Rezensionsübersicht

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133 Rezensionen

Schleifen Elias Hirschl
Schleifen (Buch)
4 von 5 Sterne

Anspruchsvoll und radikal und gerade deshalb lesenswert!

Eigentlich kann man Sprache und Worte allein gar nicht verwenden, um diesen multifaktoriellen Roman zu beschreiben. Ich sitze an dieser Rezension und da ist Leere. Aber eine gute Form von Leere. Alles dreht sich, alles wiederholt sich, alles ist eins. Oder eben Null… oder 10hoch10hoch10hoch32 oder so.

Wenn man sich an irgendetwas festhalten will, um den Inhalt dieses Romans darzulegen, dann wahrscheinlich am ehesten an Franziska Denk und Otto Mandl. Die Geschichte setzt in den früher 1930er Jahren in Wiens Salons ein, in denen sich die zeitgenössische Elite der Philosophie und Wissenschaft treffen. Schon als Kind nimmt Franziska daran teil, erleidet allerdings krankheitsbedingte Zusammenbrüche, da sie jedes Symptom, von dem sie liest oder hört, sofort selbst ausbildet. Ihre Jugend im US-amerikanischen Exil wird sehr einsam sein, ebenso wie die von Otto, der als Kind, getrennt von seinen Eltern nach Großbritannien verschifft wurde. Sie finden über eine Brieffreundschaft zueinander und werden ein Leben lang miteinander verbunden sein. Aber um ehrlich zu sein, ist dies nur eine sehr, sehr lose Rahmenhandlung, die mit dem vorliegenden Roman eigentlich nicht viel zu tun hat.

Eigentlich geht es hier um Sprache und Mathematik, um Philosophie und Wissenschaft. Jedes Kapitel - eigentlich jede Seite - bringt neue Überraschungen bezüglich ebenso hoch anspruchsvoller Theorien und mitunter im selben Atemzug schreiend komische Ideen. Hier wird die Welt aus dem Nichts hergeleitet und sie verschwindet auch im Nichts. Denn Franziska Denk (oder das Konzept Franziska Denk) wird mit Otto eine Sekte gründen, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat mithilfe von Philologie und Mathematik erst eine gänzlich neue Sprache und letztlich die Auslöschung der Sprache voranzutreiben. Dabei kommt es zu aberwitzigen Beschreibungen, die man selbst gelesen haben muss, denn eine nachträglich Verschriftlichung in einer Rezension entbehrt jeder Logik und jedem Sinn.

Klingt jetzt alles sehr kryptisch. Ist es auch!

Neben den vielen beschriebenen Theorien aus verschiedenen Disziplinen, die es zu verstehen gilt, oder eben nicht, wird die virtuose Verflechtung von Fiktion und Realität (Was ist das überhaupt? Fragt man sich während und nach der Lektüre.) zu einem anspruchsvollen Bestandteil des Schreibens von Elias Hirschl. Versucht man zu Beginn noch beides auseinanderzuhalten, lässt man sich im Verlauf des Romans immer weiter von den Schleifen der Geschichte davontragen.

Mir persönlich hat die erste Hälfte des Romans, welches den „Teil 1“ ausmacht am besten gefallen. Hier konnte ich mich in verschiedenste Theorien und Gedankenspiele vertiefen, lachte immer wieder laut auf und war begeistert von Hirschls Schreiben und Geistesinhalte. Ab „Teil 2“ und auch im abschließenden „Teil 3“ des Romans kumulierten sich die Längen. Hirschl setzt das um, was er auf Seite 340 schreibt:

„All die verschiedenen Konzepte. All die Begriffe, die sich vor ihren Augen auflösten. Vielleicht verhielt es sich ähnlich mit den Quellen. Vielleicht machte es keinen Unterschied mehr, wo eine Information herkam, wie die Biografie einer Idee aussah. Alles war unübersichtlich, löchrig, brüchig geworden.“

Und so wird auch die Welt, in der „Schleifen“ spielt immer unübersichtlicher, löchriger und brüchiger. Alles löst sich auf, beginnend mit der Sprache.

