Rezensionsübersicht

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131 Rezensionen

The Ordeals Rachel Greenlaw
The Ordeals (Buch)
4 von 5 Sterne

Aufregender Auftakt

Auf diese Geschichte war ich wirklich neugierig, denn die Meinung gehen teils recht auseinander. Um schneller vorwärts zu kommen, habe ich auch ein wenig dem Hörbuch gelauscht, was mir an sich auch sehr gefallen hat. Der Stil war angenehm zu lesen bzw. zu hören und ich habe mich nicht gelangweilt.

Zu Beginn musste ich mich einfinden in Killmarth und der Magiewelt, doch das klappte gut und die Ordeals hatten mich. Wobei sie schon sehr grausam sind. Andererseits gab es für jeden die Möglichkeit auszusteigen. Mehr will ich dazu nicht verraten. Sophia wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel auf, der ihr kein einfaches, behagliches Leben beschert. Sie muss für ihn Aufträge erledigen und würde dabei nicht wirklich sanft trainiert. Bis zum dem Moment als sie aus ihrem Käfig ausbricht.

Sophia ist stark, selbstbewusst und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Doch zeitgleich merkt man ihr auch an, was sie beschäftigt und es war interessant im Verlauf mehr über sie und die Vergangenheit zu erfahren und am Ende konnte sie mich auch noch überraschen.

Es lauern verschiedene Gefahren in Killmarth neben den unberechenbaren Ordeals. Denn jemand mordet und dann geschehen noch weitere seltsame Dinge. Die Ordeals nehmen weniger Platz im Buch ein als ich erwartet habe und gleichzeitig sind sie ständig präsent.

Für mich eine angenehme Story, die nicht ganz perfekt war, aber durchaus lesenswert und mich super unterhalten hat.
Erde 13 - Aufbruch ins Ungewisse Andreas Langer
Erde 13 - Aufbruch ins Ungewisse (Buch)
4 von 5 Sterne

Erwachen nach dem Kälteschlaf

Die „alte“ Erde ist unbewohnbar geworden, das Ziel: Terra Ny, oder einfach Erde 13.
Nach einem 92-jährigen Kälteschlaf ist die Expedition fast an ihrem Bestimmungsort angekommen, als es zu unerwarteten Komplikationen kommt. Die Rettungskapseln, auf die die Passagiere ausweichen müssen, landen verstreut auf dem unbekannten Planeten. Levi und Gwendolin stellen sich dem Abenteuer, versuchen Bekannte, Verwandte und Freunde wiederzufinden und machen dabei wundervolle Entdeckungen, stoßen aber auch auf ein unerwartetes Geheimnis.

„Aufbruch ins Ungewisse“ kann ohne weiteres als klassischer Auftaktband beschrieben werden, ohne in irgendeiner Weise negatives zu implizieren. Der Leser startet gemeinsam mit den jungen Protagonisten in unbekannte Welten und in eine ungewisse Zukunft. Die Hauptfiguren stechen durch ihre sympathische Art sofort heraus, wobei jeder ganz individuelle Eigenschaften besitzt.

Auf ihrem Weg treffen sie auf erstaunliche Phänomene, interessante Wesen, aber auch unerwünschte Gefahren. Entsprechend gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und bedacht zu handeln. Dies gelingt mal mehr mal weniger elegant, der Leser rührt sich allerdings nicht vom Fleck, ist nah dabei und verfolgt das Geschehen mit atemloser Spannung. Andreas Langer erschafft eine ganz besondere Atmosphäre, die trotz aller Unwägbarkeiten eine gewisse Sicherheit suggeriert.

Obwohl man als Außenstehender bisher kaum etwas über die Planung und die Vorgeschichte der Expedition erfährt, wird schnell klar, dass irgendetwas ganz anders ist als es scheint. Es gibt Hinweise, die nicht ignoriert werden können, und doch bleibt alles ein bisschen unscharf und ist nicht konkret greifbar. Theorien werden im Ansatz entwickelt, verifiziert werden kann erst einmal allerdings nichts davon. Zweifellos werden im weiteren Verlauf der Reihe Antworten auf die Fragen, die sich unweigerlich ansammeln, erfolgen.

