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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 90

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    922 Rezensionen

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    Close to Home

    Michael Magee
    Close to Home (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.11.2023

    Eindringlich

    Das Buch ist aus der Sicht von Sean geschrieben, dessen Drama sein Herkunftsmilieu ist. Es herrscht Hoffnungslosigkeit und jeder, der versucht sich heraus zu kämpfen, wird von sogenannten Freunden wieder nach unten gezogen. Obwohl Sean ein abgeschlossenes Studium hat, findet er keinen vernünftigen Job. Durch das Studium passt er aber auch nicht mehr wirklich in sein Ursprungsmilieu. Durch diese Geschichte bekommt man Verständnis für die Situation in Nordirland, aber auch Angst um die vielen jungen Leute, die in dieser Situation gefangen sind. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich wirklich gut lesen. Trotz der teilweise hoffnungslosen Situationen will man weiterlesen und erfahren, ob Sean den Absprung schafft. Die Charaktere fand ich alle glaubhaft und sehr gut getroffen und im Ganzen ist der Roman fast eine soziologische Studie. Mir hat es sehr gut gefallen und ich würde gerne eine Fortsetzung lesen!
    Der Hund hat Recht

    Elfriede Hammerl
    Der Hund hat Recht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    30.10.2023

    Einfach nur genial!

    Es werden viele Gespräche zwischen einer Hundehalterin und ihrem gerade aus dem Tierheim geholten Hund wiedergegeben, wobei das Frauchen in kursiv dargestellt wird und die Aussagen ihres Hundes in Normalschrift. An diesen Gesprächsschreibstil muss man sich erst einmal gewöhnen, aber es ist toll gemacht und der Perspektivwechsel zum Tier ist wirklich eine Bereicherung. Der Hund ist schonungslos offen, zynisch, humorvoll, gebildet und entpuppt sich als kritischer Analytiker der Lebensumstände seines Frauchens. Die einzelnen Gesprächsthemen sind sehr gut gewählt und es versteckt sich in vielen kleinen Details jede Menge Lebensweisheit und Humor. Der Schreibstil ist angenehm, erfrischend und die einzelnen Gesprächsteile passen hervorragend zur jeweiligen Partei. Man kann sich diesen Hund, der seinem Frauchen auf die Sprünge hilft, richtig gut vorstellen. Eine tolle Idee, die wirklich genial umgesetzt wurde. Absolut lesenswert!
    Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen

    Benjamin Stevenson
    Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.10.2023

    Eigenwilliger Schreibstil

    Ein Australischer Krimi ist mal was anderes und hat mich vor allem aufgrund der Referenzen zu Krimiklassikern gereizt. Der Plot ist wirklich gut und bringt das mit, was man von einem klassischen Krimi erwartet: abgelegenes Resort, skurrile Charaktere, eingeschränkter Täterkreis, Aufklärung vor dem Kamin. Die Handlung ist logisch, aber etwas unübersichtlich, was am hektisch wirkenden und übertrieben lustig sein wollenden Schreibstil liegt. Der Leser wird in einem jovialem, kumpelhaften Ton direkt angesprochen und der Autor macht Kommentare über die Kunst des Krimischreibens, zu versteckten Hinweisen, wie viele Tote auf welchen Seiten zu finden sein werden, usw. Diese zynischen Szene-Analysen in der Metaebene waren für mich irritierend und anstrengend und haben von der Handlung abgelenkt. Die Figuren waren zwar etwas blass, aber trotzdem unterhaltsam und sympathisch. Es gab durchaus auch Dinge, die wirklich witzig waren, wie z. B. das Familien-Bingo. Insgesamt gute drei Sterne dank des guten Plots.
    Send Nudes

    Saba Sams
    Send Nudes (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.10.2023

