Musik der Wiener Hofkapelle auf 2 CDs
Musik der Wiener Hofkapelle
Lenneke Ruiten, Annika Sophie Ritlewski, Franziska Rabl, Daniel Behle, Uta Christina Georg, Helmuth Froschauer
2
CDs
CD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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Eybler: Omnes de Saba venient; Offertorium
+Mozart: Ave verum corpus KV 618; Sub tuum praesidium KV 198
+Salieri: Veni sancte spiritus; De profundis clamavi
+M. Haydn: Alleluja. In die resurrecdtionis
+Von Herbeck: Pueri concinite
+Fux: Laudate pueri
+Hummel: Graduale "Quod quod in orbe" op. 88
+Randhartinger: Cantate Domino
+Schubert: Magnificat D. 486; Salve Regina D. 223; Auguste jam coelestium D. 488; Totus in corde langueo D. 136
+Bruckner: Messe d-moll
- Künstler:
- Lenneke Ruiten, Annika Sophie Ritlewski, Uta Christina Georg, Franziska Rabl, Daniel Behle, Dominik Wortik, WDR Rundfunkchor Köln, WDR Rundfunkorchester Köln, Helmuth Froschauer
- Label:
- Crystal
- Aufnahmejahr ca.:
- 2006-2010
- UPC/EAN:
- 4049774670855
- Erscheinungstermin:
- 1.9.2012
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Als Gründungsjahr der heute existierenden Hofkapelle wird das
Jahr 1498 angegeben, unabhängig vom reichen mittelalterlichen
Musikleben.
Der Habsburger Albrecht I. (1255 - 1308) besitzt bereits eine Hofkapelle, Maximilian I. (1459 - 1519) wagt eine Neuorganisation mit der Gründung der Hofsängerknaben. Musikalisch geschieht – kurz gefasst – im Laufe der Jahrhunderte folgendes:
Die niederländische Vokalpolyphonie hält Einzug mit Berufungen Phillip de Montes und Lambert de Sayves als Nachfolger von Paul Hofheimer, Ludwig Senfl und Heinrich Isaak. Im Barock sind es vor allem die Italiener, die an den Hof geholt werden (Valentini, Bertali, später Salieri als Letztem). Es beginnt eine Zeit der komponierenden Monarchen, Ferdinand III., Leopold I., Josef I..
Während der Wiener Klassik waren Berühmtheiten wie Christoph Willibald Gluck und Wolfgang Amadeus Mozart Lieferanten für die Hofkapelle. Die meisten der auf der CD vertretenen Komponisten waren Hofkapellmeister, alle Kompositionen lagern in der Bibliothek als Original oder Abschrift.
Im 19. Jahrhundert ist ein Verlust an Einfluss zu verzeichnen für den weltlichen Teil, die Kirchenmusik in der Hofkapelle blieb davon nahezu unberührt. Das lag an den großen Genies wie Schubert und Bruckner.
Die Hofmusikkapelle öffnet noch heute jeden Sonntagmorgen ihre Pforten für eine interessierte Hörergemeinde, die den Wiener Philharmonikern, den Wiener Sängerknaben sowie Mitgliedern des Herrenchores der Staatsoper, den Solisten aus den Reihen der Sängerknaben und der Oper, der Choralschola des Chorus Vienensis sowie dem Organisten lauschen während einer Messe, in der die Musik breiten Raum einnimmt.
Nach 1918 übernimmt das Bundesministerium für Unterricht und Kultur die Pflege der Kirchenmusik unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Tonkunst. Bei wenig Bezahlung und ohne Festanstellung setzt auch hier das Musikleben zeitweilig aus, bis der Rektor der Burgkapelle Josef Schmitt ein Sängerknabeninstitut gründet und damit die Mitwirkung der Wiener Sängerknaben garantiert. Das Ministerium übernimmt die Trägerschaft und ein Komité zur Förderung der Kirchenmusik in der Burgkapelle wird gegründet. Ein Teil der Musiken wird von Hofkapellmeister Helmuth Froschauer dirigiert.
Der Habsburger Albrecht I. (1255 - 1308) besitzt bereits eine Hofkapelle, Maximilian I. (1459 - 1519) wagt eine Neuorganisation mit der Gründung der Hofsängerknaben. Musikalisch geschieht – kurz gefasst – im Laufe der Jahrhunderte folgendes:
Die niederländische Vokalpolyphonie hält Einzug mit Berufungen Phillip de Montes und Lambert de Sayves als Nachfolger von Paul Hofheimer, Ludwig Senfl und Heinrich Isaak. Im Barock sind es vor allem die Italiener, die an den Hof geholt werden (Valentini, Bertali, später Salieri als Letztem). Es beginnt eine Zeit der komponierenden Monarchen, Ferdinand III., Leopold I., Josef I..
