Rezensionsübersicht

75 Rezensionen
Hallowe'en Party Agatha Christie
Hallowe'en Party (Buch)
4 von 5 Sterne

Christie treibt ihre kennzeichnenden Merkmale auf die Spitze

Auf einer Kinderparty (guter Einstieg, aber zu lang) wird ein Mädchen ermordet. Darüber erfahren die Leserinnen relativ spät am Ende des 3. Kapitels (von 27). Aber nicht durch die Entdeckung des Tat, sondern indirekt: die Kriminalschriftstellerin Adriadne Oliver berichtet Hercule Poirot davon. Und so ziemlich alles erfährt man nicht direkt sondern nur durch zahllose Gespräche. Es gibt kaum Action bis zum ziemlich späten zweiten Mord (21. Kapitel)
Bis dahin ermittelt Poirot nicht zum ersten Mord sondern einem vermuteten früheren und wühlt in der Vergangenheit. Das allerdings wird langatmig. Z.B. fast acht Seiten über Steinbruch und Garten (Kap. 11).
Interessant sind die Unterschiede zwischen dem Buch und der Audioversion: „disabled“ wird zu „crippled“, „mentally ill“ zu „retarded“ u.a.
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel Skye McKenna
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel (Buch)
4 von 5 Sterne

Spannende Entdeckungen, Freundschaft und ganz viel Magie

Cassandra Morgan, genannt Cassie, ist 12 Jahre alt und lebte 7 Jahre lang in einem Internat, wo sie von Schülerinnen und Lehrern schikaniert wurde. Als sie zu ihrer Tante umziehen soll, lernt sie eine Welt voller Zauber und Magie kennen.

Als allererstes ist mir bei dem Buch das wunderschöne Cover aufgefallen: es ist bunt und es gibt so viele Dinge und Wesen zu entdecken, die mir beim Lesen im Buch begegneten. Außerdem hat es Glanzelemente, die schimmern, wenn das Licht im richtigen Winkel darauf fällt. Der Farbschnitt ist passend wirklich toll gestaltet.

Die Geschichte liest sich sehr angenehm und flüssig und ihr zu folgen machte großen Spaß. Die Figuren und Personen sind vielschichtig gestaltet. Besonders die magischen Elemente haben mir richtig gut gefallen.

Ich hätte mir ein Glossar oder eine Übersicht der magischen Wesen, (Trank-) Zutaten und Figuren gewünscht. Hoffentlich gibt es so etwas in der angekündigten Fortsetzung. Im Buch findet sich am Schluss eine Leseprobe für den nächsten Band.

Was mir leider deutlich weniger gut gefallen hat ist Cassandras Charakterentwicklung. Nachdem sie das Internat verlassen hat und sich im Haus ihrer Tante einleben muss, scheint sie einerseits aufzublühen und mutiger zu werden. Gleichzeitig entwickelt sie eine gewisse Leichtsinnigkeit und Unvernunft, die im Gegensatz zu ihrer Vorgeschichte und ihrem Alter zu stehen scheinen. Das hat mich gestört.

Obwohl die Fortsetzung der Geschichte bereits angekündigt ist, endet dieses Buch glücklicherweise nicht mit dem von mir befürchteten Cliffhanger, was auch andere große und kleine Fans freuen dürfte. Gleichzeitig bleiben genug Fragen offen um neugierig auf die weiteren Bände der Reihe zu machen.

Fazit: eine spannende Geschichte rund um Magie und Freundschaft, voller Geheimnisse und spannender Entwicklungen.
Verbrenn das Negativ Josh Winning
Verbrenn das Negativ (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein Buch wie ein Film

Ich beginne mit den Punkten, die ich nicht so gut fand. Zum einen passte der Titel nicht ganz. "Verbrenn das Negativ" bezieht sich im Deutschen eigentlich nur auf ein Foto-Negativ. Gut, mit ein wenig Phantasie kann man die Nullkopie beim Film auch so nennen, obwohl es ein Positiv ist. Im Englischen ist das Wortspiel perfekt, als Lauras Psychiater ihr rät "Verbrenn das Negative, setz das Positive frei."
Außerdem hat mir das Cover auf Anhieb nicht gefallen. Mittlerweile denke ich, dass es ganz gut zu einem 90er-Jahre Horrorfilm passt. Außerdem ist die Haptik wirklich gut, das versöhnt mich ein wenig.

