Rezensionsübersicht

129 Rezensionen
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel Alena Schröder
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel (Buch)
3 von 5 Sterne

Zusammenhalt

Hier handelt es sich um den dritten Teil einer Familien-Geschichte von der Autorin Alena Schröder.
Eine Geschichte aus dem gestern und heute. Hannah lebt in der Gegenwart in Berlin und hat Probleme mit ihrem Vater mit dem sie lange keinen Kontakt mehr hatte und der plötzlich wieder auftaucht. Die Vergangenheit spielt in Güstow zum Ende des Zweiten Weltkrieges als dort die Russen eintreffen. Dorthin hatte sich Marlen gerade geflüchtet sie sie vierzehn Jahre alt und wäre somit das Beuteschema der Russen. Doch Wilma der sie zufällig begegnet gibt ihr den Tipp sich vor den Russen in der Schublade einer Kommode zu verstecken. Dort findet sie auch eine alte Leinwand die sich durch die ganze Handlung zieht, weil sie verschollen ist.
Fazit:
Dachte hierbei handele es sich um eine dramatische und spannende Geschichte, leider hatte ich mich getäuscht da der Klappentext sehr vielversprechende war. Schade. Dagegen ist der Cover schön und passend zum Titel.
Ein Pakt aus Asche und Blut Sabine Riedel
Ein Pakt aus Asche und Blut (Buch)
4 von 5 Sterne

Mystisch

Hinter dem tollen Cover des Romans … Ein Pakt aus Asche und Blut verbirgt sich die spannende Geschichte die im Gestern und Heute spielt. Hauptort der Handlung ist Ratingen. Mark ein Feuerwehrmann hat während in einem großen Waldbrand eine Vision von einer Frau die mitten in den Flammen steht und die er unbedingt retten will, die aber scheinbar nur er sieht.In der Gegenwart reist der Leser dann fünfhundert Jahre zurück und hier geht es um Helene eine Heilerin, deren Schwestern als Ketzerin verbrannt werden soll, aber der es gelingt sie noch schwer verletzt zu befreien.
Fazit:
Der Roman enthält schon so einige grausame wie heftige Passagen, die man erwarten muss nach dem Klappentext, aber auch schon beim Buchtitel. Die Handlung kommt sehr facettenreich von mythisch bis geheimnisvoll und mit viel Fantasie daher. Für Fans dieses Genres ein Muss.
The Woman in Suite 11 Ruth Ware
The Woman in Suite 11 (Buch)
3 von 5 Sterne

Naivität in Reinkultur

Nach ihrem traumatischen Erlebnis auf der AURORA hat Lo Blacklock ihr Leben mit Mann und Kindern aufgebaut. Sie möchte wieder Fuß in ihrem Job als Reisejournalistin fassen. Da erhält sie die Einladung zur Neueröffnung eines Luxushotels. Lo wird schon am ersten Tag unangenehm mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, doch das ist erst der Anfang.

Da ich The Woman in Cabin 10 echt klasse fand, hab ich mich sehr gefreut, dass die Autorin ihre Heldin so viele Jahre später erneut auftreten lässt. Allerdings habe ich das Gefühl, sie fand selbst nicht so richtig gut in die eigene Story hinein. Beim Lesen war es wirklich erschreckend, wie wenig ich Anschluss an die Geschichte und die Figuren fand. Noch erschreckender ist jedoch, dass ich meine mühsam aufgebaute Verbindung auch immer wieder verloren habe.

Laura Blacklock, genannt Lo, ist unfassbar naiv. Wo bei mir die Alarmglocken laut schrillen, tapert sie fröhlich weiter mitten in die laufende Kreissäge. Das hat bei mir leider dazu geführt, dass ich das Buch immer wieder ein paar Tage liegen lassen musste, um ohne eine Art Wut auf Lo weiterlesen zu können. Wie kann Lo nach ihren Erlebnissen auf dem Schiff so schrecklich einfältig sein?

