Rezensionsübersicht

167 Rezensionen
Sag, wo mag die Erbin sein? Karen Witemeyer
Sag, wo mag die Erbin sein? (Buch)
4 von 5 Sterne

Ein Lesehighlight - mit einigen Schwächen. Dennoch ein typischer "Witemeyer". Hat mir sehr gefallen!

Buchinhalt:

Texas, 1896: Scarlett Radcliffe ist einzige Erbin eines Familienunternehmens – doch bis das Kind volljährig ist, ist ihr brutaler Onkel der Vormund. Dieser zögert nicht, nach Scarletts Leben zu trachten, so dass das Mädchen fortan bei ihrer Großmutter in den Wäldern versteckt wird, wo sie als Letty Hood aufwächst und eine unbeschwerte Jugend verlebt. Kurz vor ihrem 21. Geburtstag erhält der Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael den Auftrag, Letty zu ihrer Mutter zurückzubringen – mit ungeahnten Folgen....


Persönlicher Eindruck:

Karen Witemmeyer ist immer ein Garant für spannende Geschichten aus der Zeit des Wilden Westens, von Farmen und Ranches, von Cowboys und hier eben von den Pinkerton-Detektiven. So nimmt es nicht Wunder, dass mich auch dieser Roman nicht losgelassen hat und ich ihn in zwei Nächsten nahezu verschlugen habe.

Es geht um Scarlett, genannt Letty, die versteckt in den Wäldern von Texas ihren 21. Geburtstag abwartet, um dann ein Testament zu unterschreiben, das ihrem Onkel den Zugriff auf das Firmenvermögen der Familie verwehrt – doch viel lieber streift Letty mit ihrem Wolfshund und ihrem Pferd durch die Wälder. Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael hat den Auftrag, Letty nach Houston zu bringen und die Reise der beiden gestaltet sich zunehmend schwer – auf Lettys Kopf ist ein Kopfgeld ausgesetzt und kein Geringerer als ihr Onkel trachtet nach Lettys Leben.

Ein Roman wie ein Film! Ein durchgängiger Spannungsbogen nimmt den Leser mit in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in die Weiten von Texas. Letty und Philip, aber auch die anderen Figuren, sind sehr gut ausgearbeitet und haben Profil. Anders der gefürchtete Onkel – dieser ist eher eine graue Eminenz, die wie ein Damoklesschwert über allem schwebt und bleibt die ganze Geschichte lang weitgehend im Dunklen.

Der christliche Aspekt des Romans ist deutlich aber unaufdringlich in die Handlung eingewoben und behandelt Themen wie Gottvertrauen und Nächstenliebe. Die glaubhafte Frömmigkeit der Figuren gibt ein gutes Bild von ihrer Einstellung zum Leben und die sachte eingestreuten Bibelzitate untermauern diese. Natürlich entspinnt sich zwischen den beiden Hauptfiguren eine zarte Romanze, die in einem Happy End mündet – das werde ich wohl nicht zu viel verraten.

Dennoch hat der Roman einige Schwächen, die das Lesevergnügen zwar nicht trüben, dennoch aber nicht unerwähnt bleiben sollen. Das vorliegende Buch ist das dritte in der Texas Ever After-Serie und basiert auf einer modernen Interpretation des Märchens Rotkäppchen. Natürlich sind Parallelen dann gewollt, wirken aber oft künstlich. So zum Beispiel Lettys roter Kapuzenumhang, der in meinen Augen reichlich deplatziert wirkt, wenn man auf der Flucht nicht auffallen möchte oder auch die Märchenassoziation „Hood“ (Red Riding Hood) , „Drake“ (Onkel = der Drache) oder die durch Dornenhecken abgeschirmte „Burg“ eben dieses Onkels: das wirkt alles ein bisschen zu sehr aufgesetzt. Zudem gesundet Philip viel zu schnell wieder von seinem Schüttelfrost und auch die Witwe, die die beiden in ihrer Hütte übernachten lässt, ist ein bisschen arg viel Zufall. Am meisten gestört hat mich aber die Sammlung mittelalterlicher Geräte in der „Burg“ des Onkels. In den USA gab es kein Mittelalter wie in der Alten Welt, die Guillotine und die erwähnten Ritterrüstungen passen zwar zur Märchenkulisse, sind aber wenig glaubhaft insofern, dass Drake Ratcliffe diese alle mit dem Schiff in die Neue Welt hätte schaffen müssen – das halte ich im 19. Jahrhundert doch zu unglaubwürdig.

