Rezensionsübersicht

127 Rezensionen
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! Astrid Göpfrich
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! (Buch)
5 von 5 Sterne

Gelungener Spaß

Nelly lebt als Urururenkelin von Dr. Frankenstein natürlich in einem alten Spukschloß, ansonsten findet sie ihr Leben ziemlich langweilig. Denn sie würde gern ebenfalls Erfinderin sein - darf dies aber von Seiten ihrer Eltern nicht. Schließlich ging in der Familie bereits einmal ein Experiment daneben. Als Nelly jedoch bei einem Gewitter ein totes Alpaka findet und zum Leben erweckt, geht der Spaß los. Das Alpaka quasselt ohne Unterbrechung, ist ein riesiger Tolpatsch und trinkt gern Cocktails. Das Leben von Familie Frankenstein wird gewaltig auf den Kopf gestellt!

Astrid Göpfrich hat mit "Little Miss Frankenstein" eine sehr humorvollen Serie für jung und alt geschaffen. Einiges ähnelt hier dem Klassiker "Dr. Frankenstein", was mich begeistert hat. So kann man bei Kindern vielleicht Interesse für die Urgeschichte wecken, was ein sehr positiver Nebeneffekt wäre. Ihre Charaktere hat die Autorin sehr liebevoll gestaltet. Sympathisch und ein wenig skurril, allen voran Nelly, schließt man sie sofort ins Leserherz. Mein Favorit war allerdings Alpaka Montserrat mit seiner Redseligkeit und Tolpatschigkeit. Hier hat man sehr oft Lachtränen in den Augen! Witzig waren auch die eingestreuten Tagebucheinträge von Nelly über ihre Erfindungen. Die im Buch enthaltenen Illustrationen machen die Geschichte anschaulich und lockern auf. Hier kann man sich richtig auf die Fortsetzung freuen!
Wo ist denn da der Unterschied? Wo ist denn da der Unterschied? (Buch)
3 von 5 Sterne

Inhaltlich enttäuschend: Vergleichsbegriffe teilweise unpassend und nicht erklärungsbedürftig.

Buchinhalt:

150 Begriffspaare aus Themengebieten wie Natur, Weltraum, Tierwelt, Pflanzen, Essen, Geschichte und vielen weiteren werden einander gegenübergestellt und deren Unterschiede erklärt. Als Kinderlexikon ab 8 Jahren bietet das Buch eine scheinbare Bandbreite an Wissensfragen, die schlau machen (sollen) – bunt und vielfältig aufbereitet und in hochwertiger Hardcoverausführung.


Persönlicher Inhalt:

Dieses bunte und vielfältige Kindersachbuch richtet sich an eine Zielgruppe ab 8 Jahren (2. bzw. 3. Grundschulklasse). Das Prinzip: zwei Begriffe werden einander gegenübergestellt, die scheinbare „Begriffszwillinge“ sind, wie Alligator und Krokodil, Stern und Sonne, Gestein und Fossil. Kleine Begriffskästen erklären das Notwendigste und so eignet sich das Buch hervorragend zum Stöbern und Verweilen. Es ist kein Buch, das man in einer bestimmten Reihenfolge lesen müsste.

Die haptische Gestaltung ist sehr gut, das Buch ist großformatig und hochwertig in der Verarbeitung, die Bilder bunt und detailliert. Herausgeber ist die DUDEN-Redaktion, was an sich schon ein Qualitätsmerkmal sein sollte – auch ein Kriterium für mich, nach diesem Buch zu greifen.

Ein Großteil der im Buch befindlichen Begriffspaare sind auch zusammengehörende oder zumindest zusammenpassende Begriffe wie Wespe und Biene. Vor allem in den Themengebieten Weltraum und Tiere fand ich die Erklärungen spannend und lehrreich. Leider zieht sich dieser positive Ersteindruck nicht durch das gesamte Buch. Viele Begriffspaare sind keine solchen und die beiden verglichenen Dinge passen überhaupt nicht zusammen oder sind so banal, dass ich mich frage: muss man das einem 8Jährigen tatsächlich erklären? Beispiel: was ist der Unterschied zwischen Zwillingen und Drillingen (respektive Vierlingen und Fünflingen)? Was unterscheidet Fluss und See?