Elias Hirschl beherrscht definitiv die Sprache. Und auch vieles mehr. Ich empfand den ersten Teil des Romans brillant, den Rest sehr gut, wenn auch „schleifend“. Genau das ist sicherlich gewollt, war mir dann aber ein Tacken zu viel. Letztlich kann ich nur empfehlen, mutig zu sein, und sich an diesen Roman heranzuwagen. Es gibt unendlich (oder annähernd unendlich, nicht zählbar) viele Perlen zu entdecken. Und Schleifen sowieso!

Ich habe selten einen so fordernden Roman gelesen, der gleichzeitig beim Lesen so viel Spaß gemacht hat. Bis auf kleine Längen wirklich ein Erlebnis.

4/5 Sterne
Lightfall 1: Das verlorene Licht Tim Probert
Lightfall 1: Das verlorene Licht (Buch)
5 von 5 Sterne

Toller Comic, der Lust auf die Fortsetzung macht

In dem Buch geht es um die Suche nach dem Opa von Bea dem Zauber-Eber, der gleichzeitig der Hüter der sogenannten ewigen Flamme ist. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 10 Jährigen Sohn gelesen und wir waren beide begeistert. Die Zeichnungen sind so liebevoll und eindrucksvoll gestaltet. Das Spiel mit Helligkeit und Dunkelheit hat uns sehr begeistert.Mein Sohn fand es toll, dass nicht ganz so viel Text vorhanden war und viel über die Bilder ausgedrückt wurde. Die beiden Hauptfiguren Bea und Cad haben ihn sehr gut gefallen wobei Cad sein Liebling ist. Auch die bösen Gestalten sind sehr gut getroffen worden. Wir waren ein wenig überrascht, dass das Buch wirklich ein Teil einer Serie zu sein scheint und das Ende noch komplett offen ist. Umso mehr freut sich mein Sohn jetzt auf Teil 2 der laut dem Buchende im Juli 26 erscheinen soll. Das Buch ist wirklich sehr hochwertig gestaltet mit festen Seiten und einem stabilen Einband. Es ist auf alle Fälle sein Geld zu 100 % wert und auch die Geschichte ist spannend und außergewöhnlich sodass wir 5 Sterne vergeben.
Nelka Svenja Leiber
Nelka (Buch)
5 von 5 Sterne

Wenn die Vergangenheit nicht vergeht

Diese Geschichte beginnt ruhig. Ohne Umwege führt sie in das Leben eines jungen polnischen Mädchens, das plötzlich keine Wahl mehr hat. Schnell wird spürbar, wie wenig Schutz es für Nelka gibt und wie sehr ihr Alltag von Angst und Anpassung bestimmt ist.
Der Alltag auf dem norddeutschen Gutshof ist hart. Die Tage folgen einem festen Rhythmus aus körperlicher Arbeit und ständiger Wachsamkeit. Nelkas Wissen aus der Kindheit schützt sie ein wenig, aber es bindet sie auch. Die Arbeit mit den Obstbäumen gibt ihr eine Aufgabe und etwas Sicherheit, doch sie macht auch abhängig von der Gunst des Verwalters. Diese Spannung spürt man auf jeder Seite.
Neben der Arbeit spielen die Begegnungen mit den anderen Frauen eine wichtige Rolle. Zwischen ihnen entsteht Halt. Kleine Gesten, kurze Gespräche und geteilte Blicke reichen aus, um ein Gefühl von Zusammenhalt zu schaffen. Diese Nähe ist kein Trost, aber sie hilft, den Alltag zu ertragen und nicht völlig zu verstummen.
Viele Jahre später kehrt Nelka zurück an diesen Ort. Alles wirkt ruhig und fest. Es geht nicht um Vorwürfe, sondern darum, sich an das Vergangene zu erinnern. Das Erlebte hat Spuren hinterlassen, bei den Menschen und in der Landschaft.
Die Sprache bleibt klar und einfach. Alles wird so erzählt, wie es passiert, ohne dass es kommentiert wird. Gerade das macht das Buch stark. Es bleibt nah beim Geschehen und zeigt, wie lange solche Erfahrungen nachwirken. So entsteht ein eindringlicher Roman, der Respekt vor den Betroffenen bewahrt und die Erinnerung lebendig hält.
Mein Fazit:
Ein stiller, berührender Roman über Zwangsarbeit, Zusammenhalt und die Kraft von Wissen und Erinnerung.
5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Die Erfinderin der Freiheit Elke Becker
Die Erfinderin der Freiheit (Buch)
3 von 5 Sterne

Weiblicher Erfindergeist zur Jahrhundertwende - in eine 08/15-Story verpackt.