Insgesamt ist der Roman aber eine Leseempfehlung, die nicht sehr unter seinen Schwächen leidet und auf jeden Fall bei all denen punktet, die historische Romane abseits des Mainstreams und mit christlichen Grundtönen zu schätzen wissen!
Die Faszienlüge Matthias Manke
Die Faszienlüge (Buch)
5 von 5 Sterne

Mythos "verklebte" Faszien

In ihrem Buch mit dem etwas provokanten Titel "Die Faszienlüge" stellen die Orthopäden Dr. Matthias Manke und Dr. Patrick Julius den Hype um das Faszientraining samt umfangreichem Equipment auf den Prüfstand und gelangen dabei zu der Erkenntnis, dass die diversen Faszientools keinen nennenswerten Nutzen haben und bestehende Probleme sogar verschlimmern können.

Das sehr schön und übersichtlich gestaltete, 176 Seiten umfassende Buch ist in vier Kapitel gegliedert:
Im ersten Kapitel geht es nicht nur um den Bewegungsapparat, sondern auch um so wichtige Themen wie z.B. Stress, Atmung, Ernährung und Schlaf.
Das zweite Kapitel widmet sich dem Aufbau, der Struktur und Funktion der Faszien sowie dem Mythos Faszientraining und dem Geschäft mit der Faszie.
Im dritten Kapitel thematisieren die Autoren die Schmerzen im Bewegungsapparat sowie orthopädische Krankheitsbilder.
Im vierten und letzten Kapitel "Bewegung hilft Muskeln, Faszien & Co." werden nicht nur die Themen Sitzen ("wer sitzt, verliert") und Bewegung behandelt, sondern auch ein 30 Übungen umfassendes Programm vorgestellt.

Das Buch, das von viel Fachwissen und Kompetenz zeugt, hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig, ist durch seine lebendige Sprache äußerst kurzweilig und auch für medizinische Laien wie mich gut verständlich. Viele Fotos und anschauliche Illustrationen ergänzen die informativen Texte.
Die letzten 30 Seiten motivieren den Leser, selbst aktiv zu werden, denn hier werden von den Autoren 30 Übungen vorgestellt, die uns dabei helfen können, unsere Schmerzen zu lindern oder sogar ganz loszuwerden. Die Autoren agieren hier selbst als Vorturner, pro Seite gibt es eine Übung mit Fotos und ergänzenden Texten. Dieser Teil des Buches war besonders interessant für mich, auch wenn mir einige der Übungen bereits bekannt waren und mir die Nackengreiferübung vielleicht nie gelingen wird. Ein umfangreiches Equipment ist nicht erforderlich, eine gute Bodenmatte reicht, und Therabänder gehören schon lange zu meiner Ausstattung. Zwei der gezeigten Übungen erfordern einen großen Gymnastikball, der sich aber auch durch einen Stuhl ersetzen lässt. Für drei Übungen ist ein guter Gleichgewichtssinn erforderlich, hierbei stabilisiere ich meine eher wackelige Ausgangsposition, indem ich mich mit einer Hand an einem Tisch festhalte.

Auf den ersten und letzten Seiten befindet sich ein Test, mit dem jeder feststellen kann, wie es um seine eigene Beweglichkeit bestellt ist. Ich muss gestehen, dass mich dieser Test teilweise etwas frustriert hat, doch ich bin optimistisch, mit den vorgestellten Übungen und der nötigen Disziplin wieder gelenkiger zu werden.

Der Ratgeber hat mich inhaltlich vollends überzeugt, zumal ich mich selbst über Jahre mit unterschiedlichen Faszienrollen und -bällen malträtiert habe und keine Besserung meiner Beschwerden erzielen konnte.