    Auf den Punkt, auch wenn es wehtut

    Insgesamt gibt es im Buch zehn Kurzgeschichten, die aus der Sicht junger Frauen und Mädchen erzählt werden. Eine Geschichte gibt dem Buch auch ihren Titel, sie ist aber nicht typisch für den Rest und daher wohl nur wegen der Provokation ausgewählt worden. Manchmal tun die Geschichten richtig weh, manche sind radikal und verstören, aber man kann nicht sagen, dass sie abwegig sind. Andere sind rätselhaft und lassen einen ratlos zurück. Für mich haben sie alle eine gute Analyse menschlicher Verhaltensweisen und Hierarchien gemeinsam, die Autorin ist eine gute Beobachterin. Der Klappentext fasst es wirklich sehr gut zusammen mit „Kleinste Verschiebungen…“. Der Schreibstil auch gut, man will weiterlesen, auch wenn der Inhalt skurril oder unheimlich ist. Aber manches erscheint mir auch unpassend und unnötig, auch wenn vielleicht das Überzogene gerade so gewollt ist, um den Punkt klar zu machen. Eine Gesamtbewertung ist daher schwierig, ich habe mich für vier Sterne entschieden, wobei ich den Einzelgeschichten zwischen zwei und fünf Sternen geben würde.
    Besser schlafen

    Birgit Högl
    Besser schlafen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.10.2023

    Informiert umfassend

    Gleich vorab: Die Schrift ist ausschließlich in dunkelblauer Farbe gedruckt, was mir ausnehmend gut gefallen hat. Das ist ungewöhnlich, aber sehr angenehm fürs Auge! Das Buch beginnt mit vielen Details über die Geschichte der Schlafforschung und ihre Forscher. Das fand ich interessant, wenn auch manchmal anstrengend, da man sich als Laie sehr konzentrieren muss. Teilweise waren diese Informationen nötig für das Verständnis späterer Abschnitte. Es werden auch Themen aus anderen Bereichen behandelt, also wirklich alles angesprochen, was mit dem Thema Schlaf zu tun hat. Fachübergreifend, tiefgehend und mit ethnologischem Hintergrund, da Schlaf die Menschheit schon immer fasziniert hat. Der Schreibstil ist gut und flüssig, der Inhalt fachlich fundiert mit vielen Denk- und Handlungsanregungen. Am Ende gibt es einen Selbsttest zum Thema Chronotyp. Mir hat das Buch gut gefallen, ich hätte mir noch einige weitergehende Literaturhinweise oder Quellenangaben gewünscht, um bestimmte Themen vertiefen zu können.
    Endstation Malma

    Alex Schulman
    Endstation Malma (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.10.2023

    Dramatische Familiengeschichte

    Es gibt im Buch drei verschiedene Erzählperspektiven, von denen erst einmal nicht klar ist, wie die Erzählenden zueinander stehen und zu welcher Zeit die Geschichte jeweils erzählt wird. Die Personen Harriet, Oskar und Yana erzählen abwechselnd eine Familiengeschichte, die vom Schweigen geprägt ist. Ich will nicht spoilern, denn das Ganze ist gut gemacht. Man weiß lange nicht, was wann geschehen ist, aber dadurch dass es nur drei verschiedene Perspektiven gibt, behält man den Überblick über die Details. Am Ende wird das Rätsel befriedigend gelöst. Der Schreibstil ist sehr gut und hat mir gut gefallen. Für mich war es das zweite Buch von Alex Schulman und da es mich nicht ganz so gefangen hat wie „Verbrenn all meine Briefe“, vergebe ich vier Sterne. Psychologische Familiengeschichten scheinen seine Spezialität zu sein und lesenswert ist „Endstation Malma“ allemal.
    Ford, O: Der späte Ruhm der Mrs. Quinn

    Ford, O: Der späte Ruhm der Mrs. Quinn (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.10.2023

    Einfach nur reizend

    Dieser Roman ist wirklich zauberhaft, charmant, sensibel und sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, einen Gefühlsroman zu schreiben ohne schnulzig zu werden. Die Personen sind in ihrer emotionalen Tiefe sehr gut getroffen und werden dadurch nahbar und glaubhaft. Ich hatte zu Beginn der Backshow etwas Angst, dass die Backdetails zu viel und dadurch anstrengend werden könnten, aber auch dies wurde gut gelöst und die Rezept- und Backinformationen werden im Laufe des Buches reduziert. Das Geheimnis der Mrs. Quinn ist ein Thema, dass einige Frauen dieser Generation betrifft und sicher noch beschäftigt. Mir hat sehr gut gefallen, dass dieses seltene Motiv hier im Roman verarbeitet wurde. Das Backthema ist eigentlich nicht mein Genre, aber das Buch ist so gut gemacht, dass ich es bestechend schön finde.
    Im Herzen so kalt

