Stefanie Arend: Rastlose Weltgestaltung, Gebunden
Rastlose Weltgestaltung
Buch
- Senecaische Kulturkritik in den Tragödien Gryphius' und Lohensteins
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Aktueller Preis: EUR 139,95
- Verlag:
- De Gruyter, 04/2003
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783484365810
- Artikelnummer:
- 1053672
- Umfang:
- 360 Seiten
- Nummer der Auflage:
- 03001
- Ausgabe:
- Reprint 2013
- Copyright-Jahr:
- 2003
- Gewicht:
- 690 g
- Maße:
- 236 x 160 mm
- Stärke:
- 24 mm
- Erscheinungstermin:
- 30.4.2003
Beschreibung
Die Untersuchung zur Rezeption der stoischen Philosophie in zentralen Tragödien des 17. Jahrhunderts deckt die ideellen Fundamente der beginnenden Neuzeit aus der Warte der Tradition auf. Die stoische Philosophie wird dabei von ihrer für die Barockforschung typischen Reduzierung auf das Phänomen der constantia befreit und als Kulturphilosophie ernstgenommen, wie sie sich im gesamten Werk Senecas repräsentiert. Die ideengeschichtliche Analyse stellt dabei die stoische Prämisse des secundum naturam vivere in den Mittelpunkt und zeigt, wie den Voraussetzungen ihrer Aktualisierung in der Frühen Neuzeit der Boden entzogen ist.Rezension
"Dieses Buch (...) stellt einen bedeutenden Neuansatz in der Barockforschung dar." (Volker Riedel in: Gymnasium 2 / 2006)Klappentext
Die Untersuchung zur Rezeption der stoischen Philosophie in zentralen Tragödien des 17. Jahrhunderts von Andreas Gryphius (1616-1664) (»Leo Armenius«, »Catharina von Georgien«, »Papinian«) und Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) (»Cleopatra«, »Agrippina«, »Epicharis«) nimmt sich vor, die ideellen Fundamente der beginnenden Neuzeit aus der Warte der Tradition aufzudecken. Die stoische Philosophie wird von ihrer bisherigen in der Barockforschung topischen Reduzierung auf eine ars moriendi und auf das Phänomen der constantia befreit und als Kulturphilosophie ernstgenommen, wie sie sich im gesamten Werk Senecas, in seinen Briefen, Dialogen und Tragödien, manifestiert. Dort entwickelt sie unter der Prämisse des secundum naturam vivere eine Ethik Lebens und Handelns auf der Basis des traditionellen Naturrechts und des Gewissens.Die ideengeschichtliche Analyse zeigt, wie diese Konstanten in den frühneuzeitlichen Tragödien auftreten und die Anforderungen der modernen staatstheoretischen Entwürfe und des neuen konstruierten Naturrechts einer Kritik unterziehen. Die Dramen reflektieren dabei die zeitgenössischen wissenschaftlichen Entwicklungen, deren Naturverständnis die Grundlagen für das moderne konstruierte Naturrecht schaffen. Sie zeigen auf vielfältige Weise, daß es keine echten Stoiker mehr geben kann, da den Voraussetzungen für eine praktische stoische Philosophie in der Frühen Neuzeit der Boden entzogen ist.
Biografie
Stefanie Arend führt ihre eigene Yoga-Schule und verfügt über Unterrichtserfahrung im In- und Ausland. Ihre Ausbildung hat sie am Institut für Yoga & Gesundheit in Köln als anerkannte Yoga-Lehrerin, BYY e. V. (Berufsverband präventives Yoga und Yoga-Therapie) abgeschlossen. Die spezielle Yin-Yoga- Ausbildung hat sie bei Paul Grilley absolviert. Darüber hinaus ließ sie sich beim Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) zur Ernährungsberaterin ausbilden.Anmerkungen:
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