Absolute Leseempfehlung für diesen Ratgeber, der sicherlich für Aufsehen sorgen wird!
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse Sabine Schoder
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse (Buch)
3 von 5 Sterne

Farbenfroher, unterhaltsamer Fantasyauftakt, dem es stellenweise etwas an Tiefgang fehlte

Nachdem Liv von der Kunstuni geflogen ist, sieht sie in der Teilnahme bei einem internationalen Autorenwettbewerb ihre letzte Chance, mit ihrem Webtoon Erfolg zu haben. Bereits am Flughafen trifft sie auf Flame, der zwar reichlich genervt von ihrer chaotischen Art ist, Livs Herz aber dennoch leicht zum stolpern bringt. Auf Korfu stellt sich heraus, dass er ebenfalls am Wettbewerb teil nimmt und schon bald wird Liv klar, dass die vermeintlich gut gefälschten Illusionen tatsächlich aus echter Magie bestehen. In neun Prüfungen müssen sich die Teilnehmer beweisen, um jeweils am Ziel mit dem Kuss einer Muse belohnt zu werden. Nur wer alle neun Küsse erhält, kann im Finale antreten, doch das magische Verwirrspiel ist gefährlicher als Liv ahnt. Neben Flame steht ihr auch Erato, die Muse der Liebe oftmals hilfreich zur Seite, der allerdings ganz eigene Pläne zu verfolgen scheint.

"Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse" von Sabine Schoder ist ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Die chaotische Protagonistin war mit sofort sympathisch, auch Flame und ein paar andere Personen in ihrem Umfeld mochte ich sehr. Sowohl die Figuren, als auch den Hintergrund fand ich plastisch und umfassend dargestellt, so dass ich nicht nur emotional in der Handlung versunken war, sondern die gesamte Geschichte beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ablief. (Eventuell eher ein Manga als eine Realverfilmung, besonders die farbenfrohe, fantasievolle Darstellung der verschiedenen Charaktere erinnerte mich sehr an einen Anime-Film.)

Den Schreibstil betrachte ich als größten Pluspunkt des Buches, ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und bin gefühlt viel zu schnell am Ende angekommen. Dabei muss ich allerdings anmerken, dass es mir stellenweise an Tiefgang gefehlt hat, die Gefühle zwischen Liv und Flame sind nicht nur sehr plötzlich entstanden, sie haben die Protagonisten auch zu recht unlogischen Reaktionen gebracht, z.B. mussten sie oft in den größten Gefahrensituationen innehalten und miteinander rum machen....nicht dass mir die erotischen Aspekte nicht gefallen hätten, aber eventuell hätte man sich erst einmal in Sicherheit bringen können?

Während Flame und Liv vorab klären, was sie gegenseitig tun dürfen, verhielten sich die Musen - allen voran Erato - für meinen Geschmack etwas übergriffig. Denn bei einem Musenkuss handelte es sich nicht etwa um einen kurzen, keuschen Schmatzer, nein, da musste manchem Teilnehmer die Zunge tief in den Hals geschoben werden, inklusive betatschen natürlich. Dass die Muse der Liebe nicht nur für romantische Gefühle, sondern auch für Sinnlichkeit empfänglich ist, hat mich jetzt nicht verwundert, aber Erato schien seiner Lust regelrecht hilflos ausgeliefert zu sein. Ab und an wurden Geheimnisse angeteasert, deren Verfolgung dann im Rausch der Gefühle wieder untergingen, was bei mir den Eindruck hinterließ, dass dieses Buch - abgesehen vom Spice - eher auf eine jüngere Zielgruppe abzielte. Trotz aller Kritik hatte ich insgesamt einige angenehme Lesestunden, der Cliffhanger am Schluss lässt mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten.

