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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 90

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    922 Rezensionen

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    Paris Requiem

    Chris Lloyd
    Paris Requiem (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.01.2024

    Ermittlungen in der Besatzungszeit

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, er passt sehr gut zum erfahrenen, desillusionierten Kommissar, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben ist. Den ersten Band mit Eddie Giral kenne ich nicht, aber es war kein Problem, in die Personen und die Handlung hineinzufinden.
    Die Besatzungszeit wird sehr gut beschrieben, auch mit den moralischen Verwerfungen der damaligen Zeit. Ich finde das Maß an historischen Details und eigentlicher Geschichte ausgewogen und gelungen. Die Schwierigkeiten von Kriminalermittlungen unter diesen Umständen werden nachvollziehbar beschrieben. Zusätzlich zu dem eigentlichen Kriminalfall geht der Kommissar noch privaten Ermittlungen nach, die die Handlung in die Länge ziehen und mit dem Kriminalfall nichts zu tun haben. Es handelt sich zwar um interessante Zeitgeschichte, die das Buch aber eher zu einem Roman als zu einem Kriminalroman macht. Für mich hätte das Buch spannender und die Plotentwicklung konsequenter sein dürfen. Gut gefallen haben mir die Anmerkungen des Autors am Ende zu den historischen Motiven, die ihn inspiriert haben.
    Spiel der Lügner

    Clare Mackintosh
    Spiel der Lügner (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.01.2024

    Gelungener zweiter Fall


    Den ersten Fall mit den Ermittlern Ffion Morgan und Leo Brady hatte ich mit Begeisterung gelesen, allerdings schon wieder vieles vergessen. Trotzdem bin ich sehr schnell in diesem zweiten Fall angekommen. Die Figuren, der Fall, das Setting werden auf den Punkt beschrieben, so dass man wirklich sofort mittendrin ist und nicht mehr aufhören kann zu Lesen. Der erste Fall ist keine Voraussetzung, man kann dieses Buch ohne jedes Vorwissen lesen und Gefallen daran finden. Der Fall ist modern und zeitgemäss und zeigt sehr spannend die Schrecken moderner TV Formate und Social Media. Mir hat der Plot sehr gut gefallen ebenso wie die Charakterbeschreibungen, da diese sehr gut getroffen sind und alles hat auf mich einen frischen, dynamischen Eindruck gemacht. Ich würde sehr gerne mehr aus dieser Reihe mit dem ungewöhnlichen Setting lesen.
    Das tiefschwarze Herz

    Das tiefschwarze Herz (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    29.12.2023

    Herrlich komplex

    Diese Krimireihe finde ich einfach nur phantastisch und dieser Fall, der einen in die Welt der Online-Spiele, Trolle und Social Media entführt ist wieder inteliigent und sehr komplex aufgebaut. Die Bücher werden in einer Detailtiefe geschrieben, wie man sie selten erlebt. Es passt alles zusammen und es gab nicht einen Moment, in dem ich etwas komisch oder unglaubwürdig fand. Die Charaktere haben ebenso wie die Handlung eine große Tiefe und viele Facetten. Der Ablauf der Ermittlungen ist nachvollziehbar und logisch und obwohl ich ein dickes Buch mag, war dieses im Mittelteil etwas zu lang. Für mich ist diese Reihe eine runde Sache und unerreicht gut. Der einzige Nachteil bei so dicken Schmökern ist, dass das Handling eines echten Buches manchmal anstrengend wird, wenn man sich stundenlang darin vertiefen will. Irgendwann tun einem die Hände weh. Aber das stunden- und tagelange Lesevergnügen überwiegt bei weitem!
    Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen

    Emily Henry
    Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    29.12.2023

    Nicht Emily Henrys bestes Buch

    Das war mein zweites Buch der Autorin und obwohl es nicht mein Lieblingsgenre ist, fand ich Happy Place gut genug, um mich an Book Lovers zu wagen. Der Anfang ist ganz witzig, aber dann wird eine Menge übertriebener Klischees zu Beziehungen und zum Leben in der Kleinstadt eingeführt, was mich gelangweilt bis genervt hat. Im Mittelteil passiert so wenig, dass ich ihn als ziemlich lahm und vorhersehbar empfand. Zum Ende hin nimmt das Buch Fahrt auf und das Ende ist versöhnlich, auch wenn ich die ein oder andere Handlung unrealistisch fand. Insgesamt wirkt das Buch auf mich übertrieben konstruiert, wie nach einer Vorgabe umgesetzt und eine Checkliste abgehakt. Die wenigen guten Abschnitte konnten mich insgesamt nicht mit dem Buch versöhnen, es ist nicht geeignet einen unentschlossenen Leser für das Genre zu begeistern. Da der Schreibstil gut ist, bekommt es von mir immerhin noch drei Sterne.
    All die Liebenden der Nacht