Ein wunderbar erfrischendes Werk, das zielgruppengerecht geschrieben, aber dennoch auch für alle weiteren Altersklassen nach oben geeignet ist.
Der Comic-Club Scott Mccloud
Der Comic-Club (Buch)
5 von 5 Sterne

Sei Teil des Clubs

Viele Kinder sind fasziniert von Comics und einige wünschen sich vielleicht auch insgeheim selbst welche zeichnen zu können. Wie schwer das ohne Plan ist, habe ich erfahren als mein Kind mal mit genau dieser Aufgabe vom Kunstunterricht nach Hause kam. Hätten wir damals doch bloß schon dieses Buch gehabt, es hätte uns sehr viel Frust erspart.
Der Comic-Club richtet sich explizit an jüngere Leser und führt sie Schritt für Schritt in die Kunst des Comiczeichnens (und natürlich auch Lesens) ein. Dabei geht es aber weniger um den korrekten Zeichenstil, den es auch garnicht gibt, sondern erst einmal darum überhaupt ins Tun zu kommen, die Angst zu verlieren vielleicht zu schlecht dafür zu sein, aber auch um konkretere Dinge, wie den Aufbau von Paneels, den Ausdruck und die Erzählweise. Ich fand das richtig spannend! Man beginnt damit Comics zu ‚verstehen‘ und bekommt auch richtig Lust selbst zum Stift zu greifen.
Ganz toll, und das macht das Buch umso lebendiger, ist auch, wie sich die Figuren irgendwann verselbstständigen und das klassische Format sprengen.

Ich hoffe sehr, dass dieses Buch viele Kinder dazu inspirieren wird ihre eigene Phantasie auszuleben. Es gibt nichts besseres!
Mord & Breakfast Anne Gordon
Mord & Breakfast (Buch)
3 von 5 Sterne

Netter Auftakt, jedoch mit Luft nach oben

Melody Moss, eine Journalistin, verliert ihren Job in London - und erbt kurz darauf das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel an der Ostküste Schottlands.
Angeblich ein Unfall - Mabel soll sich auf der Terrasse zu weit über die Blumen gebeugt haben und so die Klippen hinabgestürzt sein. Doch Melody glaubt, dass es Mord war, da Mabel viele Feinde hatte. Sie beobachtete alles und jeden, erpresste die Leute mit ihrem Wissen ... es gibt viele Verdächtige und Motive.
Und so macht Melody sich daran, den Tod ihrer Tante aufzuklären ...
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Ich liebe cosy crime, lese jedoch meist den Schauplatz England, sodass Schottland eine schöne Abwechslung war. Die Hoffnung auf eine tolle neue Reihe war groß.
Anne Gordons Schreibstil ist ok, nicht herausragend, aber guter Durchschnitt und angenehm und flüssig lesbar.
Die Figuren, die Handlung, der Aufbau ... konnten mich nicht ganz überzeugen. Alles bleibt recht simpel, keine der Figuren sticht besonders hervor, keine bleibt besonders in Erinnerung - und auch der Fall an sich ist alles andere als spektakulär. Überraschende, geniale Wendungen gibt es nicht, die Auflösung ist relativ früh klar und somit vorhersehbar.
Insgesamt also ein solider cosy crime - weder besonders gut noch besonders schlecht. Das erhoffte Highlight war es für mich leider nicht.
Dennoch ist es ein Auftakt, der einem ein paar nette Lesestunden schenkt. Die Kulisse und die Atmosphäre haben mir wie gesagt gefallen.
Den Kitsch am Ende, das rosarote happy end, fand ich ehrlich gesagt nicht wirklich passend. Das hat mir ebenfalls weniger gut gefallen.
Dennoch bin ich gespannt auf Melody´s nächsten Fall, der im Frühjahr 2027 erscheint und interessant klingt. Ich werde die Reihe vorerst weiter verfolgen - vielleicht kann die Autorin sich ja noch steigern.
Lesern, die cosy crime lieben, könnte dieser erste Mord & Breakfast-Band trotz der Kritikpunkte gefallen.
Betreutes Morden Fergus Craig
Betreutes Morden (Buch)
5 von 5 Sterne