    Sandra Åslund
    Im Herzen so kalt (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.10.2023

    Gar nicht mein Fall

    Das Stockholmer Ermittlerteam, bestehend aus Maya und Pär, wird aufgrund eines Mordfalls aufs Land zu den Dorfpolizisten geschickt. Die beiden sind nicht unsympathisch, aber Mayas Freundinnenkreis nimmt zu viel Raum ein und das Buch ist voller Stereotype und Vorurteile. Die Landpolizisten kommen nicht gut weg, dabei sind die Maya und Pär ziemlich unprofessionell und das Offensichtliche am Fall wird nicht bearbeitet, sondern es wird Zeit vertan. Zusätzlich gibt es jede Menge Sozialkritik (Klimawandel / Umweltschutz, zu hoher Zuckerkonsum, toxische Beziehungen und Männlichkeit, Gleichberechtigung, Esoterik, usw.), die mit dem Fall nichts zu tun hat und das Buch auch nicht cosy sein lässt. Maya zitiert gerne deutsche Sprichwörter, das war anfangs amüsant und charmant, wurde dann aber überstrapaziert. Der Fall wird mehr oder weniger zufällig gelöst und beruht nicht auf gründlichen Ermittlungen, das fand ich sehr enttäuschend. Der Schreibstil ist angenehm und nur deshalb bekommt das Buch noch drei Sterne von mir. Am Ende gibt es ein Glossar, Quellen- und Literaturhinweise sowie ein paar Schwedische Rezepte. Das fand ich ganz gelungen.
    Disney: Gaukeley

    Disney: Gaukeley (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.10.2023

    Tolle Umsetzung

    Die Geschichte der erst 14-jährigen Junghexe Gundel Gaukeley, die bei ihrer Tante Gloria, der Großhexe, wohnt und unter großem Druck steht, ist zeitgemäß und modern. Das hat mir sehr gut gefallen, da mir Gundel in den Donald Duck Comics immer ein bisschen mittelalterlich vorkam. Die Handlung bringt eine glaubhafte Vorgeschichte der Gundel, die man nur als Erwachsene kennt und lässt gleichzeitig Raum für weitere Bände. Die Zeichnungen sind wirklich gut gemacht und die Farbwahl des Blau-, Grün, Lila-Spektrums ist sehr stimmungsvoll und passend für das Geschehen. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass es einen guten Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund gab, so dass man alles gut lesen konnte. Die Alterseinstufung ab 8 Jahren finde ich passend, da ein bisschen Grusel auch dabei ist und es für jüngere Kinder zu viel sein könnte.
    Das Buch der Phobien und Manien

    Kate Summerscale
    Das Buch der Phobien und Manien (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.10.2023

    Hochinteressant!

    Der Inhalt hält, was der Titel verspricht. Schon die Einleitung war sehr erhellend, es gab viele Hintergrundinformationen zur Entstehung der Begriffe und erstmaligen Beschreibung von Phobien und Manien, die Klassifizierung, Clusterbildung nach übergeordneten Themen, Modeerscheinungen, usw. Die einzelnen Kapitel sind ausführlich, aber nie langweilig und runden das jeweilige Thema in alle Richtungen ab: Geschichte, Entstehung, Ausprägung, Ursache, Therapie, Hinweise zum Vorkommen in der Literatur und Zitate von Betroffenen, also wirklich umfassend! Am Ende gibt es ein sehr ausführliches Quellenverzeichnis, das über 10 % des Buches ausmacht. Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Die kurzen Kapitel kann man immer mal zwischendurch lesen, das Thema ist interessant und als Rätselwissen brauchbar. Hochinteressant!
    Das Nachthaus

