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    denise Top 25 Rezensent

    Aktiv seit: 19. Juni 2018
    "Hilfreich"-Bewertungen: 168
    735 Rezensionen
    Wenn Insekten über Leichen gehen

    Wenn Insekten über Leichen gehen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.05.2020

    Ein interessanter Einblick in die Arbeit eines Entomologen

    Das Buch „Wenn Insekten über Leichen gehen“ wurde von Markus Schwarz geschrieben und ist im Droemer Verlag erschienen. Herr Scharz hat Forstwissenschaften studiert und arbeitet als forensischer Entomologe am Institut für Rechtsmedizin in Leipzig. Außerdem bildet er Studenten und Polizisten in seinem Fachgebiet aus.

    Seine Begeisterung für Entomologie ist spürbar. Im Buch beschreibt er beispielsweise sowohl anhand welcher Insekten die Liegezeit einer Leiche ermittelt werden kann, wie herausgefunden werden kann, ob der Ort an dem die Leiche gefunden wurde auch der Ort ist, an dem der Mensch verstorben ist als auch, wie er sich das dafür notwendige Wissen teilweise über eigene Versuche mit Schweinen im Rahmen seiner Masterarbeit angeeignet hat. Weiterhin sind verschiedene Beispiele seiner Arbeit enthalten. Außerdem weist Herr Schwarz darauf hin, welche Auswirkungen es auf das Ökosystem hat, dass Leichen und Tierkadaver nicht in der Natur verbleiben, sondern entsorgt werden. Außerdem gibt er Hinweise für Spurensucher, damit entsprechende Informationen bei einem Leichenfund sinnvoll dokumentiert werden und nicht verloren gehen.

    Das Buch ist verständlich geschrieben und durch die geschilderten Todesfälle auch spannend. Für Abwechslung sorgen auch die Zeichnungen von verschiedenen vorgestellten Insekten.

    An mancher Stelle hätte ich mir gewünscht, dass der Autor mehr zwischen der Vorstellung der einzelnen Insekten und den beispielhaft enthaltenen Leichenfunden mit ihrer dazugehörigen Aufklärung abwechselt. Außerdem wäre es schön gewesen, wenn das Buch eine Übersicht über die Insekten und ihre Eigenschaft enthalten würde oder entsprechende Steckbriefe in Stichpunkten vorhanden wären, damit die Besonderheiten der jeweiligen Insekten schnell nachgelesen werden können.

    Ich finde das Buch sehr interessant, da es mir neue Eindrücke und Informationen vermittelt hat. Allerdings ist es nicht für Menschen mit schwachen Nerven geeignet. Für alle anderen ist es ein guter Einblick in die forensische Entomologie und die dazugehörigen Tiere.
    So schmecken Wildpflanzen

    Meinrad Neunkirchner
    So schmecken Wildpflanzen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.05.2020

    Abwechslung durch die Verwendung von Wildpflanzen

    Das Kochbuch „So schmecken Wildpflanzen“ stammt von Meinrad Neunkirchner und Katharina Seiser und ist im Löwenzahn Verlag erschienen. Herr Neunkirchner war Meisterkoch und Foodstylist. Er wurde unter anderem mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Frau Seiser ist gelernte Magazinjournalistin, Kommunikationswissenschaftlerin und ausgebildete Köchin.

    Das Buch beginnt mit allgemeinen Informationen. Hierzu gehört das Thema Sammeln von Wildpflanzen einschließlich Saisonkalender und Hinweisen zu Verwechslungsgefahren. Danach folgen eine kleine Kochkunde sowie Hinweise zur Verarbeitung der Wildpflanzen.

    Die sich anschließenden Rezepte sind zunächst nach den Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst unterteilt und dann nach der jeweiligen Wildpflanze sortiert. Dabei sind jeder der vorgenannten Jahreszeiten zehn Wildpflanzen zugeordnet worden. Zu den im Buch verwendeten Wildpflanzen bzw. Wildpflanzenteilen gehören beispielsweise Bachkresse, Holunderblüte und Spitzwegerich. Am Anfang des jeweiligen Abschnitts einer Wildpflanze befindet sich ein kurzes Portrait derselbigen, das unter anderem den botanischen Namen, allgemeine Informationen und spezielle Tipps zur Pflanze und ihre Verwendung sowie ein Foto enthält.

    Zum Rezept gehört die Zutatenliste, die Zubereitung, ein Foto sowie ggf. noch eine Weinempfehlung und Tipps. Zeitangaben wie zum Beispiel Kochzeiten sind, sofern sie überhaupt angegeben sind, Bestandteil der Beschreibung der Zubereitung.

    Sehr gut hat mir gefallen, dass ein „Wildpflanzenwegbegleiter“ (kleine Broschüre) zum Buch gehört, in der als Unterstützung beim Pflücken die 30 Wildpflanzen des Buchs kurz beschrieben werden und auch jeweils ein Foto zu diesen enthalten ist. Denn ich kenne nur einen Teil der im Buch enthaltenen Wildpflanzen. Ins Auge fallen außerdem die gelungenen Fotos sowohl von den Pflanzen als auch von den Gerichten.

    Bei manchen enthaltenen Wildpflanzen ist unklar, ob man sie an dem Tag, an dem man sie benötigt, auch findet und daher pflücken kann. Ich hätte mir deshalb gewünscht, dass in den Rezepten entsprechende Alternativen für die Wildpflanzen angegeben worden wären. Manche der Pflanzen, wie beispielsweise Waldmeister, Haselnuss oder Löwenzahn hat mancher Gartenbesitzer auch freiwillig oder unfreiwillig in seinem Garten. Da weiß man dann, ob sie aus dieser Quelle verfügbar sind.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Für Anfänger ist es aus meiner Sicht allerdings nicht geeignet und bei der Umsetzung ist es immer etwas Glückssache, ob man die Wildpflanzen auch tatsächlich in der benötigten Menge findet.
    Die Grillakademie

    Thomas Zapp
    Die Grillakademie (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.04.2020

    Ein gelungener Überblick einschließlich Hardwareinformationen und Rezepten

    Das Buch „Die Grillakademie“ der Stiftung Warentest wurde von Thomas Zapp geschrieben. Er war sowohl Grillweltmeister als auch Vize-Grillweltmeister und Deutscher Grillmeister der Profis. Er vermittelt sein Wissen auch in Kursen sowie im Radio und Fernsehen.

    „Die Grillakademie“ beginnt mit Informationen zur Hardware und zu den Grillmethoden. Dabei geht es beispielsweise sowohl darum, welche Grillgeräte es gibt und was bei ihrem Kauf zu beachten ist, welches Zubehör sinnvoll ist und um die Garzeit einschließlich Grillmethode und Grilltemperatur für verschiedenes Grillgut.

    Die Rezepte sind in die folgenden zehn Lektionen unterteilt: „Steaks“, „Burger“, „Wurst & Dogs“, „BBQs“, „Geflügel“, „Fisch & Meeresfrüchte“, „Vegetarisch & vegan“, „Bits & Bobs“, „Saucen, Rubs & Würzmittel“ sowie „Sweets“. Die jeweilige Lektion beginnt mit allgemeinen Informationen zum jeweiligen Thema. Hierzu gehören unter anderem hilfreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für spezielle Tätigkeiten, wie beispielsweise für das Entfernen der Silberhaut von Spare Ribs oder das Entschuppen und Ausnehmen einer Dorade. Zu den Rezepten gehören verschiedene Zeitangaben, wie beispielsweise Vorbereitungs- und Grillzeit, die Portionenzahl, für die das Rezept ausgelegt ist, der Schwierigkeitsgrad (Einsteiger, Fachmann, Profi), die Zutaten, die Beschreibung der Zubereitung sowie die Nährwertangaben .Außerdem beinhalten sie das Symbol für den passenden Grilltypen und die Grillmethode bzw. den Hinweis „ungegrillt“ sowie meist ein Foto und ggf. Varianten/Alternativen und Hinweise/Tipps.

    Das Buch beinhaltet viele hilfreiche Informationen und Tipps sowie eine große Anzahl an abwechslungsreichen, leckeren Rezepten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Auch die Struktur des Buchs sowie die Art der Wissensvermittlung und die Rezepte gefallen mir sehr gut.

    Insgesamt ist es ein gelungenes Buch mit vielen abwechslungsreichen Rezepten, dass sowohl für Grilleinsteiger als auch für fortgeschrittene Griller sehr gut geeignet ist und auch Vegetarier und Veganer berücksichtigt.
    Happy Life 365

    Happy Life 365 (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.04.2020

    Ein gelungenes Buch!

    Der Ratgeber „Happy Life 365“ wurde von Kelly Weekers geschrieben. Sie hat Klinische und Gesundheitspsychologie studiert und arbeitet als Life- und Business-Coach.

