Roland Meyer: Meyer, R: Operative Porträts, Fester Einband
Meyer, R: Operative Porträts
Buch
Derzeit nicht erhältlich.
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
- Verlag:
- Konstanz University Press, 04/2019
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783835391130
- Gewicht:
- 903 g
- Maße:
- 236 x 166 mm
- Stärke:
- 37 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.4.2019
Ähnliche Artikel
Jacob Birken, Janik Noeske, Gerhard Poppenberg, Stefan Ripplinger
Bildfäden Kleine Formen
Buch
Aktueller Preis: EUR 22,50
Richard Kibbe, Roland Meyer, Jon Stenerson, Kelly Curran
Machine Tool Practices
Buch
Aktueller Preis: EUR 356,79
Roland Meyer
Allgemeines Programm - Sachbuch (Wagenbach)
Gesichtserkennung
Buch
Aktueller Preis: EUR 12,00
Klappentext
Gesichter hinterlassen heute digitale Spuren: Von allgegenwärtigen Kameras erfasst und algorithmisch ausgewertet, werden sie massenhaft zu personalisierten Profilen verknüpft. Operative Porträts geht den verstreuten Anfängen dieser Entwicklung nach und wirft einen neuen Blick auf die Geschichte des Gesichts unter den Bedingungen seiner technischen Reproduzierbarkeit.Wie wurden Bilder von Gesichtern zu Objekten eines identifizierenden Blicks, der sie in lesbare Information zu verwandeln versucht? Wann wurde es denkbar und schließlich gar selbstverständlich, dass von jedem Individuum endlose Bilderserien zirkulieren? Und welche Vorstellungen von menschlicher Individualität sind in die Verfahren algorithmischer Erkennung eingeflossen? Das Buch verfolgt diese Fragen entlang sonst meist getrennt verhandelter Stränge einer Bildgeschichte der Identifizierbarkeit. Es erzählt eine Geschichte privater Porträtpraktiken - von Lavaters Schattenrissen bis hin zu Facebook -, wirft Schlaglichter auf ästhetische Neubestimmungen des Porträts in der Moderne und unternimmt eine Medienarchäologie der Identifizierung von der frühen Kriminalistik bis zur automatisierten Gesichtserkennung.
Vor dem Horizont der digital vernetzten Gegenwart wird so ein fundamentaler Funktionswandel des Porträts erkennbar: Der traditionelle Anspruch, im Einzelbild die Repräsentation eines autonomen Individuums zu leisten, wird seit den Anfängen technischer Bildproduktion vom Versprechen der Operativität abgelöst. Bilder von Gesichtern werden zu Elementen unabschließbarer Serien technischer Aufzeichnungen, dazu bestimmt, systematisch mit anderen Bildern und Daten verknüpft zu werden. Indem es diesen Funktionswandel nachzeichnet, leistet das Buch von Roland Meyer nicht zuletzt einen historisch fundierten Beitrag zum Verständnis heutiger digitaler Bildkulturen.
Biografie
Roland Meyer (M.A.) lehrt Kunst- und Kulturgeschichte im Studiengang Architektur an der Universität der Künste Berlin.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.