Andy Gudera: KI-Erkenntnis-Lüge, Kartoniert / Broschiert
KI-Erkenntnis-Lüge
- Warum Funktionieren keine Beweis für Verstehen ist
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- tredition, 10/2026
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783384963314
- Artikelnummer:
- 12971697
- Umfang:
- 432 Seiten
- Gewicht:
- 623 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 30 mm
- Erscheinungstermin:
- 14.10.2026
- Serie:
- KI-Analysen - Band 2
Weitere Ausgaben von KI-Erkenntnis-Lüge |
Preis |
|---|---|
| Buch, Gebunden | EUR 36,99* |
Klappentext
KI liefert Antworten. Doch wann wird aus einer überzeugenden Antwort tatsächlich Erkenntnis?
Generative künstliche Intelligenz formuliert Texte, erklärt komplexe Zusammenhänge, analysiert Daten und erzeugt Ergebnisse, die menschlichem Wissen verblüffend ähnlich sehen. Ihre sprachliche Sicherheit vermittelt Kompetenz, ihre Geschwindigkeit suggeriert Überlegenheit. Doch zwischen einer plausiblen Aussage und einer begründeten Erkenntnis liegt ein Unterschied, der im Umgang mit KI zunehmend an Bedeutung gewinnt.
KI-Erkenntnis-Lüge untersucht die philosophischen, wissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Grundlagen dieser Entwicklung. Was bedeutet es, etwas zu wissen? Warum ist statistische Wahrscheinlichkeit kein Ersatz für Wahrheit? Was unterscheidet Berechnung von Verstehen, Korrelation von Kausalität und technische Leistungsfähigkeit von begründeter Gewissheit?
Das Buch beleuchtet die Grenzen maschineller Erkenntnisansprüche, die Probleme synthetischer Begründungsketten und die Frage, wer für Aussagen einstehen kann, deren Entstehung sich nicht vollständig nachvollziehen lässt. Dabei verbindet es Wissenschaftstheorie, Philosophie und technische Perspektiven zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen menschlichen Wissens.
Mit dem Ariadnefaden der Erkenntnis entwickelt das Buch einen systematischen Ansatz, um Behauptungen zu zerlegen, Quellen zu prüfen, Schlussfolgerungen nachzuvollziehen und die Grenzen ihrer Gültigkeit zu erkennen.
Es geht nicht darum, künstlicher Intelligenz ihre Leistungsfähigkeit abzusprechen. Es geht darum, ihre Ergebnisse angemessen einzuordnen und die menschliche Fähigkeit zu bewahren, zwischen einer überzeugenden Antwort und einer tragfähigen Begründung zu unterscheiden.
Denn Funktionieren ist noch kein Beweis für Verstehen - und eine Antwort wird nicht dadurch wahr, dass sie überzeugend klingt.
Anmerkungen:
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