Rezensionsübersicht

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128 Rezensionen

Das Geheimnis von Darkmoor Hall Nina Scheweling
Das Geheimnis von Darkmoor Hall (Buch)
5 von 5 Sterne

Spannung, Geheimnisse, einfach toll!

Kate muss sich nach dem Umzug erst zurechtzufinden und glaubt, sie wird bald vor Langeweile sterben. Doch dann sticht ihr Darkmoor Hall ins Auge und sie stolpert mit Billy und Gus in ein großartiges, wenngleich auch gruseliges Abenteuer. Gemeinsam versuchen das Geheimnis von Darkmoor Hall zu lösen und dem Rätsel um den Kompass auf die Spur zu kommen.
Ich mag ja geheimnisvolle Geschichten bei den man selbst etwas mit rätseln kann, das ist hier immerhin teilweise möglich. Kate, Gus und Billy sind eher Außenseiter, Kate und Gus, weil sie neu sind und Billy, weil er arm ist. Doch das gemeinsame Abenteuer schweißt sie zusammen und es entsteht eine wunderbare Freundschaft, bei der man merkt, wie sehr sie sich aufeinander verlassen können. Dieser Auftakt der Dilogie verspricht Spannung, Rätsel, Geheimnisse und hat meine Nerven das ein oder andere Mal beinahe überstrapaziert. Man fiebert mit den Kindern mit, freut sich über jede Lösung und das Ende macht Lust auf Band 2. Mir hat es auch sehr gefallen mehr über die Vergangenheit zu erfahren und dennoch bleiben noch jede Menge Rätsel ungelöst. Gerade was das Amulett angeht und über die Schmuggler würde ich auch gerne noch mehr erfahren.
Die Story punktet mit ihrer teils düsteren Atmosphäre und den lebendigen Charakter, dabei steigert sich die Spannung von Seite zu Seite. Ich kann den Auftakt nur empfehlen!
Happy Head Josh Silver
Happy Head (Buch)
5 von 5 Sterne

Mental Health oder Manipulation? - Eine dystopische Gratwanderung...

...die gar nicht weit von der Realität entfernt sein könnte!

"Happy Head" von Josh Silver hat 416 Seiten, ist beim Magellan Verlag erschienen und der Farbschnitt in der 1. Auflage gefällt mir megagut!

Die Jugend ist kollektiv unglücklich und perspektivlos. Um dem entgegenzusteuern, soll es helfen, das staatliche Mental Health - Programm zu absolvieren.
Seb hat sich freiwillig zur Teilnahme gemeldet, doch schnell wird klar, dass er sich auf etwas ganz Anderes eingelassen hat, als es zunächst den Anschein hatte...Das Programm ist experimentell, manipulativ und auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird enormer psychischer Druck ausgeübt.

Durch den Impuls von Finn, den er im Camp kennengelernt hat, beginnt Seb, das Ganze zu hinterfragen und Nachforschungen anzustellen, um mehr über die Hintergründe und Intention herauszubekommen.

Die Atmosphäre ist düster und leicht bedrohlich, der Schreibstil von Anfang an packend, so dass ich regelrecht in die Handlung hineigesogen wurde. Unterstützt wird dieser Effekt dadurch, dass in der Ich-Perspektive erzählt wird und man so einfach hautnah dabei ist!

Die Charaktere sind nahbar und glaubhaft gezeichnet, dabei ungemein vielfältig und definitiv überzeugend.

Ein wirklich intensiver, eindrucksvoller und beklemmender dystopischer Jugendthriller, der mit Wucht einschlägt, da er so nah an der Realität sein könnte...eindrucksvoll und schonungslos, einfach super!
Mord & Breakfast Anne Gordon
Mord & Breakfast (Buch)
5 von 5 Sterne

