Chantal Acda: Saturday Moon auf CD
Saturday Moon
CD
CD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.

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- Label:
- Glitterhouse
- UPC/EAN:
- 9990511080701
- Erscheinungstermin:
- 19.3.2021
Weitere Ausgaben von Saturday Moon |
Preis |
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CD | EUR 16,99* |
LP, (180g) | EUR 22,99* |
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Chantals vorherige Solo-Alben wurden beide von zwei Koryphäen der sogenannten Neoklassik (Nils Frahm beziehungsweise Peter Broderick) produziert. Verglichen mit diesen makellosen Geschwistern, ist Saturday Moon ein Wolfskind - und gerade deshalb umso stärker geraten. Nun wird alle Vorsicht über Bord geworfen und auf den Instinkt vertraut: Ohne Scheu, sich die Hände schmutzig zu machen, geht es beherzt zur Sache.
Schon im Opener und Titeltrack Saturday Moon klingt die Musik wie befreit und strotzt vom ersten Ton an vor Ideen. Eric Thielemans geschmeidiger Drum-Groove unterfüttert die ornamentalen Soukous-Figuren von Gitarrist Rodriguez Vangama, ein sanftes Bett für die im Refrain himmelhochfliegenden Lautmalereien der Sängerin. Eine unorthodoxe Mischung, die dank Chantals souveränem Songwriting, Arrangement und stimmlicher Präsenz eine stimmige Eleganz behält.
Das Album überrascht auf ganzer Länge, es bietet immer wieder neue Wendungen und kontert Erwartungen. Sei es durch unerwartete Klänge wie den Guitarsynth von Lows Alan Sparhawk in Disappear, einem Song, der im Tosen eines elektrischen Tornados endet und dessen Backgroundgesang Alans Bandpartnerin Mimi besteuert. Oder durch das atmosphärische Spiel von Bill Frisell, der sich gleich bei zwei Songs in einen filigranen Dialog begibt, während der sechssaitige Bass von Shahzad Ismaily (u.a. Tom Waits, Marc Ribot) ruhelos die Dunkelheit von Conflict of Minds durchbricht.
Auf dem Album sind insgesamt achtzehn Musiker*innen zu hören. Auch Streicher, Bläser, Kontrabass und Piano fließen sind miteingeflossen in dieses kaleidoskopische Geflecht, indem sich Menschliches und Allzumenschliches die Waage halten. Klarheit und Zufälligkeit. Verdruss und Hochgefühl. Verlust und Erwachen. Das Persönliche und das Gemeinschaftliche.
Schon im Opener und Titeltrack Saturday Moon klingt die Musik wie befreit und strotzt vom ersten Ton an vor Ideen. Eric Thielemans geschmeidiger Drum-Groove unterfüttert die ornamentalen Soukous-Figuren von Gitarrist Rodriguez Vangama, ein sanftes Bett für die im Refrain himmelhochfliegenden Lautmalereien der Sängerin. Eine unorthodoxe Mischung, die dank Chantals souveränem Songwriting, Arrangement und stimmlicher Präsenz eine stimmige Eleganz behält.
Das Album überrascht auf ganzer Länge, es bietet immer wieder neue Wendungen und kontert Erwartungen. Sei es durch unerwartete Klänge wie den Guitarsynth von Lows Alan Sparhawk in Disappear, einem Song, der im Tosen eines elektrischen Tornados endet und dessen Backgroundgesang Alans Bandpartnerin Mimi besteuert. Oder durch das atmosphärische Spiel von Bill Frisell, der sich gleich bei zwei Songs in einen filigranen Dialog begibt, während der sechssaitige Bass von Shahzad Ismaily (u.a. Tom Waits, Marc Ribot) ruhelos die Dunkelheit von Conflict of Minds durchbricht.
Auf dem Album sind insgesamt achtzehn Musiker*innen zu hören. Auch Streicher, Bläser, Kontrabass und Piano fließen sind miteingeflossen in dieses kaleidoskopische Geflecht, indem sich Menschliches und Allzumenschliches die Waage halten. Klarheit und Zufälligkeit. Verdruss und Hochgefühl. Verlust und Erwachen. Das Persönliche und das Gemeinschaftliche.
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Tracklisting
Die Hörproben gehören zum Artikel Chantal Acda: Saturday Moon (CD). Das Tracklisting kann bei diesem Artikel ggf. abweichen.
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1 Track 1
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2 Track 2
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3 Track 3
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4 Track 4
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5 Track 5
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6 Track 6
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7 Track 7
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8 Track 8