Buchinhalt:

Dresden zur Jahrhundertwende um 1900: Christine arbeitet als Therapeutin in einem Sanatorium und sieht sich zahlreichen Patientinnen gegenüber, die aufgrund ihrer eng geschnürten Korsetts reihenweise in Ohnmacht fallen. Aus diesem Grund tüftelt sie an einem neuartigen Leibchen und erfindet schließlich den modernen Büstenhalter. Zunächst ist das neue Kleidungsstück umstritten, doch die Klinik unterstützt Christine und die Aufträge werden immer mehr. Zusammen mit ihren Freundinnen vertreibt sie ihre Erfindung auch auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt....


Persönlicher Eindruck:

Die Jahrhundertwende um 1900 ist geprägt von neuartigen Erfindungen, Weltausstellungen und einer neuen Aufbruchsstimmung. Dennoch halten sich alte Zöpfe hartnäckig, wie z. B. die geschnürte Wespentaille. Dass es durch die neuartige Erfindung der Dresdnerin Christine Hardt auch Frauen möglich ist, sich freier zu fühlen und besser atmen zu können, überzeugt zunächst nur wenige – zu eingefahren sind alte Strukturen. Dennoch gibt die junge Frau nicht auf und hält an ihrer Überzeugung und ihren Ideen fest.

Was hier klingt wie ein Roman um starke Erfinderinnen, soll so leider nur zum Teil in Erfüllung gehen. Während die Erfindung des Büstenhalters zumindest auf deutschem Boden der Christine Hardt zugeschrieben wird und auch ihre Freundin Amalie Bentz gleichzeitig ihren neuartigen Melitta-Kaffeefilter erfindet, wird schnell klar: es handelt sich bei diesem Roman leider auch wieder nur um einen historischen Liebesroman, dessen Beziehungskisten bald den spannenden Erfinderinnen-Plot unangenehm dominieren.

Jede der weiblichen Figuren (es sind insgesamt fünf Stück) angelt sich nach und nach einen Mann. Die Liebesgeschichten sind nett gemacht aber leider nichts Besonderes, der Roman folgt hier einem 08/15-Schema und reiht sich ein in eine auf historisch getrimmte Dutzendware. Schade, denn das Thema Erfindung und gerade die auf dem Klappentext propagierte Einführung des BHs in den Alltag verkommt mehr und mehr zu einer Randerscheinung.

Die historische Einordnung kann ich nicht wirklich einschätzen, ich bin überfragt, ob die BH-Erfinderin und die Melitta-Erfinderin in der Realität überhaupt Kontakt hatten oder ob das Ganze nur Fiktion und künstlerische Freiheit der Autorin ist. Das Nachwort jedenfalls gibt darüber nichts preis und wer Wert legt auf historische Genauigkeit, wird hier möglicherweise auch enttäuscht werden.

Der Roman liest sich gut und eingängig, ist leicht und man muss nicht viel denken. Einzig ein Namensverzeichnis hätte ihm gut zu Gesicht gestanden, denn aufgrund gerade der Fülle an Frauenfiguren kommt der Leser leicht durcheinander.