    Das Nachthaus (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.10.2023

    Vielschichtiger Gruselroman

    Dieses Buch von Jo Nesbo ist als Roman angekündigt und hat mich damit überrascht, dass er sich auf den ersten Blick als Grusel-/Horrorroman präsentiert hat, durch seine Vielschichtigkeit aber die Genre-Grenzen verschwimmen lässt. Der Schreibstil ist so gut, wie man ihn von einem geübten Autoren erwarten kann. Der Handlung kann man gut folgen, auch wenn sie abgedreht ist, und durch die überraschenden Wendungen variieren auch die Erklärungen für die übersinnlichen Wahrnehmungen des Ich-Erzählers. Die wiederkehrenden Motive sind gut miteinander verwoben und es fühlt sich beim Lesen ein bisschen so an, als würde man die Schichten einer Matrjoschka-Puppen nach und nach entdecken. Das ist wirklich gut gemacht, ich war auch gut unterhalten, aber meine Begeisterung war nicht so groß, wie bei seinen Kriminalromanen, weshalb ich vier Sterne vergebe.
    Glutspur

    Glutspur (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.10.2023

    Schöne Cold Case Ermittlung

    Die Geschichte wird aus drei Hauptperspektiven in der Gegenwart und Rückblenden in den Zweiten Weltkrieg erzählt. Trotz dieser Wechsel spürt man eine gewisse Geradlinigkeit in der Erzählung, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt kein unnötiges Verschweigen von Informationen, einige Zusammenhänge werden also schnell klar, aber die Spannung ist trotzdem vorhanden. Mir hat auch gut gefallen, wie still und leise Liv ihre Ermittlungen führt. Dies ergibt ein sachliches, unaufgeregtes Geschehen ohne viel Action, dafür aber mit viel Psychologie. Die Personen haben mir gut gefallen, sie wurden nachvollziehbar und komplex beschrieben. Am Ende entsteht durch einen gelungenen Plot ein interessantes Gesamtbild. Auch wenn die Zusammenhänge klar werden, hätte es mir am Ende besser gefallen, noch einmal eine Zusammenfassung und Zusammenführung der Handlungsstränge zu bekommen. Dafür ein kleiner Abzug von mir. Insgesamt sehr gute vier Sterne.
    Ein Fluss so rot und schwarz

    Ein Fluss so rot und schwarz (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.10.2023

    Nichts für schwache Nerven

    Für mich war es das erste Buch von Anthony Ryan und es hat mich wirklich mitgerissen, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Der Klappentext gibt schon einge gute Zusammenfassung, dennoch hat mich die Wucht der Ereignisse überrascht. Es beginnt verhältnismässig harmlos mit den gedächtnislosen Personen auf dem Schiff und dem Anschein einer Militäroperation. Dann wird das Geschehen zunehmend unheimlich und grausam und ist nichts für schwache Nerven. Die erste und die zweite Hälfte des Buches unterscheiden sich sehr im Ausmaß des Grauens und ich fand jeden Teil packend. Die Figuren fand ich sehr nachvollziehbar beschrieben, der Schreibstil ist ausgesprochen angenehm und machte den Eindruck eines erfahrenen Schriftstellers. Insgesamt sehr gute Sciene Fiction, die wohl von aktuellen Ereignissen inspiriert wurde.
    Schwachstellen

    Yishai Sarid
    Schwachstellen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2023

    Erschreckend

    Den Schreibstil fand ich zu Beginn gewöhnungsbedürftig, da es kaum Gespräche gibt, so dass er etwas spröde wirkt. Die Geschichte wird aus der Sicht Sivs erzählt, ein junger Mann, der ein hochspezialisiertes Computergenie ist und bei einer eigenartigen IT-Firma arbeitet. Die Story hat ein bisschen Spionageflair. Seine Figur fand ich sehr gut beschrieben, die schwierige Familiensituation und Einsamkeit und Unsicherheit am Arbeitsplatz sind sehr gut nachvollziehbar, ohne Klischees zu strapazieren. Seine moralischen Bedenken hinsichtlich seiner Tätigkeit kommen mir etwas zu kurz und das Buch hätte in diesem Bereich noch deutlich Potenzial gehabt. Es liest sich spannend und erschreckend, was hier technisch alles möglich ist, aber mir hat noch etwas mehr Tiefe gefehlt. Daher ziehe ich einen Stern ab. Trotzdem ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.
    Das falsche Opfer

    Lukas Erler
    Das falsche Opfer (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.10.2023