    Mieko Kawakami
    All die Liebenden der Nacht (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    13.12.2023

    Schön geschriebenes Buch über Einsamkeit

    Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm, was bemerkenswert ist, da asiatische Texte in der Übersetzung manchmal etwas spröde wirken. Hier ist also entweder der Ausgangstext schon sehr gut oder das Lob gebührt der Übersetzerin. Die Hauptfigur Fuyuko führt ein ausgesprochen zurückgezogenes Leben und ist sehr einsam, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ihre Einsamkeit durchdringt all ihre Lebensbereiche und die wenigen Erinnerungen, die erwähnt werden, sind ebenso davon geprägt. Die wenigen Kontakte zu anderen Menschen tun ihr gut und gefallen ihr, wobei auch diese Menschen einsam scheinen und Einsamkeit anscheinend anzieht. Die Geschichte ist nachvollziehbar beschrieben und wirklich glaubhaft. Das Buch macht trotz des Themas nicht traurig, da es einen hoffnungsvollen Unterton hat. Ich habe lange zwischen vier und fünf Sternen geschwankt, aber das Ende hat mir nicht gefallen, es war überraschend abrupt und hat mir zu viele Fragen offen gelassen. Daher leider ein Stern Abzug von mir.
    Das späte Leben

    Bernhard Schlink
    Das späte Leben (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.12.2023

    Einfühlsam und universell

    Obwohl Martin im Buch ein älterer Mann mit junger Frau und kleinem Kind ist, so wird doch seine Situation universell beschrieben. Es hätte jeder sein können, der eine dramatische Diagnose bekommt und sich Gedanken um seine letzten Wochen und die zukünftigen Hinterbliebenen macht. Das macht für mich die Stärke des Buches aus, da der Fokus nicht auf Martins Alter liegt, sondern darauf, welche Gedanken ihm durch den Kopf gehen und was er tun will oder meint, noch organisieren zu müssen. Natürlich ist das Alter auch Thema, aber diese Situation der tödlichen Diagnose wird sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil ist einfach nur schön: Ausdrucksstark, emotional, gehoben ohne zu anspruchsvoll zu sein. Ein wichtiges Thema, dass Bernhard Schlink hier sehr gekonnt und trotz aller Ernsthaftigkeit unterhaltsam behandelt.
    Inspektor Takeda und der schöne Schein

    Henrik Siebold
    Inspektor Takeda und der schöne Schein (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.12.2023

    Spannender Fall

    Für mich war es der erste Fall aus der Inspektor Takeda Reihe und dieser siebte Fall war problemlos ohne Vorwissen zu lesen. Die Beziehung von Takeda und Hauptkommissarin Claudia Harms erklärt sich nebenbei, man kann dem Ermittlerteam gut folgen, das in diesem Fall unabhängig voneinander ermittelt. Der Fall ist interessant, die japanische Note, die man durch die Titelfigur erwartet, wird gut umgesetzt. Takeda hat es mit einem klassischen Locked Room Fall zu tun und Claudia ermittelt fleißig alle möglichen Ansätze in ihrem Fall. Die Arbeit beider ist nachvollziehbar, logisch und glaubhaft. Beide Hauptfiguren waren mir sehr sympathisch. Auch die Figuren in ihren Fällen waren sehr nachvollziehbar beschrieben. Ich freue mich jetzt auf die bisherigen Fälle, die ich mit Vergnügen noch lesen werde.
    Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt

    Richard Osman
    Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    08.12.2023