Ein Todesfall, ein alter Bekannter und eine rätselhafte Dorfgemeinschaft

Als Melody Moss über den Tod ihrer Tante Mabel informiert wird, kann sie zuerst recht wenig damit anfangen. Schließlich hatte sie schon seit vielen Jahren keinerlei Kontakt zu ihr. Ihre Mutter und Tante waren verfeindet, auch wenn Melody den Grund dafür nie erfahren hat.
Da Melody gerade erst ihren Job als Journalistin in London verloren hat, macht sie sich direkt auf den Weg nach Schottland, denn sie hat das B&B ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt. Es wird erzählt, ihre Tante sei dort von der Terrasse aus in den Tod gestürzt. Ein schrecklicher Unfall. Komisch ist allerdings, dass kaum jemand um die Verstorbene trauert und auch Melody sehr merkwürdig beäugt wird. Da lässt sie nicht auf sich sitzen und stellt eigene Nachforschungen an. Es dauert tatsächlich nicht lange, da stößt sie auf allerhand Überraschungen und ist sich sicher, der Tod ihrer Tante war kein Unfall und sie hatte zu Lebzeiten auch ganz schön krumme Dinge laufen…

Dieses Buch ist nicht nur für Fans von Schottland, Whiskey und Shortbread super geeignet. Es bringt großartige Spannung, viele überraschende Wendungen und wahnsinnig interessante Protagonisten mit. Der Schreibstil ist locker und modern und jedes Detail wird prima beschrieben. So fühlt man sich mittendrin und kann die Story so richtig genießen. Ein bisschen was fürs Herz gibt es hier auch, aber das wirklich mehr am Rand, was ich sehr angenehm finde. Ein toller Humor, ein zauberhaftes Setting und unfassbar spannende Charaktere. Hier fehlte es mir an gar nichts und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im nächsten Jahr erscheinen soll.
Absolute Leseempfehlung von mir.
Grenadiere Kurt Meyer
Grenadiere (Buch)
5 von 5 Sterne

Panzermeyer

Wenn ein Buch über die Waffen SS....dann dieses.....ehrlich, hart und frei jeder Utopie
Verbrenn das Negativ Josh Winning
Verbrenn das Negativ (Buch)
2 von 5 Sterne

Langweilig und ermüdend


Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller im Stil der 80er/ 90er Jahre hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge. Doch worum geht es?
Journalistin Laura Warren fliegt nach L.A., um vom Set einer neuen Streaming-Horror-Serie zu berichten. Dort angekommen, sieht sie, wie ein Mann von einer Brücke springt und direkt hinter ihrem Wagen aufschlägt. Hat es wieder angefangen?
Die Serie, über die sie berichten soll, ist ein Remake von The Guesthouse, einem fiktiven Horrorfilm des Jahres 1993, in dem sie die Hauptrolle spielte: Ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten vorhersagen zu können, wie der Needle Man sie töten wird.
Zeitungsausschnitte, Ausschnitte aus dem Drehbuch und Web-Artikel zwischen den Kapiteln haben meinen Lesefluss gestört. Zudem war mir die Protagonistin nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Reine Zeitverschwendung!
Die Reise ans Ende der Geschichte Kristof Magnusson
Die Reise ans Ende der Geschichte (Buch)
4 von 5 Sterne

Zeitreise

Kristof Magnusson nimmt uns mit in die 1990er Jahre. Europa genießt die neue Freiheit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. In "Die Reise ans Ende der Geschichte" müssen sich alte und neue Agent*innen mit den veränderten Begebenheiten arrangieren und ihren Platz, ihre (selbst gestellten) Aufgaben dort finden - aus Angst vor der Bedeutungslosigkeit oder schlimmerem.
Eher zufällig gerät der Dichter Jakob Dreiser in diese illustre Szene. Hier kann man Kristof Magnusson durchaus vorwerfen, dass er nicht nachvollziehbar erklärt, warum dieser bei dem Spiel mitmacht. Das ist einerseits schade, andererseits aber vielleicht einfach so.
Das Buch ist insgesamt überaus unterhaltsam, atmosphärisch und leicht geschrieben. Die Geschichte mag absurd erscheinen, aber gerade die reale Geschichte (gerade in dieser Zeit) ist ja nun mal auch oft absurd.
24 Sekunden ab jetzt Jason Reynolds
24 Sekunden ab jetzt (Buch)
5 von 5 Sterne