Etwas unangenehm sind auch die ständigen Anspielungen auf die Ereignisse auf dem Luxuskreuzfahrtschiff. Ich habe das Buch gelesen, mochte es sehr, doch nach neun Jahren waren nur noch Fragmente der Erinnerung da. Also hätte ich theoretisch das Buch noch mal lesen müssen, um wieder alles präsent zu haben. Wie muss es dann sein, wenn man den Vorgänger gar nicht kennt?

So sehr sich die Story zieht, hat sie auch immer eine gewisse Spannung. Leider baut die irgendwann tatsächlich fast hauptsächlich darauf auf, welche Dummheit Lo nun schon wieder anstellt. Es gibt einige nette Twists und Wendungen, die aber nicht ganz so überraschend sind, als dass sie alle Schwächen ausgleichen könnten. Ständig dachte ich an das Sprichwort Fool me once, shame on you, fool me twice, shame on me.

Es ist so schade. Ich mag die Autorin, finde die Grundidee des Buches gar nicht so übel, aber es fehlt einfach so viel, um mich zu begeistern. Schlecht finde ich die Story nicht. Aber mehr als drei Sterne mag ich einfach nicht geben. Und das, nachdem Woman in Cabin 10 die vollen fünf Sterne von mir bekam. Das macht mich traurig.
(c) cms
Half His Age Jennette Mccurdy
Half His Age (Buch)
5 von 5 Sterne

Sehr gut

Jennette Mccurdy‘s Buch I‘m glad my mom died war schon sehr emotional interessant. Ich war daher sehr neugierig wie Jennettes erster Roman „Half his age“ wird. In dem Roman werden Themen wie bspw. Konsum, Klassenunterschied und Intimität behandelt. In dem Buch geht es um Waldo, die ein Charakter ist, der genau weiß was er will. Ich fand das Buch sehr gut. Er war ein ehrlicher Roman, bei dem nichts verschönigt oder romantisiert wurde. Es war einfach ein knallhart ehrlicher Roman und mal etwas anderes.
Ich fand den Schreibstil sehr gut und kam sehr gut in die Geschichte rein.
Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte und die Geschichte mich sehr in den Bann gerissen hat. Ein Buch voller Emotionen, welches das Tabu Themen anspricht und knallhart ehrlich ist.
Verdiente 5 von 5 ⭐️
Der Kissenmörder (Bajetzky & Kuper - Thriller 6) Gunnar Schwarz
Der Kissenmörder (Bajetzky & Kuper - Thriller 6) (Buch)
4 von 5 Sterne

Spannung pur


Die Bielefelder Kommissare Emma Bajetzky und Alex Kuper werden zu einem neuen Fall gerufen. Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Mit einem Kissen erstickt, doch vorher noch unsagbar gefoltert. Es werden noch mehrere Frauen gefunden, die auf die gleiche brutale weise getötet wurden. Und als an allen Tatorten eine Kinderzeichnung entdeckt wird ist klar, es ist ein Serienmörder am werk.

Das neue Buch von Gunnar Schwarz hat es mal wieder verstanden, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Der Schreibstil des Autors ist wie erwartet wieder äußerst angenehm und flüssig. Das Cover ist relativ harmlos gehalten. Eine Frau liegt nackt im Bett, der Kopf auf einem blutigen Kissen. Die Beschreibung der Opfer dagegen ist viel detaillierter ausgefallen. Allein der Gedanke daran läßt einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

Ein gutes spannendes Buch, das man kaum aus der Hand legen möchte.
Sachen suchen: Besuch im Zoo Susanne Gernhäuser
Sachen suchen: Besuch im Zoo (Buch)
4 von 5 Sterne