    Zu Beginn des Buchs wird auf verständliche Art und Weise darüber informiert, wie unser Gehirn funktioniert und wie Glück entsteht. Mittels eines Selbsttest, wird ermittelt, wie die aktuelle Situation des Lesers ist und wo er gerne eine Verbesserung erreichen würde. Danach werden verschiedene Erwartungshaltungen, bei denen auch ich mich wiedergefunden habe, vorgestellt. Gleichzeitig wird aufgezeigt, dass diese nicht realistisch sind und uns daher unglücklich machen. Die Autorin informiert daher, wie wir mit diesen Erwartungsfallen besser umgehen können bzw. ihnen entkommen können. Am Ende des Buchs werden verschiedene Methoden aufgezeigt, wie das eigene Mindset verbessert werden kann, um so glücklicher zu sein. Außerdem informiert die Autorin darüber, wie die Umsetzung der von ihr vorgestellten Methoden im Alltag erfolgen kann.

    Der Text, die Struktur des Buchs und die Farbgestaltung sind sehr ansprechend. Beispielsweise werden besonders aussagekräftige Sätze größer und in grün geschrieben und Methoden, wie das eigene Verhalten verbessert werden kann, sind – ebenfalls in grün – hinterlegt.

    Ich habe mich im gesamten Buch immer sehr gut mitgenommen und einbezogen gefühlt. Dieses liegt beispielsweise daran, dass die Autorin immer wieder Fragen stellt, verschiedene Aufgaben zur Umsetzung des vermittelten Wissens enthalten sind und der Leser auch immer wieder zur Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen aufgefordert wird.

    Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass die Autorin darauf hingewiesen hat, dass die Arbeit am eigenen Mindset und damit am eigenen Glückslevel immer wieder notwendig sein kann und es auch Einflüsse von außen gibt, die sich negativ auf unser Glück auswirken werden. Das Schöne ist, dass die Inhalte des Buchs jeder Zeit wieder angewendet werden können, um das eigene Mindset und damit auch die positiven Momente im Leben zu vermehren.

    Mir hat das Buch sehr geholfen an meinem Mindset zu arbeiten und auch meinen Umgang mit den Erwartungsfallen zu verbessern. Dadurch bin ich sowohl entspannter als auch ein Stückchen glücklicher geworden. Ich gehe davon aus, dass ich auch in Zukunft immer wieder das Buch nutzen werde, um mein Mindset zu aktualisieren.

    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, da es ein Ratgeber zum Thema Glück ist, den ich sehr hilfreich finde und gerne nutze.
    Abnehmen trotz 1000 Ausreden

    Silja Schäfer
    Abnehmen trotz 1000 Ausreden (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.04.2020

    Mit kleinen, sinnvollen Schritten zur langfristigen Ernährungsumstellung

    Der Ratgeber „Abnehmen trotz 1000 Ausreden“ wurde von Dr. med. Silja Schäfer geschrieben. Die Rezepte stammen von Martina Kittler und die Texte von Franziska Pfeiffer. Die Autorin ist Fachärztin für Allgemein- und Innere Medizin und hat Weiterbildungen in den Bereichen Ernährungstherapie, Naturheilverfahren, Akupunktur, Neuraltherapie und Sportmedizin. Sie arbeitet in ihrer Hausarztpraxis in Kiel und gehört zu den vier Ernährungs-Docs.

    Bei der von Frau Dr. Schäfer vorgestellten Ernährungsumstellung handelt es sich um eine modifizierte Form der sogenannten LOGI-Methode („Low Glycemic and Insulinemic Diet“). Es ist eine Methode, bei der Blutzucker- und Insulinspiegel niedrig gehalten werden. Das Buch ist in zwei Teil untergliedert. Im ersten Teil wird die Ernährungsform vorgestellt und wie die Umstellung auf diese am besten gelingt. Im zweiten Teil befinden sich die dazugehörigen Rezepte.

    Die Ernährungsumstellung erfolgt anhand der Umsetzung von 17 Tipps, die aufzeigen, welche Schritte im Einzelnen notwendig sind, um dauerhaft seine Ernährung zu verbessern. Jeder Tipp enthält auch das jeweils erforderliche Rahmenwissen. Die Tipps beziehen sich beispielsweise auf ein Ernährungstagebuch, auf Essenspausen, auf Stressreduktion, auf Bewegung und auch auf Schummel-Mahlzeiten. Zu jedem dieser Tipps gehört auch die Rubrik „To do“, zu der sowohl eine ambitionierte Maßnahme als auch eine softe Maßnahme gehören. Wichtig bei den Tipps ist, dass sie nach und nach und nicht alle auf einmal umgesetzt werden sollen.

    An den Rezepten hat mir sowohl die Abwechslung als auch deren Darstellung (Symbole für ballaststoffreich, glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch, vegan, Low Carb und proteinreich, Zeitangaben, Personenzahl, Zutatenliste, Beschreibung der Zubereitung, Foto, Nährwertangaben und weitere Informationen/Tipps) angesprochen.

    Die Inhalte der einzelnen Tipps sind mir grundsätzlich nicht neu. Neu war für mich allerdings die Zerlegung der Ernährungsumstellung in kleine Teile. Diese gefällt mir sehr gut, da ich dazu neige mich von zu großen, auf einmal erfolgenden Umstellungen überfordert zu fühlen und daher entweder diese gar nicht erst versuche oder aber sie nach kurzer Zeit wieder aufgebe. Daher ist diese Schritt-für-Schritt-Umstellung für mich genau richtig. Ebenfalls hat mir die Übersicht mit allen 17 Tipps und den dazugehörigen Maßnahmen einschließlich der zwei Varianten sehr gut gefallen. Hilfreich finde ich ebenfalls, dass bei den Rezepten auch verschiedene Baukastenrezepte, wie zum Beispiel der Frühstücks-Baukasten mit verschieden Kombinationsmöglichkeiten für die Basiszutat Haferflocken, enthalten sind.

    Für mich ist es ein gelungenes Buch, da es für mich genau die richtige Methode zur Ernährungsumstellung einschließlich leckerer Rezepte beinhaltet und nicht nur Ernährung, sondern auch Stress, Bewegung und Achtsamkeit im Buch angesprochen werden. Da die Ernährungsumstellung in Teilschritten erfolgt, ist das Buch nicht für Personen geeignet, die schnell ihr Gewicht reduzieren möchten (laut Autorin ist es ein großartiger Erfolg, wenn innerhalb eines Jahres sich das Körpergewicht um 5 Prozent verringert hat). Für Personen, die langsam und dauerhaft ihre Ernährung verbessern wollen, ist dieses Buch sehr gut geeignet.
    Keto - richtig gesund

    Brigitte Karner
    Keto - richtig gesund (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    25.04.2020

    Ketogene Ernährung wird verständlich erklärt.

    Das Buch „Keto — richtig gesund“ wurde von Dr. Brigitte Karner und Ulrike Gonder geschrieben. Außerdem haben Inga Pfannebecker und Antje Brunnabend mitgearbeitet. Frau Dr. Karner ist Fachärztin für Allgemein- und Ernährungsmedizin sowie Phytotherapeutin. Frau Gonder ist Ernährungswissenschaftlerin.

    Das Buch besteht aus allgemeinen Informationen zu ketogener Ernährung, mehr als 60 dazu passenden Rezepten sowie speziellen Informationen und Tipps einschließlich Dos und Don‘ts in Bezug auf verschiedenen Krankheitstypen, wie beispielsweise Diabetes, Darm- und Autoimmunerkrankungen.

    Es wird darüber informiert, was ketogene Ernährung überhaupt ist, welche Vorteile sie hat, was bei ihr beachtet werden muss, welche Lebensmittel besonders gut geeignet sind bzw. auch welche nicht geeignet sind. Außerdem wird über verschiedene Mythen aufgeklärt.

    Die Rezepte beziehen sich sowohl auf das Frühstück, auf das Mittagessen und das Abendbrot als auch auf Süßes und Getränke. Durch Icons ist beim jeweiligen Rezept auf den ersten Blick erkennbar, ob es vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei und/oder ideal zum Abnehmen ist. Sehr gut gefallen hat mir auch das Baukastenprinzip bei einigen Rezepten. Hier kann sich jeder aus verschiedenen Zutaten aus einem Bereich, seine Lieblingszutat auswählen. Durch die unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten kommt bei der mehrmaligen Umsetzung des Rezepts daher keine Langeweile auf. In den Rezepten ist das ketogene Ratio (Verhältnis von Fett zur Summe aus Eiweiß und Kohlenhydraten) angegeben. Vorab wird erklärt, wie die Rezepte aufgefettet (Erhöhung des Fettanteils) werden können, um das Ketonbildungsvermögen eines Gerichts zu erhöhen.

    Die Texte sind verständlich geschrieben und es wird sehr deutlich welchen Nutzen Ketose hat. Es wird auch darauf hingewiesen, dass insbesondere am Anfang der ketogenen Ernährung Disziplin gefragt ist. Denn laut Autorin ist es wichtig, in den ersten zwei, drei Monaten die Vorgaben möglichst genau einzuhalten, um die Vorteile einer stabilen Ketose zu erfahren.