    Vielschichtig und anders

    Auch dieser zweite Fall für Carla Winter hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein moderner Fall, der erfrischend anders ist als die Vielzahl von Krimis und Thrillern, die nach dem immer gleichen Schema und Aufbau gestrickt sind. Hier wird Geschichte mit Zeitgeschehen und psychologischen, soziologischen Details verknüpft, was einen komplexen und vielschichten Fall ergibt, der wieder international ist und viele Überraschungen bietet. Die Figuren fand ich gut gezeichnet und die egozentrische, aber sympathische Truppe rund um Carla Winter macht einfach Spaß. Der Fokus liegt wieder auf dem Menschlichen und nicht so sehr auf juristischen Details, was auch den Charme und die Andersartigkeit dieser Reihe ausmacht. Für mich eine tolle Reihe, die unbedingt fortgesetzt werden muß!
    Segtnan, L: Das achte Haus

    Segtnan, L: Das achte Haus (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    14.10.2023

    Wenig Cold Case, viel Privates und Esoterik

    Der Titel bezieht sich auf ein Horoskop, das die Autorin über die ermordete Birgitta hat erstellen lassen. Das sagt schon einiges über das Buch aus, dessen Genregrenzen verschwimmen. Während die Autorin über diesen alten Fall recherchiert, verliert sie sich in Betrachtungen über ihre eigene Schwangerschaft, Mutterschaft, Privatleben und viel Esoterik. Man muss ihr positiv anrechnen, dass sie sich intensiv mit dem Fall beschäftigt und sehr gründlich recherchiert hat. Allerdings bin ich mit ihrer Art der Darstellung gar nicht zufrieden, da der Fall rein vom Umfang her unter dem Privatleben der Autorin untergeht. Das hat mich an diesem Buch mehr abgeschreckt, als ich am Ende unterhalten war. Auch wenn der Klappentext etwas Spiritistisches andeutet, so habe ich anhand dessen doch eine Cold Case Aufarbeitung erwartet und keine langen Ausschweifungen über Mutterschaft, etc. Für mich ein schwieriges Buch, das zwar gute Ansätze hat, aber bereinigt, gekürzt und neu strukturiert werden müsste, um Sinn zu machen.
    Deutsch vom Scheitel bis zur Sohle

    Asfa-Wossen Asserate
    Deutsch vom Scheitel bis zur Sohle (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.10.2023

    Abwechslungsreich und unterhaltsam

    Anhand verschiedenster Überschriften, alphabetisch sortiert, werden einige große deutsche Themen und „Spezialitäten“ behandelt. Die kleinen Kapitel sind pointiert, unterhaltsam, mit viel Witz und Intelligenz geschrieben. Für mich ist es eine gute Analyse anhand gründlicher Beobachtungen, die die Vielfalt Deutschlands zeigt. Durch das Hintergrundwissen aus verschiedenen Disziplinen werden die Themen angereichert. Die historischen, literarischen, kulturellen Informationen habe mir neues Wissen vermittelt und waren zugleich unterhaltsam und haben mich oft schmunzeln lassen. Vor allem der Ursprung des ein oder anderen Wortes oder Sprichworts fand ich sehr lustig und interessant. Der offensichtlich klassisch gebildete Autor bedient sich einer gehobenen Sprache, die sich sehr gut lesen lässt. Mir hat besonders gut gefallen, dass er die Kapitel durch persönliche Erlebnisse und Eindrücke charmant aufgelockert hat.
    Wie Sterben geht

    Andreas Pflüger
    Wie Sterben geht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.10.2023

    Packender Spionage-Thriller

    Dieses Buch führt einen gekonnt zurück in die 1980er Jahre mitten in den Kalten Krieg und dessen Spionageaktivitäten. Anfangs hatte ich leichte Probleme, in die damalige Zeit und Abkürzungen, usw. hineinzufinden, aber dann hat mich das Buch richtig gepackt. Der Schreibstil ist angenehm, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Ich fand den Charme klassischer Spionageromane und Spionagefilme in dieser Geschichte wieder; mit toten Briefkästen, falschen Fährten, Doppelagenten, Verkleidungen, usw. Die Story ist gut konstruiert und sehr spannend. Das letzte Drittel ist voller Adrenalin und hat einige überraschende Wendungen zu bieten. Ich fand auch sehr schön, wie am Ende alle Fäden zusammengeführt werden. Selten war ich so gut unterhalten, wie bei diesem gut recherchierten und gekonnt konstruierten Spionageroman.
    Taubenschlag