Aber zum Inhalt: Laura arbeitet für eine Zeitung, ihr Chef ist gleichzeitig ihr Ex-Freund. Und dieser schickt sie nach LA um über eine neue Serie zu berichten. Diese ist ein Remake des Horrorfilms "The Guesthouse". Der Film hat vor allem deshalb Kultstatus erreicht, weil es rund um die Beteiligten einige Todesfälle gab. Ein Lichttechniker stürzte vom Dach, eine Schauspielerin bekam Jahre nach dem Dreh einen Stromschlag usw. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder besondere Seiten, die Internet-Artikel, Forenbeiträge, Interviews oder Auszüge aus dem Drehbuch darstellen.
Zurück zu Laura, sie hat nämlich ein Geheimnis, denn sie hat in diesem Horrorfilm mitgespielt. Natürlich war die damals noch ein Kind, aber es hat ihr Leben geprägt. So sehr, dass sie mit ihrer Familie umgezogen ist und sogar ihren Namen geändert hat. Sie ist sich trotzdem sicher, dass sie nicht zufällig ausgewählt wurde über die Serie zu berichten. Natürlich hat ihr Chef es herausbekommen und auch das ist im Nachhinein wenig mystisch. Diese unaufgeregte Art macht dieses Buch realistisch und dadurch wirklich spannend. Es ist so nah an der Wirklichkeit, dass die unfassbar verrückten Ereignisse mich wirklich schockiert haben und ich mit Laura mitgefiebert habe bis zum Schluss.
Lebensbande Mechtild Borrmann
Lebensbande (Buch)
5 von 5 Sterne

Zarte Stimmen in dunkler Zeit

Bereits das zurückhaltend gestaltete Cover vermittelt eine stille Ernsthaftigkeit und weckt die Erwartung eines nachdenklichen, historischen Romans. Mechtild Borrmann schildert die verflochtenen Lebenswege von Lene, Nora und Lieselotte, deren Begegnung in einer Zeit von Krieg, Angst und Willkür zu einer tragenden Freundschaft wird. Die Handlung spannt einen weiten zeitgeschichtlichen Bogen vom Nationalsozialismus über die Jahre der Verschleppung und Gefangenschaft bis in die Zeit nach dem Mauerfall. Besonders eindringlich ist Noras Einsatz für Lenes Sohn Leo, der zeigt, wie existenziell kleine Entscheidungen in unmenschlichen Systemen sein konnten. Gleichzeitig erzählt der Roman von Verlust, Schuld und der Frage, wie sehr vergangene Erlebnisse das spätere Leben prägen. Die Figuren sind fein gezeichnet und wirken in ihren Entscheidungen glaubwürdig und nahbar.
Der Schreibstil ist klar, ruhig und von großer Eindringlichkeit, wodurch die schweren Themen umso nachhaltiger wirken. Mit wenigen Worten erzeugt die Autorin starke Bilder und große emotionale Nähe. Die wechselnden Zeitebenen fügen sich harmonisch zusammen und verleihen der Geschichte Tiefe und Spannung, ohne unruhig zu wirken. Trotz der bedrückenden Thematik bleibt immer wieder Raum für Hoffnung, Mitgefühl und leise Zuversicht.
Ich habe „Lebensbande“ als tief bewegenden Roman erlebt, der lange nachwirkt und eindrucksvoll zeigt, wie stark Freundschaft und Mitgefühl selbst unter den grausamsten Umständen sein können.
Wem du traust Petra Johann
Wem du traust (Buch)
4 von 5 Sterne

Trau keinem, außer dir selbst

„Wem du traust“ ist ein spannender Krimi, der zeigt, wie trügerisch Vertrauen sein kann und wie schnell sich Sicherheiten auflösen – egal, ob es sich um Beziehung oder um Freundschaft handelt.
Eva führt mit ihrem Mann Daniel das perfekte Leben. Kleinstadtidylle pur. Oft hilft Sofia, die fünfzehnjährige Tochter von Evas bester Freundin Susanne, als Babysitter aus. Diese ist für Eva wie ihr zweites Kind. Eines Nachts bringt Daniel Sofia nach dem Babysitten nach Haus. Am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden und die Suche beginnt. Sagt Daniel die Wahrheit? Was verschweigt Susanne und was die Schulkameradinnen?
Die Geschichte entwickelt sich ruhig, aber stetig und zieht einen immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen, Zweifeln und unerwarteten Wendungen hinein. Man rätselt von Anfang bis Ende mit, wem man glauben kann und wem nicht.
Geschildert wird die Story aus der Perspektive von drei Personen: einer unbekannten, aus der Ich-Perspektive von Eva und aus Sicht der Kriminalhauptkommissarin Heidi, was das Ganze abwechslungsreich macht.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, wodurch man schnell vorankommt und das Buch kaum weglegen kann.
Kleine Schwächen zeigt der Roman stellenweise im Mittelteil, wo sich einige Szenen etwas ziehen und die Spannung kurzzeitig nachlässt, aber nicht komplett verloren geht.
Insgesamt ist „Wem du traust“ ein fesselnder Krimi über Vertrauen, Misstrauen und greift auch Themen wie Misshandlung in der Beziehung auf.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die psychologische Spannung mögen.
Until I Get You (Fairview Hockey, Band 1) Claire Contreras
Until I Get You (Fairview Hockey, Band 1) (Buch)
5 von 5 Sterne