    Insgesamt hat mir das Buch sowohl von den enthaltenen Informationen als auch von den alltagstauglichen Rezepten, Tipps und den Dos und Don’ts zu den verschiedenen Krankheitstypen sehr gut gefallen. Ich empfehle es daher gerne allen, die sich mit der ketogenen Ernährung beschäftigen möchten.
    Die Schlange

    Die Schlange (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.04.2020

    Spannendes Lesevergnügen

    Der Kriminalroman „Die Schlange“ wurde von Martin Wehrle geschrieben. Es ist der zweite Band der Krimi-Reihe um die ermittelnde Journalistin Susanne Mikula.

    Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen. Sie beginnt sehr ungewöhnlich. Der Straßenloste (so sind die Kapitel, in denen aus Sicht diese Person erzählt wird, überschrieben) wurde beauftragt der 94-jährigen Elfriede Jaspers „über die Straße zu helfen“. Damit ist allerdings nicht die Freundlichkeit gemeint jemand beim sicheren Überqueren einer Straße zu helfen, sondern dass die Person ermordet werden soll. Wichtig für den Straßenlosten ist, dass seine Morde wie ein natürlicher Tot aussehen.

    Beim anderen Erzählstrang wird die Geschichte aus Sicht von Susanne erzählt. Sie leidet noch unter den psychischen Auswirkungen ihres erste Falls. Trotzdem ist sie auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch, auch wenn sie zum guten Absolvieren eines solchen Gesprächs derzeit nicht fähig ist. Nach dem missglückten Vorstellungsgespräch erhält sie unerwartet ein anderes, sehr lukratives Jobangebot, das sie nach einigem Zögern doch annahm. Sie soll für die Firma StageBau herausfinden, was hinter den Kulissen passiert, um alte Mieter loszuwerden, damit die Wohnungen teurer vermietet werden können oder auch das jeweilige Haus gewinnbringend verkauft werden kann. Begleitet wird sie bei ihren abenteuerlichen und gefährlichen Recherchen von ihrem Knallfrosch (Ihr Herz springt immer in stressigen, negativen Situationen wie ein Knallfrosch in ihrer Brust herum, das bezeichnet Susanne dann kurz als ihren Knallfrosch) und ihrem Teufelchen (das immer seine Meinung zu der entsprechenden Situation von Susanne kundtut).

    Es gelingt leicht eine Sympathie für Susanne und ihren Gerechtigkeitssinn zu entwickeln, auch wenn sie zum Teil etwas naiv ist. Der Straßenloste wird trotz seines brutalen Hobbies als sehr gebildet und charmant dargestellt. Auf Grund der gelungenen Wortwahl des Autors ist es schwierig sich ihn als mordende, und damit negative Person vorzustellen, die er allerdings ist.

    Mir hat der Kriminalroman sehr gut gefallen, da es immer wieder neue Wendungen gab und dadurch die Spannung das ganze Buch lang aufrechterhalten wurde. Auch finde ich das zugrundeliegende Thema sehr gut, da es in der heutigen Zeit sehr aktuell ist. Da es mir sehr viel Spaß bereitet hat das Buch zu lesen, empfehle ich es sehr gerne weiter und hoffe auf einen dritten Fall, in dem Susanne ermittelt.
    Männer sind auch nur Menschen

    Nicole Staudinger
    Männer sind auch nur Menschen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.04.2020

    Ein humorvolles Buch über Männer und Frauen

    Das Buch „Männer sind auch nur Menschen“ wurde von Nicole Staudinger geschrieben. Es ist ihr fünftes Buch. Frau Staudinger ist gelernte Verlagskauffrau. Im Jahr 2014 erfolgte die Zertifizierung zur Trainerin verbunden mit dem Gang in die Selbstständigkeit mit Schlagfertigkeitsseminaren für Frauen.

    Auch in dieses Buch sind wieder die Erfahrungen von Frau Staudinger eingeflossen. Außerdem nutzt die Autorin Beispiele von anderen, meist Frauen. Diese werden häufig zusammen mit einem Interview in das Buch eingearbeitet. Das Hauptthema dieses Buchs ist das Verhalten von Männern und Frauen. Dabei wird sowohl herausgestellt, worin sich das Verhalten unterscheidet, welche Probleme das männliche Verhalten für uns Frauen aufwirft, was wir von den Männern lernen können sowie was wir als Frauen an unserem aber auch am Verhalten der Gesellschaft ändern können und sollten.

    Wie gewohnt nimmt die Autorin bei ihren Texten kein Blatt vor den Mund und schreckt auch nicht davor zurück, das Verhalten der Gesellschaft aber auch ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen.

    Durch die bildhafte Sprache, viele gut nachvollziehbare Beispiele und den passenden Humor lässt sich das Buch sehr gut lesen. An der einen oder anderen Stelle greift die Autorin Themen aus ihren anderen Büchern auf. Darauf weist sie dann allerdings auch entsprechend hin.

    Mir hat sehr gut gefallen, dass Frau Staudinger in sehr offener Art auch ihr eigenes Leben, wie zum Beispiel die Trennung von ihrem Mann, in das Buch einbezieht. Außerdem gibt sie nicht den einen, aus ihrer Sicht richtigen, Weg für uns Frauen vor, sondern sie stellt klar, dass für jede Frau ein anderer Weg der eine, richtige sein kann. Wichtig ist nur, dass sich für die entsprechende Frau der gewählte Weg richtig anfüllt. Wenn dieses nicht der Fall ist, sollte sie unbedingt etwas an ihrem Leben ändern.

    Insgesamt ist es ein gutes und witziges Buch, das zum Nachdenken über die Rolle von Frauen und Männern einschließlich ihres Verhaltens und was sich für eine wirkliche Gleichberechtigung noch ändern muss, anregt.
    Qube

    Tom Hillenbrand
    Qube (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.04.2020

    Gute Fortsetzung von Hologrammatica!

    Das Cover von Qube ähnelt dem seines Vorgängerbands Hologrammatica und passt durch das futuristische Aussehen bestens zum neuen Thriller von Tom Hillenbrand. Es wird zwar immer mal wieder auf Hologrammatica Bezug genommen, aber dann wird der dazugehörige Sachverhalt auch entsprechend erläutert. Daher ist es keine Voraussetzung, dass man Hologrammatica gelesen hat, um diesen Thriller zu verstehen.

    Die Geschichte beginnt im Jahr 2091 in London. Dort wird der seit Jahren beim Total Exposure tätige, 43-jährige Journalist Calvary Doyle angeschossen. Im Rahmen einer Not-OP am dritten Mai erhält er auf Grund seiner Patientenverfügung eine Quant-Konversion. Der dazugehörige Brainscan stammt allerdings schon vom fünfundzwanzigsten März. Zwischen diesen beiden Terminen hat Doyle wichtigsten Dinge im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) recherchiert. Durch die Quant-Koversion mit dem alten Brainscan kann er sich an diese Dinge nach seiner OP jedoch nicht mehr erinnern. Daher hat er auch keine Idee von wem er, aus welchem Grund, angeschossen wurde. Doyle versucht nun nach und nach herauszufinden, woran er vorher gearbeitet hat. Dafür interessiert sich auf Grund des versuchten Mords auch Francesca Bitter, genannt Fran, die als UNO-Agentin arbeitet.

    Der Thriller wird aus verschiedenen Richtungen erzählt. Das ist am Anfang für mich zum Teil etwas verwirrend gewesen, da auch Geschichtsteile enthalten sind, die ich zunächst überhaupt nicht mit den Übrigen in Verbindung bringen konnte. Aber dieses hat sich im Verlauf des Buchs geklärt.

    Auch ist es mir auf Grund der neuen Begrifflichkeiten, die nur teilweise im Glossar am Ende des Buchs enthalten sind, nicht immer leicht gefallen der Handlung problemlos zu folgen. Allerdings war der Thriller trotzdem sehr spannend und es gab immer wieder überraschende Erkenntnisse, so dass ich ihn gerne gelesen habe.
    Faure-Alderson, M: Reflexzonentherapie total

    Faure-Alderson, M: Reflexzonentherapie total (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.04.2020

    Viele große, hilfreiche Bildtafeln sind Bestandteil des Buchs.

    Das Buch „Reflexzonentherapie total“ wurde von Dr. med. Martine Faure-Alderson geschrieben und ist im AT Verlag erschienen. Frau Faure-Alderson hat Medizin studiert und Zusatzausbildungen in Osteopathie, Homöopathie, Naturheilkunde, Akupunktur und Reflexzonentherapie. Sie gibt seit dem Jahr 1968 Ausbildungskurse und Seminare an ihrer eigenen Schule in Paris und lehrt darüber hinaus auch in weiteren europäischen Ländern sowie in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland.

    Als erstes fällt das eher ungewöhnliche Buchformat (25.5 cm x 26.5 cm) ins Auge. Dieses ist für die vielen großformatigen, farbigen Bildtafeln sehr hilfreich, da auf Grund der Größe die Bildinhalte gut erkennbar sind. Die Bildtafeln beinhalten beispielsweise die Fußknochen, die Entwicklung des Neuralrohrs, die Plexus, die Reflexzonen des Hormonsystems sowie die Synthese der Systeme Herz, Kreislauf und Atmung mit den dazugehörigen Fußzonen.