    Humorvoll und tiefsinnig

    Das ist das erste Buch aus dieser Krimireihe, das von mir volle fünf Sterne bekommt. Der Autor scheint sich jetzt warmgelaufen zu haben, da die Handlung etwas weniger naiv ist als bei den vorherigen Bänden und durchaus ausgefeilt ist. Die Charaktere sind immer noch sehr exzentrisch und sympathisch, aber gerade die Mischung in diesem Buch macht es für mich aus. Neben der unterhaltsamen Verbrecherjagd haben alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und mir gefällt der Schreibstil, der eine Wertschätzung für Menschen in allen Lebenslagen ausdrückt. Natürlich gibt es jede Menge Humor und Wortwitz. Besonders gut gefallen hat mir die intelligente Mischung aus Klischees, Vorurteilen und Unerwartetem und das liegt nicht nur daran, dass die Älteren oft unterschätzt werden, sondern dass sie sich manchmal auch selber überraschen und in diesem Band tiefsinniger agieren als bisher.
    Madame le Commissaire und die Mauer des Schweigens

    Pierre Martin
    Madame le Commissaire und die Mauer des Schweigens (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    07.12.2023

    Krimi mit Urlaubsfeeling

    Für mich war es das erste Buch aus der Reihe Madame la Commissaire und man kann es problemlos lesen, ohne die vorherigen Fälle zu kennen. Dieser Fall ist unabhängig von Rest und die Beziehungen zu wiederkehrenden Personen werden gut erklärt. Pierre Martin habe ich aus der Reihe «Monsieur le Comte» kennengelernt, was mich neugierig auf diese Reihe gemacht hat. Der Schreibstil ist angenehm, man wird an die Leichtigkeit eines schönen Urlaubs erinnert. Mir waren die Einwürfe französischer Wörter und Sprichwörter allerdings etwas zu viel des Guten. Die Situation der Ermittlerin ist sicher nicht realistisch, aber man kann das gut akzeptieren, da es einfach zum Stil des Buches passt. Der Fall ist gut aufgebaut und wird nachvollziehbar gelöst, auch wenn nicht allzu überraschend. Trotzdem gab es am Ende noch die ein oder andere unvorhersehbare Information und Wendung.
    Schwarz, A: Glitsch

    Schwarz, A: Glitsch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    07.12.2023

    Alptraumhafte Kreuzfahrt in utopischer Zukunft

    Da es zu Beginn keine Anhaltspunkte zur Erzählzeit gibt, muss man sich als Leser erst einmal reinfinden und herausfinden, dass die Geschichte wohl in der nicht allzu fernen Zukunft spielt. Die Details sind nicht uninteressant, es wird einem durchaus ein Spiegel vorgehalten, wie absurd doch so manches ist, was in der Welt passiert. Aus Sicht der Hauptfigur Léon wird eine dystopische Situation nach der anderen erzählt. Die Mischung aus altbekannten Themen (Gamer, Kreuzfahrturlaub, Beziehungsprobleme) und Zukunftsszenarien (Politik, Klima, usw.) fand ich ganz gelungen, aber nach einer gewissen Zeit auch ermüdend, da mir der rote Faden gefehlt hat. Irgendwann gab es zu viele Unstimmigkeiten in der Handlung und mir ist bis jetzt nicht klar, ob sie vom Autor gewollt sind oder nicht. Auch das erklärende Nachwort von Philipp Theisohn hat kein bisschen geholfen. Das Buch hat gute Ansätze, der Schreibstil ist auch sehr angenehm, aber am Ende war ich etwas ratlos und habe das Buch vielleicht auch nicht verstanden.
    Stalking Jack the Ripper

    Kerri Maniscalco
    Stalking Jack the Ripper (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    01.12.2023

    Überraschend realistisch

    Das Setting der Geschichte rund um die junge Audrey Rose Wadsworth zur Zeit der Jack the Ripper-Morde und ihre Beteiligung an den Ermittlungen ist überraschend gelungen und wirkt glaubwürdig. Gerade weil die Rolle von Frauen damals doch eher im Hintergrund war, ist diese Rahmenhandlung intelligent gemacht. Man merkt, dass die Autorin gründlich historische Details recherchiert hat und im Nachwort klärt sie den Leser auf, an welchen Stellen sie von der realen Geschichte abgewichen ist. Diese Transparenz hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Die Handlung ist gut gemacht und wird spannend erzählt. Persönlich bin ich kein Fan von romantischen Nebenhandlungen, aber auch das ist hier dezent gemacht und mir hat besonders gut gefallen, wie die Autorin diese Geschichte am Ende auflöst. Mich hat dieses Buch sehr angenehm überrascht und dass die Genregrenzen verschwimmen, macht es umso interessanter.
    Vita

