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    Hornita Top 100 Rezensent

    Aktiv seit: 19. August 2021
    "Hilfreich"-Bewertungen: 90

    Bitte beachten Sie

    Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

    922 Rezensionen

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    Heimweh im Paradies

    Martin Mittelmeier
    Heimweh im Paradies (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2025

    Interessantes Thema, anspruchsvoller Schreibstil

    Das Buch beginnt 1938 mit dem Exil Thomas Manns in den USA. Es wird die Gruppe der ausgewanderten, meist deutschstämmigen Kulturschaffenden geschildert, wie sie sich immer wieder treffen und ihre Gedanken über die Heimat austauschen. Mir hat dieser Blick der Exilanten auf den aufkommenden Krieg über den Krieg hin bis zum Kriegsende hinaus gut gefallen. Gerade aus heutiger Perspektive ist die Phase der Unwissenheit und Deutung der Zukunft sehr interessant. Die unterschiedlichen Meinungen, die Arbeit Thomas Manns an seinen eigenen Werken, die Zerrissenheit und Druck durch Vorträge und andere Verpflichtungen geben ein interessantes Bild ab. Da ich im Detail nicht mit der zeitlichen Abfolge seiner Werke und den einzelnen Familienmitgliedern vertraut bin, war es teilweise nicht einfach, den Überblick zu behalten, auch wenn der Autor die Details jeweils erklärt hat. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und teilweise umständlich, was Lesen und Verständnis nicht einfach gemacht hat. Daher gibt es von mir einen Stern Abzug, da ein etwas geradliniger Schreibstil dem Buch gut getan hätte.
    Hase, Hund, Birnen - UND?

    Melanie Laibl
    Hase, Hund, Birnen - UND? (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2025

    Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Die Geschichte vom Hasen und vom Spitz, die gut befreundet sich und sich rund um den Birnbaum jagen, fand ich ganz nett und das Ende beim gemeinsamen Birnenkuchen backen auch passend. Die Reime sind angenehm kurz, so dass sie für Kleinkinder tauglich sind. Allerdings waren sie manchmal nicht ganz rund und an einigen Stellen sind mir ad hoc Verbesserungen eingefallen. Das Farbkonzept vom Buch hat mir sehr gut gefallen und die Innenseiten vom Einband sind liebevoll gestaltet mit Birnen und Tieren und weiteren kleinen Details. Den Aufbau im Buch fand ich gut, also das Verhältnis von Text zu Bild ist für ein Kinderbuch angemessen. Allerdings bin ich mit den Illustrationen nicht zufrieden. Die Tiere sind teilweise schlecht getroffen, sehen nicht immer gleich aus und wirken gar zu künstlerisch, nicht unbedingt tauglich für ein Kinderbuch. Beim zweiten Lesen wird dieser Eindruck etwas abgemildert, so dass es am Ende aufgrund der schönen Farben und der liebevollen Aufmachung vier Sterne von mir gibt.
    Schmidt, S: 1774. Als die jungen Genies die Freiheit suchten

    Schmidt, S: 1774. Als die jungen Genies die Freiheit suchten (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    11.03.2025

    Ein ungewöhnliches Buch, sehr empfehlenswert!

    Die Idee, ein Buch auf ein Jahr zu fokussieren, fand ich sehr ungewöhnlich, aber es macht erstaunlich viel Sinn. Nicht nur die Genies werden in ihrem Leben eingeordnet, sondern auch das Weltgeschehen, was ich als Bereicherung empfand. Oft weiß man etwas über historische Persönlichkeiten, hat sie aber nie in Bezug zu anderen Personen oder zur damaligen Weltpolitik gesehen. Mir waren nicht alle handelnden Personen bekannt, aber die Autorin schafft es, dass man dennoch den Überblick behält, indem sie die Personen und teilweise ihre Werke erklärt und in den Kontext der Zeit setzt. Durch viele kleine Details wird das Jahr 1774 lebendig, die Recherche muss sehr aufwendig gewesen sein. Das Buch geht chronologisch vor und bei den Kapiteln handelt es sich um Monate, was einem ein hervorragendes Zeitgefühl vermittelt. Man hat ja normalerweise keine Ahnung, was damals wie lange gedauert hat. Man kann richtig in die Zeit eintauchen und das Leben und Schaffen der Sturm und Drang Kraftmänner begleiten. Das Buch ist eine runde Sache, da alles zu einem Ende gebracht wird. Man erfährt zu den Personen Details über ihr weiteres Leben, es gibt eine ausführliche Personenübersicht und ein Quellenverzeichnis am Ende. Besonders gut hat mir auch der Schreibstil gefallen. Es gelingt der Autorin, durch kleine Kommentare und Analysen so manches Geschehen mit Humor zu betrachten und in Relation zu setzen.
    Der ewige Tanz