Niedliches Bilderbuch für die Kleinsten

Das kleine Kinderbuch "Sachen suchen - Besuch im Zoo" vom Ravensburger Verlag wurde aus festem Karton mit den Maße von ca. 17,5x20,5 cm hergestellt.
Jede der 11 Doppelseiten zeigt einen kleinenAusschnitt aus dem Zoo und dessen Besucher. Hier tummeln sich Affen und Elefanten, Pinguine erkunden watschelnd die Umgebung und auch die Kinder haben die Möglichkeit mit Spaß auf dem Spielplatz zu toben.
Die Illustration ist farbenfroh und kindgerecht.
Im linken Bildrand werden Tiere, Gegenstände und Personen gezeigt, die von den betrachtenden Kindern auf der entsprechenden Doppelseite gesucht werden können.
Die Kindern unserer Kita betrachten gerne allein oder gemeinsam die verschiedenen Szenen.
Das ansprechende Wimmelbuch bietet den Kindern die Möglichkeit ihren Wortschatz zu festigen und zu erweitern. Das Buch bietet verschiedenartige Gesprächsanlässe hierzu.
Es ist gut für fie Altersklasse ab 2 Jahren geeignet und weckt die Lust auf einen Besuch im Zoo oder Tierpark.
Written in the Stars - Ist es fake oder doch die wahre Liebe? Alexandria Bellefleur
Written in the Stars - Ist es fake oder doch die wahre Liebe? (Buch)
4 von 5 Sterne

Nette New Adult Fake Lovestory zum Abtauchen

Worum es geht:
Darcys Bruder hat für sie ein Blind Date organisiert, dass ja mal so richtig nach Hinten losgeht. Darcy und Elle könnten nicht unterschiedlicher sein. Darcy ist bodenständig und komplett durchorganisiert und eher der Typ Kratzbürste. Sie überlässt nichts dem Zufall. Dagegen Elle, die herzensgute Astrologin, die an die Sterne, Übernatürliches und auch an die große Liebe glaubt. Nachdem sehr schnell klar wird, dass aus ihnen nichts werden kann, gehen sie trotzdem eine Beziehung ein. Allerdings nur eine zeitlich begrenzte Fake Beziehung, damit ihre Familien sie nicht weiter damit nerven, weil sie Single sind. Dann kommt es, wie es kommen muss. Auf einmal empfinden sie doch etwas füreinander, doch das ausgehandelte Ende der Beziehung naht. Was nun?

Mein Fazit:
Die Lovestory ist im Grunde genau das, was ich auch erwartet habe. Eine gefakte Beziehung, in der sich die beiden Mädels dann doch ineinander verlieben, wobei die Beiden nicht unterschiedlicher sein könnten. Da Darcy in ihrer letzten Beziehung sehr verletzt wurde, hat sie jetzt Schwierigkeiten, sich auf etwas Neues einzulassen. Darcy ist eher vom Typ Eiskönigin und Elle ist als herzensguter Mensch das genaue Gegenteil. Beide Protagonistinnen fand ich jedoch sehr sympathisch. Die Story ist was zum Träumen und man kann sich gut in die Story hineinfallen lassen, wobei es auch ein paar nette spicy Szenen gibt und die Story auch noch rund um Weihnachten spielt. Mir war die Story und vor allem der Anfang dann aber doch viel zu langatmig, wobei ich allerdings bin mit 50+ auch nicht die Zielgruppe bin. Wer also eine seichte Lovestory zum Dahinschmelzen sucht, der ist hier genau richtig.

Eine nette New Adult Lovestory zum Abtauchen, für die ich 4 Sterne vergebe.
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran Andrea Erne
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran (Buch)
4 von 5 Sterne

Spielerisch die Welt der Kräne entdecken

(Rezension by Furbaby_Mom) Zwar kann im Hinblick auf Baustellen-Fahrzeuge und -geräte bei meinem Kleinen - bisher - nichts dem Bagger den Rang ablaufen, aber ein Kran war es, den er einst als erstes fasziniert beobachtet und bei Spazierfahrten im Kinderwagen immer wieder gesucht hatte - und da ich sowohl sein technisches Interesse als auch seine Bücher-Liebe fördern möchte, stellt dieses handliche Kinderbuch die ideale Kombination dar.

