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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 90

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    922 Rezensionen

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
    Was der See birgt

    Lenz Koppelstätter
    Was der See birgt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    08.05.2024

    Guter Serienauftakt

    Da ich bereits einige Bücher aus einer anderen Krimireihe von Lenz Koppelstätter gelesen hatte, die mir sehr gut gefallen haben, hat mich auch dieses Buch gereizt. Hier haben mir besonders die Charaktere gefallen. Sie sind gut gezeichnet, ein bisschen exzentrisch aber sehr sympathisch und ich konnte sie mir gut vorstellen. Da sie alle sehr gut in das Setting und die Handlung passen, wirken sie sehr glaubhaft, auch wenn manches vielleicht etwas drüber ist. Der Fall um den ermordeten Journalisten fand ich interessant, gut aufgebaut und nachvollziehbar gelöst. Ich habe eine kleine Kritik zur Lösung des Falles, denn die hätte für mich ausführlicher sein dürfen. Die Szenenwechsel waren am Ende etwas abrupt, als ob das Buch schnell fertig werden musste. Da hätte es für mich noch die ein oder andere Ausschmückung oder Komplikation geben dürfen. Am Anfang war der Stil etwas anders. Trotzdem ein interessanter, lesenswerter Fall und ich würde auch eine Fortsetzung gerne lesen.
    Die Verlierer

    Petra Hammesfahr
    Die Verlierer (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.05.2024

    Spannend, aber ein bisschen unübersichtlich

    Mir scheint dieses Buch mit der Kriminalkommissarin Rita Voss nicht Teil einer Reihe zu sein, sondern ein eigenständiger Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch ist sehr spannend. Das Motiv hinter der Handlung fand ich sehr interessant und es entwickelt sich erst sehr langsam mit den verschiedenen Perspektiven und hat einige Überraschungen zu bieten. Obwohl es so spannend ist, wurde das Buch für mich ab der Mitte etwas unübersichtlich und ich hatte Probleme, die Personen alle auseinander zu halten. Es waren vielleicht ein paar zu viel mögliche Fälle und Figuren. Die Charaktere fand ich extrem gut gezeichnet, sehr nachvollziehbar und glaubhaft. Ritas Gedanken über die einzelnen Fälle und Personen sowie ihre Gespräche mit ihrem neuen Chef werden irgendwann sehr kleinteilig und waren mir dann auch einen Tick zu viel. Am Ende wird die Handlung plausibel aufgelöst und ich empfand das Ergebnis als befriedigend, aber ich hätte in manchen Handlungssträngen eine ausführlichere Lösung erwartet, auch wenn in groben Zügen das Ergebnis klar war.
    Das Flüstern im Eis

    Lenz Koppelstätter
    Das Flüstern im Eis (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    06.05.2024

    Toller Regionen-Krimi

    Das Team rund um Kommissar Grauner kannte ich bereits aus dem vorherigen Fall und auch dieses Buch hat mir viel Unterhaltung beschert. Zum einen mag ich das Team, das durch seine Zusammensetzung die Unterschiede zwischen Nord- und Süditalienern einfühlsam zeigt und auch eine humorige Unternote mit hinein bringt. Und zum anderen die Art der Fälle, da auch dieser sehr gut in die Region passt und eigentlich so auch nur dort passieren kann. Die Charaktere fand ich alle ausgesprochen gut getroffen. Und auch wenn ich das ein oder andere ahnen konnte und die Auflösung nicht so überraschend war, so hat der Fall doch einen ganz eigenen Charme. Er verbindet aktuelle, zeitgenössische Themen mit dem Setting in einer traditionsbewussten Region und urigen Charakteren. Das Ganze lässt sich einfach sehr gut und flüssig lesen und ist eine tolle Unterhaltung. Ich bin sehr zufrieden und werde mir die früheren Fälle von Kommissar Grauner noch besorgen.