    Steffen Schroeder
    Der ewige Tanz (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    11.03.2025

    Exzessives und provokantes Künstlerleben

    Das Leben der Anita Berber wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Es beginnt chronologisch, springt dann mal an ihr Ende in der Klinik, dann wieder zu den verschiedenen Lebensstationen und Karriereschritten. Das macht es zwar abwechslungsreich, aber trotzdem blieben die Charaktere etwas hölzern. Der Autor hat gründlich recherchiert, aber es wurden zu viele unwesentliche, kleine Details wie Möbel, Geschirr, usw. beschrieben. Dadurch wird zwar das Umfeld, die Stimmung der Lokale in den 1920er Jahren, usw. ausführlich geschildert, aber im Gegenzug bleibt die Person der Anita Berber trotz aller Exzesse irgendwie blass. Ihre Darstellung als exzentrisch, unangepasst und unkonventionell ist treffend, aber mir hat eine gewisse Tiefe in der Charakterdarstellung gefehlt. Der Schreibstil ist gut, das Zeitgeschehen wird gut getroffen und Anita Berbers Leben ist wirklich ungewöhnlich, trotzdem ist bei mir der Funke nicht richtig übergesprungen.
    Ginsterburg

    Arno Frank
    Ginsterburg (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.03.2025

    Interessant und gut aufgebaut, aber am Ende bleibt viel offen

    Der Schreibstil ist ungewöhnlich, ein bisschen unstrukturiert, genauso wie ein Gespräch oder Gedanken verlaufen und auch mal abschweifen. Mal kurze Sätze, mal ganz lang und verschachtelt. Mir ist das Lesen nicht schwergefallen, da der Stil jeweils passend zum Inhalt wechselte. Die Geschichte ist gut konstruiert und durchdacht und man begleitet Ginsterburg und seine Bewohner über zehn Jahre von 1935 über 1940 bis 1945. Die Bandbreite der Charaktere und der Handlung fand ich gut, der Fokus liegt auf dem, was sich im Ort verändert und wie es sich auf die Personen und Familien auswirkt. Ab und zu tauchen Zeitungsartikel und behördliche Anweisungen als Schnipsel im Buch auf. Da einige Motive und Personen auf wirklichen Personen beruhen, hätte ich mir ein klarstellendes Nachwort und Quellenangaben dazu gewünscht. So bleibt unklar, was Fiktion ist und was Fakten sind. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, am Ende bleiben für meinen Geschmack etwas zu viele Dinge offen. Ich hatte den Eindruck, dass am Ende einige Kapitel fehlen, daher von mir ein kleiner Abzug für die genannten Kritikpunkte.
    Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig

    Benjamin Stevenson
    Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    07.03.2025

    Kurzweilig und unterhaltsam, besser als das erste Buch

    Der Schreibstil ist immer noch etwas sprunghaft und unruhig, aber besser als im ersten Teil. Die Handlung ist gut und logisch und bringt überraschende, aber glaubhafte Wendungen. Das Setting im Ghan ist wirklich toll. Man erfährt etwas über diesen tollen Zug, den ich bisher noch nicht kannte und über die australische Landschaft, was mal etwas anderes ist und eine schöne Abwechslung zum Standard-Krimi. Die Geschichte wird wieder von Ernest Cunningham erzählt und durch diese eine Perspektive ist man parteiisch und auf seine Kommentare und Gedanken angewiesen. Diese sind aber so umfassend und analysieren vor allem auch das, was er als Goldene Regeln für Krimis beschreibt, dass es mir streckenweise etwas zu viel Ablenkung war. Dadurch wurde der Krimi irgendwie entzaubert und ich empfand es nach einer Weile eher als nervig denn als witzig, so wie es wohl vom Autor gedacht war. Trotzdem war die Lektüre kurzweilig und unterhaltsam und mir hat diese zweite Fall der mörderischen Cunninghams besser gefallen als der erste.
    Das Rot der Stiefmütterchen

