Inge Deutschkron: Ich trug den gelben Stern, Kartoniert / Broschiert
Ich trug den gelben Stern
Buch
- Verlag:
- dtv Verlagsgesellschaft, 01/1992
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, ,
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783423300001
- Artikelnummer:
- 1946897
- Umfang:
- 224 Seiten
- Sonstiges:
- 19 Abbildungen
- Ausgabe:
- Nachdruck
- Copyright-Jahr:
- 2013
- Gewicht:
- 225 g
- Maße:
- 190 x 123 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.1.1992
Kurzbeschreibung
Ein Leben in Illegalität und mit fremder Identität: Was es für Inge Deutschkron hieß, im Dritten Reich ein jüdisches Kind zu sein.Beschreibung
Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit missbrauchten, ohne dass sie dies damals erfassen konnten. Wie aber erlitten die Söhne und Töchter jüdischer Eltern diese Zeit? Inge Deutschkron, in Berlin aufgewachsen, musste erfahren, was es heißt, ein jüdisches Kind zu sein. Zunächst bedeutete dies nur, nicht mit Gleichaltrigen spielen zu können, vom Schwimmen- und Sportunterricht ausgeschlossen zu sein, mehrmals die Schule zu wechseln und in andere Stadtviertel umzuziehen zu müssen. Allmählich kommt die Angst vor Verhaftungen hinzu, und bald wird der Familie klar, dass es sich um eine planmäßige Diskriminierung handelt, an deren Ende die totale Menschenverachtung und Mord stehen. Der Ausbruch des Krieges verhindert die Emigration. Ab 1941 mussten die Juden den gelben Stern tragen, die ersten Deportationen unter den 66 000 Berlinern Juden setzten ein. Die verzweifelte Angst vor dem offenbar unausweichlichen Schicksal wurde übermächtig. Für Inge Deutschkron und ihre Mutter begann nun ein Leben in Illegalität, unter fremder Identität, lebensbedrohend für sie selbst wie für ihre Freunde, die ihnen in menschlicher Solidarität Beistand gewährten. Nach Jahren der quälenden Angst vor der Entdeckung haben sie schließlich den bürokratisierten Sadismus des nationalsozialistischen Systems überlebt: zwei unter 1423 Juden in Berlin, die dem tödlichen Automatismus entronnen sind.Biografie
Inge Deutschkron, geboren 1922 in Finsterwalde, ist Journalistin. Sie erwarb 1966 die israelische Staatsbürgerschaft und lebt seit 1972 abwechselnd in Israel und Deutschland. 1994 wurde sie mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet und 2008 mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik.Anmerkungen:
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Inge Deutschkron
Ich trug den gelben Stern
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