Rezensionsübersicht

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Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.

8 Rezensionen

Wir können nicht sicherstellen, dass die Angaben von Verbrauchern stammen, die das Produkt tatsächlich genutzt oder erworben haben.
Fantasia symphonica A-Dur Fantasia symphonica A-Dur (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
4 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
3 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Bravo cpo!

Die Fantasia ist zwar stellenweise ein wenig dröge, dafür sind die Spanischen Tänze umso mitreißender. Da kommt richtig Urlaubs-Feeling auf. Tolle CD. Sehr zu empfehlen. Nach einer Dreiviertelstunde Benjamin Britten war Franz von Suppè pure Erholung für mich.
Orchesterwerke Box 2 Orchesterwerke Box 2 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Auf Fünf mach Eins

Das ist der "neue Stil" von cpo: Wiederveröffentlichungen preiswert als Box zu veröffentlichen. Sehr lobenswert! Nach der Hindemith-Box 1 folgt nun die Hindemith-Box II mit weiteren Orchesterwerken, den Konzerten und Kammermusik. Alles auf fünf CDs versammelt in einer Box. Und was das besonders Gute ist: Die Box ist wieder so ausgefallen, wie es sich der CD-Sammler wünscht. Die fünf CDs sind nicht in dünne Papierhemdchen gepackt, sondern in schönen, mit dem Original-Artwork versehenen Papphüllen, beschriftet und informativ. Dazu ein bestes Booklet, was ja fast immer cpo-Standard ist. Die Aufnahmen wurden schon früher gewürdigt. Sie sind z.T. singulär und bestens gelungen. Besonderen Dank dem unermüdlichen, leider schon verstorbenen Hindemith-Fan Werner Andreas Albert. Eine tolle Box zu einem tollen Preis.
Italienische Sopran-Kantaten Italienische Sopran-Kantaten (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Ein Deutsch-Italiener auf Solo-Tour

Der gute Heinichen hat sein Handwerk besonders in seiner Italienzeit prägen können. Zurück am Dresdener Hof gab's deshalb auch italienische Kost. Denn der Heinichen war ein Meister der Solo-Kantaten. Neu war, dass er das ganze Hoforchester zur Begleitung der Solisten einsetzte. Zu hören auf dieser neuen CD. Sie präsentiert fünf Kantaten aus dieser Zeit, die ihn "als Meister der komplexen Besetzungen" zeigt und beweist, dass er italienische und deutsche Musikkultur seiner Zeit perfekt miteinander zu verschmelzen verstand (Booklet S. 7). Das hätte die Redaktion des Booklets auch mal beherzigen sollen. Alle Texte sind da! Aber italienisch und...englisch! Nichts von Verschmelzung! Egal. Dafür entschädigen die vorzügliche Solistin Miriam Albano und als treffliches Begleitensemble die Academia Montis Regatis aus dem Piemont mit prächtigen Leistungen. Das ist toll und liefert einen grandiosen Einblick in die deutsch-italienische Kantatenkunst des Johann David Heinichen.
Streichquartette Vol.2 Streichquartette Vol.2 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Wieder fabelhaft

Ich gebe zu, ein echter Fan der Emilie Mayer zu sein. Waren die Sinfonien schon der Knaller, so sind ihre Streichquartette ebenso beeindruckend. Im Verein mit den vier Damen des Constanze Quartetts echte Frauen-Power! Super! Meiner Rezension zu Vol.1 kann ich nichts hinzusetzen. Auch meinem "Vorrezensenten" stimme ich in jedem Punkt zu. Nicht nur tolle Musik, sondern auch tolle Interpretinnen und beste Produktionsqualität. Sehr zu empfehlen!
Symphonien Nr.1 "Ukrainische" & Nr.2 "Russische" Symphonien Nr.1 "Ukrainische" & Nr.2 "Russische" (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Eine Entdeckung wert?

Die Antwort auf diese Frage muss sich jeder Musikfreund selber stellen. Dirigent Serbin jedenfalls hat sie für sich gefunden. Wie im Booklet (S.10) zu lesen ist, beschäftigt sich das Ensemble besonders mit der Entdeckung und Aufführung verschollener oder vergessener Werke des 18.Jahrhunderts. Diesmal sind die Interpreten in der russischen Musikszene des 18.Jahrhunderts fündig geworden: Wanczura und Fomin, Namen, die man zuvor wohl noch nie gehört haben dürfte und Werke von ihnen schon gar nicht. Von Ernst Wanczura präsentiert Serbin in schönster Eintracht seine "Russische" und seine "Ukrainische Sinfonie". Wenn die heutige politische Wirklichkeit man auch so wäre!! Dazu Instrumentalstücke und Tänze aus Fomins Oper Boeslavich. Wer da irgendwelche russischen oder osteuropäischen Klänge vermutet, wird enttäuscht. Die russische Kultur des 18.Jahrhunderts war mitteleuropäisch geprägt. So auch die Musik. Deshalb klingt das alles sehr freundlich nach Vorklassik, ohne große Aufreger und Besonderheiten. Das Ensemble Altera Pars aus Köln macht seine Sache vortrefflich. Auch die Aufnahmetechnik und das Booklet sind bestens. Eine Entdeckung wert? Hören und selbst entscheiden!
Musik der Hansestädte Vol.4: Musik aus dem alten Hamburg Musik der Hansestädte Vol.4: Musik aus dem alten Hamburg (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
2 von 5
Gesamteindruck:
3 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
4 von 5
Repertoirewert:
4 von 5