    Susanne Arnold
    Das Rot der Stiefmütterchen (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    03.03.2025

    Viel zu cosy, keine Spannung, umständlicher Schreibstil

    Die Geschichte wird ausschließlich von der Seniorin Elisabeth erzählt, die mit ihrer Freundin Margret zusammenlebt und diese als Meisterdetektivin darstellt. Diese eine Perspektive macht das Ganze etwas eindimensional und handlungsarm, da die älteren Damen nachvollziehbarerweise nicht so mobil sind und mehr Reden als Ermitteln. Der Schreibstil ist so gar nicht mein Fall, mir war das alles viel zu cosy und langatmig. Das Buch liest sich wie ein Gespräch mit einer älteren, unkonzentrierten Verwandten, die pausenlos abschweift und vom Hundertsten zum Tausendsten kommt. Es gibt eine Vielzahl an Details, die ich als unnötig und langweilig empfand. Die Handlung ist zwar in sich logisch, aber wirklich viel Handlung gibt es eigentlich nicht. Selbst die Namen der Figuren sind ziemlich platt. Bei den Nachnamen handelt es sich um solche, die man aus bekannten Büchern, Serien, Stücken kennt und kein bisschen Kent-Feeling aufkommen lassen, sondern fast schon Persiflage-Charakter haben.
    Die Tage nach dem Pflaumenregen

    Karissa Chen
    Die Tage nach dem Pflaumenregen (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    27.02.2025

    Dramatische Lebenswege faszinierend geschildert

    Suchi und Haiwen lernen sich 1938 als Kinder kennen und ihre Biographien werden aus ihrer jeweiligen Perspektive geschildert. Suchis Erinnerungen sind chronologisch, während sich Haiwen mit seiner Erzählperspektive von der Erzählgegenwart 2008 langsam in die Vergangenheit bewegt. Das ist sehr gut gemacht und gibt ein komplexes Bild auf die Handlung, die Kriege, die politischen Verwerfungen und die Familien. Man bekommt durch das Setting in Shanghai, Taiwan und Hong Kong einen ganz anderen Blick auf ihre Kultur und deren Komplexität. Gleichzeitig wird der Blinkwinkel von Kriegsflüchtlingen bzw. Einwanderern, die ihre Familie und ihre Kultur hinter sich lassen, sehr nachvollziehbar geschildert. Die Einsamkeit und Heimatlosigkeit wird durch die Zerrissenheit der Charaktere deutlich, die im Leben mehrfach neu anfangen mussten. Auch die Anfangsschwierigkeiten, das Leben in einer fremden Kultur, die anfängliche Sprachbarriere, usw. sind hervorragend geschilderte Themen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist herzzerreißend, stellt aber nur einen kleinen Teil des Ganzen dar. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man viel über Chinas Geschichte des 20. Jahrhunderts erfährt. Eine interessante, bewegende und auch unterhaltsame Lektüre!
    Das Geheimnis des Augenblicks

    Maud Ankaoua
    Das Geheimnis des Augenblicks (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2025

    Esoterischer Road-Trip durch den Himalaya

    Das Buch beginnt mit einer stressigen Alltagssituation Maelles und so kann man sich gut in ihrer Lebensrealität einfinden. Durch das Treffen mit ihrer Freundin Romane, die sie auf eine Reise in den Himalaya schickt, wird die Handlung etwas unrealistisch, was der Botschaft keinen Abbruch tut. Der Kontrast ist riesig. Man erlebt mit, wie sich Maelle erst gegen neue Erfahrungen und Weisheiten sträubt und im Rahmen der Wanderung immer sanfter und überzeugt wird. Ich fand den Beginn interessant und gut aufgesetzt und es werden auch einige interessante und wertvolle Botschaften und Lehren vermittelt, aber letzten Endes ist nichts Neues dabei. Der Road-Trip ist mit der Natur und den Begegnungen gut beschrieben, der Schreibstil ist wirklich angenehm, aber mir war die Menge an esoterischen Weisheiten, Ratschlägen und Lehren nach einem Drittel schon zu viel und das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Die Autorin hat das Buch an ihrer eigenen Erfahrung angelehnt, wodurch sie glaubhaft rüberkommt. Ich denke aber auch, dass es nicht für jeden passt.
    Der Gourmet