    Dennis Jürgensen
    Taubenschlag (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.10.2023

    Quer durch Norddeutschland

    Bereits der erste Fall für Teit und Lehmann hat mir gut gefallen und dieses Buch ist eine würdige Fortsetzung. Dieses Mal gibt es keinen grenzüberschreitenden Bezug, aber es geht einmal quer durch Norddeutschland und die jüngere deutsche Geschichte. Der Fall ist gut aufgebaut und mit den klarer werdenden Verstrickungen zeigt sich ein gelungener, nachvollziehbarer Kriminalfall. Das Zusammenspiel von Teit und Lehmann hat mir auch wieder gut gefallen. Aus verschiedenen Generationen decken sie unterschiedliche Welten ab und sind sich gegenseitig und mir als Leser sehr sympathisch. Gut finde ich das überschaubare Maß an Privatem, das man über die beiden Ermittler erfährt. Genug, um dem Charakter Tiefe zu verleihen, aber nicht unnötig viel, was ich bei Krimis immer als unnötig empfinde. Eine tolle Reihe, die hoffentlich weiter fortgesetzt wird.
    Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam

    Robert Thorogood
    Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    05.10.2023

    Würdige Fortsetzung

    Auch der zweite Fall für Mrs Potts und ihre Freundinnen ist ein top cosy crime Kriminalroman, geschrieben im Stil der klassischen Kriminalromane mit einer überraschenden Lösung am Ende. Die drei Damen sind scharfsinnig, intelligent, einfallsreich, angenehm schrullig, praktisch, bodenständig und ergänzen sich perfekt. Sie haben ihr Ermittlungswissen aus TV Krimis und Büchern und wenden es überragend in der Praxis an. Professionelle Unterstützung bekommen sie von einer Kommissarin, ich mag diese geballte Frauen Power! Die Handlung ist immer auf den Punkt, es gibt kein unnötiges Drumherum. Der Fall ist interessant mit einer rätselhaften, außergewöhnlichen Mordmethode, also in jeder Hinsicht gelungen. Ich war immer gut unterhaltsam, es war nie langweilig und es gab viel unterschwelligen und expliziten Humor.
    Aitken, B: Marmalade Diaries

    Aitken, B: Marmalade Diaries (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.10.2023

    Hätte kürzer sein dürfen

    Das Buch ist wirklich wie Bens Tagebuch geschrieben und es gibt ein wenig Abwechslung durch Rückblenden zu Winnies Lebensstationen. Diese Episoden hätten etwas länger und häufiger sein können, um den Tagebuchcharakter etwas mehr aufzulockern. Der Schreibstil ist in Ordnung, manchmal mit einem humorigen Unterton und lässt sich gut lesen. Inhaltlich gibt es einige interessante Situationen und Beobachtungen, aber im Großen und Ganzen erlebt jeder, der ältere Verwandte hat, etwas Ähnliches. Außerdem gibt es einige Wiederholungen in den Themen, wodurch das Buch leider etwas langatmig wird. Man hätte den Inhalt etwas zusammenstreichen können und auf Wiederholungen und die ganz kurzen Tagebucheinträge verzichten können. Gut fand ich die Erklärungen in den Fußnoten zu britischen Besonderheiten, Personen, usw., das war wirklich sehr hilfreich.
    Zwischen Mauern

    David Fuchs
    Zwischen Mauern (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    03.10.2023

    Macht nachdenklich

    Die Geschichte spielt in einem Pflegeheim, dessen Atmosphäre wirklich bedrückend und trostlos ist. Man erlebt den Kampf des Pflegepersonals mit allen möglichen Arten von Mangel und alltäglichen Notfällen. Der Schreibstil ist in Ordnung und anfangs hat es mir gut gefallen, dass er sich auf das Wesentliche beschränkt. Die Kapitel und Sequenzen sind grundsätzlich sehr kurz, eher nur Gedankenanstöße. Das moralische Dilemma bezüglich der Betreuung eines Menschen, der etwas Verwerfliches getan hat, hätte etwas ausführlicher und tiefergehender behandelt werden können. Trotz des minimalistischen Schreibstils ist das professionelle Pflegepersonal gut getroffen. Die Hauptfigur Meta war für mich nicht immer nachvollziehbar, aber durch den Kontrast zu den eigenen Vorstellungen regt der Stoff auch zum Nachdenken an. Insgesamt ein neuer, interessanter Aspekt, die Ausführung hat noch etwas Spielraum, es gibt viele schwarze Flecken, die noch ausgefüllt werden könnten, deshalb knapp vier Sterne.
    Helle Tage, dunkle Schuld

