Mehr Geschichten aus dem Jahr 1913, die das Leben schrieb
Alltägliches, Kunterbuntes, wichtiges und weniger wichtiges, kultureller und politischer Tratsch aus dem Jahre 1913 etc. etc. Der Fortsetzungsband von Florian Illies' erfolgreichem Buch "1913" lohnt die blendend und mit viel Understatement geschriebene Lektüre. Zu "1913" schrieb der Magazinredaktor des Zürcher Tagesanzeiger die mir schwer verständliche Zeile "Ein Buch, das glücklich macht". Und auch zum obigen Buch liefert die bewährte kulturelle Prominenz aus "Der Spiegel", der NZZ, aus "Freie Presse", samt der unverzichtbaren Meinung von Elke Heidenreich ihre wohlwollende Meinung resp. je nach Ansicht und Einschätzung, ihren Senf. Dass Rainer Maria Rilke anno 1913 Schnupfen hatte, diesmal in Bad Rippoldsau, im Bild porträtiert, mit fehlenden Beinen, war für Florian Illies eine Erwähnung wert. Kurz: Das geschilderte Sprungbrett anno 1913 in die Katastrophe von 1914 lohnt die Lektüre.