    Cristiano Ronaldo. Die preisgekrönte Biografie

    Guillem Balagué
    Cristiano Ronaldo. Die preisgekrönte Biografie (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    04.05.2024

    Hätte fokussierter sein dürfen

    Der Autor erklärt gleich im Vorwort sein etwas gespaltenes Verhältnis zu Cristiano Ronaldo und diese Offenheit fand ich ganz erfrischend, da es keine autorisierte Biografie ist. Der Schreibstil ist etwas abgehackt, kein literarisches Meisterwerk, aber man gewöhnt sich dran und kann es auch flüssig lesen. Da ich kein ausgewiesener Fußballfan bin, hatte ich stellenweise Probleme, die genannten Personen und Geschehnisse einzuordnen und zu verstehen. Auch liegt der Fokus auf der Fußballkarriere, was bei dem Autor als Sportreporter logisch ist. Allerdings ist die Nacherzählung von einzelnen Spielen schon etwas anstrengend und auch die ausführlichen Details zu Vereinen und Transferkrimis hätte ich in der Breite nicht gebraucht. Mir kam der Mensch Ronaldo etwas zu kurz, auch wenn seine Kindheit und die sportlichen Anfänge gut nacherzählt wurden und auch Widersprüche zwischen offizieller Erzählung und tatsächlich Geschehenem erklärt werden. Guillem Balague versucht, ihm mit Hilfe von Spezialisten näher zu kommen, die Ronaldo gar nicht persönlich gesprochen haben, aber seine Schlussfolgerungen finde ich teilweise anmaßend und oft negativ. Auf mich macht der Autor leider einen unsympathischen Eindruck und wirkt teilweise wie ein Enthüllungsjournalist, der unbedingt etwas finden will. Ich hatte eine wohlwollende Betrachtung erwartet. Man muss ihm aber zugute halten, dass er viele Details intensiv recherchiert hat. Insgesamt in Teilen eine interessante Lektüre, die etwas kürzer und mehr auf den Punkt hätte sein dürfen. Daher von mir 3,5 Sterne.
    Besondere Tage

    Walt Whitman
    Besondere Tage (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.05.2024

    Nach über 150 Jahren noch beeindruckend

    Da ich schon so viel über den Autor gehört habe, der in den USA ein Klassiker ist, aber noch nie etwas von ihm gelesen hatte, hat mich dieses Buch sehr gereizt. Es ist eine Zusammenstellung von Tagebucheinträgen und kleinen Notizen, die sich auf Whitmans ganzes Leben verteilen. Man bekommt einen Eindruck über seine Familie und Herkunft, seine Erfahrungen in den Lazaretten des Bürgerkriegs, sein späteres Leben auf dem Land und vieles mehr. Der Schreibstil ist beeindruckend, poetisch und treffend und beschreibt Schönes wie Schreckliches ausgesprochen fein und treffend. In einer Zeit, in der vieles noch nicht so festgehalten wurde wie heute, ist er ein Zeitzeuge, der durch ein geschultes Auge Dinge erkennt und analysiert, was auch so viele Jahre danach noch sehr beeindruckend ist. Obwohl es immer nur kurze Episoden sind, liest sich dieses Buch wirklich sehr gut. Für mich hat Walt Whitman zurecht die Bedeutung, die ihm zugeschrieben wird. Ich bin froh, dass ich durch dieses Buch einen Eindruck von diesem vorzüglichen Autor bekommen habe.
    Die Schlafenden

    Anthony Passeron
    Die Schlafenden (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.05.2024

    Die Zeit ist reif

    In zwei Erzählsträngen behandelt der Autor zum einen seine Familiengeschichte in einem abgelegenen französischen Dorf und zum anderen die AIDS-Forschung, die Anfang der 1980er in den USA und Frankreich begann. Die Familiengeschichte wird in den 1980er Jahren zum Drama, das weiter nachwirkt. Anthony Passeron schildert das Geschehen, so wie er es als Kind miterlebt hat, was einen als Leser noch mehr mitnimmt. Die Sprachlosigkeit und Verdrängungsversuche der Familie schildert er absolut nachvollziehbar, ebenso wie die Folgen für die einzelnen Personen und ganze Generationen. Der Schrecken der Krankheit, die Verzweiflung der Betroffenen und die lange Hoffnung auf eine Therapie wird greifbar. Ich glaube, dass das, was die ersten AIDS-Kranken und ihre Angehörigen damals durchgemacht haben, was verdrängt und marginalisiert wurde, heute aufgrund der Erfahrungen jedes Einzelnen mit der Corona-Pandemie erst richtig verstanden werden kann. Dieses Buch ist wichtig, um aus der Vergangenheit zu lernen, aber auch, um die Gesellschaft zu versöhnen.
    Der Friedhofswärter

