Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett op.20 on CD
Oktett op.20
CD
CD (Compact Disc)
Conventional CD, playable with all CD players and computer drives, but also with most SACD or multiplayers.
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- +Konzertante Variationen für Cello & Klavier op. 17; Lied ohne Worte für Cello & Klavier op. 109; Albumblatt op. 117
- Artists:
- Frank Braley, Ensemble Explorations, Roel Dieltiens
- Label:
- harmonia mundi
- Year of recording ca.:
- 2004
- UPC/EAN:
- 3149020186831
- Release date:
- 11.11.2016
- Series:
- Musique d'abord
Probeflug der Elfen
Sechzehn Jahre war Felix Mendelssohn Bartholdy alt und bereits bei seinem 20. Opus angelangt, als 1825 sein Oktett entstand. Nur ein Jahr später schrieb er seine Musik zu Shakespeares Sommernachtstraum - Musik, die durchdrungen ist vom Zauber der Feen und Elfen. Das Scherzo des Oktetts mutet wie eine Vorstudie zum Sommernachtstraum an: Mit huschenden Sechzehntelnoten und in flirrenden Tönen bringt Mendelssohn seinem Elfenvolk das Fliegen bei.
Felix Mendelssohn Bartholdy gehört zu den genialen Frühentwicklern der Musikgeschichte, der Vergleich mit dem Wunderkind Mozart war den Zeitgenossen schnell bei der Hand. So zeigte sich auch Goethe fasziniert von dem Kind, das fabelhaft Klavier spielte und schon früh eine außerordentliche Eigenständigkeit und Reife als Komponist zeigte. Überdies erwies sich der junge Mendelssohn auch zeichnerisch als hochbegabt und lieferte in seinen Briefen, besonders in denen an die geliebte und gleichfalls als Komponistin begabte Schwester Fanny, Schilderungen seiner Erlebnisse, die das Auge eines scharfen Beobachters bezeugen und durchaus literarischen Wert haben.
Mendelssohn stammte aus gutem Haus – sein Großvater war der berühmte Philosoph Moses Mendelssohn. Sein Sohn Abraham wandte sich von der jüdischen Tradition der Familie ab und ließ zunächst seine vier Kinder taufen, 1822 traten auch er und seine Frau zur lutherischen Konfession über. Abraham Mendelssohn war Bankier, von ihm ist der Spruch überliefert: „Ich bin nichts Besonderes. Ich habe nur aufgehört, der Sohn eines berühmten Vaters zu sein, um der Vater eines berühmten Sohnes zu werden.“ Das wohlhabende, kunstliebende und intellektuell hochstehende Elternhaus war allerdings genau die richtige Brutstätte für die Talente des jungen Felix. Die Mutter hatte schon beim Säugling die musikalische Begabung vorausgeahnt: „Das Kind hat die Fugenfinger Bachs.“ Und Bach spielte eine große Rolle im Leben von Lea Mendelssohn, war doch ihre Tante Sara Salomon einst die Lieblingsschülerin Wilhelm Friedemann Bachs gewesen.
Unter der Obhut des Goethe-Freundes Zelter wuchs Mendelssohn kompositorisch heran, und auch nach den Geniestreichen von Oktett und Sommernachtstraum blieb der Berliner Theoretiker und Komponist ein väterlicher Freund und wichtiger Mentor. Er begleitete tatkräftig die Wiederentdeckung und Neuaufführung von Bachs Matthäus-Passion, mit der Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 die Stufe zum erwachsenen Musiker überschritt. Von nun an war er eine bestimmende Größe des deutschen Musiklebens, bis er als hochgerühmter Gewandhaus-Kapellmeister mit 38 Jahren in Leipzig starb – nur drei Jahre mehr als dem bewunderten Vorbild Mozart waren ihm vergönnt.
