Rezensionsübersicht

115 Rezensionen
Oxen. Interregnum Jens Henrik Jensen
Oxen. Interregnum (Buch)
3 von 5 Sterne

Kann man lesen

… muss man aber nicht.

Im siebten Band der Oxen-Reihe ermittelt das eingespielte Team Oxen und Franck im Fall des ertrunkenen Generalstaatsanwalts Eilertson. Ist er ein begeisterter Anhänger des Eisbadens oder steckt etwas anderes dahinter? Parallel dazu wird ein vermeintlicher Suizid eines chinesischen Studenten und der Mord an seiner Freundin untersucht.
Mossmann befindet sich in einer beruflichen Zwischenphase. Eigentlich ist er entmachtet worden, leitet jedoch kommissarisch das PET. Geschickt nutzt er windige Ressourcen und wendet unkonventionelle Ermittlungsmethoden an. Well.
Bei den vielen Handlungssträngen, Verstrickungen und Personen kann man schnell den Faden verlieren, wenn man an dem Buch nicht dranbleibt. Streckenweise fehlte mir die Spannung und ich fand es langatmig. Der Charakter Niels Oxen hat mir hingegen wieder gut gefallen. Ich mag seine Entschlossenheit, seine Verletzlichkeit und seine Art zu kommunizieren. Margarethe Franck als kernige Macherin, nimmt dieses Mal die Zügel gut in die Hand. Einzig ihre privaten Geschichten und Bedürfnisse empfand ich als störend und hoffte inständig, dass es nicht kitschig wird. Die Recherchen zu Technik, Wirtschaft und zu Zusammenhängen haben mich beeindruckt.

Ich denke, man sollte die vorherigen Bände gelesen haben, um die Charaktere und Hintergründe verstehen zu können. Aus meiner Sicht, reicht es jetzt aber auch. Danehof hat sich erschöpft.
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! Astrid Göpfrich
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! (Buch)
4 von 5 Sterne

Spannend, aber auch gefährlich

Als Urururenkelin von Dr. Frankenstein lebt Nelly in einem alten Gruselschloss, in dem immer wieder seltsame Dinge passieren. Das ist aber auch schon das Spannendste an ihrem Leben. Denn ihre Eltern sind totale Langweiler und das absolut Letzte, was sie wollen, ist eine weitere Erfinderin in der Familie! Natürlich hält das Nelly nicht davon ab, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – manchmal auch zum Leidwesen ihrer beiden besten Freunde. Der zweifelhaften Genialität ihres berühmten Vorfahren kommt sie gefährlich nahe, als sie bei einem Gewitter ein totes Alpaka wieder zum Leben erweckt. Doch damit nicht genug: das Alpaka kann auch noch sprechen! Und es quasselt ohne Unterlass, trinkt am liebsten Kokos-Limetten-Cocktails, ist nervtötend tollpatschig und stellt das Leben der Familie Frankenstein gehörig auf den Kopf! (Klappentext)

Nelly ist ein Mädchen, das weiß was sie will. Sie ist viel auf sich allein gestellt und versucht immer das Beste daraus zu machen. Die ist „Erfinderin“ und sie erlebt viele spannende Abenteuer. Sie macht viele Experimente, die nicht alle gelingen und hier kommt mein Kritikpunkt. Es sind einige dabei, die zum Beispiel mit Strom zu tun haben und das finde ich in einem Kinderbuch nicht gerade gut. Man kann noch so vernünftig sein, aber irgendwann kommt doch der Nachahmungstrieb durch. Die Handlung ist gut aufgebaut, altersgerecht, nachvollziehbar und der Schreibstil ist gut zu lesen. Die verschiedenen Charaktere, egal ob sympathisch oder nicht, sind real vorstellbar und entwickeln sich entsprechen weiter.
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? Iliana Xander
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? (Buch)
3 von 5 Sterne

Sie will Rache! Wird sie sie bekommen?