Ein Kind ab 8 Jahren hatte in der Grundschule mindestens zwei Jahre Heimat- und Sachunterricht und dürfte normalerweise von der Hälfte dieses Buches absolut gelangweilt sein. Hinzu kommt: die Lebenswirklichkeit des Alltages wird hier komplett ausgeklammert. Ein Kapitel wie „Alltag“ gibt es nicht – was also ist der Unterschied zwischen Drogerie und Reformhaus? Zwischen Bäckerei und Backshop? Zwischen Kindergarten und Kinderkrippe? Zwischen Supermarkt und Discounter? Hier hätte man ansetzen können, weil das ist die Lebensrealität eines Schulkindes!

Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht und hatte mir weit mehr versprochen. Ein Leser aus der Zielgruppe ab 8 Jahren dürfte in der heutigen digitalen Gegenwart nicht so doof sein, wie es dieses Kindersachbuch suggeriert – und wenn es wirklich so ist und das Kind den Unterschied zwischen Einrad und Fahrrad nicht kennt, dann befürchte ich, wird auch dieses Buch nicht mehr helfen.

Fazit: Enttäuschender Gesamteindruck und inhaltlich teilweise dermaßen banal – dafür würde ich keine 24 € ausgeben wollen!
So weit oben Susanne Straßer
So weit oben (Div.)
5 von 5 Sterne

Teamwork für ein Ziel

Die Box ist toll für unsere Kinder. Karten zeigen eine Bildergeschichte und optisch ansprechenden Farben und einfachen Motiven. Die Story der Geschichte ist einfach und trotzdem schön erzählt.

So weit oben steht ein Kuchen. Unten kommt der Bär vorbei und hat großen Appetit darauf. Aber er kommt nicht heran. Dann kommen der Reihe nach weitere Tiere und bilden eine Räuberleiter. Werden sie jetzt den Kuchen erreichen.

Auf weiteren Karten stehen die einfachen Sätze zum vorlesen. Ein größeres Kind kann die Karten auch schon vorlesen. Die letzten Karten zeigen die vorherigen Motive mit kleinen Abweichungen die erkannt werden sollen.

Die Karten fördern die Aufmerksamkeit, das erzählen und die Beobachtung.

Eine schöne Beschäftigung für uns.
Die Apotheke der Hoffnung Amanda Barratt
Die Apotheke der Hoffnung (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein tief bewegender Roman

Manchmal fällt das Lesen schwer, nicht wegen der Sprache, sondern wegen dessen, was erzählt wird. Die Geschichte führt mitten hinein in eine Zeit, in der Menschlichkeit kaum noch Platz hatte. Die Darstellung bleibt nah an den Figuren und zeigt die Grausamkeit offen.
Erzählt wird aus der Sicht von Zosia Lewandowska und der jungen Jüdin Hania Silberman. Beide erleben zunächst denselben Ort, dieselbe Bedrohung, und doch fühlt sich ihr Alltag grundverschieden an. Zosia arbeitet in der Apotheke und bewegt sich zwischen Anpassung und stillem Widerstand. Hania lebt mit ständiger Angst vor Entdeckung, Hunger und Verlust. Die Apotheke im Krakauer Ghetto wird zu einem Ort, an dem Hilfe möglich ist, obwohl sie jederzeit lebensgefährlich ist. Viele der geschilderten Ereignisse beruhen auf wahren Begebenheiten, was der Handlung zusätzliches Gewicht verleiht.
Die wechselnden Blickwinkel von Zosia und Hania geben der Geschichte Tiefe, ohne sie kompliziert zu machen. Beide Frauen erleben anfangs dasselbe Umfeld, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Diese Nähe zu beiden macht das Geschehen greifbar.
Der Roman zeigt auch die stillen Augenblicke. Hilfe passiert oft heimlich und ohne Aufsehen. Entscheidungen werden unter großer Angst getroffen, weil jede falsche Bewegung gefährlich ist. Diese Anspannung zieht sich durch die Geschichte von Anfang bis Ende.
Die Geschichte bleibt lange im Kopf, weil sie zeigt, wie Menschen unter schrecklichen Bedingungen handeln und helfen können. Das Lesen ist oft schwer, manchmal kaum auszuhalten. Nichts wird beschönigt, alles wirkt ehrlich.
Die Figuren tun das, was ihnen möglich ist, ohne große Heldentaten. Dadurch wirken ihre Entscheidungen glaubwürdig. Die Sichtweisen von Zosia und Hania machen das Geschehen nahbar und verständlich. Viele Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, und das verstärkt die Wirkung. Die Geschichte fordert Aufmerksamkeit, bleibt aber ruhig erzählt und wirkt lange nach.
Mein Fazit:
Dieser Roman ist eindringlich, ehrlich und bewegend. Wer sich auf die Geschichte einlässt, erlebt eine Zeit voller Angst und Mut, Grausamkeit und Menschlichkeit. Die Figuren handeln glaubwürdig, die Ereignisse sind nah am Leben.
Ein wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt. Nicht für zartbesaitete Leser, denn die Grausamkeit der Geschehnisse ist schwer zu ertragen. 5 Sterne.
Wo ist denn da der Unterschied? Wo ist denn da der Unterschied? (Buch)
4 von 5 Sterne