Über die (erste) Liebe

Eine originelle Idee: Bestandsaufnahme 24 Sekunden/Stunden/Tage/Wochen/Monaten in der Vergangenheit. Und dabei geht es um weit mehr als nur um das erste Mal zwischen Neon und Aria. Ich habe den Roman fast in einem Mal durchgelesen. Mir hat sehr gut gefallen, wie auch das Umfeld, die Familien und Freunde von den beiden Protagonisten einbezogen werden. Die Familie von Neon und die offene Kommunikation zwischen ihm und seinen Eltern, aber auch seiner Schwester haben sicher eine schöne Vorbildfunktion. Und es wird schnell klar, dass es sich nicht einfach nur um Sex geht, sondern eine tiefe Bindung in dieser ersten Liebe. Und mir bleibt der Gedanke, wie schön es wäre, wenn wir alle mehr Achtsamkeit in unsere Beziehungen legen würden.
Dabei geht es jedoch nicht um eine heile Welt und auch das fand ich sehr gelungen, wie auch die schwierige Beziehung zwischen Aria und ihrer Mutter Thema ist.
Eine große Empfehlung von mir!
The Exes Leodora Darlington
The Exes (Buch)
4 von 5 Sterne

Gefährliche Liebe mit Gänsehautgarantie

„The Exes“ von Leodora Darlington ist ein fesselnder Psychothriller, der auf brillante Weise mit der Frage spielt, wie dünn der Grat zwischen Liebe und Besessenheit sein kann. Protagonistin Natalie sucht verzweifelt nach dem perfekten Partner, nach einem Leben voller Geborgenheit – doch in ihrer Vergangenheit lauert ein düsteres Geheimnis. Drei Ex-Freunde sind tot, und jedes Mal stand Natalie im Schatten dieser Tragödien. Als ihr neuer Freund James zu viel zu wissen beginnt, kippt ihre Welt gefährlich aus dem Gleichgewicht.Leodora Darlington versteht es, Spannung aufzubauen, ohne reißerisch zu werden. Die Geschichte entfaltet sich ruhig, aber beklemmend – jede Enthüllung sitzt und bringt neue Zweifel: Ist Natalie Opfer einer Intrige oder eine kaltblütige Manipulatorin? Der Thriller punktet mit psychologischer Raffinesse, starken weiblichen Figuren und einer Atmosphäre, die unterschwellig immer an der Eskalation kratzt.Zwar zieht sich die Handlung im Mittelteil etwas, doch die letzte Hälfte belohnt mit einem explosiven Finale, das moralische Grenzen verschwimmen lässt. Ein raffiniert erzählter Thriller über Liebe, Schuld und Rache – elegant, düster und emotional fordernd.
Schattenmädchen Frida Skybäck
Schattenmädchen (Buch)
5 von 5 Sterne

Mitreißender Studententhriller

Als frisch graduierter Student versetzt mich das Buch nochmal an die Uni zurück. Es geht um eine verschwundene Studentin und die Ermittler sind deswegen viel an der Uni unterwegs und sprechen mit anderen Studenten. Das gefällt mir und es hat sich sehr gut gelesen. Dass ein Tech Unternehmen, dass verkauft werden soll, und ein Milliardär Eigentümer dabei sind, macht die Story interessant und sehr aktuell. Die Vorwürfe gegenüber der Polizei kennen sie wohl nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schweden, wo die Story spielt. Die Dialoge sind schön flüssig und es hat sich generell sehr gut lesen lassen. Teilweise hab ich ein paar Kapitel schneller gelesen oder beim gleichzeitig laufenden Fernsehen nebenbei und das hat gut funktioniert. Generell hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es sehr empfehlen. Es ist nicht das packendste Buch, dass ich je gelesen hab, macht aber trotzdem Lesefreude!
The Exes Leodora Darlington
The Exes (Buch)
5 von 5 Sterne

Wie man sich seiner Exen entledigt

Das Buch hat Spaß gemacht zu lesen, die Storyline ist sehr gut geschrieben. Ich hatte schon lange kein Buch mehr, über das ich beim und nach dem Lesen so viel nachgedacht habe und gemutmaßt habe, wie es wohl weitergehen würde. Es hat definitiv Spaß gemacht, auch wenn der Mittelteil sich etwas gezogen hat und ich den, zugegebenermaßen, mit sehr erhöhter Geschwindigkeit gelesen habe. Das Ende hab ich gar nicht erwartet, da gab es ein paar Twists, die überhaupt nicht vorhersehbar waren und die Storyline mehr als einmal komplett gewendet haben.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut, es hat sowohl etwas Comic-artiges, aber auch etwas reales. Es macht sich sehr gut auf meinem Bücherregal.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen an alle, die sich fit genug fühlen einen Psychothriller zu lesen, der einen mehr als einmal überraschen wird.
1 bis 10 von 128 Rezensionen