„Es liegt genau genommen keine Straftat vor. Es gibt keinerlei Beweise, die auf den Mann im Club hindeuten“ nimmt ihr die Beamtin jede Hoffnung, nach diesem gut aussehenden Kerl zu suchen, mit dem Cara in der Bar verschwunden ist. Jedoch sind sie aus einem anderen Grund interessiert, der Sache nachzugehen, denn es liegt eine weitere junge Frau in ähnlichem Zustand in diesem Krankenhaus, sie hatte die gleichen Substanzen wie Caro im Körper, allerdings zeigt diese keine Hirnaktivität mehr. Natalie hört alle Alarmglocken schrillen, zumal sie noch die Info bekommt, dass es vor Kurzem zwei ähnliche Fälle gegeben hat.
Natalie Olsen und Caro sind die allerbesten Freundinnen, sie leben in einer WG und nun sitzt Natalie da, alleine mit ihrer Ratte Trixy. In ihr reift ein Plan – sie will Rache. Wie es der Zufall will, begegnet sie auf den Straßen New Yorks den verpeilten, aber durchaus charmanten Nick. Gut, eher hält sie ihn davon ab, direkt vor ein Auto zu laufen. Sie trinken einen Kaffee miteinander, kurz darauf verfängt sich ihr Blick in der Titelseite einer Zeitschrift, das Foto kommt ihr bekannt vor. Es ist der Typ aus dem Club – Geoffrey Rosenberg. Dieser Nick scheint ein Glückstreffer zu sein, denn er arbeitet für Rosenberg und mehr noch, er verschafft ihr einen Job in der Villa.
Der Einstieg in die Story hält schon mal einige Zufälle parat, die man geflissentlich ausblenden sollte, so man weiterlesen will. Was sich allemal lohnt, da Iliana Xanders Schreibstil überzeugt, anders als diese schon etwas hanebüchene Einführung in die Handlung. Natalie ist drin in der Villa, ihre Kollegen sind davon nicht gerade begeistert. Auch bekommt sie Anweisungen, wie sie sich dem Boss gegenüber zu verhalten hat. Nämlich so, dass sie unsichtbar bleibt. Was ihr jedoch so gar nicht in den Kram passt, sie ist schließlich in ihrer ureigenen geheimen Mission unterwegs.
Zwischendurch meldet sich Unbekannt. An wen sind diese Botschaften gerichtet? Sind es Drohungen? Amüsiert sich Unbekannt über so manch Aktion? Einige Zeit tappe ich im Dunkeln, bis eine anvisierte Person mit Namen angesprochen wird, Zweifel jedoch bleiben.
Die Atmosphäre in der Villa ist beängstigend, auch alle Angestellten sind nicht recht greifbar, der Boss inklusive. Und doch kommt die Story nicht recht vorwärts, was sich dann doch irgendwann ändert. Der bis dahin 08/15-Thriller läuft zur Hochform auf, nicht vorhersehbare Wendungen fesseln mich, die Charaktere sind bis auf wenige Ausnahmen gut und geheimnisumwittert gezeichnet, wobei die Hauptfigur Dinge treibt, die völlig abstrus sind.
Und DER BOSS? Ist er ein Monster oder ein Genie? Ja, diese Frage wird letztendlich geklärt. Mich hat dieser Typ zwar nicht durchweg, aber doch gut unterhalten, auch wenn die Story mitsamt den handelnden Personen arg überzogen, ja über weite Strecken geradezu absonderlich daherkam.
Mathilde und Marie Torsten Woywod
Mathilde und Marie (Buch)
5 von 5 Sterne

