dicht und endet mit einem überraschenden Schluss. Der Schreibstil ist auf jeder Seite mitreißend und die knackig kurzen Kapitel tragen zur Spannung bei. Für mich ein gelungener Krimi mit Tiefe und klarer Leseempfehlung.
Kein Kuchen für Vampire Annette Marie
Kein Kuchen für Vampire (Buch)
4 von 5 Sterne

Ohne Tori fehlt mir was

Kein Kuchen für Vampire liefert vor allem eines: viele Kämpfe. Das liest sich schnell weg, bleibt aber überraschend blass. Enttäuschend, dass Tori und ihre drei Freunde nur einen kurzen Gastauftritt haben – da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Robin als neue Protagonistin konnte mich nicht überzeugen. Ihr fehlt die Ausstrahlung, um die Geschichte wirklich zu tragen. Da ich die Vorgänger nicht gelesen habe, war der Protagonistenwechsel unerwartet und ließ spürbare Lücken im Vorwissen zurück. Man versteht die Story zwar grundsätzlich, fühlt sich aber nie richtig abgeholt.

Solide Urban Fantasy ohne echten Sog. Unterhaltsam für zwischendurch, aber kein Titel, der neugierig auf die Fortsetzung macht.
1 bis 10 von 144 Rezensionen