    Das Buch gliedert sich in die fünf Teile „Einführung“, „Therapeutische Erfahrungen“, „Anatomie und Physiologie“, „Eine gesunde Lebensweise“ und „Die totale Reflexzonentherapie“. Die Autorin geht dabei unter anderem auf die Grundlagen der Therapie ein. Außerdem informierte sie darüber, dass die Verwendung von Druckpunkten bereits vor mehr als fünftausend Jahren in der chinesischen Heilkunde eingesetzt wurde, wieso Druckpunkte der Füße sich auf den übrigen Körper auswirken und wie die richtige Behandlungstechnik aussieht. Bei der Behandlung von Patienten ist der Autorin besonders wichtig, dass ein Patient ganzheitlich betrachtet wird. Daher gibt sie auch Ratschläge für ein gutes Leben, die sich zum Beispiel auf die Atmung, die Biorhythmen und den Schlaf beziehen.

    Sehr hilfreich finde ich die Erläuterungen, warum Druckpunkte, die sich beispielsweise an den Füßen befinden, unter anderem Auswirklungen auf die Verdauung oder den Kreislauf haben können. Leider wurden an mancher Stelle des Buchs Fachkenntnisse vorausgesetzt, so dass ich als Laie manchmal Inhalte nachschlagen musste und nicht alle Details verstanden habe. Trotzdem gefällt mir das Buch gut. Dazu haben insbesondere die vielen verschiedenen gut aufgebauten, farbigen Bildtafeln beigetragen.
    Koch dich gesund

    Volker Mehl
    Koch dich gesund (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.04.2020

    Ungewöhnliche Idee, gute Informationen und leckere Rezepte

    Das Buch „Koch Dich gesund“, das kein reines Kochbuch ist, wurde von Volker Mehl geschrieben und die Fotos stammen von Wolfgang Schardt. Herr Mehl absolvierte eine Ausbildung zum Ayurveda-Gesundheitsberater. Außerdem sammelte er viel Kocherfahrung, unter anderem in der Schwarzwaldstube beim ausgezeichneten Koch Harald Wohlfahrt. Diese gab er beispielsweise in Kochkursen für Patienten der Ayurveda Ambulanz des Fachbereichs Naturheilkunde an der Charité weiter. Heute bietet er Kochkurse, Workshops sowie Ausbildungen zu Ayurveda an.

    Unterteilt ist das Buch in die beiden Bereiche „Heilung“ und „Heilung aus dem Kochtopf“. Im ersten Teil werden dem Leser allgemeine Informationen zum Thema Heilung/Krankheit im Christentum und was aus Sicht des Christentums dazu beiträgt gesund zu bleiben bzw. wieder zu werden vermittelt. Dies schließt auch das Lorsche Arzneibuch sowie die zehn besten einheimischen Kräuter und zehn Rezepte von Hildegard von Bingen (unter anderem Engelsüß-Salbei-Pulver und Bärwurz-Apfel-Ingwer-Honig) ein. Außerdem beinhaltet der erste Teil eine Einführung in Ayurveda, bei der beispielsweise auf die drei Doshas (Konstitutionstypen) und deren Eigenschaften, die Energiekanäle des Menschen (Srotas) sowie die Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit einschließlich der wichtigsten ayurvedischen Heilkräuter eingegangen wird.

    Der zweite Teil (Rezeptteil) ist untergliedert in „Von Frankfurt bis Asien: Salate, Suppen und Saucen“, „Von Ofenkartoffeln bis Zitronenhummus: Hauptgerichte“ und „Von Dhal bis Blaubeeren: Süßes, Snacks und Stullen“. Die Rezepte bestehen dabei aus der Zutatenliste, der Beschreibung der Zubereitung und einem Foto.

    Die Texte des Buchs sind verständlich geschrieben und die Erläuterungen und Informationen zu Ayurveda haben mir sowohl von der Länge als auch von den Einzelthemen sehr gut gefallen. Die Ausführungen zum Christentum waren mit zum Teil etwas zu ausführlich. Bei den Rezepten hätte ich mir gewünscht, dass die Zubereitungszeiten gesondert ausgewiesen worden wären und nicht nur in der Beschreibung der Zubereitung enthalten sind.

    Insgesamt ist es ein gutes Buch, in dem wichtige Informationen zur Ernährung, zu den Heilkräutern aus dem Christentum und aus dem Ayurveda sowie alltagstaugliche Rezepte enthalten sind.
    Grundkochbuch Vegetarisch

    Grundkochbuch Vegetarisch (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.04.2020

    Super Kochbuch mit genauen Beschreibungen und vielen Tipps!

    Das Grundkochbuch vegetarisch, das unter der Marke Dr. Oetker Verlag erschienen ist, beginnt mit allgemeinen Informationen zum Kochen, wie Einkauf und Lagerung, vegetarischen Ernährungsformen, kritischen Nährstoffen und Handwerkszeug. Daran schließen sich die Rezepte an, die in die folgenden Kategorien unterteilt sind: „Snacks und Aufstriche“, „Suppen und Eintöpfe“, „Dressings und Salate“, „Aus Topf und Pfanne“, „Backofengerichte“, „Nudeln, Reis & CO“, „Gegrilltes und Salsa“ sowie „Süße Mahlzeiten und Desserts“. Am Ende des Buchs befinden sich noch ein Küchenglossar sowie das Register.

    Aus meiner Sicht könnten die Rezepte nicht besser aufbereitet sein. Sie beinhalten neben den Zutaten die Angabe der daraus entstehenden Stückzahl bzw. die Portionen, für die das Rezept ausgelegt ist, die Nährwerte, das benötigte Handwerkszeug (zum Beispiel eine große Pfanne mit einem Durchmesser von etwa 24 cm, eine Zitronen- und Haushaltsreibe) auch verschiedene Zeitangaben sowie meistens Tipps und zum Teil Variationsmöglichkeiten. Die textliche Schritt-für-Schritt-Anleitung der Zubereitung wird durch entsprechende Fotos ergänzt. Außerdem gehören ein Foto der unverarbeiteten Zutaten sowie des fertigen Gerichts zum Rezept.

    Neben der Vielfalt der vegetarischen Gerichte, deren gut aufbereitete Rezepte einschließlich der vielen Fotos hat mir auch die Übersicht über die Portionsgrößen sehr gut gefallen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt am Buch ist, dass der Schutzumschlag leider nur einen Teil des Buchs abdeckt.

    Ich mag die Grundkochbücher vom Dr. Oetker Verlag sehr gern, da sie auch für Anfänger das Kochen gut umsetzbar erklären und gleichzeitig viele Tipps und Tricks enthalten. Auch dieses Grundkochbuch erfüllt wieder voll und ganz meine Erwartungen an ein gelungenes Kochbuch!
    Honig

    Renate Frank
    Honig (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.04.2020

    Sehr informativ und hilfreich

    Der Ratgeber „Honig“ wurde von Renate Frank geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer in der mittlerweile dritten Auflage erschienen. Frau Frank ist unter anderem Diplom Ökotrophologin und geprüfte Pharmareferentin.

    Die gesundheitsfördernde Wirkung von Honig wurde laut Autorin in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Zum Beispiel kann er Bakterien abtöten, das Immunsystem stärken und regt die Selbstheilungskräfte an. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit dem Thema Honig näher zu beschäftigen.

    Die 176 Buchseiten sind unterteilt in folgende Kapitel: „Bedeutung des Honigs – von der Antike bis heute“, „Honig – ein Produkt der Natur“, „Ernährungsphysiologische Bedeutung der Honig-Inhaltsstoffe“, „Honig in verschiedenen Lebensabschnitten“, „Honig für Sporttreibende“, „Honig in besonderen Situationen“, „Welche Honigsorte ist für welche Anwendung am besten geeignet?“, „Wie viel Honig ist empfehlenswert?“, „Praktische Tipps für die Speisezubereitung mit Honig“ und „Schlussbetrachtung“. An sie schließt sich noch ein Serviceteil und das Rezeptverzeichnis an. Die verschiedenen Rezepte sind beim jeweilig thematischen Abschnitt, wie beispielsweise „Honig in der Kinderernährung“, „Honig bei Erschöpfung und Stress“ oder „Honig bei Lebererkrankungen“ zu finden.

    Es sind zum Beispiel Rezepte enthalten für „Muntermacher-Müsli“, „Erdbeer-Milchshake“, „Kartoffelsalat mit Fetakäse und Kräuter-Honig-Dressing“, „Aprikosen-Nuss-Kekse“, „Apfelrohkost für geistige Fitness“, „Mistel-Tee gegen Arteriosklerose“, „Zwiebel-Honig-Saft gegen innere Entzündung“ und „Hustenhonig“.

    Der Text ist verständlich geschrieben und es sind viele Info-Boxen enthalten, in denen Fachwörter erklärt werden. Auch wird mit Tabellen, zum Beispiel „Honigsorten nach der Art der Gewinnung“, „Freie Aminosäuren im Honig“ oder „Welche Honigsorten bei bestimmten Anwendungen empfehlenswert sind“ gearbeitet. Die Farbgestaltung des Buchs passt sehr gut zum Honig und ist sehr angenehm.

