Und als Ergänzung zum Klappentext...
...hier ein Ausschnitt aus dem Newsletter verschickt von Dieter Ilg:
Es ist ein Projektpfad, der durch Täler und Höhen aus dem Land klassischer Komponistenfokussierung führt, und sich einem weltlichen Thema, meiner Sozialisation in, am und um den Schwarzwald anheim gibt. Muttererde, wenn auch in Bereichen von weniger ausgetretenen Steigen, talwärts wie bergwärts. Quellensuche und im Bergwasser tauchend. Hier und da ein Sprenkel Weihwasser oder Schoppengunst. Einfach musikalisch inhaltlich so, wie es aus dem Stehgreif passiert, was Erinnerungen hochdrücken, wo Begegnungen passieren und ein Austausch stattfinden kann.
Ob nun mit Eigenkompositionen, Inspirationen aus der klassischen Vergangenheit, Assoziationen durch Popsongs der 1960/1970er-Jahre oder einem Standard von Burt Bacharach respektive Horst Jankowski, es trifft sich eine Melange aus meinem inneren Drang wie Hang. Bunte Karten werden gemischt und ausgespielt. Joker aus dem Ärmel geschüttelt. Wild kombiniert und zwanglos. Jazz. Mit bewährtem Trio und Gast Till Brönner. Letzterer ist auch für die cover-photos zuständig. Ein wahrer Knipser.
Eines kann ich garantieren: das Frontcover trifft genau ins Schwarze. Ob Assamtee oder Espresso ist nicht von Bedeutung, Hauptsache es weckt auf, hält aufrecht und belebt.
Meine Gunst gehört einer annähernd intakten Natur und einer Bodenkultur, die Biodiversität bewahrt, Arbeit bietet und alle ernährt. Ich hoffe das ist auch zu hören. Ein respektvoller Geist hört auf Zwischentöne, läßt vieles möglich erscheinen und bietet Hoffnung. In einer Zeit, in der es heftig rumort.
Ohne Aufbegehren, ohne Gestaltungswillen und ohne Schalk im Nacken geht es nicht. Jeder benötigt seinen Schutzraum, und da geht es mir so wie vielen Tieren im Wald.
Hier noch ein Zitat eines badischen Kabarettisten: "Und kommt einer aus dem Dunkeln, will er vielleicht nur schunkeln“. Nun gut…..
Ich hoffe und wünsche mir, daß Sie meine wie unsere Musik bewegt, Sie sich wohl fühlen, herausgefordert sind und Ihre Lebhaftigkeit spüren.
Oder wie mein Vater einst bei einer Tischrede sprach: „Ahoi, ahoi, bleibt mir treu.“ :O)
Bässte Grüße
Dieter Ilg