Zauberhafter Roman

Der Autor Torsten Woywod hat seinem Debütroman "Mathilde und Marie" allen Buchhändlern und Buchhändlerinnen gewidmet. Eine schöne Widmung, denn was wären Autoren, Autorinnen und ihre Bücher wenn es sie nicht gäbe. Das Cover ist farbenfroh gestaltet und das macht schon neugierig auf das Buch. Der Roman erscheint am 15. Januar 2026 im Verlag dtv.
Redu ist ein kleiner Ort in den belgischen Ardennen mit gerade einmal dreihundertneunzig Einwohnern. Redu ist als Bücherdorf bekannt und hatte in seinen Spitzenzeiten weit über zwanzig Buchhandlungen. Jedes Jahr im Frühling wird "Fête du livre", das "Fest des Buches" und im August "Nuit du livre", die "Nacht des Buches" gefeiert und viele Menschen von außerhalb besuchen diese beiden Feste. Doch im Laufe der Zeit hat sich in Redu einiges verändert und inzwischen gibt es nur noch dreizehn Buchhandlungen. Und genau an diesen beschaulichen Ort wird Marie von der Buchhändlerin Jónína mitgenommen. Marie hat Paris und Frankreich den Rücken gekehrt, weil sie mit ihrem derzeitigen Leben unzufrieden ist und eine Entscheidung treffen will. Mit der Ankunft von Marie vollzieht sich eine Veränderung in Redu. Ihre Anwesenheit macht sinnbildlich jeden Raum heller und wärmer. Selbst die kauzige und mürrische Mathilde kann sich diesem Zauber nicht entziehen.
Die Handlung wird im Wechsel von Marie, Jónína und Mathilde erzählt. Torsten Woywod porträtiert die Personen seines Romans auf charmante und empathische Weise. Viel Spaß macht auch eine weitere Protagonistin. Die Labradorhündin Anneliese, die Marie seit ihrer Ankunft in Redu begleitet und die immer wieder für witzige Momente sorgt. Eine Besonderheit, die mir sehr gut gefällt, sind das Vorwort und die Nachbemerkung, in denen Torsten Woywod schreibt, wer und was ihn zu diesem Roman motiviert hat. "Mathilde und Marie" ist ein zauberhafter und humorvoller Roman, dem hoffentlich noch weitere Romane des Autors Torsten Woywod folgen werden.
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser Andrea Erne
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser (Buch)
5 von 5 Sterne

Wasser in seiner ganzen Vielfalt

Wie toll ist dieses Buch aus der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe? denn bitte?
Der Titel "Alles über Wasser" ist auch im Inhalt erkennbar, Wasser ist DER Grundbaustein für Leben und wird zudem für viele Abläufe benötigt, vom Nutzen und Vorkommen von Wasser, über die Wiederaufbereitung, Wasser im Zusammenhang mit Wetter, Umwelt und Katastrophen, sowie als Lebensraum und Lebensnotwendigkeit, hier ist fast alles enthalten. Einzig schade ist daher, dass zum Thema Spaß mit Wasser, wie das Coverbild optisch zeigt, eher weniger zu finden ist, vielleicht wäre eine Seite mit Spiel und Freizeit z.B. mit Pool und Spielplätzen noch schön gewesen.

Natürlich werden die einzelnen Themenseiten kindgerecht erklärt und sind mit vielen detailreichen, liebevollen Illustrationen komplettiert, welche ich optisch in ihrer Vielfalt und Farbenpracht bereits aus anderen Büchern der Reihe kenne und liebe. Über Klappen auf den Seiten können verborgene, zusätzliche Inhalte gefunden werden, was Kinder animiert aktiv mitzuwirken und konzentriert zuzuhören. Die Seiten sind stabil, lassen sich gut umklappen und haben ein handliches, quadratisches Format.
Das Thema spricht mich sehr an und mein wissbegieriges Kind hat sich auch sehr gefreut, als wir die einzelnen Seiten miteinander erforscht haben. Besonders hat uns die Seite mit dem Trink- und Abwassersystem gefallen, denn dafür interessiert er sich schon länger, wohin unser verbrauchtes Wasser fließt und wie es wieder im Wasserhahn landet. Aber auch die Seiten mit Überschwemmungen und Dürre hat ihn stark beschäftigt.

Mein Kind ist gerade 4 Jahre alt geworden und ich denke das angegebene Lesealter des Buchs mit 4-7 Jahren ist hier sehr stimmig und wir werden uns noch öfter mit diesem Buch beschäftigen können, ohne das es langweilig würde. Ein tolles Buch der Reihe, mit dem Ausblick in die Zukunft, wie wir es besser machen können.
Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier (Buch)
5 von 5 Sterne

Toller Stickerspaß mit Dinowissen zum Lesen

Ich kannte diese Reihe von WWW noch nicht und habe aber am Cover gleich erkannt, dass hier Sticker geklebt werden können. Zu sehen ist ein freundlich lächelnder Fleischfresser, der hat meinem Kind gefallen.

