Manfred Von Richthofen: Der rote Kampfflieger, Kartoniert / Broschiert
Der rote Kampfflieger
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- BoD - Books on Demand, 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783696366360
- Artikelnummer:
- 12966450
- Umfang:
- 182 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 26001
- Ausgabe:
- 1. Auflage
- Gewicht:
- 200 g
- Maße:
- 190 x 120 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.10.2026
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Klappentext
Der rote Kampfflieger ist eine 1917 erstmals erschienene autobiographische Schrift des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der als erfolgreichster Pilot des Ersten Weltkriegs gilt. Das Buch beschreibt in chronologischer Reihenfolge seinen Lebensweg und seine militärische Karriere, die ihn schrittweise von der Kavallerie und Infanterie zur Fliegertruppe sowie zu seinen insgesamt 80 Luftsiegen führte. Der Text ist als autobiographische Episodensammlung aufgebaut. In kurzen Kapiteln berichtet Richthofen zunächst von seinen Vorfahren und seiner Jugendzeit, bevor der Hauptteil seine Erlebnisse an der Front und als Kampfflieger schildert. Die letzten Abschnitte behandeln Themen wie die innere Einstellung eines Kriegspiloten, eine Jagd im Heimaturlaub sowie die technische Entwicklung von Kampfflugzeugen. Um Distanz zum Leser abzubauen, stellt der Autor zu Beginn auch eigene Fehler und jugendliche Kriegsunerfahrenheit heraus. Inhaltlich vermittelt das Werk das Bild eines ritterlich-ehrenhaften Kriegshelden. Es verharmlost das Geschehen des industrialisierten Massenkriegs und stellt den Luftkampf als sportliche Betätigung oder Form der Jagd dar, bei der Rekorde aufgestellt werden. Der Gegner erscheint oft als Wild ohne tiefere Persönlichkeitsmerkmale. Während britische Flieger eher als ebenbürtige Duellpartner dargestellt werden, zeichnet der Text von russischen Soldaten ein Bild unterentwickelter Gegenseiten. Aus der technischen Überlegenheit und der Vogelperspektive zieht der Erzähler ein starkes Überlegenheitsgefühl. Entstanden ist das Buch 1917 auf Anweisung der Obersten Heeresleitung zu Propagandazwecken. Nach Schreibphasen im Heimaturlaub diktierte Richthofen Teile des Manuskripts einer Stenotypistin. Der Text wurde anschließend von dem Journalisten Erich von Salzmann überarbeitet und von der kaiserlichen Pressestelle zensiert. Wegen dieser Überarbeitungen lässt sich heute nicht mehr genau feststellen, welche Teile von Richthofen selbst stammen. Das im Taschenbuchformat veröffentlichte Werk wurde mit 500.000 verkauften Exemplaren bis 1918 ein enormer wirtschaftlicher Erfolg.
Anmerkungen:
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