    Vita (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    28.11.2023

    Interessante Idee mit Schwächen in der Umsetzung

    Die Buchidee hat mir gut gefallen, sie ist ein ungewöhnliches Gedankenspiel. Der Roman ist allerdings so unrealistisch und fern von geltenden Rechtsgrundsätzen, dass es eher eine Utopie ist als ein Roman. Gut gemacht fand ich das Thematisieren moralischer Probleme, die sich teilweise ineinander geschachtelt präsentieren. Das ist an sich gut gemacht, wird dann aber wie vieles andere überstrapaziert. Das Buch konzentriert sich zu sehr auf Justine, deren Charakter immer unglaubwürdiger wird. Auch andere Figuren hätten moralische Dilemmata zu lösen gehabt. Es fehlt teilweise an Substanz und Hintergrunddetails zu manchen Handlungen und Entscheidungen. Die Gedanken der Hauptfigur werden unnötig in die Länge gezogen, andere Aspekte bleiben unklar. Der Schreibstil ist an sich angenehm, nur inhaltlich zieht es sich für mich im letzten Drittel sehr in die Länge. Ganz offensichtlich ist das Buch ein Plädoyer gegen die Todesstrafe, lässt aber wenig andere Blickwinkel zu und akzeptiert am Ende Taten, die für mich damit nicht vereinbar sind.
    Was wir nie verzeihen

    Arttu Tuominen
    Was wir nie verzeihen (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    28.11.2023

    Deutsch-Finnische Geschichte

    Das war mein zweites Buch aus dieser Krimireihe und es hat mir insgesamt besser gefallen als der andere Fall, da hier das Privatleben der Ermittler weniger Raum eingenommen hat und der Fall präsenter war. Für mich hätte der sehr interessante Fall noch mehr Potenzial für die ein oder andere zusätzliche Verwicklung gehabt und auch die moralische Tiefe hätte noch etwas weiter ausgelotet werden können. Nichtsdestotrotz ein sehr interessanter Fall, bei dem man viel über das Zusammentreffen finnischer und deutscher Geschichte erfährt, der spannend ist und sich gut lesen lässt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist sachlich, tatsächlich irgendwie Finnisch nüchtern, aber mit ganz eigenem Charme. Das Ermittlerteam gefällt mir gut und ich würde weitere Bücher aus dieser Reihe gerne lesen.
    Stille Falle

    Anders De La Motte
    Stille Falle (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.11.2023

    Toller Serienauftakt

    Den sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil des Autors kenne ich bereits von anderen Büchern und auch hier hat er mir gut gefallen. Die Geschichte rund um Prepper-Themen und Urban Exploration hat einen gut durchdachten Plot, der sehr spannend ist, aber ohne blutrünstige Szenen auskommt. Trotzdem ist es kein Cosy Crime. Der Fall wird ansprechend und zufriedenstellend gelöst und alle offenen Fragen werden beantwortet. Die Hauptfigur Leo Asker hat eine ganz spezielle Vorgeschichte, das macht ihren Charakter tiefgründig, dazu ist sie sehr sympathisch und ich empfand sie als eine sehr geeignete Ermittlerin für eine neue Krimireihe. Sie trifft in ihrer neuen Abteilung auf viele kauzige, eigenwillige Kollegen, deren Ansiedlung im Keller ein bisschen an das Sonderdezernat Q einer anderen, skandinavischen Krimireihe erinnert. Trotzdem bewahrt sich diese Abteilung ihre Eigenständigkeit und ich würde mich freuen, mehr von dieser Ermittlergruppe zu lesen.
    Die Zeit der Verluste

    Daniel Schreiber
    Die Zeit der Verluste (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.11.2023

    Intensives Essay über Veränderungen

    In diesem Essay beschäftigt sich der Autor mit dem Tod seines Vaters eineinhalb Jahre vor der Erzählzeit, während er sich selber in Venedig aufhält und die versinkende Stadt, Erlebnisse, Menschen und Erinnerungen Anknüpfungspunkte für das Thema Trauer im Allgemeinen und im speziellen Fall des Vaters werden. Dessen Lebensweg wird nebenbei ebenfalls geschildert, nicht chronologisch, weshalb ich mir aufgrund der vielen Erzählschichten eine etwas linearere Erzählung gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz ist es ein bestechendes Buch mit vielen intelligenten, tiefsinnigen Gedanken über Trauer und Veränderungen, gespickt mit vielen Zitaten aus den unterschiedlichsten Disziplinen, die das Thema auf den Punkt bringen und durch die vielen verschiedenen Sichtweisen für mich durchaus neue Ideen hervorbrachten, aber auch Erfahrungen bestätigten. Den Schreibstil fand ich bestechend schön, die Wortwahl ist ausgesucht ohne übertrieben zu sein. Am Ende gibt es noch einen Anhang mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis, so wie man es klassisch von einem Essay erwartet. Dies war mein erstes Buch von Daniel Schreiber, aber sicher nicht das letzte.
    Der Spion und der Verräter