Insgesamt sollte man keine allzu großen Erwartungen haben an die Geschichte, denn etwas bahnbrechend Neues oder besonderes ist sie nicht. Es ist einfach eine nette Lektüre für zwischendurch, die aber auch schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwunden sein wird.
Theo und die Immerhelden Ruth Katharina Breuer
Theo und die Immerhelden (Buch)
5 von 5 Sterne

Helden sind überall

Theo liebt seine beiden Helden Superman und Hulk über alles. Stundenlang spielt er jeden Tag mit ihnen. Eines Tages hat er den Begriff „Alltagshelden“ aufgeschnappt und fragt seine Mutter, was das sind. Als seine Mutter ihm erklärt, dass das Menschen sind, die sich immer um andere Menschen kümmern, fallen diese Alltagshelden Theo überall ins Auge. Und zwar immer dort, wo Menschen nicht „Dienst nach Vorschrift“ machen: die Müllmänner, die warten, bis Papa die Tonne an die Straße gestellt hat, oder die Klofrau, die Theo auf Klo lässt, obwohl er kein Geld dabeihat. Theo tauft diese Menschen kurzerhand „Immerhelden“, weil sie immer da sind.
Ein wunderschönes Bilderbuch, das klar macht, dass wahre Helden keinen roten Umhang tragen und dass sie uns täglich in unserem Leben begegnen. Dieses Buch macht deutlich, was im Leben zählt: Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Das Buch richtet sich an Kinder an 4 Jahren und greift Situationen auf, die jedes Kind kennt. Dadurch bietet es zahlreiche Gelegenheiten für Gesprächsanlässe.
Sehr gut gefallen haben mir auch die tollen Illustrationen von Bernd Lehmann. Auf jeder Doppelseite kann man zusammen mit seinem Kind viel entdecken. Das gilt auch besonders für den Vorsatz. Von mir gibt es 5 Sterne!
Das Geheimnis von Darkmoor Hall Nina Scheweling
Das Geheimnis von Darkmoor Hall (Buch)
5 von 5 Sterne

Spannung, Geheimnisse, einfach toll!

Kate muss sich nach dem Umzug erst zurechtzufinden und glaubt, sie wird bald vor Langeweile sterben. Doch dann sticht ihr Darkmoor Hall ins Auge und sie stolpert mit Billy und Gus in ein großartiges, wenngleich auch gruseliges Abenteuer. Gemeinsam versuchen das Geheimnis von Darkmoor Hall zu lösen und dem Rätsel um den Kompass auf die Spur zu kommen.
Ich mag ja geheimnisvolle Geschichten bei den man selbst etwas mit rätseln kann, das ist hier immerhin teilweise möglich. Kate, Gus und Billy sind eher Außenseiter, Kate und Gus, weil sie neu sind und Billy, weil er arm ist. Doch das gemeinsame Abenteuer schweißt sie zusammen und es entsteht eine wunderbare Freundschaft, bei der man merkt, wie sehr sie sich aufeinander verlassen können. Dieser Auftakt der Dilogie verspricht Spannung, Rätsel, Geheimnisse und hat meine Nerven das ein oder andere Mal beinahe überstrapaziert. Man fiebert mit den Kindern mit, freut sich über jede Lösung und das Ende macht Lust auf Band 2. Mir hat es auch sehr gefallen mehr über die Vergangenheit zu erfahren und dennoch bleiben noch jede Menge Rätsel ungelöst. Gerade was das Amulett angeht und über die Schmuggler würde ich auch gerne noch mehr erfahren.
Die Story punktet mit ihrer teils düsteren Atmosphäre und den lebendigen Charakter, dabei steigert sich die Spannung von Seite zu Seite. Ich kann den Auftakt nur empfehlen!
Happy Head Josh Silver
Happy Head (Buch)
5 von 5 Sterne

Mental Health oder Manipulation? - Eine dystopische Gratwanderung...

...die gar nicht weit von der Realität entfernt sein könnte!

"Happy Head" von Josh Silver hat 416 Seiten, ist beim Magellan Verlag erschienen und der Farbschnitt in der 1. Auflage gefällt mir megagut!

Die Jugend ist kollektiv unglücklich und perspektivlos. Um dem entgegenzusteuern, soll es helfen, das staatliche Mental Health - Programm zu absolvieren.
Seb hat sich freiwillig zur Teilnahme gemeldet, doch schnell wird klar, dass er sich auf etwas ganz Anderes eingelassen hat, als es zunächst den Anschein hatte...Das Programm ist experimentell, manipulativ und auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird enormer psychischer Druck ausgeübt.