    Ron Rash
    Der Friedhofswärter (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    03.05.2024

    Umwerfend


    Der Autor war mir bisher kein Begriff, aber der interessante Buchtitel hat mich neugierig gemacht und ich wurde positiv überrascht. Der Schreibstil ist ausgesprochen angenehm und niveauvoll mit einer poetischen Unternote. Auch wenn die Geschichte in den 1950er Jahren spielt, so ist sie doch irgendwie zeitlos. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet und die gesellschaftliche Kluft zwischen den verschiedenen Personen wird in kleinen Details in die Geschichte hinein gewoben. Der Klappentext lässt den Leser eine bestimmte Entwicklung ahnen, aber es kommt doch anders. Zwischendurch dachte ich, dass ich einen Thriller lese, weil das Buch so spannend war. Mir hat besonders gut gefallen, dass der Underdog, der Friedhofswärter Blackburn, der von vielen unterschätzt wird, sich am Ende von allen Konventionen befreit und seinen inneren Werten treu bleibt. Ich fand das Ende ausgesprochen befriedigend und die Geschichte ist insgesamt eine runde Sache. Ein tolles, lesenswertes Buch über Freundschaft, Ausgrenzung, Verschwörung, familiäre und gesellschaftliche Kontrolle und die Liebe.
    Evas Rache

    Thomas Ziebula
    Evas Rache (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.04.2024

    Stimmungsvoller Krimi mit vielen starken Frauen

    Für mich war es das erste Buch aus dieser Krimi-Reihe und ich habe gut in die Reihe und die damalige Zeit hineingefunden. Besonders gut hat mir von Anfang an die Stimmung im Buch gefallen, leicht melancholisch und sehr passend zur damaligen Zeit, die in vielen kleinen Details ganz nebenbei beschrieben wird, so dass keine ausführlichen und langatmigen Beschreibungen nötig waren. Es gibt zwei große Handlungsstränge, die sich parallel entwickeln und mir beide gut gefallen haben. Vor allem die starken weiblichen Charaktere fand ich sehr gelungen und ihre Entwicklung nachvollziehbar geschildert. Den Handlungsstrang um Evas Rache fand ich absolut gelungen und sehr unterhaltsam. Die Handlung rund um den Lustmörder ist ein interessanter Spiegel der Zeit und hätte für mich am Ende noch ausführlicher behandelt werden können. Dennoch ein tolles Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann und daher volle fünf Sterne vergebe.
    Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording

    Tanja Janz
    Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    26.04.2024

    Nicht mein Fall

    Dies ist bereits der dritte Band aus der St.-Peter-(M)Ording Reihe und für mich war es das erste aus der Reihe und von der Autorin. Bis jetzt hat mich das plumpe Wortspiel im Titel von der Reihe abgehalten, aber ich war zu Beginn dieses Buches angenehm überrascht über den guten Schreibstil. Die Handlung dagegen hat mir gar nicht gefallen. Die ganze Polizisten-Familie ermittelt hier in harmonischer Eintracht und jeder für sich nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Das ist nicht nur unrealistisch, sondern auch unprofessionell, auch wenn die Informationen zum Fall meist von den Laien-Ermittlern zu den Polizisten gelangen und weniger oft andersherum. Trotzdem werden offensichtliche Ermittlungsansätze oft nur kurz im Nebensatz erwähnt oder erst später uninspiriert behandelt, so dass ich das Buch auch nicht als cosy crime ernst nehmen konnte. Der Kriminalfall startet relativ spät im Buch und die Auflösung und das Motiv fand ich in Ordnung. Auch die Charaktere sind gut getroffen, aber die Handlung an sich ist einfach nicht spannend und die Familienidylle so naiv-oberflächlich, dass es mich genervt hat.
    Südlich von Porto wartet die Schuld

    Mariana Da Silva
    Südlich von Porto wartet die Schuld (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2024