    Sehr gut hat mir auch gefallen, dass neben den verschiedenen Informationen zum Honig, wie beispielsweise Inhaltsstoffe, Tipps zur Verwendung und die vielen abwechslungsreichen Rezepte auch noch Hintergrundinformationen enthalten sind. So sind unter anderem Informationen zu Vitaminen und Spurenelementen sowie zu unterschiedlichen Krankheiten aufgeführt und es fehlen auch nicht Hinweise, worauf bei diesen auch unabhängig vom Honig geachtet werden sollte.

    Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, dass sowohl über den Honig, seine grundsätzlichen positiven Eigenschaften als auch die Anwendung bei verschiedenen Krankheiten und passende Rezepte enthält. Es ist meines Erachtens für Gesunde und Kranke, egal, ob sie Honig mögen oder nicht, sehr zu empfehlen.
    Ritter, C: Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht

    Ritter, C: Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.04.2020

    Natürliche Verbesserung des Gesundheitszustands

    Der Ratgeber „Pflanzliche Antibiotika selbst gemacht“ wurde von Claudia Ritter geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Sie ist Heilpraktikerin und ganzheitliche Ernährungsberaterin mit eigener Praxis. Außerdem gibt sie ihr Wissen in Form von Seminaren und Exkursionen weiter.

    Pflanzliche Antibiotika wirken sanft, belasten den Organismus wenig und es gibt keine bekannten Resistenzen. Sie helfen nicht nur gegen Bakterien, sondern auch gegen Viren, Pilze und/oder Parasiten. Daher ist es laut der Autorin sinnvoll, diese für leichte Erkrankungen und zur Prävention, wie beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems, zu nutzen. Sie weist auch darauf hin, dass konventionelle Medikamente trotzdem weiterhin bei schweren Infekten unverzichtbar sind. In Ihrem Buch hat die Autorin als Schwerpunkt für pflanzliche Antibiotika einige exemplarische Kräuter und Gewürze gewählt, wohl wissend, dass es auch noch andere Pflanzen mit entsprechender Wirkung gibt.

    Bereits auf den ausklappbaren Umschlagseiten befinden sich die ersten vier Rezepte sowie eine Übersicht, über die häufigsten Krankheiten, die im Buch erklärt werden, sowie die wichtigsten dazugehörigen antibiotisch wirkenden Kräuter und Gewürze.

    Zu Beginn des Buchs werden sowohl die konventionellen als auch die pflanzlichen Antibiotika mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Daran schließt sich ein Teil an, in dem es konkret um die Behandlung von Beschwerden, wie zum Beispiel Durchfall, Grippaler Infekt, Fußpilz und Mittelohrentzündung, mit Pflanzen geht. Danach wird thematisiert, wie die Gewürze und Kräuter zur Prävention genutzt werden können. Am Ende des Buchs sind Kurzporträts von mehr als vierzig Gewürzen und Kräutern zu finden. Diese bestehen aus dem deutschen und lateinischen Namen, allgemeinen Informationen zur jeweiligen Pflanze sowie aus dem hilfreichen Küchentipp und meist einem entsprechenden Foto. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Pflanzen, für die Kurzporträts enthalten sind, nur im Register und nicht bereits vorne in der Inhaltsübersicht aufgeführt sind.

    Der Text ist verständlich geschrieben und es wird mit verschiedenen Schriftarten, -farben und -größen gearbeitet. Schöne Fotos runden das Buch ab.

    Neben den vielen allgemeinen Informationen zu pflanzlichen Antibiotika gefallen mir die aufgezeigten, unterschiedlichen, alltagstauglichen Möglichkeiten, Beschwerden mit Pflanzen zu heilen, zu lindern bzw. vorzubeugen sowie die Kurzporträts der Gewürze und Kräuter sehr gut. Auch das Aufzeigen der Grenzen einer Eigenbehandlung einschließlich der Hinweise, wann ein Arzt konsultiert werden soll, finde ich sehr hilfreich. Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, dass sowohl Möglichkeiten zur Prävention als auch zur Behandlung von Beschwerden enthält. Ich werde es definitiv immer wieder zum Nachschlagen dieser nutzen, um so an geeigneter Stelle konventionelle Medikamente durch pflanzliche Stoffe zu ersetzen.
    Regionale Winterküche

    Miriam Emme
    Regionale Winterküche (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    02.04.2020

    Abwechslungsreiche vegane, soja- und glutenfreie Rezepte mit winterlichen Zutaten

    Das Kochbuch „Regionale Winterküche“ wurde von Miriam Emme und Daniela Friedl geschrieben und ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen. Frau Emme ist Grafik-Designerin und Illustratorin. Außerdem bietet sie Zubereitungskurse in den Bereichen Rohkost, vegane Ernährung und Wildkräuterküche an. Auf Grund von eigenen Erkrankungen wurde sie zur Veganerin. Frau Friedl ist akademische Sportjournalistin und arbeitet als Autorin und Fotografin. Bereits in ihrer Kindheit hat sie sich vegetarisch ernährt, bevor sie sich im Jahr 2009 aus ethischen Gründen für den Veganismus entschieden hat.

    Zu Beginn des Buchs werden verschiedene saisonale und regionale Lebensmittel der kalten Jahreszeit, wie beispielsweise Apfel, Kürbis, Rote Beete und Nüsse vorgestellt. Dabei werden auch verschiedene Tipps und Informationen, wie beispielsweise zur Anwendung, Verarbeitung und Lagerung, vermittelt.

    Die Rezepte sind aufgeteilt in die Kategorien „Frische Salate und deftige Suppen“, „Herzerwärmende Hauptgerichte“, „Süßes zum Dahinschmelzen“ sowie „Verpackt, versteckt, verschenkt“. Es sind zum Beispiel Rezepte für „Warmen Pilzsalat“, „Linsen-Kürbis-Eintopf“, „Fenchel-Sauerkraut-Taschen“, „Flammkuchen mit Rotkohl und Walnüssen“, „Cranberrygelee mit Vanillecreme“, „Saftiger Kürbiskuchen“, „Zwiebelchutney“ und „Hagebuttenketchup“ enthalten.

    Die Rezepte bestehen aus der Zubereitungszeit, der Anzahl der Portionen, für die das Rezept ausgelegt ist bzw. der Angabe von beispielsweise den benötigten Gefäßen, wie einer Tarteform mit 28 cm Durchmesser, der Zutatenliste sowie der schrittweisen Zubereitung und meist einem Foto. Manchmal sind auch Tipps oder zusätzliche Hinweise Bestandteile der Rezepte. Kleiner Nachteil ist, dass keine Nährwertangaben enthalten sind.

    Wer bisher keine veganen Speisen zubereitet hat, benötigt vielleicht die eine oder andere Zutat, die für nichtvegane Speisen eher ungewöhnlich ist, wie beispielsweise Pfeilwurzmehl oder veganen Quark. Aber da sich der Einzelhandel immer mehr auf vegane Ernährung einstellt, sollten diese auch ohne Probleme in entsprechenden Geschäften erhältlich sein.

    Mir haben die Auswahl und Aufbereitung der Rezepte sehr gut gefallen und auch gezeigt, dass vegane Küche und insbesondere die vegane Winterküche sehr abwechslungsreich sein kann. Ich empfehle das Buch allen Veganern und allen, die die vegane Küche mal ausprobieren wollen. Es lohnt sich!
    Vegetarische und vegane Ernährung

    Claus Leitzmann
    Vegetarische und vegane Ernährung (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.03.2020

    Breitgefächerte Informationen zur vegetarischen und veganen Ernährung verständlich aufbereitet

    Das Sachbuch „Vegetarische und vegane Ernährung“ wurde von Prof. Dr. Claus Leitzmann und Prof. Dr. Markus Keller geschrieben. Es handelt sich um die vierte, aktualisierte und erweiterte Auflage mit 511 Seiten, die als utb-Band im Verlag Eugen Ulmer erschienen ist. Herr Leitzmann hat Biochemie studiert und war bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1998 Professor für Ernährung in Entwicklungsländern am Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Herr Keller ist Ernährungswissenschaftler und gründete das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Biebertal bei Gießen. Im Jahr 2018 wurde er zum weltweit ersten Professor für Vegane Ernährung berufen.

    Zielgruppen des Buchs sind Wissenschaftler und Studierende insbesondere der Fachgebiete Ernährungswissenschaften und Medizin sowie Personen, die im Bereich der Ernährungs- und Lebensberatung sowie Gesundheitsförderung tätig sind. Aber auch Personen, die sich für eine vegetarische und/oder vegane Ernährung interessieren, gehören zur Zielgruppe.

    Das im Buch enthaltene Wissen reicht von der Definition von vegetarischer und veganer Ernährung über die Entwicklungsgeschichte der Ernährung und den Stellenwert der oben genannten Ernährungsformen zur jeweiligen Zeit bis hin zur ernährungsphysiologischen Betrachtung. Weiterhin sind Informationen zu Prävention und zur Therapie chronischer Erkrankungen und der Energie- und Nährstoffversorgung einschließlich potenziell kritischer Stoffe enthalten. Die Autoren geben außerdem Ernährungsempfehlungen für Vegetarier und Veganer. Auch ökologische, ethische und soziale Aspekte von vegetarischer und veganer Ernährung sind in das Buch eingeflossen. Ebenfalls ist eine abschließende Bewertung Bestandteil des Buchs. Das Literaturverzeichnis am Ende des Buchs ist sehr aussagefähig und umfasst mehr als 50 Seiten.