    Eva Völler
    Helle Tage, dunkle Schuld (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    02.10.2023

    Mehr Roman als Krimi

    Dies war mein erstes Buch von Eva Völler und es hat mir an sich gut gefallen. Allerdings ist es eher ein Roman oder Zeitportrait als ein Kriminalfall, auch wenn zum Teil die politische Entwicklung der Polizei in der Nachkriegszeit thematisiert wird. Die Handlung ist interessant, war mir aber eine Spur zu langatmig erzählt und gerade die Anteile des Kriminalfalls hätten sich schneller und intensiver entwickeln können. Der Schreibstil ist angenehm und war gut zu lesen. Die Nachkriegszeit wurde gut recherchiert und wird so gut beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte und in meinem Kopf die Erzählung mit Bildern verschmolzen sind. Auch das Wechselspiel zwischen Verurteilung und Rehabilitation wird passend geschildert. Die Charaktere fand ich gut gewählt und gut getroffen. Insgesamt ein schöner Roman mit etwas viel Romanze, aber mit wenig Elementen eines Kriminalromans, wodurch es wenig Spannung gibt. Über das Genre müsste man nochmal nachdenken…
    Piskulla, C: Pacific Crest Trail Killer

    Piskulla, C: Pacific Crest Trail Killer (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.09.2023

    Zu viel Nebensächliches

    Der Einstieg ist gut und zu Beginn wirkte der Plot auf mich angenehm komplex. Die Leseabschnitte sind gut unterteilt und trotz der vielen kurzen Einheiten und häufigen Perspektivwechsel ist das Buch vom Schreibstil her angenehm zu lesen. Die Handlung ist an sich in Ordnung, aber ziemlich überladen. Es gibt für meinen Geschmack zu viele ausschweifende und unnötige Nebenhandlungen, die das Buch aufblähen und anstrengend machen. Auch das Privatleben der vielen Ermittler wird viel zu ausführlich beschrieben, vom Niveau gar nicht zu sprechen. Deshalb fand ich das Buch nach einem Drittel ziemlich langatmig und aufgrund der fehlenden Spannung hielt sich das Lesevergnügen in Grenzen. Die kriminalistischen Details waren teilweise sehr oberflächlich und die Sexualpraktiken des Hauptermittlers unnötig. Das im Nachwort erwähnte Anliegen ist nachvollziehbar, im Buch aber nicht gelungen umgesetzt. Der Plot hat Potenzial, das Buch müßte aber um die Hälfte gekürzt werden.
    Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung

    Malin Stehn
    Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    27.09.2023

    Psychologischer Thriller

    Der Aufbau ist durch viele Zeit- und Perspektivwechsel gekennzeichnet. Dank der Familienübersicht im Klappeneinband kommt man aber gut zurecht und kann die Personen immer zuordnen. Ich fand die Charaktere sehr nachvollziehbar und glaubhaft gezeichnet und die psychologische Tiefe gut gelungen. Nach einigen Kapiteln wird klar, dass das vermutete Geheimnis mehrschichtig ist und komplizierter als gedacht. Gerade die bedrückte Stimmung unwilliger Hochzeitsgäste wird gut beschrieben, wie auch das Entblättern der verschiedenen Lügenschichten. Sprachlich ist das Buch einwandfrei, der Schreibstil ist ganz sachlich und neutral und lässt sich schnell und flüssig lesen. Es gibt viele überraschende Wendungen; immer wenn man denkt, dass man die Lüge kennt, gibt es noch einen weiteren Twist. Trotzdem hätte der Thriller etwas spannender sein können und aufgrund der großen Ähnlichkeit zu Malin Stehns erstem Buch „Happy New Year“ habe ich einen Stern abgezogen.
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