Fazit: Die Geschichte hat mich mit ihrer farbenfrohen Schreibweise und fantasievollen Handlung schnell in ihren Bann gezogen. Ein wenig Oberflächlichkeit lässt sich meiner Meinung nach nicht abstreiten, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und empfehle den Auftaktband gern weiter.
Schleifen Elias Hirschl
Schleifen (Buch)
5 von 5 Sterne

Lesenswert

Elias Hirschl hat mit „Schleifen“ ein Buch geschrieben, das mich richtig erwischt hat – nicht wegen komplizierter Theorie, sondern weil es zeigt, wie sehr Sprache unter die Haut gehen kann. Die Idee, dass Franziska jedes Wort direkt als Krankheit am eigenen Körper spürt, ist einerseits kreativ verrückt und gleichzeitig total beklemmend. Man fühlt beim Lesen richtig mit, wie schutzlos sie ihrer eigenen Wahrnehmung ausgeliefert ist.

Zusammen mit dem Mathematiker Otto Mandl flüchtet sie sich in die Logik, um sich gegen die Welt zu immunisieren. Das ist mal spannend, mal aber auch sehr traurig, weil man merkt, dass die beiden eine Rettung suchen, die es vielleicht gar nicht gibt. Hirschl schreibt das so leichtfüßig, dass man den Wiener Kreis fast vergisst und einfach nur wissen will, ob die beiden in ihren „Sprach-Schleifen“ glücklich werden. Ein kluges Buch, das einen emotional ordentlich durchschüttelt.
Deinen Selbstwert bestimmst nur du Yoon Hong Gyun
Deinen Selbstwert bestimmst nur du (Buch)
5 von 5 Sterne

Wichtige Lektüre

Deinen Selbstwert bestimmst nur du von Yoon Hong Gyun entfaltet eine klare und zugleich tiefgehende Perspektive auf ein Thema, das viele Menschen begleitet: die Abhängigkeit vom Urteil anderer.
Der Autor verbindet psychologisches Fachwissen mit einer einfühlsamen, fast schon beruhigenden Erzählweise. Besonders überzeugend ist, wie er komplexe innere Muster verständlich erklärt und aufzeigt, dass ein stabiles Selbstwertgefühl kein unerreichbares Ideal, sondern vielmehr ein gut erlernbarer Prozess ist.
Die zahlreichen Beispiele aus seiner Praxis schaffen Nähe und Glaubwürdigkeit. Die vorgestellten Strategien wirken recht alltagstauglich, was mir gut gefällt. Das Buch lädt dazu ein, Verantwortung für das eigene innere Fundament zu übernehmen und eröffnet eine Perspektive, die Mut macht, sich von äußeren Bewertungen zu lösen und die eigene Stärke wiederzufinden.
Mathilde und Marie Torsten Woywod
Mathilde und Marie (Buch)
4 von 5 Sterne

Lässt sich gut lesen

„Mathilde und Marie“ führt in das abgelegene Bücherdorf Redu, wo das Leben bewusst langsam verläuft. Woywod beschreibt diesen Ort mit seinen Eigenheiten – dem schiefen Kirchturm, der knappen Internetzeit und den gelassenen Bewohnern – sehr anschaulich. Der erste Eindruck ist ruhig und bodenständig. Als Marie im Dorf auftaucht, verändert sich die Stimmung spürbar. Besonders Mathilde, die sonst eher verschlossen ist, reagiert darauf überraschend offen. Das Buch wirkt wie eine unaufgeregte Beobachtung kleiner Veränderungen im Alltag. Man liest unheimlich gern weiter, weil die Figuren sehr natürlich wirken und der Schauplatz sofort neugierig macht. An einigen Stellen hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Auch ein etwas differenzierteres Bild der Hauptprotagonistinnen hat mir ein wenig gefehlt. Ansonsten aber ein sehr empfehlenswerter Roman!
Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß Disney
Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß (Buch)
5 von 5 Sterne

Tolles Mitmachbuch für Fans von Gravity Falls

Ich bin schon lange ein großer Gravity Falls Fan und deswegen ist dieses Buch wie für mich gemacht.
Bei Dippers und Mabel’s Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß handelt es sich um ein Handbuch der beiden Zwillingen, die auch immer wieder ihre Kommentare, in eigener zu ihnen passender Schrift, zu Dingen abgeben.
Während Dipper Mysterien aufdecken und einen vor merkwürdigen Dingen warnen möchte, möchte Mabel einfach immer nur Spaß haben und diesen weitervermitteln.