Was mir super gefallen hat: Kindgerechte, nicht zu detaillierte Texte, die dennoch (auch für mich) neues Wissen vermitteln - Kran ist nämlich nicht gleich Kran! Ich muss gestehen, zuvor hatte ich noch nie über die Differenzierung nachgedacht, geschweige denn über die einzelnen Bauteile. Der Favorit bei uns waren übrigens die Bilder zum Kraneinsatz der Feuerwehr.

Im Grunde gibt es inhaltlich absolut nichts zu bemängeln - ABER: die Aufmachung war ein kleiner Wermutstropfen. Warum? So sehr ich die Intention diesbezüglich nachvollziehen kann, Klappen sind bei uns (aufgrund des lebhaften Wesens meines Spatzes) einem zeitnahen Ende geweiht. Die Spiralbindung finde ich auch eher ungünstig, da bevorzuge ich einfach eine stabilere Bindung. Ist natürlich alles Geschmackssache.

Fazit: Ein schönes, bunt bebildertes und informatives Kinderbuch für alle kleinen Baustellen- und Kran-Fans.
Blutwild Saskia te Marveld
Blutwild (Buch)
4 von 5 Sterne

Ein fesselndes Thriller-Debüt

Das markante Cover mit dem dreidimensionalen Fleischermesser in der Bildmitte ist ein echter Hingucker, der perfekt zum mörderischen Inhalt passt.
Kurze Kapitel und Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart lassen den Leser schnell und verständlich in die Handlung eintauchen.
Der Schreibstil ist angenehm und überzeugt durch eine bildhafte Sprache.
Die erwartete Spannung ist von Anfang an vorhanden, wobei diese ab der Mitte noch einmal deutlich anzieht und zum Weiterlesen förmlich zwingt.
Mitunter wird es brutal verstörend und ziemlich blutig.
Bei manchen Szenarien könnte für sensible Personen eine Trigger-Warnung angebracht sein. Vereinzelnde Handlungsstränge wirkten etwas unglaubwürdig und der Schluss war für mich ziemlich vorhersehbar.
Aber als Debüt kann ich der Autorin insgesamt eine kurzweilige und unterhaltsame Leistung bescheinigen.
Deshalb kann ich auch eine Leseempfehlung abgeben!
Glimmer Bernhard Tewes
Glimmer (Buch)
4 von 5 Sterne

Auf der Suche nach dem persönlichen Glimmer

Bernhard Tewes stellt in seinem Buch ein interessantes Konzept vor: Statt des allgegenwärtigen Gefühls, von negativen Reizen getriggert zu werden, stellt er seinen Lesern die Möglichkeit vor, mit Hilfe von Glimmern das Positive im eigenen Leben zu entdecken: Ein Glimmer (englisch für Schimmern, Flackern) ist ein kleiner Moment, der Gefühle der Freude und Ruhe hervorruft. Das kann der Anblick von funkelnden Lichterketten sein, der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee, die Berührung einer weichen Decke oder der Geschmack des Lieblingskekses. Diese kleinen Glücksmomente achtsam wahrzunehmen oder sogar bewusst in den Alltag einzubauen wirkt sich positiv auf die eigene Zufriedenheit aus und kann vor Depressionen schützen.

Die Forschungen zum Thema reißt Bernhard Tewes nur kurz an und widmet sich stattdessen intensiv seinen eigenen Erfahrungen und denen seiner Patienten. So erhält der Leser einen guten Eindruck davon, welche Möglichkeiten es gibt, sich etwas Glimmer ins eigene Leben zu holen. Am Ende jedes Kapitels wird er mithilfe von Aufgaben oder Übungen zusätzlich aufgefordert, in die Umsetzung zu kommen. QR-Codes führen zu vertiefenden Videos.

Die praxisnahen Einblicke und Anregungen gefallen mir gut, doch die persönlichen Schilderungen sind mir streckenweise zu weitschweifig. Außerdem hätte ich es hilfreich gefunden, die wichtigsten Tipps und Anregungen kurz zusammengefasst und witzig anschaulich illustriert am Ende jedes Kapitels zu finden.


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