Mordsspaß in der Seniorenresidenz

Die Serienmörderin Carol hat sich nach Jahrzehnten der Haft in einem luxuriösen Seniorenstift niedergelassen. Sie findet sich allmählich in ein normales Leben ein und genießt es, neue Bekanntschaften zu schließen. Die Idylle ist jäh zu Ende, als ein Mord geschieht, ihre Vergangenheit bekannt wird, und sie somit zur Hauptverdächtigen Nummer 1 katapultiert. Sie muss den wahren Mörder um jeden Preis entlarven, wenn sie je wieder in der Altersresidenz ein normales Leben führen will.
Der Autor hat hier einen klassischen, englischen Kriminalroman verfasst. Traditionell findet die Auflösung dann in großer Runde statt und erstaunt nicht nur die dort Anwesenden, sondern natürlich auch den Leser. Sein Schreibstil ist flüssig, vor allem aber mit viel schwarzem Humor gewürzt. Typisch british eben. Obwohl Carol eine Verbrecherin war, wünscht man ihr viel Erfolg bei der Mördersuche und freut sich über die Freundschaften, die sie trotz allem schließen kann.
Ganz besonders möchte ich hinweisen auf die grandiose Leistung der Sprecherin der Hörbuchversion, Manon Straché.
Ihre Stimme passt zu einer Frau, die viel erlebt hat, und durch ihre Wandlungsfähigkeit wird jeder Charakter zum Leben erweckt. Selbst einfache Sätze liest sie ausdrucksstark. Ich bin begeistert.
Schattenmädchen Frida Skybäck
Schattenmädchen (Buch)
4 von 5 Sterne

Solider Plot mit Schwächen

Schattenmädchen war mein erstes Buch von Frida Skybäck. Für die Handlung war es aber auch nicht nötig, die beiden vorherigen Bände der Reihe zu kennen.
Der Klappentext beschreibt schon fast die erste Hälfte des ganzen Buches. Das heißt, die Ermittlungen sind recht langsam gestartet, so dass der Spannungsbogen auch etwas gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen. Insgesamt fand ich den Plot jedoch interessant und solide und der Unischauplatz hat mir gefallen. Auch die zugrunde liegenden realen Geschehnisse an der Uni Lund machen die Story interessant.

Der Schluß hätte für mich jedoch noch etwas ausführlicher erklärend sein können. Dafür von den persönlichen Angelegenheit und der Wolfgeschichte etwas weniger.
Auch fand ich den Schreibstil nicht ganz rund. Hat sich manchmal wie eine Aneinanderreihung von Handlungen oder Geschehnissen gelesen. Das brütend heiße Wetter, das ungesunde Essen, die klingelnden Handys. Irgendwie für mich nicht so flüssig. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung. Habe hier leider keinen Vergleich zu anderen Bänden der Autorin.
Insgesamt ein solider Schwedenkrimi mit Schwächen in der B-Note. Ergibt von mir 3,5 Sterne.
Mord & Breakfast Anne Gordon
Mord & Breakfast (Buch)
3 von 5 Sterne

Unterhaltsam, aber kein Highlight

Melody Moss verliert ihren Job als Journalistin. Doch um in Selbstmitleid zu zerfliessen, bleibt nicht viel Zeit. Ihre Tante Mable ist tödlich verunglückt und hat ihr ihren Bed & Breakfast hinterlassen. Beim Durchsehen von Mables Sachen kommen Melody Zweifel an der Todesursache ihrer Tante.

"Mord & Breakfast" von Anne Gordon ist der Reihenauftakt rund um Melody Moss, B&B-Besitzerin im schönen Schottland.

"Mord & Breakfast" ist ein klassischer Cozy Crime, der sich gut für entspannte Lesestunden zwischendurch eignet, aber keine großen Überraschungen bereithält. Die Protagonistin Melody war mir zu Beginn ehrlich gesagt nicht besonders sympathisch. Sie wirkt sehr von sich überzeugt und begegnet anderen oft herablassend. Gerade deshalb habe ich mich gefragt, warum Mable ausgerechnet ihr das Bed & Breakfast hinterlassen hat. Eine enge oder besonders herzliche Beziehung zwischen den beiden wird jedenfalls nicht wirklich deutlich.

Die Kriminalhandlung selbst bleibt recht geradlinig. Es gibt weder große Wendungen noch echte Überraschungsmomente, vieles ist früh vorhersehbar. Wer also Spannung oder Raffinesse sucht, wird hier eher nicht fündig. Als klassischer Cozy Crime ist die Geschichte bewusst leicht gehalten und nicht sonderlich anspruchsvoll. Trotzdem hat das Buch seinen Charme. Die Atmosphäre ist gemütlich, das Setting passt gut zum Genre, und für Fans von Cozy Crime ist es ein angenehmer, unkomplizierter Zeitvertreib.

Fazit: Ein netter Cozy Crime für zwischendurch, vorhersehbar, aber gemütlich.
Matjes al dente Christiane Franke
Matjes al dente (Buch)
5 von 5 Sterne

Was ist denn hier los

Die beschauliche Ruhe ist im Moment in Ostfriesland dahin, als Henner bei seiner Postrunde über eine Leiche stolpert. Kumpel Rudi von der Polizei muss nun voller Hektik ermitteln, denn schnell kommen weitere Morde dazu. Dass kann doch wohl nicht wahr sein! Neben den Vermutungen dass die Mafia dahinter steckt, gerät auch Henner bald ins Visier der Ermittlungen. Rosa kommt dieses mal fast gar nicht zum ermitteln, denn sie hat eine neue Freizeitbeschäftigung und einen Verehrer. Wird was daraus?