    M. W. Craven
    Der Gourmet (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2025

    Spannend erzählt mit guter Hintergrundrecherche

    Für mich war es das erste Buch des Autors und es hat mich angenehm überrascht. Die Handlung ist sehr gut konstruiert und steigert die Spannung langsam, auch wenn die Handlung etwas überzogen ist. Laut des Nachworts des Autors hat er sehr gründlich recherchiert und eine Vielzahl an Fachleuten für die einzelnen Details befragt, was ich gut finde und nicht immer von Krimiautoren gemacht wird. Leider gibt es gerade zu Beginn viele Hinweise auf den vorherigen Fall, das hätte ich in dieser Menge nicht gebraucht. Auch wird eine Vielzahl an Details sehr ausführlich beschrieben, das war mir streckenweise zu viel. Davon abgesehen ist der Schreibstil ausgesprochen gut und sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Charaktere fand ich alle sehr interessant. Die tolle Unterstützung, die Poe von seinem Umfeld bekommt, ist glaubhaft und passt zu den geschilderten Charakteren. Die Figuren fand ich alle sehr stimmig. Daher von mir nur ein kleiner Abzug für die übermäßig zahlreichen Details.
    Der Pinguin, der fliegen lernte

    Eckart von Hirschhausen
    Der Pinguin, der fliegen lernte (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    26.02.2025

    Eine Ode an den Pinguin mit tollen Fotos

    Es handelt sich hier um ein eher kleinformatiges Buch mit sehr vielen, wunderschönen Bildern von Pinguinen. Die Geschichte vom Pinguin in seinem Element hat der Autor anscheinend schon lange Jahre in seinem Programm. Für mich war sie neu und es war auch das erste Buch des Autors. Das Gleichnis vom Pinguin an Land und im Wasser im Vergleich zu Menschen in verschiedenen Lebenslagen finde ich sehr eindringlich. Die Botschaft ist klar und gut und die Aufteilung in die verschiedenen Kapitel macht Sinn. Man kann das Buch schnell lesen, es ist nicht viel Text. Aber man kann sich auch Zeit für jedes Kapitel und jeden Denkanstoß nehmen, je nach Lust und Laune. Als Denkanstoß finde ich das Buch gut, es hat mir aber zu viele Elemente von spirituellen Lebensratgebern und der Schreibstil ist stellenweise sehr missionarisch. Ich störe mich nicht an der Du-Anrede, aber die glasklare Pinguin-Botschaft wird einfach mit zu vielen Erklärungen verwässert, die Offensichtliches oder Allgemeinwissen breittreten.
    Für Polina

    Takis Würger
    Für Polina (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.02.2025

    Meisterhafte Unterhaltung

    Bisher hatte ich noch nichts von Takis Würger gelesen, aber dieses Buch hat mich tief berührt. Es ist meisterhaft komponiert und die Geschichte an sich ist ebenso wie der Schreibstil bestechend schön. Das Buch beginnt mit der Perspektive von Fritzi und wechselt dann zu ihrem musisch begabten Sohn Hannes. Es kommt ohne große Perspektivwechsel aus und die Erzählzeit wechselt zeitlich vor und zurück und alles ist miteinander verzahnt. Mit Hannes Lebensweg werden die Themen Freundschaft, Liebe, Trauer und Glück behandelt und trotz der Trauer und Nostalgie über vergangene Lebensphasen ist das Buch voller Hoffnung und Zuversicht. Die Handlung ist nachvollziehbar, eindringlich und von zarter Klugheit und Lebensweisheit geprägt. Von Traurigkeit bis Ergriffenheit habe ich als Leser alles mitgemacht und mir standen seitenweise Tränen in den Augen, obwohl das eher nicht meine Art ist. Ich bin begeistert von der Handlung und vom zarten Schreibstil und kann dieses Buch von Herzen empfehlen - auch wenn man kein Musikkenner ist.
    Bis die Sonne scheint

    Christian Schünemann
    Bis die Sonne scheint (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    26.02.2025