Es handelt sich um ein richtiges Mitmachbuch mit vielen Rätseln, Quizzes, Challenges und Dingen zum reinschreiben und malen. Ich mag, dass das Buch somit sehr interaktiv ist und man quasi mit in die Welt aufgenommen wird.
Man erfährt einiges über die Charaktere der Serie (wobei natürlich Dipper und Mabel mit ihren Gegensätzen im Vordergrund stehen) aber auch über den Ort Gravity Falls selber und seine Kreaturen.
Mir gefällt besonders gut, dass das Buch sehr abwechslungsreich und so bunt ist mit vielen Zeichnungen und Abbildungen aus der Serie.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und man kann auch immer mal wieder drin rumblättern und neues entdecken. Für Fans der Serie wie mich gibt es viele Easter Eggs und der Charme der Charakter wird perfekt wiedergespiegelt. Ich kann es nur empfehlen, wenn man ein bisschen Spaß beim Lesen und Mitmachen haben möchte.
Wild Card Elsie Silver
Wild Card (Buch)
4 von 5 Sterne

Gute Unterhaltung

Wild Card ist der Abschluss ihrer Reihe, die in dem fiktiven Ort Rose Hill spielt. Wie immer ist das Setting echt wunderschön.
Diesmal kommt die Autorin mit einem sehr skandalösen Thema, was mich ziemlich gereizt hat. Hier konnte sie überzeugen, denn es war sehr gut umgesetzt worden.
Man liest aus beiden Perspektiven und hat einige Zeitsprünge. Dabei schreibt Elsie Silver wie immer sehr locker und anschaulich. Die Figuren waren ziemlich interessant. Zwischen den beiden Hauptcharakteren stimmte die Chemie. Bash war ein spannender Charakter. Mir gefiel der Humor, aber auch die ernsteren Themen.
Man trifft auf die Charaktere in den anderen Büchern der Reihe, was ich wirklich toll finde. Auch das Bowlen findet hier wieder seinen Platz.

Für mich aber das Highlight waren Gwen und Clyde, ich hab jede einzelne Szene geliebt. Das habe ich echt nicht kommen sehen.

Wirklich ein gelungener Abschluss, der einen schöne Lesestunden bereitet. Von mir gibt es 4 Sterne. Mir fehlte noch das gewisse Etwas was ich aus anderen Büchern von ihr kenne, dennoch ein gutes Buch.
Boxcar Politics Boxcar Politics (Buch)
3 von 5 Sterne

Nicht der Beatle John Lennon!

Diese Buch wird John Lennon [1940-1980] zugeordnet, was aber nicht zutrifft. Es handelt sich vielmehr um einen US-amerikanischen Professor mit Namensgleichheit! - als Beatles-/Lennon-Fan also bitte nicht verwechseln!
Down Cemetery Road Mick Herron
Down Cemetery Road (Buch)
4 von 5 Sterne

Start der Oxford-Reihe

Mick Herron ist durch Slow Horses, Romane wie TV-Serie, zum Literaturstar des Genres Spionage&Thriller geworden. Daher ist jetzt auch sein erster Roman neu veröffentlicht: Down Cemetery Road
Zwar hat Mich Herron von Anfang an stilistisch einiges zu bieten, aber an sein Slough House kommt das nicht ganz ran. Doch für den Roman sprechen seine Charaktere. Sarah ist eine gefühlvolle Figur, Michael ist auch emotional, aber oft unberechenbar. Die Privatdetektivin Zoe Boehm spielt lange Zeit nicht mit, erst am Ende nimmt sie eine wichtige Rolle ein. Überhaupt ist das Finale des Romans ganz stark.

Down Cemetery Road ist von Stefanie Schäfer übersetzt und die Übersetzung kommt mir gelungen vor, soweit ich das beurteilen kann.

Ob die kühle Zoe Boehm als tragende Figur für eine ganze Reihe reicht, ist noch schwer zu sagen, aber Down Cemetery Road ist vier von fünf Sternen wert.
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