    Die einzelnen Kapitel beginnen mit einer kurzen Inhaltsübersicht und enden mit den Kernaussagen des jeweiligen Kapitels.

    Neben dem verständlichen Text und den verschiedenen Infoboxen wirken sich auch die gute Textgestaltung (zum Beispiel Fettdruck, kursive Schrift und farbige Hervorhebungen) sowie das Arbeiten mit Verweisen positiv auf das Lesen und Verstehen des Buchs aus. Darüber hinaus werden viele Tabellen und Abbildungen zur Wissensvermittlung verwendet. Sehr angenehm finde ich auch, dass das teilweise sehr emotional besetzte Thema vegetarische/vegane Ernährung neutral von den Autoren beleuchtet wurde.

    Insgesamt haben die Autoren das Thema sehr gut, umfassend und verständlich aufbereitet. Ich finde das Buch sehr nützlich, da es einen großen Überblick über das Thema gibt sowie Vor- und Nachteile bzw. potenziell kritische Nährstoffe bei diesen Ernährungsformen aufzeigt. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann es daher sehr empfehlen.
    Bartrow, K: Der schmerzfreie Rücken

    Bartrow, K: Der schmerzfreie Rücken (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.03.2020

    Alltagstaugliche Übungen gegen Rückenschmerzen

    Der Ratgeber „Der schmerzfreie Rücken“ wurde von Kay Bartrow geschrieben und ist im TRIAS Verlag erschienen. Herr Bartrow ist Physiotherapeut und Gesundheitsberater.

    Rückenschmerzen können uns alle treffen, ganz unabhängig vom Geschlecht, Alter oder dem ausgeübten Beruf.

    Im ersten Teil des Buchs wird Wissen rund um den Rücken, wie beispielsweise seinen Aufbau, Rückenschmerzen sowie die Bedeutung der Körperhaltung und den regelmäßigen Wechsel selbiger, vermittelt. Der Autor informiert hier unter anderem über mögliche Ursachen/Risiken für Rückenschmerzen. Desto mehr von diesen vorliegen, desto höher ist das Risiko an Rückenschmerzen zu leiden. Der Autor weist ferner darauf hin, dass mit dem Rückentraining möglichst bereits bevor Rückenschmerzen vorhanden sind, begonnen werden sollte, um seinem Rücken etwas Gutes zu tun und den Schmerzen vorzubeugen. Gleichzeitig appelliert er dazu, auf Dauer das Training zu einem festen Bestandteil des eigenen Lebens zu machen und etwas Geduld mitzubringen, da die Wiederherstellungszeiten von Gewebe unterschiedlich lang sind. Faszien benötigen für eine komplette Erneuerung auf Zellebene beispielsweise zwischen sechs und zwölf Monate.

    Im zweiten Teil des Buchs werden 13 verschiedene Trainingsprogramme einschließlich ihrer dazugehörigen Übungen vorgestellt. Die Trainingsprogramme heißen „Mobilisation und dynamische Elastizität“, „Krafttraining mit TheraBandTM und Kurzhanteln“, „Das Core-Programm“, „Elastische und schmerzfreie Faszien mit Rollentraining“, „Training mit dem Pezziball“, „Kraft-Ausdauer-Challenge“, „Übungen für aufrechte Körperhaltung“, „Hüft-Aktiv-Programm für Kraft und Mobilität“, „Faszienmobilisation“, „Körperwahrnehmung“, „Dynamische Schulter-Nacken-Region“, „Rückenbasics für den Alltag – die ultimative Alltags-Challenge“ sowie „Carletics und Autonastic – Übungen für Autofahrer“.

    Bereits aus den Namen der verschiedenen Trainingsprogramme ist erkennbar, dass für das Training verschiedene Hilfsmittel benötigt werden. Zu diesen gehören beispielsweise Matte, Pezziball, TheraBandTM und Stuhl. Jedes Trainingsprogramm ist auf einen Zeitraum von vier Wochen angelegt. Zu Beginn der Beschreibung des jeweiligen Trainingsprogramms ist in einer Tabelle aufgeführt, in welcher Woche welche Übungsreihenfolge umgesetzt werden soll, wie viele Wiederholungen und Durchgänge pro Übung erfolgen sollen und an wie vielen Tagen in der entsprechenden Woche trainiert werden soll. Außerdem wird angegeben, welche Übungen sich für ein kurzes Übungsprogramm eignen. Zu den Übungen gehören insbesondere Erläuterungen zur Ausgangsposition, zur Durchführung und was dabei zu beachten ist. Außerdem werden die Übungen durch Fotos visualisiert.

    Die Texte über das Wissen sowie die Übungsanleitungen sind verständlich geschrieben, so dass sich die Übungen dadurch gut nachvollziehen und umsetzen lassen. Durch farbige Zeichnungen werden allgemeine Informationen visualisiert. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass ein Teil der Informationen in Tabellen enthalten ist, was zu einer besseren Übersichtlichkeit führt.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es zum einen auf verständliche Weise Wissen rund um das Thema Rücken- und Rückenschmerzen vermittelt und gleichzeitig alltagstaugliche abwechslungsreiche Übungen vorstellt, um die eigene Rückengesundheit zu verbessern. Ich empfehle es daher gerne weiter.
    Schilling, C: Follow me

    Schilling, C: Follow me (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    19.03.2020

    Verschiedene Grundrezepte mit leckeren Variationsmöglichkeiten

    Das Kochbuch „Follow me“ wurde von Claudia Schilling geschrieben und ist im AT Verlag erschienen. Frau Schilling arbeitet als Foodstylistin und Fotografin.

    Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise durch die Küche der Autorin. Das Thema Reise wird im Buch immer wieder aufgegriffen. So ist beispielsweise die benötigte Küchenausstattung als Packliste für einen Bulli einschließlich einer Zeichnung des Bullis dargestellt.

    Die Reise ist in vier Etappen unterteilt. Die erste Etappe ist „Von Pizza bis Bolognese“, die Zweite heißt „Von Risotto bis Kürbis“, die Dritte nennt sich „Von Guetzli bis Happy-Birthday-Cake“ und die Vierte geht „Von Hefeteig bis Brotsalat“.

    Jede der Etappen besteht aus verschiedenen Grundrezepten und ganz vielen dazugehörige Abwandlungen. In der ersten Etappe sind Grundrezepte für Pizzateig, Sugo, Focaccia sowie Pesto enthalten. Die zweite Etappe befasst sich mit den Grundrezepten für Risotto, Gemüsebouillon, Kürbissuppe und -püree. In der dritten Etappe sind die Hauptdarsteller die Grundrezepte für Guetzli, Eiweiß-Cookies, Easy-Spritzgebäck, Konfitüre, Cheesecake und Rührkuchen. Die letzte Etappe besteht aus den Grundrezepten für Hefeteig, Zöpfe und Brotteig.

    Die Rezepte bestehen aus der Angabe, für wieviel Personen das Rezept ausgelegt ist (alternativ welche(r) Vorratsbehälter in welcher Größe benötigt wird/werden), der Zutatenliste, der Zubereitung sowie meist einem Foto und passenden Tipps/Hinweisen und ggf. noch weiteren Variationsmöglichkeiten. Neben den Rezepten beinhaltet das Buch auch DIY-Anleitungen, zum Beispiel für Vorratsbeutel/Brotsäcke oder für Geschenktüten, mit denen unter anderem der für andere hergestellte Sugo mit Kürbis schön verpackt werden kann.

    Die Texte sind verständlich geschrieben und die Rezepte sind alltagstauglich und lassen sich gut umsetzen. Abgerundet wird das Buch nicht nur durch schöne Fotos, sondern auch durch viele Zeichnungen.

    Mir haben die Rezepte sowie die Gestaltung des Buchs einschließlich der eingebrachten persönlichen Note der Autorin sehr gut gefallen. Ein kleiner Minuspunkt ist, dass keine Nährwertangaben enthalten sind. Ich empfehle das Buch insbesondere gerne Personen, die auf der Suche nach bodenständigen Rezepten mit vielen Variationsmöglichkeiten sind.
    Shit happens

    Tim Desmond
    Shit happens (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.03.2020

    Ratgeber zum besseren Umgang mit negativen Situationen

    Der Ratgeber „Shit happens“ wurde von Tim Desmond geschrieben. Er ist Psychotherapeut, Achtsamkeitslehrer und Schüler des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh. Einige der Dinge, die der Autor in 20 Jahren vom vorgenannten Zen-Meister gelernt hat, sind in sein Buch eingeflossen.

    Der Autor möchte mit dem Buch dazu beitragen, dass der Lesende insbesondere durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl besser mit schwierigen Situationen umgehen kann. Dabei richtet sich sein Augenmerk besonders auf Personen, die (bisher) nicht meditieren.