    Realitätsnah und glaubwürdig

    Das Buch spielt mit der Haupthandlung im Jahr 1983 und wird aus der Perspektive des 14jährigen Daniel geschildert. Ich fand die Lebenswelt eines Teenagers in den 1980er Jahren hervorragend getroffen und viele kleine Details haben meine Erinnerung getriggert. Das Ganze war gut dosiert, nicht zu viel und war ganz natürlich in der Erzählung platziert. Immer wieder gibt es Rückblenden zur Geschichte seiner Eltern und Großeltern, die die Charaktere und ihre Handlungen verständlich gemacht haben. Daniels Eltern, die ihre Finanzen nicht im Griff haben und ihre Situation gekonnt ignorieren, sind ein wiederkehrendes, dramatisches Motiv. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der damaligen Zeit wurden nachvollziehbar geschildert. Es gab einige Details zu den beruflichen Aktivitäten und Geschäften der Eltern, die mir einen Tick zu ausführlich waren. Davon abgesehen eine sehr realitätsgetreue Erzählung, die mich durch das interessante Nachwort des Autors auch persönlich betroffen gemacht hat. Von mir gibt es einen kleinen Abzug für die erwähnten Längen, also insgesamt 4,5 Sterne.
    Deutsche im Wind

    Michael Bittner
    Deutsche im Wind (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    24.02.2025

    Niveauvolle Unterhaltung

    Michael Bittner war mir bisher nicht bekannt, aber mir haben der angenehme Schreibstil und der sympathische Ton im Buch sehr gut gefallen. Alltagserlebnisse werden seziert und analysiert und sehr treffend und humorvoll wiedergegeben. Das Absurde mancher Handlungen und Dinge wird sichtbar gemacht und ironisch kommentiert. Es gab sehr viele Situationen, die mir bekannt vorkamen und bei denen ich lachen oder wissend nicken musste. Der Humor ist durchgängig da, aber nicht aufdringlich, sondern fein dosiert und nicht laut. Es wird auch niemand niedergemacht, sondern der Humor lebt von der guten Beobachtung und pointierten Analyse. Ich habe dieses Buch als eine sehr niveauvolle, satirische Unterhaltung wahrgenommen und ich würde jederzeit wieder etwas von Michael Bittner lesen, der eine tolle Beobachtungsgabe hat.
    Es gibt kein Zurück

    Ulf Erdmann Ziegler
    Es gibt kein Zurück (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.02.2025

    Niveauvoll und unterhaltsam

    Die Geschichte des Radio-Essayisten A.W. Mumme fand ich ausgesprochen gut gemacht. Durch die Vielzahl soziologischer Denkanstöße ist das Lesen anspruchs- und niveauvoll, gleichzeitig aber auch ausgesprochen unterhaltsam. Das Medium Radio fand ich extrem gut gewählt als Aufsatzpunkt für Mummes bedrohlich nahe kommende Rente und das Gefühl, als alter weißer Mann etwas aus der Mode gekommen zu sein. Mit seinem beginnenden Roadtrip wurde mir sein Charakter etwas fremder, obwohl die nostalgische Besichtigung bekannter Orte aus seiner Biographie sehr nachvollziehbar war. Das Ende war überraschend und hat mich erst etwas überfordert. Allerdings denke ich, dass man davon profitiert, dieses Buch ein zweites mal zu lesen, da man aufgrund seiner Vielschichtigkeit Nuancen und Details entdecken kann, die beim ersten mal nicht offensichtlich waren oder unwichtig erschienen. Alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch, das auch nachdenklich macht und trotz des Endes, das mir persönlich nicht so gut gefallen hat, volle fünf Sterne verdient.
    Vermissen auf Japanisch

    Yukiko Tominaga
    Vermissen auf Japanisch (Buch)