Allgemein sind die gezeigten Dinosaurier kindlich und freundlich dargestellt, genau richtig für Kleinkinder, sie sollen ja keine Angst bekommen. Das Heft umfasst viele Seiten, die nach unterschiedlichen Themen sortiert sind, z.B. Pflanzenfresser, Raubsaurier, Lebensräume, geschichtliches Wissen usw. Mir gefällt es, dass die Sticker mittels Symbol auf der Heftseite bzw. dem Stickerbogen zugeordnet werden können. Ob sich meine Kinder danach richten, wenn sie alleine kleben ist jedoch fraglich, aber generell könnten Kinder hier bereits alleine die richtigen Seiten finden. Es gibt Seiten auf denen frei geklebt werden kann, das geht gut alleine und solche, auf denen Sticker bestimmten Felder zugeordnet werden müssen. Hierbei muss ein Erwachsener evtl. etwas helfen oder in meinem Fall etwas mehr, da ich die Sticker gerne gerade im Heft möchte.
Das Heft ist in einem gut zu haltenden Format, fast quadratisch im geschlossenen Zustand und aus stabilen, aber nicht zu dicken Pappseiten gefertigt. Toll ist auch die hintere Umschlagseite, hier können auf einer 3-teiligen Seite alle Sticker noch frei verwendet werden, die nicht auf den vorderen Seiten benötigt wurden und man kann die Seite auch heraus trennen und z.B. im Kinderzimmer aufhängen.
Etwas schade finde ich nur, dass auf den Stickerbögen so viele tolle Sauriernamen stehen, diese aber nicht mehr den Bildern zugeordnet werden können, sobald die Sticker herausgelöst wurden. Wäre vielleicht schöner die Namen stünden auf den Stickern statt auf den Bögen. Sonst haben wir keine Kritik.

Meinen beiden Kindern (ca. 2 und 4 Jahre) und mir, hat das Stickerheft Dinosaurier sehr gut gefallen und noch ist nicht alles beklebt, da bleibt noch einiges zu tun.
Wieso Heimat, ich wohne zur Miete Selim Özdogan
Wieso Heimat, ich wohne zur Miete (Buch)
4 von 5 Sterne

Zwischen Freiburg und Istanbul auf der Suche nach sich selbst

Verlassenwerden kann ein ziemlich unbequemer Anfang sein. Hier ist es der Auslöser für eine Reise, die weniger mit Kofferpacken als mit innerer Unruhe zu tun hat. Krishna Mustafa steckt fest zwischen Erwartungen, Zuschreibungen und der Frage, wer oder was man eigentlich sein soll. Nicht dramatisch, nicht pathetisch, sondern eher tastend und suchend.
Der Ortswechsel nach Istanbul fühlt sich anfangs wie ein Befreiungsschlag an. Neue Straßen, neue Stimmen, neue Rhythmen. Die Stadt wirkt lebendig, laut und widersprüchlich, genau wie Krishna selbst. Moscheen stehen neben Starbucks, politische Gespräche neben Alltagsbeobachtungen, und immer wieder schiebt sich ein feiner Humor dazwischen, der hängen bleibt.
Der Roman erzählt bewusst nicht in großen Bögen. Es sind Begegnungen, Gespräche und kleine Beobachtungen, die sich nach und nach zusammenfügen. Gerade das wirkt glaubwürdig. Wer klare Antworten erwartet, wird sie hier nicht finden. Wer jedoch wissen möchte, wie sich dieses Leben zwischen den Welten anfühlen kann, bekommt ein sehr stimmiges Bild.
Besonders überzeugend ist der Ton. Leicht, manchmal frech, oft sehr genau. Klischees werden benannt, gelegentlich überspitzt und dann wieder still entlarvt. Politische Themen wie Erdoğan oder der Gezi Park tauchen auf und fügen sich selbstverständlich in den geschilderten Alltag ein. Sie stehen nicht im Mittelpunkt, sind aber spürbar präsent, so wie im echten Leben.
Beim Lesen stellt sich immer wieder dieses leise Erkennen ein. Nicht weil alles vertraut wäre, sondern weil Unsicherheit, Neugier und das Nicht-Ankommen erstaunlich nah wirken. Die Suche nach guter Schokolade, Gespräche mit Verwandten und flüchtige Eindrücke aus dem Stadtleben sind keine Nebensachen, sondern tragen die Geschichte.
Am Ende bleibt kein fertiges Selbstbild. Und genau das passt zu diesem Roman. Die Reise liefert keine Lösung, aber eine ehrliche Annäherung an die eigene Zerrissenheit. Das wirkt klug, menschlich und angenehm unaufgeregt.
Vier Sterne für einen Roman, der leicht erzählt ist, fein beobachtet und noch nachwirkt, gerade weil er offen bleibt.
Sonne und Regen - So ist unser Leben BarbaraSofie
Sonne und Regen - So ist unser Leben (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein superniedliches Kinderbuch über die Sonnen- und Schattenseiten des Lebens

Wie alle Bücher von Ravensburger ist auch dieses sehr liebevoll gezeichnet. Die Bilder sind warm und berührend, sprechen schon die Kleinsten an und passen zu ihrem Alltag.