    Der Spion und der Verräter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.11.2023

    Sehr spannende, überzeugend recherchierte Biographie

    Die Biographie des russischen Spions Oleg Gordijewski liest sich wie ein Roman. Der Autor hat die Hintergründe gründlich recherchiert und so wird die Geschichte mit Details über weitere relevante Personen, Abläufe, Auslandseinsätze und andere Geheimdienste abgerundet. Man fühlt sich in die Zeit des Kalten Krieges zurückversetzt, aber es werden keine Sterotype bedient, sondern der Autor zeigt das Menschliche hinter den Entscheidungen und Entwicklungen. Das Buch ist in drei große Abschnitte unterteilt und es finden sich jeweils dazu passend einige Fotos, die die Personen nahbarer werden lassen. Die Geschichte wird nachvollziehbar erzählt und ist wirklich packend. Mir gefällt besonders gut, wie vielschichtig Ben Macintyre das Leben eines Spions und die damit verbundenen Herausforderungen und persönlichen Opfer beschrieben hat. Eine Lektüre, die spannend und informativ ist und sich sehr gut lesen lässt. Man muss sich beim Lesen allerdings mehr konzentrieren als bei einem Roman, da es in der Welt der Geheimdienste auch auf kleine Details ankommt und es wäre schade, die Bedeutung mancher Dinge zu verpassen. Sehr gut fand ich ebenfalls den ausführlichen Anhang mit Übersicht verwendeter Decknamen, Zitatnachweisen nach Kapiteln, etc., wobei letztere zum Lesen der zitierten Literatur animieren. Besser geht es nicht!

    Monster

    Monster (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    21.11.2023

    Nichts ist wie es scheint

    Trotz des reißerischen Titels ist dieser Fall typisch für die Bodenstein-Kirchhoff-Reihe mit gut strukturierten Ermittlungen und kontinuierlichen Ermittlungsergebnissen. Der Fall ist angenehm komplex und der Buchtitel sagt deutlich aus, dass es um unvorstellbar perfide Verbrechen geht. Der Bezug zum Zeitgeschehen ist intelligent gemacht. Mir gefällt sehr gut, wie die Autorin aktuelle gesellschaftliche Themen in einer Krimihandlung verarbeitet. Beschreibungen sind sachlich und gut recherchiert und es gibt ein gesundes Maß an Details, um glaubwürdig zu sein, aber nicht zu langweilen. Für mich ist die Stärke der Autorin, dass sie die Handlung aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und damit unparteiisch zeigt. In diesem Fall ist kaum etwas so wie es scheint. Der elfte Fall für das Ermittlerteam ist gut konstruiert, war aber für mich ab einem bestimmten Punkt einerseits vorhersehbar und andererseits hatte er ein oder zwei überraschende Twists zu viel. Dadurch hat sich für mich das letzte Drittel auch etwas gezogen. Insgesamt ein guter, gehobener Krimi, allerdings nicht der Beste von den sechs Fällen, die ich bisher aus der Reihe gelesen habe.
    Echtzeitalter

    Tonio Schachinger
    Echtzeitalter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.11.2023

    Mikrokosmos Schule

    Die letzten Schuljahre Tills werden in diesem Buch beschrieben, der in seiner Eliteschule eher unscheinbar ist und unterschätzt wird, aber als AOE2-Gamer große Erfolge verzeichnen kann. Die Analysen seiner Situation sind sehr gut gemacht und der Autor macht treffende, auch mal bissige Schlussfolgerungen, die immer auf dem Punkt sind. Es gibt einige tolle Sätze, die das Leben wirklich gekonnt charakterisieren und durch ihre Intelligenz bestechen. Der Schreibstil ist überhaupt sehr angenehm, durchdacht und niveauvoll, der Atmosphäre der Privatschule und des Milieus entsprechend. Der Lehrer ist König im Mikrokosmos Schule und doch ist er ein zahnloser Tiger in diesem Milieu. Der Druck auf Till wird ebenfalls gekonnt dargestellt und mir gefällt, das hier E-Sport positiv thematisiert wird. Das Ende kam für mich abrupt, aber ich fand es unglaublich passend und enthüllend. Für mich ist dies ein Buch, dass den Buchpreis wirklich verdient, was man leider bei Preisträgern nicht immer so geht.
    Unsereins