Während der Wiener Klassik waren Berühmtheiten wie Christoph Willibald Gluck und Wolfgang Amadeus Mozart Lieferanten für die Hofkapelle. Die meisten der auf der CD vertretenen Komponisten waren Hofkapellmeister, alle Kompositionen lagern in der Bibliothek als Original oder Abschrift.
Im 19. Jahrhundert ist ein Verlust an Einfluss zu verzeichnen für den weltlichen Teil, die Kirchenmusik in der Hofkapelle blieb davon nahezu unberührt. Das lag an den großen Genies wie Schubert und Bruckner.
Die Hofmusikkapelle öffnet noch heute jeden Sonntagmorgen ihre Pforten für eine interessierte Hörergemeinde, die den Wiener Philharmonikern, den Wiener Sängerknaben sowie Mitgliedern des Herrenchores der Staatsoper, den Solisten aus den Reihen der Sängerknaben und der Oper, der Choralschola des Chorus Vienensis sowie dem Organisten lauschen während einer Messe, in der die Musik breiten Raum einnimmt.
Nach 1918 übernimmt das Bundesministerium für Unterricht und Kultur die Pflege der Kirchenmusik unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Tonkunst. Bei wenig Bezahlung und ohne Festanstellung setzt auch hier das Musikleben zeitweilig aus, bis der Rektor der Burgkapelle Josef Schmitt ein Sängerknabeninstitut gründet und damit die Mitwirkung der Wiener Sängerknaben garantiert. Das Ministerium übernimmt die Trägerschaft und ein Komité zur Förderung der Kirchenmusik in der Burgkapelle wird gegründet. Ein Teil der Musiken wird von Hofkapellmeister Helmuth Froschauer dirigiert.
Rezensionen
,,Eine lobenswerte Zusammenstellung harmonisch angenehmer und auch spannender Werke, dazu gut aufgenommen." (hifi & records, Herbst 2012),,Auf der ersten CD, mit interessanten Entdeckungen, beglückt Mozart mit großen Vokalstücken (...). Die zweite ist ganz Schubert und Bruckner gewidmet. (...) Mit geringen Schwankungen werfen sich die beiden Solisten-Gruppen ganz hinein in beide Welten, auch die WDR-Ensembles zeigen südliche Laune. Helmuth Froschauer ist der richtige (Wienerische) Mann dafür. Sie alle musizieren auf hohem (...) Niveau." (Musica Sacra, Heft 1 2013)
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Tracklisting
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Details
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Mitwirkende
Disk 1 von 2 (CD)
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1 Joseph Eybler: Omnes de Saba venient
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2 Wolfgang Amadeus Mozart: Ave verum corpus D-Dur KV 618 (Motette)
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3 Antonio Salieri: Veni sancte spiritus
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4 Joseph Eybler: Offertotium: Jubilate Deo omnis terra
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5 Wolfgang Amadeus Mozart: Sub tuum praesidium KV 198
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6 Joseph Haydn: Alleluja. In die resurrectionis
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7 Johann von Herbeck: Pueri concinite
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8 Johann Joseph Fux: Laudate pueri: Sit nomen domini
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9 Wolfgang Amadeus Mozart: Regina coeli C-Dur KV 276 (321b) (Marienantiphon)
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10 Antonio Salieri: De profundis calamavi
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11 Johann Nepomuk Hummel: Graduale: Quod quod in orbe op. 88
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12 Joseph Eybler: Terra tremuit
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13 Benedict Randhartinger: Cantate Domino
Disk 2 von 2 (CD)
Magnificat D-Dur D 486
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1 1. Allegro maestoso: Magnificat, anima mea Dominum
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2 2. Andante: Deposuit potentes
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3 3. Allegro maestoso: Gloria Patri et Filio
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4 Franz Schubert: Salve Regina F-Dur D 223
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5 Franz Schubert: Auguste jam coelestium G-Dur D 488
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6 Franz Schubert: Offertorium Nr. 1 C-Dur op. 46 D 136 (Totus in corde langueo)
Messe d-moll
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7 Kyrie
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8 Gloria
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9 Credo
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10 Sanctus
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11 Benedictus
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12 Agnus Dei
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