    Um sein Wissen zu vermitteln nutzt der Autor sehr häufig seine Lebensgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Aus dieser wird deutlich, dass es im Leben nicht nur leichte und schöne Momente gibt, sondern auch genau das Gegenteil von diesen. Auch mit entsprechenden Praktiken lassen sich negative Gedanken und Gefühle nicht verhindern, aber der Umgang mit ihnen lässt sich verbessern ohne dabei herzlos und gleichgültig auch gegenüber anderen zu werden. Um dieses zu erreichen, erläutert der Autor verschiedene Übungen und erklärt warum Menschen ein gewisses Verhalten an den Tag legen und bekannte Muster nur schwer zu verändern sind. Dabei spielen auch die Bedürfnisse der agierenden Personen eine große Rolle.

    Da ich bisher im Rahmen der Achtsamkeit gelernt habe, negative Gedanken zwar wahrzunehmen, sie dann aber ziehen zu lassen, ist der Ansatz des Autors, die Gedanken bewusst wahrzunehmen und sie zu akzeptieren, für mich neu und ungewohnt. Daher muss ich für mich durch Üben zunächst feststellen, ob dieses Verfahren für mich geeignet ist. Hilfreich ist für mich auf jeden Fall der Ansatz, dass um Situationen zu beurteilen auch die Bedürfnisse des anderen beachtet werden.

    Insgesamt ist es ein gutes Buch, um Ideen zu erhalten, wie es einem in schwierigen Situationen besser gehen kann und man sich auch gleichzeitig nicht gegenüber anderen negativ verhält.
    Grundlagen der Kommunikation

    Grundlagen der Kommunikation (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    19.03.2020

    Ein guter Überblick über neun verschiedene Kommunikationsmodelle

    Das Sachbuch „Grundlagen der Kommunikation“ wurde von Markus Plate geschrieben und ist als utb-Band im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. Diplom-Psychologe Plate ist Kommunikationstrainer, Coach sowie Berater und lehrt als Stipendiat an der Jönköping International Business School in Schweden.

    Das Buch informiert über neun verschiedene Kommunikationsmodelle. Diese stammen von
    - Paul Watzlawick, Janet Beavin und Don D. Jackson (Grundlagen),
    - Virginia Satir (Kommunikationsmuster und Selbstwert),
    - Carl Rogers (Empathie, Wertschätzung und Kongruenz),
    - Friedemann Schulz von Thun (Analyse und Verstehen),
    - Marshall Rosenberg (Gewaltfreie Kommunikation),
    - Roger Fisher, William Ury und Bruce Patton (Kommunikation und Verhandeln),
    - Richard Bandler und John Grinder (Fragen mit Struktur)
    - Richard Bandler und Robert Dilts (Reframing) sowie
    - Martin Buber und David Bohm (Dialog).

    Die Kapitel zu den einzelnen Kommunikationsmodellen beginnen mit einer kurzen Information über die entsprechende(n) Person(en). Danach werden die Ausgangslage sowie die Herausforderungen vorgestellt, bevor das jeweilige Kommunikationsmodell erklärt wird. Am Ende des jeweiligen Kapitels werden noch Übungen zur Umsetzung und Vertiefung des vorangegangenen Wissens vermittelt und dazugehörige Literatur zum Vertiefen aufgelistet. Die Übungen sind für Einzelpersonen, Triaden oder Gruppen vorgesehen. Wobei sich die meisten Übungen auf drei Personen beziehen. Für die Wissensvermittlung wird auch auf Tabellen und Abbildungen zurückgegriffen.

    Das Buch ist verständlich geschrieben, gut strukturiert und beinhaltet auch kleine Exkurse. Die Übungen haben mir sehr gut gefallen, da sie sehr gut erklärt sind, Beispiele enthalten und auch Lösungsmöglichkeiten anbieten. Die Ausführungen zu den einzelnen Kommunikationsmodellen sind stark zusammengefasst und hätten für mich gerne etwas ausführlicher sein können. Auch wenn natürlich für eine Vertiefung des Wissens auf die jeweiligen Literaturangaben zurückgegriffen werden kann.

    Durch das Buch habe ich mein Wissen im Bereich Kommunikation ausbauen können. Ich hoffe dadurch künftig in meiner Kommunikation beispielsweise Missverständnisse verringern zu können. Das Buch ist für mich insbesondere für die Kommunikation im Rahmen meines beruflichen Alltags sehr hilfreich.
    Die Anti-Entzündungs-Strategie

    Peter Niemann
    Die Anti-Entzündungs-Strategie (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.03.2020

    Gelungenes, informatives Buch über Entzündungen und entsprechende Gegenmaßnahmen

    Das Buch „Die Anti-Entzündungs-Strategie“ wurde von Dr. Peter Niemann geschrieben und ist im TRIAS Verlag erschienen. Dr. Niemann ist Humanmediziner und Facharzt für Innere Medizin, Integrative Medizin und Geriatrie.

    Entzündungen sind ein Thema, das uns alle betrifft. Obwohl sie eigentlich eine Schutzvorrichtung des Körpers sind, lassen sie uns schneller altern, verursachen Krankheiten, wie beispielsweise Autoimmunerkrankungen, und können leider auch chronisch werden.

    Zu Beginn des Buchs erklärt der Autor was eine Entzündung ist, wie sie entsteht und welche negativen Folgen sie hat. Das Hauptaugenmerk des Buchs liegt auf der Verhinderung von Entzündungen bzw. Linderung selbiger. Dafür beschreibt der Autor viele verschiedene Möglichkeiten, die von Antioxidanzien über den Lebensstil bis zur Vermeidung von Giftstoffen reichen. Am Ende des Buchs wird anhand von drei Beispielfällen aufgezeigt, wie die Vorschläge des Autors konkret in den Alltag integriert werden können.

    Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Dieses liegt unter anderem daran, dass er viele Beispiele verwendet und Fremdwörter so gut wie möglich vermeidet. Sofern dieses nicht möglich ist, werden sie verständlich erklärt. Gefallen hat mir auch, dass aktuelle Studienergebnisse im Buch erwähnt werden und dem Buch ein großes Literaturverzeichnis zugrunde liegt. Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, hat auch der Humor seinen Platz im Buch gefunden und lockert den Text auf.

    Auf Grund des handlichen Formats und des Umfangs der Möglichkeiten, Entzündungen zu verhindern bzw. der Auswirkungen zu verbessern, kann das Buch natürlich manche davon nur anreißen, so dass bei Bedarf das entsprechende Thema, wie zum Beispiel Yoga, anderweitig vertieft werden muss.

    Mich begeistert die verständliche, gut strukturierte Wissensvermittlung und die im Buch enthaltene große Bandbreite an hilfreichen Tipps und Vorschlägen gegen Entzündungen. Ich habe bereits einige dieser Vorschläge in meinen Alltag integriert und schaue immer mal wieder im Buch nach weiteren Möglichkeiten, meine Gesundheit zu verbessern. Ich empfehle das Buch gerne allen, die sich mit dem Thema Entzündungen und dazugehörigen Gegenmaßnahmen beschäftigen möchten.
    Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen

    Petra Hirscher
    Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.03.2020

    Hilfe aus der Natur

    Der Ratgeber „Die wunderbare Kraft der adaptogenen Pflanzen“ wurde von Petra Hirscher und Dr. med. Richard Kirchmair geschrieben und ist im TRIAS Verlag erschienen. Frau Hirscher hat Literaturwissenschaften studiert und arbeitet seit vielen Jahren als Texterin und Autorin. Herr Dr. med. Kirchmair ist Humanmediziner und Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde mit eigener Praxis.

    Im ersten Teil des Buchs geht es um das Thema Stress und seine negativen Auswirkungen sowie darum, was adaptogene Pflanzen überhaupt sind. (Adaptogen ist die Fähigkeit der Pflanzen sich an Gegebenheiten, wie schlechte Lichtverhältnisse, anzupassen). Weiter werden Basisrezepte, unter anderem für Aufguss, Kräuteressig und Pastillen, beschrieben. Danach werden 15 adaptogene Pflanzen, wie beispielsweise Amla, Echter Ginseng, Kleines Fettblatt und Wilder Indischer Spargel, einschließlich ihres Lebensraums, ihrer Eigenschaften sowie ihrer charakteristischen Inhaltsstoffe vorgestellt.

    Daran schließen sich die mehr als 140 Rezepte, die unter anderem der Herstellung von Teeaufguss, Gewürzmilch, Gesichtsmasken, Bonbons und Snacks dienen, an. Diese sind unterteilt in die Rubriken Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Libidomangel, Schlafprobleme, Angstzustände, Niedergeschlagenheit, Ausgebranntsein, Gereiztheit, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Gewichtszunahme, vorschnelle Alterung, Hautprobleme und Wechseljahrsbeschwerden, so dass sich schnell das für das jeweilige Thema passende Rezept finden lässt.