    Inger-Maria Mahlke
    Unsereins (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.11.2023

    Gelungenes Sittengemälde

    Zu Beginn fand ich den Schreibstil etwas umständlich, aber er ist sehr passend zur Erzählzeit und mit der Zeit hat er für mich einen ganz eigenen Charme entwickelt. Dennoch braucht es eine gewisse Eingewöhnungsphase. Anfangs sind die ganz unterschiedlichen Perspektiven etwas viel, aber man wird als Leser immer wieder gut an die neue Perspektive herangeführt, so dass man sehr bald von der Komplexität profitieren kann. Die damalige Zeit wird gut beschrieben und findet sich in vielen kleinen Details wieder. Die Lebensläufe der Protagonisten passen sehr gut zu den Lebensumständen und es ist faszinierend zu lesen, wie eng der gesellschaftliche Rahmen damals war und wie wenig es bedurfte, um ein Leben auf den Kopf zu stellen. Wie die soziale Stellung alles weitere bedingt wird sehr geschickt anhand vieler kleiner Details in den Biografien beschrieben. Sozialer Aufstieg und Abstieg bringen große Veränderungen, das ist wirklich beeindruckend gut von der Autorin konstruiert worden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich hätte große Lust auf eine Fortsetzung.
    Der Mondmann - Rote Spur

    Fynn Haskin
    Der Mondmann - Rote Spur (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.11.2023

    Gelungene Fortsetzung

    Mit diesem zweiten Buch über den „Mondmann“ Jens Lerby ist der Autor seinem Stil treu geblieben und es ist ihm gelungen, eine Fortsetzung zu schreiben, die in Art und Weise dem ersten Buch entspricht und doch einen ganz anderen Fall präsentiert. Der Bezug der Mordfälle zu grönländischen Themen und Ereignissen ist durchdacht und gut ausgewählt und bildet ein organisches Ganzes. Mir gefällt ganz besonders die liebevolle und wertschätzende Beschreibung der Inuit und ihrer Traditionen. Jens ist ein glaubwürdiger und kompetenter Ermittler und es ist schön, dass er bei diesem Fall mit alten Bekannten unterwegs ist. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch und ich kann nur hoffen, dass diese außergewöhnliche Krimireihe weiter fortgesetzt wird. Der Schreibstil ist einwandfrei und ich habe das Buch an einem Wochenende ausgelesen.
    Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung

    Monsieur le Comte und die Kunst der Täuschung (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    10.11.2023

    Liebenswerter Auftragsmörder wider Willen

    Den ersten Band über Monsieur le Comte aber ich mit Begeisterung gelesen und dieses Buch nimmt den Faden wieder auf. Es herrscht der gleiche französische Charme, eine gewisse Leichtigkeit und bei mir auch irgendwie Urlaubsfeeling. Die Geschichte ist durchdacht, kreativ, abwechslungsreich und stimmig und lässt keine losen Enden zurück. Beschreibungen über lokale Besonderheiten und Landschaften haben ein angenehmes Maß: genug, um den französisch-italienischen Flair rüberzubringen, aber nicht ausufernd oder langwierig. Die Charaktere werden nachvollziehbar gezeichnet und Luciens „Team“ ist sehr sympathisch. Obwohl ich dieses Buch etwas schwächer fand als den ersten Teil, ist er mir dennoch fünf Sterne Wert. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Lucien und seinem Team.
    Benedict, A: Mord im Christmas Express

    Benedict, A: Mord im Christmas Express (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    10.11.2023