Hamburgs Vierte zum Bessermachen

Die Intention ist aller Ehren wert und musikhistorisch und -wissenschaftlich sicherlich sehr verdienstvoll. Das gilt wohl besonders für Manfred Cordes und seine Ensembles. Und doch wird man mal (wieder) fragen dürfen, ob alles, was in dieser vorbarocken Zeit komponiert wurde, auf Scheibe gepresst werden sollte. Zudem dann – in dieser Vol. 4 – noch mit Mängeln. Nicht besonders gravierende. Aber man hätte es besser machen können. Da wäre einmal die Aufnahmetechnik. Das Hanse-Ensemble ist stark mit Bläsern besetzt. Zu lesen im Booklet. Da agieren u.a. schon mal neben einem Dulcian zwei Cornette und drei(!) Posaunen. Das klingt dann auch so. Da haben die handvoll Sänger keine Chance und werden stellenweise gnadenlos an die Wand gepustet. Die Auswahl der Sängerschar scheint ohnehin kein absoluter Glücksgriff gewesen zu sein. Aber das ist eben auch Geschmackssache. Auch die Auswahl der 10 Stücke von 7 Komponisten sind keine Highlights der Zeit. Die Hamburg-Hymne von Thomas Selle ist da ein kleine Besonderheit. Mehr Unverständnis bringe ich der Verpackung und dem Booklet entgegen. Warum auf der Rückseite des Jewelcase die Interpreten verschwiegen werden, leuchtet mir nicht ein. Noch weniger verstehe den Booklet-Text. Da wird auf vielen Seiten und 6(!) Fotos die Göteborger „Norddeutsche Barockorgel“ vorgestellt. Sehr gekonnt und kundig. Aber warum? Sie ist zwar häufig im Einsatz, doch immer im Ensemble und nicht echt „bemerkbar“, schon gar nicht solistisch. Da scheint mir doch die Booklet-Orgel-Exkursion reichlich überdimensioniert. Wie gesagt: eine interessante, vierte Hamburg-CD. Leider mit einigen Möglichkeiten zum Bessermachen.
Fantasia symphonica A-Dur Fantasia symphonica A-Dur (CD)
4 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
4 von 5
Klang:
4 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Geht es auch anders?

Mehr und mehr entdecken die Plattenproduzenten und Dirigenten, dass Operetten-Komponisten mehr – oder: auch anders – Musik schreiben konnten als „nur“ flotte, leichte Muse. Das gilt eben auch für Franz von Suppe, den man ja eindeutig in die Operettenwelt Wiens verorten würde. cpo setzt nun Dirigent Ernst Theis und die Staatsmusiker aus Frankfurt/O. in Gang, um beim guten Suppe die andere Seite der Komponistenmedaille zu entdecken. Da wäre nämlich die 1859 komponierte, gut halbstündige Fantasia Sinfonica. In den traditionellen vier Sätze angelegt und in der typischen romantischen Tonsprache der Zeit geschrieben, ist nicht recht einsichtig, warum es eine „Fantasia“ sein soll. Für mich eine klassische Sinfonieform. Die cpo-Aufnahme ist keine Premiere. Fast zeitgleich nahm Dirigent Rudner mit den Wiener Tonkünstlern das Stück auf NAXOS auf. Auch die Aufnahme liegt mir vor. Sie unterscheiden sich nicht viel. Theis hat vielleicht den etwas festeren Zugriff und spart eine Minute. Andererseits hat die Naxos-Aufnahme weniger Hall. Das ist besser. Auch das „Beiprogramm“ bei NAXOS gefällt mir eher, weil doch u.a. auf Operettenstücke zurückgegriffen wird. cpo hängt da die 12 Spanischen Tänze an, bei denen ich mich frage, was daran „spanisch“ sein soll?! Da klingt sogar ein Bolero mehr nach Wien als nach Andalusien. Vom Hocker hauen einen die Stücke nicht. Das klingt alles schön, wird alles toll gespielt und ist gut aufgenommen. Doch mehr als einen gehobenen Unterhaltungswert messe ich diesen Suppe-Stücken nicht bei. Dann doch lieber seine Wiener Operetten-Seite!
Symphonie Nr.2 Symphonie Nr.2 (CD)
5 von 5 Sterne
Booklet:
5 von 5
Gesamteindruck:
5 von 5
Klang:
5 von 5
Künstlerische Qualität:
5 von 5
Repertoirewert:
5 von 5

Wer Schostakowitsch mag...

...der mag auch Papandopulo. Doch ganz so einfach ist das nicht. Papandopulo hat als Komponist schon seinen eigenen Kopf. Auf Schostakowitsch kommt man besonders beim Hören des 5.Satzes seiner hier eingespielten 2.Sinfonie. Trotzdem kein Plagiat, sondern 100% Papandopulo. Die anderen Sätze (der 4.Satz mit Sopran-Solo) sind da schon eigenständiger mit ganz persönlichem Klang. Der ist immer tonal begründet und als Hörer muss man keine Angst vor „schrägen Tönen“ haben. Echt gut und eine Bereicherung des sinfonischen Repertoires des 20.Jahrhundert. Etwas komplizierter ist das schon mit dem Hexentanz als 15-minütige Zugabe. Die Hexen tummeln sich schon recht anspruchsvoll und z.T. dissonant. Im sehr guten Booklet ist denn auch zu lesen, dass der Tanz sich doch sehr unterscheidet von seine Frühwerken, die z.T dem politischen Druck und Vorgaben geschuldet waren.
Eine sehr interessante CD mit guten Solisten, einem kompetenten Dirigenten und Orchester aus Rijeka. Anerkennenswert!

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Top-Rezensent

  1. 1 meiernberg 1