Richard Wagner: Siegfried
Siegfried
Johnny van Hall, Frieder Aurich, Tomas Möwes, Mario Hoff, Hidekazu Tsumaya, Catherine Foster, Staatskapelle Weimar, Carl St. Clair
Blu-ray Disc
Blu-Ray Disc
Die Blu-Ray wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Auf Blu-Rays können daher Filme mit deutlich besserer Auflösung gespeichert werden und bieten auf entsprechenden Bildschirmen eine enorm hohe Bildqualität. Blu-Ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, so dass auch diese abgespielt werden können.
- Eine Produktion des Deutschen Staatstheaters Weimar, Regie: Michael Schulz
- Sprache: Deutsch
- Laufzeit: 251 Min.
- Tonformat: stereo / DTS-HD 5.1 MA
- Bild: 16:9 (1080i / Full HD)
- Untertitel: Italienisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch
- Künstler: Johnny van Hall, Frieder Aurich, Tomas Möwes, Mario Hoff, Hidekazu Tsumaya, Catherine Foster, Staatskapelle Weimar, Carl St. Clair
- Label: Arthaus Musik, 2008
- FSK ab 0 freigegeben
- Bestellnummer: 9387461
- Erscheinungstermin: 21.8.2020
Weitere Ausgaben von Siegfried
Der Ring in Weimar geht als Aufklärungsmärchen und Erziehungsdrama eines Helden und Antihelden, der seine Ursprünge sucht und seine Geschlechtlichkeit entdeckt, in die dritte Runde. Was als heiteres Satyrspiel gedacht war, wird zum Traum und Trauma von Wiederbegegnungen und Entdeckungsreisen im atemberaubenden Zeitraffer.
Wotan und Alberich können nicht vom Hass aufeinander lassen. Das Menetekel, das Alle und Alles umfasst, heißt Erinnerung. Das erste musikalische Motiv, das Wagner für Siegfried entwirft, ist jenes, das den Ring hütenden Fafner charakterisiert, zu dem es alle Figuren wie zu einer Keimzelle ihres Lebensdramas zieht. Siegfried, der unschuldige Schlagetot, rast durch eine Existenz zwischen Horrorfilm und Slapstickkomödie. In der heiß ersehnten Rückkehr zu Erda bekommt Wotan erbarmungslos den Spiegel des endgültigen Scheiterns vorgehalten.
"Wie über der dampfenden Erdspalte von Delphi", so Wagner, "ist alles erhabene Grauen nur noch in Rätseln ansprechbar." Im Kampf der Generationen wird Mythos zum Lebensgleichnis. "Nicht eher sind wir das, was wir sein können und sollen, bis das Weib nicht erweckt ist", schreibt Wagner über den Übergang seines Märchens ins erotische Gleichnis. Während Brünnhilde und Siegfried als Paar der Paare ekstatisch ihre Loslösung vom Schicksalsdrama der Väter feiern, kündigt sich bereits das apokalyptische Ende in der Tragödie der ewig verlassenen Kinder an.
Aufnahme:
Live aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar, 2008
Musik:
Staatskapelle Weimar
Dirigent: Carl St. Clair
Interpreten:
Siegfried - Johnny van Hall
Mime - Frieder Aurich
Wotan / Wanderer - Tomas Möwes
Alberich - Mario Hoff
Fafner - Hidekazu Tsumaya
Brünnhilde - Catherine Foster
Forest Bird - Heike Porstein
Erda - Nadine Weissmann
Grane - Erika Krämer
Hagen, Sohn von Alberich - Johannes Martin
Voice of the Norns - Burkhard Wolf
Donner - Lars Creuzburg
Froh - Steffen Bärtl
Wotan und Alberich können nicht vom Hass aufeinander lassen. Das Menetekel, das Alle und Alles umfasst, heißt Erinnerung. Das erste musikalische Motiv, das Wagner für Siegfried entwirft, ist jenes, das den Ring hütenden Fafner charakterisiert, zu dem es alle Figuren wie zu einer Keimzelle ihres Lebensdramas zieht. Siegfried, der unschuldige Schlagetot, rast durch eine Existenz zwischen Horrorfilm und Slapstickkomödie. In der heiß ersehnten Rückkehr zu Erda bekommt Wotan erbarmungslos den Spiegel des endgültigen Scheiterns vorgehalten.
"Wie über der dampfenden Erdspalte von Delphi", so Wagner, "ist alles erhabene Grauen nur noch in Rätseln ansprechbar." Im Kampf der Generationen wird Mythos zum Lebensgleichnis. "Nicht eher sind wir das, was wir sein können und sollen, bis das Weib nicht erweckt ist", schreibt Wagner über den Übergang seines Märchens ins erotische Gleichnis. Während Brünnhilde und Siegfried als Paar der Paare ekstatisch ihre Loslösung vom Schicksalsdrama der Väter feiern, kündigt sich bereits das apokalyptische Ende in der Tragödie der ewig verlassenen Kinder an.
Aufnahme:
Live aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar, 2008
Musik:
Staatskapelle Weimar
Dirigent: Carl St. Clair
Interpreten:
Siegfried - Johnny van Hall
Mime - Frieder Aurich
Wotan / Wanderer - Tomas Möwes
Alberich - Mario Hoff
Fafner - Hidekazu Tsumaya
Brünnhilde - Catherine Foster
Forest Bird - Heike Porstein
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Grane - Erika Krämer
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