Durch den Impuls von Finn, den er im Camp kennengelernt hat, beginnt Seb, das Ganze zu hinterfragen und Nachforschungen anzustellen, um mehr über die Hintergründe und Intention herauszubekommen.

Die Atmosphäre ist düster und leicht bedrohlich, der Schreibstil von Anfang an packend, so dass ich regelrecht in die Handlung hineigesogen wurde. Unterstützt wird dieser Effekt dadurch, dass in der Ich-Perspektive erzählt wird und man so einfach hautnah dabei ist!

Die Charaktere sind nahbar und glaubhaft gezeichnet, dabei ungemein vielfältig und definitiv überzeugend.

Ein wirklich intensiver, eindrucksvoller und beklemmender dystopischer Jugendthriller, der mit Wucht einschlägt, da er so nah an der Realität sein könnte...eindrucksvoll und schonungslos, einfach super!
Mord & Breakfast Anne Gordon
Mord & Breakfast (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein Todesfall, ein alter Bekannter und eine rätselhafte Dorfgemeinschaft

Als Melody Moss über den Tod ihrer Tante Mabel informiert wird, kann sie zuerst recht wenig damit anfangen. Schließlich hatte sie schon seit vielen Jahren keinerlei Kontakt zu ihr. Ihre Mutter und Tante waren verfeindet, auch wenn Melody den Grund dafür nie erfahren hat.
Da Melody gerade erst ihren Job als Journalistin in London verloren hat, macht sie sich direkt auf den Weg nach Schottland, denn sie hat das B&B ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt. Es wird erzählt, ihre Tante sei dort von der Terrasse aus in den Tod gestürzt. Ein schrecklicher Unfall. Komisch ist allerdings, dass kaum jemand um die Verstorbene trauert und auch Melody sehr merkwürdig beäugt wird. Da lässt sie nicht auf sich sitzen und stellt eigene Nachforschungen an. Es dauert tatsächlich nicht lange, da stößt sie auf allerhand Überraschungen und ist sich sicher, der Tod ihrer Tante war kein Unfall und sie hatte zu Lebzeiten auch ganz schön krumme Dinge laufen…

Dieses Buch ist nicht nur für Fans von Schottland, Whiskey und Shortbread super geeignet. Es bringt großartige Spannung, viele überraschende Wendungen und wahnsinnig interessante Protagonisten mit. Der Schreibstil ist locker und modern und jedes Detail wird prima beschrieben. So fühlt man sich mittendrin und kann die Story so richtig genießen. Ein bisschen was fürs Herz gibt es hier auch, aber das wirklich mehr am Rand, was ich sehr angenehm finde. Ein toller Humor, ein zauberhaftes Setting und unfassbar spannende Charaktere. Hier fehlte es mir an gar nichts und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im nächsten Jahr erscheinen soll.
Absolute Leseempfehlung von mir.
Grenadiere Kurt Meyer
Grenadiere (Buch)
5 von 5 Sterne

Panzermeyer

Wenn ein Buch über die Waffen SS....dann dieses.....ehrlich, hart und frei jeder Utopie
Verbrenn das Negativ Josh Winning
Verbrenn das Negativ (Buch)
2 von 5 Sterne

Langweilig und ermüdend


Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller im Stil der 80er/ 90er Jahre hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge. Doch worum geht es?
Journalistin Laura Warren fliegt nach L.A., um vom Set einer neuen Streaming-Horror-Serie zu berichten. Dort angekommen, sieht sie, wie ein Mann von einer Brücke springt und direkt hinter ihrem Wagen aufschlägt. Hat es wieder angefangen?
Die Serie, über die sie berichten soll, ist ein Remake von The Guesthouse, einem fiktiven Horrorfilm des Jahres 1993, in dem sie die Hauptrolle spielte: Ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten vorhersagen zu können, wie der Needle Man sie töten wird.
Zeitungsausschnitte, Ausschnitte aus dem Drehbuch und Web-Artikel zwischen den Kapiteln haben meinen Lesefluss gestört. Zudem war mir die Protagonistin nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Reine Zeitverschwendung!
1 bis 10 von 133 Rezensionen