"Die Balance zwischen Zartheit und jugendlichem Elan, auch brillanter Virtuosität, gelingt dem Ensemble vorbildlich. Der Klang ist weich und hat doch Substanz und Biss. … Eine wirkliche Empfehlung." HESSISCHER RUNDFUNK
"Irresistible" GRAMOPHONE
"Virtuosität und Musikalität" ENSEMBLE
Sechzehn Jahre war Felix Mendelssohn Bartholdy alt und bereits bei seinem 20. Opus angelangt, als 1825 sein Oktett entstand. Nur ein Jahr später schrieb er seine Musik zu Shakespeares Sommernachtstraum - Musik, die durchdrungen ist vom Zauber der Feen und Elfen. Das Scherzo des Oktetts mutet wie eine Vorstudie zum Sommernachtstraum an: Mit huschenden Sechzehntelnoten und in flirrenden Tönen bringt Mendelssohn seinem Elfenvolk das Fliegen bei.
Felix Mendelssohn Bartholdy gehört zu den genialen Frühentwicklern der Musikgeschichte, der Vergleich mit dem Wunderkind Mozart war den Zeitgenossen schnell bei der Hand. So zeigte sich auch Goethe fasziniert von dem Kind, das fabelhaft Klavier spielte und schon früh eine außerordentliche Eigenständigkeit und Reife als Komponist zeigte. Überdies erwies sich der junge Mendelssohn auch zeichnerisch als hochbegabt und lieferte in seinen Briefen, besonders in denen an die geliebte und gleichfalls als Komponistin begabte Schwester Fanny, Schilderungen seiner Erlebnisse, die das Auge eines scharfen Beobachters bezeugen und durchaus literarischen Wert haben.
Mendelssohn stammte aus gutem Haus – sein Großvater war der berühmte Philosoph Moses Mendelssohn. Sein Sohn Abraham wandte sich von der jüdischen Tradition der Familie ab und ließ zunächst seine vier Kinder taufen, 1822 traten auch er und seine Frau zur lutherischen Konfession über. Abraham Mendelssohn war Bankier, von ihm ist der Spruch überliefert: „Ich bin nichts Besonderes. Ich habe nur aufgehört, der Sohn eines berühmten Vaters zu sein, um der Vater eines berühmten Sohnes zu werden.“ Das wohlhabende, kunstliebende und intellektuell hochstehende Elternhaus war allerdings genau die richtige Brutstätte für die Talente des jungen Felix. Die Mutter hatte schon beim Säugling die musikalische Begabung vorausgeahnt: „Das Kind hat die Fugenfinger Bachs.“ Und Bach spielte eine große Rolle im Leben von Lea Mendelssohn, war doch ihre Tante Sara Salomon einst die Lieblingsschülerin Wilhelm Friedemann Bachs gewesen.
Unter der Obhut des Goethe-Freundes Zelter wuchs Mendelssohn kompositorisch heran, und auch nach den Geniestreichen von Oktett und Sommernachtstraum blieb der Berliner Theoretiker und Komponist ein väterlicher Freund und wichtiger Mentor. Er begleitete tatkräftig die Wiederentdeckung und Neuaufführung von Bachs Matthäus-Passion, mit der Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 die Stufe zum erwachsenen Musiker überschritt. Von nun an war er eine bestimmende Größe des deutschen Musiklebens, bis er als hochgerühmter Gewandhaus-Kapellmeister mit 38 Jahren in Leipzig starb – nur drei Jahre mehr als dem bewunderten Vorbild Mozart waren ihm vergönnt.
Rezensionen
"Die Balance zwischen Zartheit und jugendlichem Elan, auch brillanter Virtuosität, gelingt dem Ensemble vorbildlich. Der Klang ist weich und hat doch Substanz und Biss. … Eine wirkliche Empfehlung." HESSISCHER RUNDFUNK
"Irresistible" GRAMOPHONE
"Virtuosität und Musikalität" ENSEMBLE
Reviews
Stereo 07/05: "Zu Recht führt das Ensemble 'Exploration' seinen Namen, wenn acht Streicher spürsinnig dem nachspielen, was Mendelssohn im Strom seiner überquellenden melodischen Einfälle an Subtilitäten zum Besten gibt."-
Tracklisting
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details
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Contributors
Disk 1 von 1 (CD)
Oktett Es-Dur op. 20 (für Streichinstrumente)
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1 1. Allegro moderato
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2 2. Andante
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3 3. Scherzo
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4 4. Presto
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5 Variationen op. 17 (Variations concertantes für Violoncello und Klavier)
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6 Lied ohne Worte D-Dur op. 109 (für Violoncello und Klavier)
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7 Albumblatt e-moll op. 117 (für Klavier)
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