Die Grundbotschaft dieser kleinen Geschichte ist herzerwärmend und tröstend. Das, was wir gerne mögen, und auch das, was uns weniger gefällt gehört beides gleichermaßen zum Leben dazu und hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Alles steht miteinander in Verbindung und schöne Dinge werden oft erst möglich durch das, was keine Freude macht. Dieser Grundgedanke wird kindgerecht an mehreren Beispielen erklärt - zum Beispiel so: nur wenn wir müde waren und uns ausgeruht haben, haben wir danach wieder Energie zum Toben und Springen.

Mir gefiel auch, dass dem kleinen Finn seine Gefühle zugestanden werden. Natürlich darf er traurig sein, dass Papa in die Arbeit muss und eigentlich ist Mama auch ein bisschen traurig. Aber es gibt auch wieder Schönes, auf das man sich schon freuen kann, wenn Papa zurück ist. Das empfinde ich als sehr lebensnahen und liebevollen Einstieg in dieses fast philosophische Thema, den schon die Kleinsten verstehen können.
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad Carola von Kessel
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad (Buch)
5 von 5 Sterne

Gelungener Bücherschatz für kleine Radfahrer

»Mein erstes Fahrrad« ist ein weiterer, gelungener Band der Reihe. Wir begleiten die kleine Alea und ihre Familie beim Fahrradkauf, dem Fahrenlernen und auch der Pflege des Fahrrads. Auch ein paar grundlegende Verkehrssregeln werden angeschnitten.

Die Abbildungen sind im gewohnten Stil, wenn ich sie auch als etwas blass empfinde. Gerade für so kleine Kinder darf es meiner Meinung nach ruhig noch etwas knalliger sein, aber das ist wohl Geschmackssache.

Was mir von der Machart her positiv aufgefallen ist, sind die abgerundeten Ecken. Die Ausgaben, die wir schon zu Hause haben sind schon etwas älter und haben das noch nicht. Das ist definitiv eine sinnvolle Verbesserung, denn bei der alten Machart waren die Ecken sehr schnell abgestoßen und dadurch unansehnlich.

Auch die praktische Ringbindung möchte ich noch einmal erwähnen, sie zeichnet die Reihe zwar standardmäßig aus, wird bei anderen Kinderbüchern aber sehr selten verwendet, obwohl sie die Haltbarkeit definitiv stark verbessert!
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran Andrea Erne
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran (Buch)
5 von 5 Sterne

Beigeistert unseren kleinen Baumeister sehr!

Das Buch kommt bei meinem Sohn sehr gut an!

Es werden die verschiedensten Arten von Kränen erklärt - auf Baustellen oder am Hafen oder auch kleinere, transportable Kräne. Dabei gibt es wie gewohnt viele tolle Abbildungen zu bestaunen, spannende Klappen (so dass man z.B. »zusehen« kann, wie Kräne aufgebaut/ausgefahren werden) und jede Menge interessanter Informationen. Da war sogar für uns Erwachsene noch das eine oder andere Neue dabei.

An der gesamten Reihe begeistert uns, dass die Textmenge perfekt zur angegebenen Altersklasse passt. Es sind die einzigen Sachbücher in dieser Größe, die sich von der Länge her komplett z.B. als Gute-Nacht-Geschichte lesen lassen und dabei weder die Aufmerksamkeitsspanne der Kleinen noch die Leselust der Eltern überfordern... Gerade unser Sohn liebt die Reihe und bevorzugt die Bücher gegenüber klassischen, kurzen Geschichten.

Auch der Band über den Kran ist wieder rundum gelungen!
1 bis 10 von 115 Rezensionen