Frosch oder Kröte, Meteor oder Meteorit? Was denn nun?

Wer kam nicht schon mal bei Begriffen durcheinander. Ist das nun Magma oder Lava, was da aus dem Vulkan spuckt? Und was ist der Unterschied zwischen Krokodil und Alligator, gibt es da überhaupt einen?

Solche und andere Fragen werden in diesem Kindersachbuch aufgegriffen und erklärt. Unterteilt in verschiedene Themenbereiche erfährt man einiges. Bekanntes, aber auch unbekanntes, wird kindgerecht erklärt und mit entsprechenden farbigen Illustrationen begleitet. Selbst ich als Erwachsene konnte hier noch einiges lernen, wie z.B. das Blitze heißer sind als die Sonne und was der Unterschied zwischen einem Meteor und einem Meteorit ist.

Wobei ich bei einigen Erklärungen mich fragte, ob man einem 8jährigen Kind wirklich erklären muss, was bspw. der Unterschied zwischen Zwillingen und Drillingen ist...? Die sind ja nicht komplett doof und hatten auch schon Sachunterricht in der Schule. Und sicherlich klärt das Buch nicht alle Fragen in dem Bereich. Zum Beispiel hatte ich gehofft nochmal zu erfahren, was der Unterschied zwischen Krähe und Rabe ist. Das habe ich leider nicht erfahren, weiß dafür aber woran man einen Tintenfisch und woran man eine Krake erkennt.

Mein Fazit: Ein informatives und kurzweiliges Sachbuch, vor allem für Kinder die am Sachunterricht interessiert sind.
Berlins süße Seite Susanne Leimstoll
Berlins süße Seite (Buch)
5 von 5 Sterne

„Konditern gehen“

„Konditern gehen“ habe ich schon lange nicht mehr gehört. Wenn man das Buch „Berlins süße Seite“ von Susanne Leimstoll in den Händen hält, dann kann man gar nicht anders, als sich den Versuchungen hinzugeben.
In dem Buch werden 30 Patisserien, Konditoreien, Bäckereien und Spezialitätenläden vorgestellt. Was ist das Besondere an dem jeweiligen Laden? Und welche Lebenswege sind die Süßkram-Dealer gegangen? Egal ob man japanische, französische, deutsche, italienische, portugiesische, israelische, … Teilchen mag - hier kommt jeder auf seine Kosten. Und wie entscheidet man sich zwischen Macarons, Pastéis de Nata, Popcorn und Dinkelknauzen? Am besten nutzt man die Übersichtskarte am Ende des Buches und probiert alle Orte aus. Ich habe schon mehr als zehn (!) Läden ausprobiert und bin absolut begeistert. Menschen, die sich vegan oder glutenfrei ernähren, kommen jedenfalls auch auf ihre Kosten.
Besonders erwähnenswert finde ich, dass alle Vorgestellten ein Rezept verraten, das sich zum Nachmachen eignet. Einen Versuch ist es wert.
Zum Schluß werden noch 30 empfehlenswerte Cafés aus verschiedenen Bezirken vorgestellt, die entdeckt werden wollen. Prima.