    Am Schluss des Buchs befinden sich Informationen zum eigenen Anbau von adaptogenen Pflanzen und Hinweise, welche Pflanzen nicht selbst angebaut werden können. Außerdem befindet sich dort noch eine Übersicht, aus der hervorgeht, gegen was die jeweilige Pflanze wirkt und welches Rezept dazugehört.

    Die Informationen und Rezepte des Buchs sind verständlich geschrieben und motivieren dazu die entsprechenden Beschwerden mittels pflanzlicher Hilfe zu verbessern. Gleichzeitig wird allerdings auch aufgezeigt, wann vor der Einnahme von adaptogenen Pflanzen Rücksprache mit dem Hausarzt gehalten werden sollte. Für die Umsetzung der Rezepte werden öfter Zutaten benötigt, die nicht in jedem Supermarkt zu kaufen sind. Hierfür weisen die Autoren auf entsprechende Internetseiten hin, über die die schwieriger zu beschaffenden Zutaten erhältlich sind.

    Mir hat das Buch auf Grund seiner Vielfallt an Rezepten und der enthaltenen Informationen gut gefallen. Welche davon bei einem wirken, muss jeder für sich selber ausprobieren. Ich bin immer froh, wenn ich statt Medikamenten auf pflanzliche Stoffe zurückgreifen und dadurch meine Gesundheit verbessern kann.
    Nunchi - Das koreanische Geheimrezept

    Euny Hong
    Nunchi - Das koreanische Geheimrezept (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    04.03.2020

    Schärfung und Nutzung der eigenen Intuition

    Der Ratgeber „Nunchi“ wurde von Euny Hong geschrieben. Sie ist mit zwölf Jahren mit ihrer Familie von den USA nach Südkorea gezogen. Zu diesem Zeitpunkt konnte Frau Hong kein Koreanisch sprechen und kannte auch „Nunchi“ noch nicht. „Nunchi“ lernte sie dort allerdings sehr schnell, was ihr insbesondere in der Schule sehr hilfreich war. Frau Hong arbeitet als Sachbuchautorin und Journalistin und ist eine Expertin auf dem Gebiet der koreanischen Kultur.

    „Nunchi“ wird als Augenmaß bezeichnet und ist die Kunst Gedanken und Gefühle anderer einzuschätzen und wird von der Autorin auch als sechster Sinn bezeichnet, der dabei hilft Fettnäpfchen zu meiden. Durch die eigene Erfahrung hat die Autorin gelernt, wie wichtig es ist „Nunchi“ einzusetzen und so das Bewusstsein für Hinweise, die andere Personen aussenden, zu stärken und für sich zu nutzen. Durch verschiedene anschauliche Beispiele, die sowohl aus dem Leben der Autorin als auch beispielsweise aus Büchern und Serien stammen, zeigt sie auf, was es heißt „Nunchi“ anzuwenden bzw. es nicht zu nutzen. Gleichzeitig erfährt man auch einiges über die koreanische Kultur und natürlich auch über die acht „Nunchi“-Regeln. Durch unterschiedliche kurze Quizfragen wird der Leser dazu aufgefordert sich mit dem Thema direkt beim Lesen auseinander zu setzen.

    Das Buch ist verständlich geschrieben und durch Beispiele werden die Informationen außerdem anschaulich vermittelt. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll und hilfreich, die „Nunchi“-Regeln sowohl im beruflichen als auch privaten Alltag zu nutzen. Zu diesen gehört beispielsweise eine Situation ohne Vorurteile wahrzunehmen und lieber zu viel zu schweigen, als in ein Fettnäpfchen zu treten, weil man die Situation (noch) nicht richtig eingeschätzt hat. Für die Umsetzung von „Nunchi“ erhält der Leser die entsprechenden Informationen von der Autorin. Das heißt allerdings noch nicht, dass die Anwendung von „Nunchi“ nicht geübt werden muss. Laut Autorin wird es etwas Zeit und Mühe kosten, „Nunchi“ zu verinnerlichen. Auch ist man nicht davor gefeit, diesbezügliche Fehler zu begehen.

    Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich werde definitiv versuchen „Nunchi“ in meinen Alltag zu integrieren, um so die Beziehungen zu anderen zu verbessern und ein erfolgreicheres und zufriedeneres Leben zu führen.
    Hammond, J: Eine kurze Geschichte vom Fallen

    Hammond, J: Eine kurze Geschichte vom Fallen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.03.2020

    Berührend und sehr traurig!


    Das Buch „Eine kurze Geschichte vom Fallen“ wurde von Joe Hammond geschrieben. Er war Autor und Dramatiker. Ende 2017 bekam er die Diagnose, dass er an der Motoneuron-Krankheit leidet. Dieses nahm er zum Anlass ein Buch über sein Leben insbesondere über die Zeit seit Beginn seiner Krankheit zu schreiben.

    Das Leben von Joe Hammond, seiner Frau Gill und den beiden Söhnen Tom und Jimmy hätte so schön sein können, wenn nicht bei Joe die Motoneuron-Krankheit, bei der der Körper immer mehr abbaut und die zum Tode führt, festgestellt worden wäre. Die immer mehr nachlassenden Fähigkeiten sowie die damit verbundenen immer größeren Einschränkungen und den steigenden Hilfebedarf sind im Buch genauso beschrieben, wie seine Traurigkeit darüber, dass er seine Söhne nicht aufwachsen sieht sowie ein Rückblick auf sein Leben insgesamt.

    Dem Autor gelingt es einen in sein Schicksal und sein Familienleben mit einzubeziehen. Erstaunlicherweise findet trotz der schrecklichen Diagnose auch etwas Humor, der allerdings im Verlauf des Buchs zu traurigem Humor wird, den Weg ins Buch. Der Autor wählt für seine Lebensgeschichte teilweise sehr deutliche Worte und geht auch auf seine Gefühle und Gedanken im Zusammenhang mit seinem Leben und auch seinem Tot ein.

    Er schreibt sehr bildhaft und verwendet viele Beispiele und Metapher. Allerdings springt er mir an mancher Stelle zu sehr zwischen verschiedenen Zeiten und Themen, so dass mir an mancher Stelle der rote Faden gefehlt hat.

    Insgesamt ist es ein Buch, dass mich sehr berührt und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt hat und dazu das eigene Leben möglichst oft zu genießen.
    Das HandHeilbuch

    Lucia Nirmala Schmidt
    Das HandHeilbuch (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.03.2020

    Gute Übungen für die Hände

    „Das HandHeilbuch“ wurde von Lucia Nirmala Schmidt geschrieben. Sie arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Yogalehrerin und Atemtherapeutin. Sie hat an den eigenen Händen und Handgelenken erfahren, was es heißt, wenn diese schmerzen und dadurch ihre vielfältigen Aufgaben nicht richtig ausführen können.

    Vielen Menschen sind Handschmerzen aus eigener Erfahrung bekannt. Häufig wird laut Autorin allerdings eine falsche Diagnose für diese gestellt und damit verbunden eine falsche Therapie vorgeschlagen und auch durchgeführt, obwohl Triggerpunkte und das Myofasziale Schmerzsyndrom die richtige Ursache sind.

    Zu Beginn des Buchs informiert die Autorin allgemein über die Hände, über dazugehörige Faszien sowie über Triggerpunkte und das Myofasziale Schmerzsyndrom. Der sich daran anschließende Praxisteil beginnt mit einem Vorher-Nachher-Test, um herauszufinden, welche Übungen einem selbst am besten helfen. Die Übungen sind in die Bereiche „Lockerung und Mobilisation“, „Myofasziales Dehnen“, „Myofasziales Lösen (inklusive Triggerpunktbehandlung)“, „Kräftigung“ sowie „Bäder und Massagen“ unterteilt. Außerdem sind noch zwei sogenannte „Spezialprogramme“ enthalten, die sich mit dem Myofazialen Schmerzsyndrom und Parästhesien in Hand und Unterarm sowie dem „Handy-Daumen“ beschäftigen. Darüber hinaus erhält der Leser sinnvolle Tipps für den Alltag.

    Das Buch ist verständlich geschrieben und ich habe dem Buch neue Informationen und alltagstaugliche Tipps zur Verbesserung der Gesundheit meiner Hände entnehmen können. Manche der enthaltenen Tipps waren mir jedoch schon bekannt. Die abwechslungsreichen Übungen finde ich sehr hilfreich, allerdings sind manche davon nur mit speziellen Hilfsmitteln umsetzbar. Sofern Alternativen für diese Hilfsmittel vorhanden sind, wurden diese von der Autorin benannt. Dieses ist leider nicht immer der Fall, so dass für die Umsetzung mancher Übungen zunächst das entsprechende Hilfsmittel gekauft werden muss. Bei einem Teil der Übungen hat mir der Hinweis gefehlt, wie lange bzw. wie oft diese durchgeführt werden sollen.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, da es darauf hinweist, dass die Diagnose des Arztes hinterfragt werden sollte und es aufzeigt, wie durch meist alltagstaugliche Übungen die Handgesundheit verbessert werden kann. Auch den Vorher-Nachher-Test finde ich sehr hilfreich, um die passenden Übungen zu finden. Ich wende die Übungen gerne und regelmäßig an.
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