    Tolles Setting

    Dies ist bereits der zweite Fall für Ria Almeida und ich hätte mir gewünscht, dass dies aus dem Cover oder Klappentext hervorgeht. Im Buch wird er zu Beginn häufig erwähnt und leider auch der Täter genannt, das fand ich etwas unglücklich. Das Setting rund um Torreira ist traumhaft und ich bin froh, durch diese Krimi diese Region entdeckt zu haben, Man merkt, dass die Autorin geübt ist, das Buch liest sich sehr gut. Die Charaktere fand ich alle sehr gut getroffen und das sich Privat- und Arbeitsleben sehr vermischen, was ich normalerweise gar nicht mag bei Ermittlern, hat mich hier nicht gestört, da Ria ja auch mit Verwandten arbeitet und dies die portugiesische Herzlichkeit vermittelt. Der Fall ist interessant, bleibt aber etwas oberflächlich und hätte in weiteren, kleinen Details besser ausgearbeitet werden können. Dass die Ermittler häufig Gefühle äußern, wer der Täter sein könnte, fand ich etwas unprofessionell. Intuition aufgrund von Erfahrungen ist das Eine, aber in einem Mordfall Täter per Gefühl zu benennen ist nicht mein Fall. Alles in allem vergebe ich noch vier Sterne, da mich der gute Schreibstil mitgenommen hat.
    Das Fenster zur Welt

    Sarah Winman
    Das Fenster zur Welt (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2024

    Etwas übertrieben

    Die ersten Szenen des Buches spielen im Italien während des Zweiten Weltkriegs und der ganz spezielle, zeitlose Charme hat mir anfangs gut gefallen. Die Charaktere sind gut getroffen, ein bisschen eigenwillig und exzentrisch, aber halbwegs nachvollziehbar trotz einiger Übertreibungen. Die damaligen Umstände, die Örtlichkeiten und Umgebung kann man sich bildlich vorstellen, ohne dass sich die Autorin in übertriebenen Beschreibungen ergeht. Dieser Teil ist wirklich gut gemacht und eine Stärke der Autorin. Auch die Wechsel des Settings England – Italien stellen keinen Bruch im Buch dar, sondern führen die Geschichte nahtlos weiter. Was mich gestört hat waren die unfertigen, flatterhaften Dialoge mit angedeuteten, nicht immer eindeutigen Dingen, die das Verständnis manchmal erschwert haben. Die Geschichte ist eine übertrieben zauberhafte Version einer Zeit, die nicht immer schön war. Das hat mich im Fortgang des Buches immer mehr genervt, auch wenn die Liebe zu Italien nahtlos zu spüren war. Mich hat die unrealistische, übertrieben harmonische Beziehung der Hauptfiguren nicht ganz überzeugen können.
    Reichlich spät

    Claire Keegan
    Reichlich spät (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.04.2024

    Überzeugt durch seine Pointiertheit

    Bei so wenigen Seiten hatte ich mich vorab gefragt, wie viel dieser Roman oder Essay transportieren kann, aber ich bin angenehm überrascht. Die pointierte Schreibweise der Autorin begeistert. Es gibt keine unnötigen Informationen, die Charaktere werden trotzdem so klar und tief beschrieben, dass man sich ihre Beziehung sehr gut vorstellen kann, weil man so etwas schon einmal gesehen oder erlebt hat. Ein gelungener Kniff ist für mich die Perspektive Cythals, der mit seiner bewussten, teils unbewussten Mysogynie die ganze Geschichte, sein Leben und die Geschichte seiner Beziehung zu Sabine bestimmt. Auch die Erinnerungen an seine Familie und Erziehung sind bezeichnend und überzeugend. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall ein zweites Mal lesen, da sich viele kleine Details sicher noch als bedeutungsvoller erweisen werden, als ich sie beim ersten Mal wahrgenommen habe.
    Der falsche Vogel