    3 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    21.02.2025

    Interessante Geschichte, verwirrende Erzählweise


    Die Geschichte der jungen Witwe Kyoko wird teilweise chronologisch erzählt und dann auch wieder nicht. Es gibt viele Sprünge in der Erzählzeit und bei den Orten. Mal spielt die Handlung an verschiedenen Wohnorten in den USA, mal in ihrer Jugend oder bei Besuchen in Japan. Diese Wechsel kommen ohne Ankündigung, Überschrift oder Einleitung und mir waren es zu viele unnötige Wechsel. Sie haben den Lesefluss und das Verständnis gestört. Davon abgesehen fand ich die Geschichte interessant und erzählenswert, vor allem die Charaktere fand ich liebevoll gezeichnet. Kyokos Umgang mit ihrem Verlust fand ich sehr nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt und gerade die kulturspezifischen Informationen waren lesenswert. Die Handlung fand ich bis auf die Surf-Episode am Ende gut, sie hätte aber auch von einer etwas übersichtlicheren Erzählweise profitiert. Der Schreibstil ist an sich in Ordnung, aber aufgrund des verwirrenden Erzählstils, der mir streckenweise die Lesefreude geraubt hat, kann ich nur drei Sterne vergeben.
    Dienstmädchen für ein Jahr

    Sigrid Boo
    Dienstmädchen für ein Jahr (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    21.02.2025

    Unterhaltsamer Briefroman

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und überraschend zeitlos. Witzige Bemerkungen und feiner Humor prägen den Stil und machen die Lektüre sehr unterhaltsam. Man merkt überhaupt nicht, dass das Buch knapp einhundert Jahre alt ist. Die Handlung fand ich sehr interessant und schlüssig erzählt. Bis auf Anfang und Ende erzählt die höhere Tochter Helga ihre Erfahrungen als Dienstmädchen in regelmäßigen Briefen einer guten Freundin. Zum einen fand ich es sehr interessant, durch diesen Milieuwechsel die unterschiedlichen Lebensbedingungen in Norwegen der 1930er Jahre kennen zu lernen. Zum anderen ist auch die Entwicklung Helgas sehr interessant, die über viele prekäre Dinge nonchalant erzählt, aber trotzdem ihre Betroffenheit vermittelt und sich über die Monate auch ihr Blick auf die Welt und die Lebensbedingungen ändert. Ein sehr unterhaltsamer Roman einer Autorin, von der man kaum etwas weiß, von der ich aber mit Freuden gerne noch mehr lesen würde.
    Die Richterin

    Lydia Mischkulnig
    Die Richterin (Buch)

    2 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern Inaktiver Stern
    20.02.2025

    Anstrengende Lektüre und ganz anders als erwartet

    Ich fand dieses Buch in mehrfacher Hinsicht ziemlich anstrengend. Es gibt keine Kapitel und wenig Struktur in der Geschichte, der Text reiht sich einfach aneinander. Der Schreibstil ist umständlich und etwas verworren. Auch inhaltlich konnte der Roman mich nicht überzeugen, obwohl der Klappentext so vielversprechend war. Die Richterin bearbeitet in zweiter Instanz hauptsächlich Asylverfahren und hadert mit ihrer Rolle, der Gerechtigkeit, dem strengen Asylrecht Österreichs, usw., was in ihren Gedanken pausenlos Ausdruck findet. Den größten Teil des Buches nimmt aber ihre Familiengeschichte ein, der frühpensionierte Ehemann mit Putzfimmel und Fetisch, der ehemals drogenabhängige Bruder, der Tod des Vaters, die Augenkrankheit der Mutter und die eigenen gesundheitlichen Probleme. Das ist ziemlich viel und wird nicht kohärent erzählt, was das Verständnis erschwert und einen die Leselust verlieren lässt. Im letzten Viertel geht es dann um konkrete Verfahren im Asylrecht, die Passagen fand ich interessant, gut recherchiert, aber doch getrübt von dem unruhigen Schreibstil. Am Ende kommt dann noch ein neues Thema im Zusammenhang mit dem Vater auf sowie eine Bedrohungslage, das ist alles zu viel und passt nicht zusammen. Leider nicht mein Fall.
    Der Gott des Waldes

    Liz Moore
    Der Gott des Waldes (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.02.2025

    Sehr spannender Gesellschaftsroman

    Dieses Buch ist in seinem Erzählstil sehr ausführlich, aber trotzdem nicht langatmig. Beim Lesen des Inhaltsverzeichnisse hat mich die Vielzahl der Erzählzeiten und Perspektiven etwas verschreckt, beim Lesen war das aber alles sehr gut nachzuvollziehen und einzuordnen. Ich hatte jederzeit den Überblick über die Personen und die Handlung. Die Charaktere werden hervorragend geschildert, ihre Taten und ihr Verhalten sind nachvollziehbar. Gerade durch die verschiedenen Blickwinkel und Zeiten wird die Geschichte überraschend spannend. Ich konnte das Buch kaum weglegen und wollte unbedingt weiter lesen. Ein Großteil der Geschichte spielt im Jahr 1975 und die damalige Gesellschaft wird sehr eindrücklich geschildert. Überhaupt fand ich die großen Themen wie soziale Ungleichheit, Machtmissbrauch, Wohlstandsverwahrlosung, persönliche Freiheit, usw. sehr gut in die Handlung eingearbeitet. Dieser Roman hat mich einige Stunden gut unterhalten.
    Schmerz