Dies ist der 13. Fall um das Trio Henner, Rosa und Rudi. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, denn die Fälle sind abgeschlossen.

Die Autorinnen schafften es auch dieses Mal mich an der Nase herum zu führen. Es gab einige Verdächtige und Motive, aber auf die Lösung kam ich nicht. So soll es sein.

Die Schreibweise ist herrlich unterhaltsam, mit lustigen Szenen und ausreichend Spannung.

Ich war sehr gerne mit in Neuharlingersiel und habe den Matjes genossen.
Happy Head Josh Silver
Happy Head (Buch)
5 von 5 Sterne

überraschend spannend

Dieses Jugendbuch fällt durch seinen schönen Farbschnitt sofort ins Auge. Obwohl mir das Cover nichts sagt, hat mich doch die Story überrascht und sehr gut unterhalten.
Der 17jährige Sebastian Seaton, genannt Seb, fühlt sich immer unsicher und möchte doch, dass seine Eltern stolz auf ihn sind. Er wird überraschenderweise zu Happy Head eingeladen. Dies ist ein Mental-Health Programm, das depressive Jugendliche zu einem nachhaltigen Glücksgefühl heilen will. Das Internat liegt abgeschottet in einem Gebiet ohne Internet und ohne Kontakt zur Familie.
Seb wird einem Team zugeordnet in dem außer ihm noch Eleanor Banks, Ashley Chanda und Finneas Blake sind. Zu Finn fühlt er sich sofort hingezogen, kann aber seine Gefühle nicht einordnen.
Je länger sich die Jugendlichen bei Happy Head befinden, desto merkwürdiger wird die Geschichte. Ihnen wird ein mysteriöser Chip eingepflanzt und sie müssen fragwürdige Challenges bestehen.
Was ist das für ein merkwürdiges Institut? Wird es zwischen Seb und Finn eine Beziehung geben? Verliebt sich Eleanor in Seb? Was heißt eigentlich "Glück"?
Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, in der der Leser mit Seb mitleidet. Sebs Ich-Perspektive, in der man auch sehr gut seine Entwicklung nachvollziehen kann, hält den Leser gefangen. Gibt es für ihn einen Ausweg aus dem Institut?
Es handelt sich hier um den ersten Band der Reihe und ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die ich sehr gerne lesen würde.
Firewatch Colin Hadler
Firewatch (Buch)
5 von 5 Sterne

Heißer Thriller

Das Cover dieses Romans passt sehr gut zum Inhalt. Man sieht einen Aussichtsturm vor einem brennenden Wald.
Die Geschichte spielt im Goldenfalls Nationalpark in Kalifornien. Dort gibt es sogenannte Fire-Lookout-Towers, in denen Fire Observers sitzen und den Wald beobachten. So soll ein plötzlich auftretendes Feuer schnell lokalisiert und gelöscht werden.
Der junge Aaron ist Fire Observer und plötzlich verschwunden. Sein schwuler Freund Robin und dessen Freundin Haley wollen Aarons Verschwinden aufklären, nachdem die Polizei die Ermittlungen eingestellt hat. Robin ist überzeugt, dass der Schriftsteller Kian Foster Aaron ermordet hat. Kian war auch Fire Observer und er ist der letzte, der Aaron gesehen hat. Robin beschließt, Kian zu daten und ihn so weit zu bringen, dass er die Wahrheit sagt, was im Nationalpark geschehen ist.
In Rückblenden erfährt der Leser Genaueres: Aaron ist im Wald in eine Bärenfalle getreten, aus der er sich nicht mehr selber befreien kann. Zuvor hatte er Sex mit Kian in dessen Tower.
Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, in der jeder der Beteiligten seine Geheimnisse hat. Ist Kian wirklich ein Mörder? Kann Robin Aarons Schicksal aufklären? Wer spricht in den geschwärzten Seiten, die immer wieder auftauchen?
Der Autor schreibt aus Robins Perspektive mit Einblendungen seiner Gedanken und Gefühle. Das hat mir gut gefallen. Der Showdown am Ende der Geschichte ist überraschend und nachvollziehbar. Ich kann dieses Buch für alle Thrillerfans überzeugt empfehlen, ich habe es genossen zu lesen!
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