    C. L. Miller
    Der falsche Vogel (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.04.2024

    Enttäuschend

    Der erste Eindruck einer spannenden Mörder- oder Schatzjagd hat sich nicht bestätigt. Zwar ist das Buch auf eine verschrobene Art „very British“, aber die Handlung ist zu vorhersehbar und oberflächlich und Spannung kommt nicht auf. Die Charaktere bleiben blass. Die jammernde Protagonistin Freya, die das ganze Buch über mit ihren Lebensentscheidungen hadert, ist ziemlich nervig und für mich ein zu großer Widerspruch zur harten Antiquitätendetektivin, die sie angeblich mal war und gerne wieder wäre und sehr unglaubwürdig. Etwas mehr Handlung und weniger Erklärungen und Gedanken hätten dem Buch gut getan. Positiv ist das Fachwissen der Autorin über die Antiquitätenwelt, dieser Teil ist gelungen und auch die Buch-Idee finde ich gut. Leider ist die Umsetzung zu oberflächlich, unausgereift und die Sprache ausgesprochen einfach. Für mich ist dieser Krimi eine gute Idee, die sehr schlecht umgesetzt wurde und nur durch die fundierten Antiquitätendetails zwei Sterne bekommt. Die Vergleiche mit Agatha Christie wecken eine Hoffnung, die nicht mal im Ansatz erfüllt wird und damit ist die Enttäuschung vorprogrammiert.
    Der Wind kennt meinen Namen

    Isabel Allende
    Der Wind kennt meinen Namen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.04.2024

    Ein Plädoyer für Menschlichkeit

    Der gemeinsame Nenner dieses Buches sind die Fluchtgeschichten und Lebensläufe von Kindern, aus deren Perspektive ihre Erlebnisse geschildert werden und die zu ganz unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedenen Kontinenten stattfinden. Die Lebensgeschichten sind glaubhaft und nachvollziehbar geschildert und die Autorin vermittelt eindringlich die Schutzlosigkeit von Kindern und welchen Unterschied ein menschlicher Umgang macht. Auf erstaunliche, aber glaubhafte Weise sind die Leben der drei Personen miteinander verbunden, was die Geschichte angenehm abrundet. Das Buch ist spannend, ohne ein Krimi zu sein und ich hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen. Isabel Allendes Schreibstil hat auch mit der Zeit nichts von seiner Qualität verloren und ich kann dieses zeitlose und doch moderne Buch uneingeschränkt empfehlen. Die wichtigen Teile werden ausführlich behandelt und ereignislose Jahre werden gestreift. Allendes Augenmaß ist perfekt, um daraus eine interessante, mitreißende Geschichte zu machen, die über viele Jahrzehnte spielt.
    Wo die Asche blüht

    Nguyen Phan Que Mai
    Wo die Asche blüht (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.04.2024

    Lesenswert

    Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. In dieser Geschichte wird das Leben der Amerasier erzählt sowie das Schicksal ihrer Eltern rund um den Vietnamkrieg. Universell und zeitlos werden traumatische Kriegsfolgen und die ungeplanten Kinder der Besatzung und des Krieges beschrieben, verpackt in mitreißenden menschlichen Schicksalen. Durch die verschiedene Erzählzeiten und -perspektiven wird die Geschichte spannend, bewegend, interessant und dramatisch und ist doch absolut glaubhaft und nachvollziehbar. Am Ende werden die Erzählfäden zusammengeführt und der Leser erfährt auch noch die letzten Geheimnisse. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin mit dem umgegangen ist, was ihr Betroffene geschildert haben und wie wertschätzend und einfühlsam sie das Alles zu einem Roman verarbeitet hat. Es sind Geschichten, die sich weltweit wiederholen und leider wieder aktuell sind. Ein wirklich tolles, lesenswertes Buch, das mich sehr bereichert hat.

    Balli, K: Zuckerbrot

    Balli, K: Zuckerbrot (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    15.04.2024