    Jón Atli Jónasson
    Schmerz (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    20.02.2025

    Interessante Ermittler, ungewöhnlicher Fall

    Als das Buch ankam wollte ich eigentlich nur kurz reinlesen und konnte dann gar nicht mehr aufhören. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und die Spannungskurve war ebenfalls sehr gut. Die beiden Ermittler haben langsam zueinander gefunden und mir hat gut gefallen, dass sie sofort gut zusammengearbeitet haben, sich sympathisch waren und der Autor keine Zeit auf unnötige Querelen verschwendet hat, was ein häufiges Motiv bei neuen Teams ist. Dass die Namen der beiden Ermittler ein Anagramm bilden, ist irgendwie passend. Normalerweise mag ich es nicht, wenn zu viel Privatleben der Ermittler erwähnt wird, aber hier war es für die Geschichte notwendig und hat gut gepasst. Nach ca. 2/3 gibt es einen kleinen Bruch in der Handlung, was mir nicht so gut gefallen hat. Das Ende ist befriedigend, aber doch eher unrealistisch, weshalb ich für die genannten Kritikpunkte einen halben Stern abziehe.
    Das Müfflon und der Traum vom Stinken

    Carsten Sebastian Henn
    Das Müfflon und der Traum vom Stinken (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2025

    Tolle Zeichnungen, Handlung mit Luft nach oben

    Der Buchtitel hat uns sehr neugierig gemacht. Die Zeichnungen im Buch sind zauberhaft, wirklich toll getroffen. Die Geschichte des Müfflons, das anders ist als seine Artgenossen, ist ein bisschen traurig, aber auch lustig. Der Aufbau des Buches ist größtenteils gelungen, die Suche nach dem Gestank über verschiedene Stationen ist nachvollziehbar und kindgerecht. Allerdings gibt es einige Dinge, die ich für Kleinkinder ab vier Jahren nicht so geeignet finde, wie z. B. den Titanwurz und die Ausgrenzung des kleinen Mädchens. Auch ist die pädagogische Botschaft ausbaufähig, das hätte etwas deutlicher herausgearbeitet werden dürfen. So macht es den Eindruck, dass das Abweichen vom Mainstream nur unter Bedingungen akzeptabel ist. Wir hatten uns auch etwas mehr Witz erhofft als die verschwenderische Verwendung des Buchstaben Ü. Insgesamt haben uns die wunderschönen, bunten Zeichnungen versöhnt und es gibt 3,5 Sterne von uns.
    Der große Riss

    Cristina Henríquez
    Der große Riss (Buch)

    4 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Inaktiver Stern
    18.02.2025

    Starke weibliche Charaktere

    Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Erzählperspektiven gefallen mir sehr gut und die Menge der Perspektiven und Perspektivwechsel ist passend. Es handelt sich um Männer und Frauen verschiedener Herkunft, wobei die starken Frauen überwiegen, was mir vor allem auch durch deren Vielfalt sehr gut gefällt. Durch einen Charakter kommt man zum nächsten, dessen Geschichte ebenfalls erzählt wird, so entsteht ein Netz von Verbindungen, was ich als geschickten Aufbau empfunden habe. Die Figuren sind gut getroffen, ich fand sie sehr glaubhaft dargestellt. Der Fokus liegt auf den Personen, ihrem Leben und ihrer Geschichte, was ich interessant fand. Das war zwar in der Kurzbeschreibung auch so angekündigt, allerdings hätte ich mir mehr Informationen über den Kanalbau an sich erwartet und gewünscht. Auch die Themen Klassenunterschiede und gesellschaftlicher Riss hätten tiefgründiger behandelt werden dürfen, sie blieben etwas oberflächlich. Insgesamt war ich gut unterhalten und der Roman bekommt gute vier Sterne für die tollen weiblichen Charaktere.
    Achtzehnter Stock