Mein Fazit: Ein tolles Buch, um die Stadt und ihre süßen Seiten zu entdecken!
Schleifen Elias Hirschl
Schleifen (Buch)
4 von 5 Sterne

Wort für Wort

Der österreichische Autor Elias Hirschl legt mit seinem neuen einfallsreichen Roman „Schleifen“ einen vor sprachlichen Metaebenen sprudelnden Roman vor, der seinesgleichen sucht. Mit einer fantasiereichen Erzählwucht, klugen Reflexionen und einer unvergesslich humorvollen Hommage an die Macht der Sprache – doch was ist erfundener Wahnwitz und was ist wahre Wissenschaft? Seite für Seite fällt der Leser in ein vielschichtiges, verzerrtes Labyrinth voller Einfälle, Unendlichkeit und Schleifen.

Franziska Denk aus dem Wiener Kreis leidet an einer seltenen, aberwitzigen Krankheit: Sobald sie von einer Krankheit hört, entwickelt sie sofort die spezifischen Symptome dazu – nicht nur das Niesen beim Schnupfen, sogar bei Lepra schält sich ihre Haut. Sie wird zur fanatischen Sprachexpertin und möchte eine universelle, perfekte Sprache erfinden – die Freundschaft zu dem logisch denkenden Mathematiker Otto Mandl hilft ihr dabei auf die Sprünge. Zusammen entwickeln sie eine Schnittstelle zwischen Mathematik und Sprache, die zu absurd-komischen Ergebnissen führt. Franziska wird sich später sektenartig radikalisieren, während Otto samt seinen bahnbrechenden Erkenntnissen in Japan verloren geht.

Elias Hirschl konstruiert in „Schleifen“ keine klassische Handlung, sondern ein fragmentarisches Konstrukt aus Ideen verschiedener wissenschaftlicher Bereiche, die er experimentell in Geschichten und Ebenen steckt. Mit unzähligen Quellennachweisen, die selbst noch Geschichten enthalten, macht Hirschl einen Seitenhieb auf den Wissenschaftsbetrieb und brillant versetzt er seine Leser in Staunen: Könnte dieser Einfall über Sprache stimmen? Zudem schreibt Franziska Denk im Roman selbst eine Novelle – Elias Hirschl ist seine unbändige Erzählfreude und Spielfreudigkeit mit der Sprache wahrlich anzumerken. „Schleifen“ ist kein einfacher, aber sehr kluger, kreativer und witzig-grotesker Roman, in dem die Sprache pulsiert und lebt.
Die Reise ans Ende der Geschichte Kristof Magnusson
Die Reise ans Ende der Geschichte (Buch)
5 von 5 Sterne

Skurril. Und richtig gut.

Vor vielen Jahren habe ich eher zufällig einen Roman gelesen, der für mich völlig unerwartet ein absolutes Lesehighlight wurde: „Das war ich nicht“ von Kristof Magnusson. Den Autor behalte ich seitdem im Blick und bin froh, so auch auf sein neues Werk aufmerksam geworden zu sein – das wieder ganz anders ist. Wie eigentlich jedes Buch, das ich von Magnusson gelesen habe.

„Die Reise ans Ende der Geschichte“ spielt 1995. Protagonist Jakob Dreiser ist mit Mitte 20 bereits ein gefeierter Dichter. Außerdem kann er bestens mit Menschen, ist empathisch, herzlich und vom Fall des Eisernen Vorhangs anhaltend euphorisiert. Ganz im Gegensatz zu Dieter Germeshausen, einem 30 Jahre älteren Geheimdienstmitarbeiter, den das Ende des Kalten Krieges in eine Krise gestürzt hat. Nun plant er einen Coup. Dass Germeshausen und Dreiser zusammen nach Kasachstan reisen, kann ich verraten, denn das gibt schon der Prolog her. Welche aberwitzige Aktion dort geplant ist und was alles drumherum passiert, bildet die vermutlich skurrilste Agentengeschichte, die ich je gelesen habe. Sie hat mich bestens unterhalten und gleichzeitig etwas nostalgisch auf eine Zeit zurückblicken lassen, in der vieles plötzlich möglich schien: anhaltender Frieden, Völkerverständigung, blühende Landschaften. Ein originelles Lesevergnügen.
Das große Buch der Farbpsychologie Axel Buether
Das große Buch der Farbpsychologie (Buch)
5 von 5 Sterne

Spannendes Wissens und alltagstaugliche Tipps

„Das große Buch der Farbpsychologie“ wurde von Prof. Dr. Axel Buether geschrieben. Es ist im Knaur Verlag erschienen. Buether gilt als einer der führenden Experten für evidenzbasierte Farbpsychologie. Er ist Medienwissenschaftler, Wahrnehmungspsychologe und Architekt. Er arbeitet als Professor für Didaktik der visuellen Kommunikation an der Bergischen Universität Wuppertal.