    Singapurs Einwandererfamilien

    Aus Sicht der 10-jährigen Prim wird das Leben ihrer Familie in Singapur im Jahr 1990 geschildert. Es gibt ein Geheimnis um ihre Mutter, welches diese nach und nach in Rückblenden lüftet. Die Streitpunkte innerhalb der Familie, zwischen den konservativen Ideen der eingewanderten Großmutter und dem flexiblen und liberalen Verhalten von Prims Eltern, zeigen die Leistung und Toleranz, die hinter dem Zusammenwachsen eines Staates aus Menschen unterschiedlichster Herkunft, verschiedenster Religionen und Moralvorstellungen steht. Die Sprache ist sehr gut, der Schreibstil angenehm gehoben und gut verständlich. Mich hat das Leben im damaligen Singapur sehr interessiert, aber das erste Drittel des Buches fand ich aufgrund der kindlichen Perspektive etwas langatmig. Bedingt durch diese Erzählperspektive werden viele Alltagsthemen behandelt, die mir teilweise zu ausführlich waren. Die Rückblenden auf die Geschichte der Mutter hätten für meinen Geschmack früher beginnen dürfen und auch ausschweifender sein können. Trotzdem eine interessante Lektüre, die Spaß macht.
    Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen

    Kim Ho-yeon
    Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    15.04.2024

    Zauberhaft

    Dieses Buch dreht sich um den kleinen 24 Stunden Laden von Frau Yeom, die sich sehr für ihre Mitmenschen und Mitarbeiter engagiert. Mit der Einstellung eines Obdachlosen, der ihren Geldbeutel für sie gerettet hat, steigt man in den Laden ein und erlebt, was sich die nächsten Monate so im Laden und im Leben der Angestellten und Kunden abspielt. Die Geschichten fand ich sehr nachvollziehbar und sie geben einen interessanten Einblick in die Koreanische Gesellschaft. Es gelingt der Autorin hervorragend zu zeigen, wie kleine Gesten im Alltag das Leben der Mitmenschen beeinflussen und kurze Kommentare und kleine Ideen das Leben anderer nachhaltig verändern können. Die Geschichten sind ganz zauberhaft erzählt und haben mir gut gefallen. Das Ganze wird abgerundet durch die Details über den erst namenlosen Obdachlosen, der nach und nach wieder zu sich findet und massiv das Leben seiner Mitmenschen beeinflusst. Eine sehr schöne Geschichte, die etwas Märchenhaftes hat.
    Meeresfriedhof

    Aslak Nore
    Meeresfriedhof (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    14.04.2024

    Eine komplexe, geheimnisvolle Familiengeschichte

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, da es Norwegens Geschichte mit einer ganz besonderen Familiengeschichte verbindet. Das Ganze wirkt ganz organisch, kein bisschen konstruiert und ist sehr nachvollziehbar und glaubhaft. Die Charaktere werden gut getroffen und die verschiedenen Familiengeheimnisse nach und nach enthüllt. Der Autor erzählt alles in verschiedenen Erzählzeiten und wechselnden Erzählperspektiven, es bleibt aber immer übersichtlich und einordbar. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kann gut folgen und obwohl es wenig Action gibt, ist das Buch sehr spannend und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass man ganz nebenbei einiges von der Norwegischen Geschichte mitbekommt und die Details gut recherchiert wurden. Es gibt auch Bezüge zu aktuellen, politischen Themen, die nicht mein Fall sind, aber die die ganze Geschichte abrunden. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
    Mühlensommer

    Martina Bogdahn
    Mühlensommer (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    11.04.2024

    Zu viele Hofdetails, zu wenig Charaktere

    Die Erzählerin wird anlässlich eines Unfalls auf den elterlichen Hof gerufen und stellt in ihren Erinnerungen die Sommer ihrer Kindheit dem aktuellen Geschehen gegenüber. Es wird durch übereinstimmende Anknüpfungspunkte der Gegenwart immer eine Kindheitserinnerung gegenüber gestellt, wobei die Gegenwart etwas kurz kommt und ich sie viel interessanter gefunden hätte. Die Kindheitserinnerungen sind etwas langatmig und inhaltlich nicht überraschend. Sehr viel und ausführlich wird über das Hofleben und technische Details (Hausschlachtung, Geburten, Hopfenernte, Besamung, usw.) erzählt, aber die Personen blieben blass und mir haben zur Abrundung einige Informationen über die weiteren Lebenslinien der Erzählerin gefehlt. Mit der Zeit war mir die explizite Darstellung von Dingen, die der „Urlaub auf dem Bauernhof-Romantik“ widersprechen etwas zu viel für das Genre Roman. Das Ganze wirkte auf mich missionarisch, als ob man den Stadtmenschen die Realität und notwendigen Pragmatismus auf dem Hof vor Augen führen möchte. Zu Beginn fand ich die Beschreibungen des dörflichen Mikrokosmos mit all seinen Auswirkungen auf ein Bauernkind ganz gelungen, das Stadtleben der Erzählerin kommt aber gar nicht vor und für mich war das Buch einfach nicht rund.
    Léost, C: Sommer, in dem alles begann