    Sara Gmuer
    Achtzehnter Stock (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.02.2025

    Leben zwischen Absturz und Erfolg

    Der schnörkellose, direkte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die alleinerziehende, arbeitslose Schauspielerin Wanda kämpft sich durch den Alltag und so manch prekäre Situation hat mir richtig weh getan, aber ich wollte immer weiterlesen und wissen, wie es weitergeht. Die Autorin beschreibt hervorragend Wandas jagt nach Erfolg, sie versucht jede Chance zu ergreifen und doch verliert sie auch mal die Hoffnung, wenn die Lage aussichtslos scheint. Dieser alltägliche Kampf wird sehr nachvollziehbar geschildert, es gab nicht eine Passage, die ich unglaubwürdig und gekünstelt fand. Der Zusammenhalt ihrer Nachbarschaft wird gut geschildert und die Charaktere wurden alle sehr gut gezeichnet, ich fand es psychologisch ausgefeilt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, das Gute liegt manchmal näher als man denkt. Es ist ein versöhnliches, hoffnungsvolles Ende mit Ausblick in die Zukunft, eine tolle Idee für das Finale. Sollte es eine Fortsetzung von Wandas Geschichte geben, so würde ich sie gerne lesen, ich habe Lust auf mehr.
    Das Lieben danach

    Helene Bracht
    Das Lieben danach (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    18.02.2025

    Überzeugende Analyse

    Bei der Erzählerin handelt es sich um eine nicht mehr ganz junge Frau, die sich an einen Missbrauch in der Kindheit erinnert und ihr Leben und Lieben rückblickend analysiert. Man bleibt das ganze Buch über in dieser Perspektive und der Aufbau und der sehr angenehme, gehobene und gebildete Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Die Erzählung wird mit schonungsloser Offenheit und Details vermittelt und die intelligente Selbstanalyse der Erzählerin ist ausgesprochen gelungen. Sie beschreibt ihre Lebensstationen und Beziehungen und analysiert ihr jeweiliges Verhalten im Hinblick auf die Folgen des Missbrauchs. Dazu werden allgemeine Informationen aus der Psychologie, Soziologie, etc. gegeben, die das Verhalten einordnen. Es wird nachvollziehbar, dass diese Analyse erst mit viel Abstand und einer gewissen Lebenserfahrung möglich war, da sich bestimmte Muster erst wiederholen mussten, um sie zu erkennen. Mich hat das Buch sehr berührt und die Weisheit und Reflexion der Erzählerin fand ich überragend herausgearbeitet.
    Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt

    Nicola Schmidt
    Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt (Buch)

    5 von 5 Sterne Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern Aktiver Stern
    13.02.2025

    Eine Bereicherung für Groß und Klein

    Das Buch hat ein großes Format und dicke Seiten, so dass die Kinder selber gut umblättern können. Die Farbwelt im Buch ist naturnah und schön aufeinander abgestimmt, also passend für das Spielplatz-Setting. Vier ganz verschiedene Tiere sind befreundet und haben aber auf dem Spielplatz immer mal wieder Streit miteinander. Die Situationen sind aus dem Leben gegriffen und kennt jeder, der mit Kindern auf den Spielplatz geht. Die Lösungsansätze sind hilfreich für die Großen und auch die Kleinen können sie schon gut verstehen. Es wechseln sich Seiten mit wenig Text und viel Text ab, die Systematik bleibt gleich, je nachdem ob gerade Streit herrscht oder eine Lösung gefunden wird. Das ist sehr gut gemacht und hilfreich. Am Ende des Buches gibt es kleine Suchaufgaben, so dass es einen Grund gibt, das Buch nochmal gründlich durchzusehen, eine tolle Idee, ein bisschen wie ein Wimmelbuch. Die Illustrationen sind hübsch, es gibt viele schöne kleine Details auf den Seiten, so dass man das Buch noch oft in die Hand nehmen kann. Die Tiere sind nett gezeichnet, aber nicht immer so wie man sie erwartet und manchmal nicht eindeutig zu identifizieren. Daher gibt es einen kleinen Abzug und insgesamt 4,5 Sterne von uns.
    226 bis 250 von 922 Rezensionen
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