Mir war vor dem Lesen dieses Buchs bewusst, dass Wandfarben Einfluss auf die Stimmung haben. Neu ist für mich allerdings, dass es einen Zusammenhang von Kleidungsfarben zum Charakter gibt. Auch dass die Kleidungsfarbe eine sehr große Rolle beim ersten Eindruck spielt, war mir nicht bekannt. Insgesamt ist das Thema und damit der Buchinhalt für viele Lebens- und auch Arbeitsbereiche interessant. Hierzu zählen neben der Wirkung der Kleidungsfarben im beruflichen Kontext auch spezielle Arbeitsbereiche, wie Marketing, Produktions- und Verpackungsdesign, aber auch Psychologie und Coaching.

Anhand des vom Autor entwickelten Farb-Persönlichkeitstest habe ich viele Erkenntnisse über mich erlangt. Gleichzeitig habe ich durch das Buch gelernt, welche Farben am besten zu mir passen bzw. welche Wirkung ich mit welchen Farben erzielen kann. Hierbei sind für die Unterkategorien von fünf Persönlichkeitsdimensionen die dazugehörigen Farbpaletten im Buch enthalten.

Das Buch hat mir sehr deutlich gezeigt, wie wichtig Farbe für die Gefühle, das Verhalten und selbst die eigene Gesundheit ist. Außerdem wird deutlich, in welchen weiteren Bereichen die Farbwahl ebenfalls eine große Rolle spielt. Es ist daher ein Buch, dass für uns alle interessante Informationen liefert und auch Tipps und Ratschläge für die praktische Umsetzung gibt. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter.
Thanatopia Tom Hillenbrand
Thanatopia (Buch)
4 von 5 Sterne

Ein weiterer lesenswerter Band aus der Welt der Hologrammatica

Der Thriller „Thanatopia“ stammt von Tom Hillenbrand und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Dieser Thriller ist der dritte Band aus der Welt der Hologrammatica.

Das Cover von „Thanatopia“ ähnelt denen der beiden anderen Bände und passt durch das futuristische Aussehen bestens zu dem neuen (Science-Fiction-)Thriller. In der Handlung wird immer mal wieder Bezug auf die Vorbände genommen. Da der dazugehörige Sachverhalt auch in diesem Band entsprechend erläutert wird, ist es keine Voraussetzung, dass man die Vorbände gelesen hat, um diesen Thriller zu verstehen. Allerdings macht es mehr Spaß die Reihe von vorne zu beginnen als mittendrin einzusteigen.

Die Geschichte beginnt im Jahr 2095 in Wien. Daher hat Kommissar Wenzel Landauer auch einen entsprechenden Sprachstil. Es bleibt allerdings nicht nur bei diesem Ort, sondern es geht unter anderem auch nach London und Griechenland.

Die verschiedenen Erzählstränge und auch die Handlungen finden zu verschiedenen Zeiten statt. Daher und auch aufgrund der speziellen Begrifflichkeiten, die nur teilweise im Glossar am Ende des Buchs enthalten sind, ist es mir nicht immer leicht gefallen der Handlung problemlos zu folgen. Hilfreich wäre es hier, wenn die Kapitel Überschriften hätte, aus denen Zeit und Ort und ggf. die Hauptfigur des Kapitels hervorgehen würde. Leichter gefallen ist es mir der Handlung zu folgen, wenn ich viel am Stück gelesen habe, da ich dann in den speziellen Begrifflichkeiten besser drin war.

Trotzdem war es eine interessante Geschichte zwischen Leben und Tod mit immer wieder überraschenden Erkenntnissen, die ich gerne gelesen habe.
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