    Léost, C: Sommer, in dem alles begann (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.04.2024

    Zarter Roman über dramatische Lebenslinien

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist zart, leicht, poetisch und niveauvoll. Die Schicksale dreier Frauen mit Wurzeln in der Bretagne werden aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Der Roman beginnt mit einer doppelten Trauerfeier und es wird dann in Blenden in verschiedene Zeiten erzählt, wie es dazu kam und auch danach weiterging. Ich fand die Charaktere ausgesprochen gelungen und sehr gut und glaubhaft dargestellt. Auch die Besonderheiten kleiner Gemeinschaften und des Dorflebens sowie die lange andauernden Folgen werden nachvollziehbar und mit großer psychologischer Intelligenz beschrieben. Die Besonderheiten des Lebens in der Bretagne und einige historische Details waren sehr interessant und der Handlung gut dosiert beigemischt. Einige Informationen waren für mich neu und daher umso wissenswerter. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch und werde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen.
    Sociopath

    Patric Gagne
    Sociopath (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.04.2024

    Ausgesprochen interessant, aber etwas langatmig

    Es ist faszinierend, aus der Perspektive einer Betroffenen zu lesen, was es bedeutet, so anders zu sein. Es handelt sich hier um sehr ausführliche Memoiren, die mit der Kindheit der Autorin beginnen und aus ihrer Sicht erzählen, wie sich ihr Anderssein auf sie selbst und die Umwelt ausgewirkt hat. Der Schreibstil ist in Ordnung, man kommt gut mit und kann sich in ihre Probleme hineinversetzen. Streckenweise wird es auch mal etwas langatmig. Vielleicht ist es in einem gewissen Rahmen nötig, um die Themen anhand von Beispielen richtig zu vermitteln, aber für mich hätten manche Passagen kürzer sein dürfen, zumal sich einige Themen wiederholen. Patric ist lange auf sich allein gestellt und versucht anhand von Psychologie-Büchern aus der Bibliothek, sich dem Thema „Soziopathie“ zu nähern. So wird sie selber zur Spezialistin und entwickelt für sich Strategien, damit umzugehen. Ich fand das Buch interessant und faszinierend, hätte aber manche Detailtiefe nicht gebraucht. Trotzdem weiß ich jetzt sehr viel mehr über das Thema und die Lücken in der Diagnostik und Therapie. Ihrem Anliegen, anderen Betroffenen damit Mut zu machen und zu helfen, hätte vielleicht noch eine Zusammenfassung ihrer Bewältigungsstrategien helfen können.
    Die Spaghetti-vongole-Tagebücher

    Stefan Maiwald
    Die Spaghetti-vongole-Tagebücher (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    09.04.2024

    Eine wilde Mischung

    Dieses Buch lässt sich nicht ohne weiteres einem Genre zuordnen, da es eine wilde Mischung aus einem Reiseführer, Tagebuch, Restaurant-Tipps, kulinarischer Geschichte, Rezepten und vielem mehr ist. Trotz dieses wilden Eindrucks lässt es sich gut lesen, da der rote Faden das Geburtstagsessen des Autors ist, zu dem er seine italienische Schwiegerfamilie angemessen bewirten und bekochen will und entsprechend intensiv recherchiert. Dabei erfährt man viele interessante Details und der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Erzählung wird immer wieder durch Kurzkommentare aufgelockert, die mit „Am Wegesrand“ überschrieben sind und optisch anders dargestellt werden. Leider setzt auch da meine Kritik an, denn obwohl man merkt, wie liebevoll dieses Buch gestaltet wurde, so unglücklich und unangenehm zu lesen finde ich weiße Schrift auf zart rotem Grund. Das hätte man besser machen können. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Rezepte im Buch optisch herausgestellt werden, so dass man sie direkt wieder finden kann. Insgesamt aber eine sehr unterhaltsame, instruktive Lektüre.
    Wir sehen uns im August