    Klassisches Setting

    Die Idee mit dem eingeschneiten Zug ist ein Klassiker und funktioniert doch immer wieder. Ich fand das Setting auch hier ganz gut umgesetzt. Die Erzählperspektiven wechseln, da gerade zu Beginn die verschiedenen Personen dadurch vorgestellt werden. Später dreht es sich hauptsächlich um die Sichtweise von Roz, der pensionierten Kommissarin. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben und haben mir gut gefallen. Man konnte sich die vielen, recht speziellen Typen gut vorstellen. Allerdings fand ich die erste Leiche erst in der Mitte des Buches etwas zu spät. Auch führt Roz keine wirklichen Ermittlungen, das Ganze ist eher halbherzig und am Ende von vielen Zufällen geprägt. Die waren mir dann doch einen Tick zu viel und machten das Ganze unglaubwürdig. Auch die im Rahmen des Motives erklärenden Details waren gut gemeint, aber irgendwie Besserwisserisch und sogar mir als Frau einfach zu viel. Da der Schreibstil gut ist, lässt sich das Buch gut und flüssig lesen, hat aber noch Luft nach oben.
    Das Hotel am Fuße des Vulkans

    Joyce Maynard
    Das Hotel am Fuße des Vulkans (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.11.2023

    Interessante Frauenbiografien

    Die Geschichte von Irene, die nach einem schweren Schicksalsschlag einfach in einen Bus steigt und in einem Dorf in Mittelamerika wieder Halt findet, ist interessant und gut durchdacht. Im Buch finden sich mehrere starke Frauen mit ganz unterschiedlichen Biografien, was mir sehr gut gefallen hat. Das Leben im Dorf mit mit einer Mischung aus Geschichten über die Dorfbewohner und die Hotelgäste wird mal dramatisch und traurig oder auch witzig beschrieben, bleibt für mich leider ein bisschen oberflächlich und blass. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Auf Dauer fand ich ihn dann etwas zu einfach, das Buch hätte gerade im Mittelteil etwas kürzer sein dürfen. Mir hat gut gefallen, dass am Ende alle offenen Fragen gelöst werden. Da ich aber von einer New York Times Bestsellerautorin mehr Tiefgang erwartet hätte, vergebe ich knappe vier Sterne.
    Tee. Matcha. Mord

    Tee. Matcha. Mord (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.11.2023

    Eine gelungene Mischung

    Es ist faszinierend, wie die 20 Kurzkrimis verschiedener Autoren einen gemeinsamen Flair entwickeln, obwohl auch die Erzählzeiten und Settings ganz unterschiedlich sind. Auch der gemeinsame Nenner „Tee“ wird in verschiedensten Varianten und ganz unterschiedlichen Verzehrmöglichkeiten in die Geschichten eingeführt und ein gewisser „Teezeremonie“-Flair ist immer vorhanden. Ich habe mich immer sehr schnell in die neue Geschichten reingefunden, da das Leitmotiv Tee alles verbindet. Die Schreibstile sind natürlich nicht identisch, aber gerade auch die Variationen machen den Charme dieser Kurzkrimisammlung aus. Ein witzige Idee, so daß sich dieses Buch nicht nur für Teetrinker eignet, sondern vielleicht die Basis für weitere themenorientierte Kurzkrimisammlungen oder Kurzgeschichtensammlungen bildet...
    Das rote Buch der Abschiede

    Pirkko Saisio
    Das rote Buch der Abschiede (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    06.11.2023

    Interessante Zeitreise

    Die Erzählzeit springt zwischen Ereignissen in den 1970er Jahren und den folgenden 30 Jahren hin und her. Es werden hauptsächliche Beginn und Ende von Liebesbeziehungen der Autorin, aber auch das Ende von Lebensabschnitten behandelt. Die Sprache ist poetisch, aber dennoch leicht zu lesen. Ein Großteil spielt in den 1970er Jahren und fühlt sich wie eine Zeitreise an, da die politische Situation und sozialistische Bewegung Finnlands thematisiert wird. Hinter allen steht die Behandlung gleichgeschlechtlicher Paare und die Autorin kämpft für eine Entkriminalisierung und Gleichbehandlung. Für mich hat sich das Buch wie eine Reise in die Vergangenheit gelesen, man kann dan damaligen Zeitgeist spüren. Auch habe ich einiges über die finnische Kultur erfahren. Mir hat es insgesamt gut gefallen, da ich wenig über Finnland weiß. Die Zeitsprünge hätte ich nicht gebraucht, da die Orientierung für den Leser bei einer chronologischen Erzählung etwas einfacher gewesen wäre.
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