Klassik-Highlights im courier 10/2016
Als Hommage an seine Wahlheimat New York versteht Lang Lang sein neues Album »New York Rhapsody«. Das zentrale Werk ist sicher Gershwins »Rhapsody in Blue«, hier in der Fassung für zwei Klaviere und Orchester, für die Lang Lang als zweiten Solisten seinen guten Freund, die Jazzlegende Herbie Hancock, engagieren konnte. Für den Auftakt und Schlusspunkt sorgt Aaron Copland, dessen Miniaturen »The Story of our Town« und »In Evening Air« den intimen Rahmen des Albums bilden. Neben den klassischen Stücken greift Lang Lang auch auf großartige Popsongs zurück, die in thematischer Verbindung zur Metropole stehen. Alicia Keys »Empire State of Mind«, Don Henleys »New York Minute« oder Henry Mancinis »Moonriver« wurden eigens für dieses Album neu arrangiert. Entstanden ist ein Crossover-Album im besten Sinne, das in seiner Mischung auf vielfältige musikalische Weise der Stadt New York huldigt. Neben Lang Lang und Herbie Hancock tragen Musiker wie Madeleine Peyroux zum Gelingen dieser außergewöhnlichen CD bei.