Wenn Liebe zur Besessenheit wird

In dieser Geschichte geht es um Lyla, die in der Vergangenheit schwer verletzt wurde und zu ihrem Schutz Mauern um sich herum errichtet hat, am liebsten unsichtbar wäre und sich deshalb hinter extra weiten Klamotten versteckt, und Lachlan, dem gefeierten Star des Eishockeyteams, der eine strahlende Zukunft vor sich hat und sich trotz ihrer abweisenden Haltung ihm gegenüber für sie entschieden hat, obwohl er jede andere haben könnte.

Sie erzählt, wie sie zueinander finden, nur um dann auf schreckliche Art und Weise wieder auseinander gerissen zu werden.

Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Lyla und Lachlan geschrieben Dadurch wird man in deren Gefühlsachterbahn hineingezogen und man bekommt mit, wie sie versuchen, jeder auf seine Weise, mit der jeweiligen Situation fertig zu werden.

Was für eine emotionale und mitreissende Geschichte. Bereits beim Lesen vom Prolog hatte mich die Geschichte bereits gepackt und ich bin nur so durch die über fünfhundert Seiten geflogen. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte hat mich die komplette Bandbreite an Gefühlen abverlangt. Sie hat mich gefesselt, sie hat mich aufgewühlt, sie hat mich wütend und auch sprachlos gemacht und sie hat mich auch einige Male zum Weinen gebracht, weil ich einfach nicht fassen konnte, wie jemand derart niederträchtig und dreist agieren kann.

Ein großes Kompliment an die Autorin, die es mit ihrem Schreibstil geschafft hat, all diese Emotionen in mir zu wecken.

Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass etwas weniger Spice der Geschichte keinen Abbruch getan hätte, auch wenn ich weiß, dass das zu diesem Genre dazugehört.
Das Dreizehnte Kind Erin A. Craig
Das Dreizehnte Kind (Buch)
3 von 5 Sterne

Tolle Idee, die leider in der Romanze untergeht

Da ich bereits Bücher von Erin A. Craig kenne, waren meine Erwartungen an „Das Dreizehnte Kind“ hoch. Optisch ist das Buch ein Highlight und die Ausgangslage verspricht eine herrlich düstere Fantasy-Geschichte: Hazel, das dreizehnte Kind einer armen Familie, wird ausgerechnet das Patenkind des Gottes des Todes.
Trotz der Ablehnung durch ihre Familie entwickelt sich Hazel zu einer ehrlichen, mitfühlenden Heilerin. Während mir die Fantasy-Elemente rund um die Götter und die Zwischenwelt sehr gut gefallen haben, konnte mich der Handlungsverlauf leider nicht halten. Die Geschichte wird schnell vorhersehbar und verlagert ihren Fokus zu stark auf eine Romanze, die die eigentliche Handlung in den Hintergrund drängt.
Zudem traf Hazel für mich unlogische Entscheidungen, und der Mittelteil zog sich ohne die nötige Spannung in die Länge. Insgesamt wurde hier viel Potenzial verschenkt: Die spannenden Ansätze rund um den Tod und Hazels Gabe verblassen hinter einer dominanten Liebesgeschichte und teils flachen Charakteren.
To Love a God Anna Benning
To Love a God (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein grandioser zweiter Band

Achtung, es handelt sich um den zweiten Band, es sind Spoiler möglich.
Mir fällt es richtig schwer, auch nur einen Satz zum Inhalt zu schreiben ohne etwas vom Verlauf zu verraten. Daher bleibt die kurze Zusammenfassung diesmal weg.
Also dann direkt zum Buch: Ich bin immer noch sprachlos. Anna Benning schafft es immer wieder zu überraschen und sie hat mich mit der Story rund um die Götter, Aurora und Colden in ihren Bann gezogen. Ich war ganz hibbelig, wenn ich das Buch zur Seite legen musste und haben jeden freien Moment genutzt, um mich in die Geschichte fallen zu lassen. Es gab wirklich sehr eenige Momente, die mir zu ausführlich beschrieben waren. Teilweise hätte ich mir eher noch mehr Seiten gewünscht. Man hat von Anfang an eine Ahnung, in welche Richtung es sich entwickelt und doch wurde ich mehrfach überrascht von den Entscheidungen und Geschehnissen der Story. Gerade Colden und seine Entwicklung im Verlauf haben mir sehr gefallen und haben mich überzeugt. Aurora ist weiterhin eine starke Charakterin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt und sich dabei selbst treu bleibt, wie man sie im ersten Band schon kennenlernen durfte. Man fühlt mit ihr mit und die Emotionen gingen mir unter die Haut.
Für mich ein Highlight im Jahr 2025! Ich freue mich auf Band drei und bin schon ganz aufgeregt, wie sich die Story noch entwickelt.
Stadt der Magier und Diebe (Stadt der Magier 1) Judith Mohr
Stadt der Magier und Diebe (Stadt der Magier 1) (Buch)
5 von 5 Sterne