    Gabriel García Márquez
    Wir sehen uns im August (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.03.2024

    Schöne Kurzgeschichte

    Diese Kurzgeschichte wird von einem Vorwort der Söhne des Autors und einer Anmerkung des Herausgebers flankiert. Beides fand ich interessant und wichtig, um die Entstehungsgeschichte dieser Geschichte zu verstehen. Der Schreibstil ist genauso, wie man ihn von Gabriel Garcia Marquez kennt: sprachlich virtuos und ausgewogen. Die Handlung gefällt mir gut, die weibliche Hauptfigur in mittleren Jahren finde ich sehr interessant und ihre Handlungen ungewöhnlich, aber nachvollziehbar. Nach und nach entwickelt sich ein anderes Bild ihrer Lebenssituation und auch sie verändert sich im Laufe der Jahre, über die sich die Handlung erstreckt. Die Geschichte ist zart, leicht, hat ihren ganz eigenen Charme und ist für mich eine gelungene Komposition. Das Ende ist überraschend, dennoch glaubhaft und für mich steht es den anderen Werken des Autors in nichts nach.

    Die Dämmerung

    Marc Raabe
    Die Dämmerung (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    28.03.2024

    Außergewöhnlich guter Thriller

    Dieses zweite Buch aus der Art-Meyer-Reihe ist eine würdige Fortsetzung und hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr vielschichtig und komplex, die Anzahl der Perspektivwechsel gefällt mir sehr gut. Es gibt zwischendurch eine Kassettenaufnahme, deren Inhalt nach und nach wiedergegeben wird. Das ist extrem gut gemacht und sie bekommt man die Entstehung der Aufnahme auch gleich erzählt. Das Ganze fügt sich zu einer verrückten Familiengeschichte, die dennoch nachvollziehbar und glaubhaft ist. Die Charaktere fand ich sehr gut getroffen und man kann sie sich gut vorstellen. Die Mordfälle sind grausam, werden aber nicht überstrapaziert und es bleibt immer niveauvoll und wird nie reißerisch. Die Hauptfiguren Art und Nele sind einfach ausgesprochen sympathisch, obwohl sie so unkonventionell sind. Ihre Stimmungen werden gut eingefangen und ich empfand sie als sehr modern und zeitgemäß. Eine erfrischende Prise Humor schwingt auch öfters mit. Die Handlung bleibt spannend bis zum Schluss und auch das Ende ist überraschend leise und gefällt mir deshalb besonders gut. Ich hoffe, dass diese Reihe noch lange fortgeführt wird.
    Nussknacker-Bande 1: Drei Chaoten auf vier Pfoten

    Heike Eva Schmidt
    Nussknacker-Bande 1: Drei Chaoten auf vier Pfoten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    23.03.2024

    Tolle Geschichte mit liebevollen Details

    Die Aufmachung des Buches ist einfach zauberhaft, die Zeichnungen sind sehr schön, die Schriftgröße ist kindgerecht und das Daumenkino, das Auskunft über den Lesefortschritt gibt, ist eine tolle Idee. Das Buch wurde auf klimaneutralem Papier gedruckt und macht einen hochwertigen Eindruck. Die Geschichte beginnt mit der Langeweile der Eichhörnchen, ein Gefühl, das Kinder kennen und diese Einfühlsamkeit ins kindliche Gemüt zieht sich durch das ganze Buch. Kinder werden aus Situationen abgeholt, die sie kennen und einordnen können und das Ganze ist gespickt mit viel Wortwitz. Horn oder Hörnchen kann man ja so vielfältig verwenden und besonders gefallen haben uns die charmanten Schimpfwörter, die kindgerecht und sozialverträglich sind und doch etwas Besonderes. Die Nussknacker-Bande lernt drei Lamas kennen, die es als Lama-Gang schon in eine eigene Buchreihe geschafft haben. Mir gefällt, dass beide Welten intelligent zusammengeführt werden. Am Ende gibt es noch eine praktische Bauanweisung für ein Eichhörnchen-Futterhaus. Ein sehr schönes Kinderbuch, besser geht es nicht!
    401 bis 425 von 922 Rezensionen
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