Voller Spannung und Magie

Ich mag Geschichten voller Magie und hier trifft man mit Cor auf einen wirklich starken Charakter, dem es gelingt seinen Platz in dieser Welt zu finden. Cor ist ein Dieb und wird nach seiner zweiten Verhaftung als Sklave verkauft. Entgegen seiner Befürchtung landet er bei Jonathan Fossel, einem Magier, der mehr in ihm sieht als nur einen Straßendieb und ihm eine zweite Chance gibt. Doch im Hintergrund geschehen unerklärliche Dinge und Cor und sein Meister machen sich an die Aufklärung.

Für mich hat diese Geschichte alles was ein Fantasy Buch für Kinder braucht spannende Story echte Charaktere in die man sich hineinversetzen kann Freundschaft und Zusammenhalt. Zugleich gibt es Magie Intrigen viel Spannung und ein starkes Ende das auf eine mitreißende Fortsetzung hoffen lässt. Mir hat es gefallen wie Cor sich weiterentwickelt und zugleich jedoch seine Freunde aus der Diebesgilde nicht vergisst.

Dabei nimmt die Spannung im Laufe der Geschichte immer weiter zu steigert sich bis es am Ende zum großen Knall kommt. Man lernt mit Cor die Magie kennen , ganz besonders die verschiedenen Arten und Weisen wie diese wirken kann, was ich in Geschichten liebe. Man spürt die Besonderheit der Magie und ihre Eigenheiten. Doch auch der Zusammenhalt innerhalb der Diebe hat mich fasziniert und gezeigt, das man andere nicht nur ausnutzen muss, sondern es sich wie Familie anfühlen kann. Der nächste Band führt uns ja in eine neue Stadt, ich hoffe aber, man hört wenigstens ab und zu etwas von Jonathan.


Für mich ein rundum gelungenes Buch, das mich von Anfang bis Ende fesseln konnte. Spannung, Magie und Freundschaft als Gesamtpaket!
Warrior Cats - Die Prophezeiungen beginnen Erin Hunter
Warrior Cats - Die Prophezeiungen beginnen (Buch)
4 von 5 Sterne

Warrior Cats in bunten Gewand als Graphic Novel

Schon lange wollte ich mit den Warrior Cats begonnen. Band eins liegt schon eine ganze Weile auf dem SuB und wartet darauf endlich gelesen zu werden. Da fiel mir die Graphic Novel in die Hände und ich habe nun immerhin diese gelesen.
Vorab: mir fehlt die Übersicht über die Katzenclans mit Name, so habe ich mir teils schwer getan dem Geschehen zu folgen. Mich haben die viele verschiedenen Namen verwirrt. Klar, man hat die Zeichnungen dazu, dennoch fiel es mir schwer.
Mir gefällt das Format der Graphic Novel, es liegt beim Lesen sehr angenehm in der Hand ohne das man extrem weit aufklappen muss, um alles erkennen zu können. Die Bilder sind aussagekräftig, bunt und lebendig, man wird direkt ins Geschehen katapultiert. Im Verlauf lernt man die Clans und ein paar der Mitglieder kennen, die Territorien werden beschrieben und auch die wichtigsten Aspekte des Lebens im Clan. Denn da gibt es natürlich Regeln für die Krieger.
Die Idee gefällt mir, ich muss aber sagen es ist recht sprunghaft, es gibt viele Kämpfe und ich hatte das Gefühl mir fehlen Informationen, um ein Gesamtbild zu erhalten. Dennoch habe ich Lust bekommen, den ersten Band zu lesen und nehme mir das fest für das kommende Jahr vor.
Eine schöne Graphic Novel, die als Einstieg in die Welt der Warrior Cats geeignet ist. Ich werde aber die echten Bücher noch lesen.
1 bis 10 von 75 Rezensionen